Neuer Partnerin den Umgang mit dem Kind verbieten?

von | 11. März 2013

Kann man der neuen Partnerin oder dem neuen Partner des Ex-Partners den Umgang mit dem Kind verbieten? Tipps für Eltern für den Umgang mit den Kindern.

Umgang neue PartnerinVerliebt sich ein Elternteil nach der Trennung wieder, so bringt er den neuen Partner bzw. die neue Partnerin natürlich auch in die familiären Beziehungen ein. Ein neuer Partner bedeutet Veränderungen für das Kind und häufig treten auch bei den Eltern neue Konflikte auf, die verschiedene Hintergründe haben können. Oftmals geht der Rosenkrieg so weit, dass dem Kind der Umgang mit der neuen Partnerin bzw. dem neuen Partner verboten wird. Doch ist das so einfach möglich und was steckt hinter diesem Umgangsverbot?

Neuer Partnerin oder neuem Partner den Kontakt zum Kind verbieten

Ein sorgeberechtigter Elternteil kann grundsätzlich Personen den Umgang mit dem Kind verwehren, wenn das Kindeswohl gefährdet ist. Eine Kindeswohlgefährdung liegt jedoch nur dann vor, wenn dem Kind Gewalt droht, es beispielsweise Pornofilme mit ansehen soll oder die Gefahr von Kidnapping droht. Haben Sie persönlich eine Abneigung gegen das neue Liebesglück Ihres Ex-Partners, so ist das kein Grund, den Kindern den Kontakt zur neuen Partnerin oder zum neuen Partner zu verbieten. Jeder Elternteil darf die Zeit mit seinem Kind frei gestalten und es dürfen auch andere Personen mit anwesend sein.

Ex verbietet Umgang mit neuer Liebe: die Hintergründe

In vielen Fällen liegt Eifersucht auf die neue Frau oder den neuen Mann diesem Verhalten zugrunde. Das Liebesglück wird dem Ex-Partner vielleicht nicht vergönnt, vor allem, wenn man selbst noch keinen neuen Partner gefunden hat. Manche Eltern haben zudem Angst, dass die fremde Person ihren Platz einnehmen könnte. Sie möchten ihr Kind nicht mit einer anderen Person „teilen“. Ferner können unterschiedliche Auffassungen über die Erziehung der Kinder zu Diskrepanzen und letztendlich zum Kontaktverbot führen. Vielleicht haben besorgte Eltern auch Schlechtes über diesen für sie fremden Menschen gehört oder legen sich ein negatives Bild zurecht. Mama fühlt sich möglicherweise abgewertet, wenn die Kinder nach dem Besuchswochenende von den leckeren Spaghetti schwärmen, die Papas Freundin für sie gekocht hat. Oder Papa kommt sich minderwertig vor, wenn die Kinder das Motorrad von Mamas neuem Freund total cool finden und sich schon auf die nächste Spritztour freuen. Dabei liegt es weniger an der neuen Partnerin bzw. dem neuen Partner, sondern vielmehr an eigenen Minderwertigkeitskomplexen oder Selbstzweifeln. Es ist gesünder und sinnvoller, daran zu arbeiten als an einer neuen Umgangsregelung.

Tipps für getrennte Eltern, wenn ein neuer Partner ins Spiel kommt

Ein neuer Partner ist kein Ersatz für den leiblichen Elternteil und in der Regel möchte er das auch gar nicht sein. Vielmehr muss er seine Rolle erst noch finden. Hier helfen ihm die Kinder, denn sie definieren schließlich auch den fremden Menschen. Für Kinder ist es schön, wenn sie langsam eine neue Bezugsperson gewinnen dürfen. Und Kinder sollten dabei nicht das Gefühl haben, etwas Verbotenes zu tun oder einen Elternteil durch ihr Verhalten zu verletzen. Versetzen Sie sich doch mal in die Lage Ihres Kindes: Es möchte sich frei für oder gegen das neue Familienmitglied entscheiden. Seien Sie also nicht beleidigt, sondern freuen Sie sich mit Ihrem Kind, wenn es eine gute Zeit mit dem neuen Partner verbringen darf. Je weniger Probleme Sie Ihrem Kind bereiten und je weniger Stress es zwischen Ihnen als Eltern gibt, desto unbeschwerter kann Ihr Kind aufwachsen.

Foto: detailblick – Fotolia.com

78 Kommentare

Lulubel

20. Oktober 2017 um 20:21 Uhr

Hallo
Folgende Situation
Mein ex hat sich 3 Monate lang nicht gemeldet und jetzt will er unseren Sohn (7monat) sehen. Es ist schon geregelt worden das ich erst mal dabei bin daher er ihn ja nicht kennt…. sollte er jetzt bei dem Treffen seine neue Partnerin dabei haben, muss ich das zulassen. Schließlich ist das treffen da das er seinen Sohn “neu” kenne lernt . Für unseren sohn ist er ja ein fremder und sollte nicht erst mal da eine gewisse basis da sein bevor er seine Partnerin mit ins Spiel bringt. Ja ich habe Vorbehalte ihr gegenüber wegen diverser Aussagen die mir zu ohren gekommen sind. Wenn sollte sie erst dabei sein wenn die Basis bei unseren Sohn und dem Vater stimmt und ich würde sie gern vorher kenne lernen um zu wissen ob an denn Aussagen vielleicht was dran ist oder nicht.

Antworten auf Lulubel

    match-patch

    26. Oktober 2017 um 21:52 Uhr

    Liebe Lulubel,

    solange du bei dem Treffen dabei sein kannst, hast du ja die Kontrolle. Und klar kannst du gegenüber deinem Ex äußern, dass du es besser fändest, wenn euer Kind erstmal nur mit dem Vater Zeit verbringt. Wenn die neue Partnerin darauf so scharf ist, euren Sohn kennen zu lernen, lass sie doch. Vielleicht vergeht ihr ja nach dem ersten Mal die Lust ;-). Du bist die Mutter und die wirst du immer bleiben! Bleib einfach gelassen und cool, so als ob du überhaupt gar kein Problem mit ihr hast. Für sie ist so ein Aufeinandertreffen mit Sicherheit genauso unangenehm.

    Alles Gute
    dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Manuela

17. September 2017 um 16:35 Uhr

Ich habe mich von meinem Partner getrennt als meine Tochter 2 Monate alt war. Danach ist er in eine neue Beziehung gegangen aber diese neue Partnerin hat über Facebook mir gegenüber eine Morddrohung ausgesprochen nur weil sie nicht zurecht kommt, dass mein Expartner seine Tochter regelmäßig sehen darf. Muss aber auch dazu sagen seine neue Schwiegermutter hat mich über Herold gesucht da es in der Beziehung zu ihrer Tochter Auffälligkeiten gegeben hat wo sie auch anfing ihre selbst noch kleine Tochter zu vernachlässigen. Ich habe mich von ihm getrennt da er für mich und seine Tochter nie da war und alles auf mir hängen geblieben ist er wollte nur Fernseher schauen Party machen ansonsten nichts. Danach hatten wir ein Gerichtsverfahren da sich auch seine Eltern und seine Schwester in meine Erziehung eingemischt haben bzw wir nicht einen Tag mehr Ruhe hatten dass sie immer vor der Tür standen obwohl ich auch gesagt habe ich brauche auch mal Zeit für mich. Es wurde auch beim Jugendamt ausgesprochen ihm gegenüber dass er sich mit seiner Freundin nicht in unsere Nähe kommen darf jetzt nach einem Jahr haben sie sich heimlich in einer Therme getroffen wo sie sowohl ihr Kind auch mein Kind die Aufsichtspflicht vernachlässigt haben. Beide Kinder sind erst 5 Jahre alt und durften alleine im Wasser sein und sie gingen raus eine zu rauchen oder in eine Ecke wo die Kinder sind nicht mehr sahn. Als er wieder mit ihr nach Hause fuhr hatte er natürlich schon Angst dass unsere Tochter mir erzählt dass er sich mit seiner Ex getroffen hat und baute daraufhin auch noch einen Unfall. Jetzt meine Frage kann ich den Umgang verbieten lassen mit seiner Freundin bzw Ex-Freundin??? Möchte nicht dass sie den Kontakt zu meiner Tochter hat da sie sich selbst nicht mal um ihr eigenes Kind auch kümmert und aufgrund der Morddrohung war sie über Facebook damals ausgesprochen hat.

Antworten auf Manuela

Martin

10. September 2017 um 11:49 Uhr

Ich bräuchte einen Rat.
Ich habe meine Partnerin sehr lieb. Sie hat 2hübsche Mädls im Alter von 4 und 6 Jahren. Die Mädls sind von Mo. -Do früh beim Exfreund. Also Do. nach dem Kindergarten hat Sie die Mädls bis Mo. früh.
Ich komme gut mit der 4 Jährigen aus, sie sagt schon dass wir heiraten sollen. Das heiraten haben wir noch nicht im sinn.
Die 6 jährige macht mir zu schaffen, ärgert mich. hat letztes mal gesagt, sie ärgert mich, dann geht’s ihr gut, wie manipuliert der Ex das 6jährige Mädl.
Der Ex war bei der Polizei, hat lügen aufgetischt die nicht stimmen. Und zwar ich sollte ihn geschlagen haben. Das Verfahren ist eingestellt worden.
Er behauptet , dass ich die große auf dem Po geschlagen habe und dass ich sie erneut geschlagen haben soll. Ich sollte letztes Jahr die kleine geschlagen haben, dass stimmt alles nicht, er hat bestimmt die kleine an die wand gedrückt. Jetzt sollte ich von den Kindern fern zu halten.
Bin seit Dez 2016 mit ihr zusammen.
Meine Partnerin will das alleinige Sorgerecht haben. Die kleine will nicht zum Ex, die große ist bei ihm die Nummer eins, ist immer im Mittelpunkt.
Wir waren eine Woche campen, meine Partnerin weiß noch nicht’s, weil sie unsicher ist, sie sagt ich bin nicht bereit für eine Beziehung. Ich wohne alleine, meistens haben wir bei ihr oder bei mir übernachtet wenn die mädls nicht da sind, dass finde ich sehr gut, toll und hat uns Spaß gemacht.
Ich weiß jetzt gar nicht wie es mit uns weiter gehen soll, ob sie schluß macht, weil ich selber noch ein Kind bin sagt meine Partnerin.
Ich liebe alle drei Mädls, wollten vor kurzer Zeit ein Baby, aber jetzt ist Sie unsicher, wie es weiter gehen soll. Ich kann einfach nicht mehr ohne sie Leben, mir fehlt Sie sehr, sind erst gestern um 22uhr vom Urlaub zurück gekommen.
Ich will ein Erwachsener Mann an ihrer Seite sein, mein restliches Leben mit ihr verbringen und mit seinen 2 hübschen Mädls.
Gruß Martin

Antworten auf Martin

    Martin

    10. September 2017 um 17:18 Uhr

    Ich weiß jetzt sie liebt mich, sie will auch dass wir vier glücklich sind.
    Sie hat den gleichen Brief bekommen. Ich gebe ihr sehr viel Zeit, die sie braucht.

    Antworten auf Martin

    Martin

    10. September 2017 um 17:29 Uhr

    Gott sei dank darf ich meiner Partnerin seine Mädls sehen. Ex will das ich keinen Kontakt habe. Das Gericht hat das abgelehnt. Eine Sorge schon weniger, Ex findet immer was um uns und die Mädls zu schaden. Die Mädls werden vom Ex manipuliert, dass sie alles glauben, weil es sein Vater ist. Die große und Ex wollen meine Partnerin und mich auseinander bringen. Große eifert sehr, seine Mutter noch mit mir teilen muss. Die kleine hat das schon längst akzeptiert. Das große Mädl kommt in die 1. Klasse, will aber nicht. Da weht ein anderer Wind wie im Kindergarten.

    Antworten auf Martin

      match-patch

      11. September 2017 um 09:23 Uhr

      Hallo lieber Martin,

      deine Partnerin sollte das Jugendamt aufsuchen und die Lage schildern. Der Vater müsste dann dort zu einem Einzelgespräch eingeladen werden und daraufhin könnte ein Gespräch mit beiden Elternteilen erfolgen. Sein Verhalten schadet den Kindern und euch natürlich. Wenn dich das 6jährige Mädchen ärgert, muss das natürlich mit ihr besprochen werden und notfalls Konsequenzen haben. Ihr beide müsst ihr da Einhalt gebieten. Vielleicht könnte deine Partnerin auch mal einen Familienanwalt aufsuchen, der im ersten Schritt einen Brief an den Kindsvater verfasst.

      Alles Gute
      dein match-patch Team

Milu

22. August 2017 um 07:53 Uhr

Es geht um folgendes mein ex und ich haben eine Tochter sie ist 3 Jahre alt ich habe das alleinige Sorgerecht. Wir sind schon zwei Jahre getrennt. Er hat sich nicht gekümmert. Das letzte mal kam er zu ihrem Geburtstag das ist schon acht Monate her. Für sie ist das irgend ein man da sie keinen bezug zu ihm hat. Er hat sich jetzt gemeldet er wollte sie sehen ich habe mich gefreut für meine Tochter. Aber er kam nicht alleine. Er hatte seine neue dabei. Ich lenkte ein und sagte nein. Erstens dachte ich er ist genommen um sie kennen zu lernen. Und zu sagen ja ich komme regelmäßig dan weiß sie wer ich bin. Lernt ihn hält kennen. Aber nach acht Monaten so zu erscheinen. Ich war einfach nur geschockt. Wir haben diskutiert und er meinte so was ist normal. Ja aber Fakt ist sie kennt ihn nicht und er sie auch nicht. Wenn er regelmäßig Kontakt hätte wäre es okay gewesen. Er hatte sich auch angekündigt ja er wolle mit ihr auf den Spielplatz ich habe es mir schon toll vorgestellt. Dann kam er ja nehme ich sie mit in einer indoor gaming Halle ich freute mich auch. Nur er sagte nicht das er wem neues dabei hat . Du kommst nach acht Monaten mit deiner neuen um meine Tochter ab zu hohlen. Erstens kennt sie dich nicht und du sie auch nicht. Ich wollte mit . Er wollte nicht das ich mit komme dann sagte ich komm lass hat keinen Sinn. Er versteht nicht das er fremd für sie ist da er kein geregelten Kontakt hat. Ich sagte er soll zum Jugendamt gehen regelmäßig seine Tochter sehen damit sie Kontakt aufbauen kann. Und dann kann er auch irgendwann seine neue hinzu beziehen. Dazu muss man sagen das er immer so kam wie es ihm gerade so passte. Vorgess jahr hat sie ihm gerade mal zwei mal gesehen. Also 2016 zweimal. Sie wusste nicht mal wer er ist.

Antworten auf Milu

    match-patch

    26. August 2017 um 15:56 Uhr

    Liebe Milu,

    schade, dass der Vater eures Kindes nur sporadisch Interesse zeigt. Aber immer noch besser als gar kein Kontakt. Er hat natürlich ein Recht auf Umgang mit seiner Tochter und er darf während der Umgangszeit auch eine andere Person dabei haben. Dass die neue Partnerin das Kind kennenlernen möchte, ist an sich zu begrüßen. Schlussendlich könnten dein Ex und seine neue Partnerin vielleicht wirklich mehr Umgang mit der Tochter haben wollen. Je älter sie wird, desto einfacher ist es ja auch für deinen Ex, sich mit ihr zu verständigen und Unternehmungen zu machen. Vielleicht lässt du ihn wissen, dass du häufigeren und regelmäßigen Umgang zwischen ihm und eurer Tochter wünschst und er einen Vorschlag machen soll, wie oft/wann dieser stattfinden soll? Vielleicht kann dann die Neue beim zweiten oder dritten Treffen dabei sein, aber eigentlich steht es dir nicht zu, das vorzuschreiben. Das Jugendamt muss doch gar nicht eingeschaltet werden, wenn ihr das so regeln könnt.

    Alles Gute
    dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Luisa

31. Juli 2017 um 14:13 Uhr

Hallo,

ich benötige ein wenig Rat.
Ich bin in einer neuen Partnerschaft und mein Freund hat ein Kind. Ich bin super glücklich dadrüber, dass Sie in seinem Leben ist. Wir verstehen uns super. Die Maus ist 2 Jahre alt und putz munter. Doch leider macht Ihre Mutter und noch Ehefrau uns das leben zu Hölle. Sie missbraucht das Kind um an den Vater zu kommen. Täglicher SMS-Terror, Voice-Nachrichten und Anrufe. Nachdem mehrere Unterstellungen wie Köperverletzung und Drohung im Raum standen haben wir Kontakt zum Anwalt aufgenommen und veranlasst, dass Sie meinen Freund nur noch im Zusammenhang mit der Tochter kontaktieren darf. Doch das klappt auch nicht. Ihre Pychische Verfassung ist echt eine Kathastrophe. Sie ist zwar schon in Therapie (was wir nicht belegt bekommen haben), aber keine Besserung und Einsicht in Sicht. In einem möchte Sie das Beste für die Tochter und dann im anderen wieder eine Voice-Nachricht wo sie ihre Tochter auf dem Schoß hat und weint das es alles Ihr zu viel wird. Jetzt kommt immer wieder dazu, dass Sie das Kind nicht raus rücken möchte. Ihre Äußerung darüber ist, dass Sie nicht ohne Sie leben kann, mein Freund hätte schließlich mich an seiner Seite. Da fehlen mir langsam die Worte! Den Partner mit dem eigenen Kind zu vergeleichen? Ich bin zwar keine Mutter, aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, die Frau braucht Hilfe! Wir unterstützen Sie trotz allen Vorkommnissne und wollen alles in Ruhe abwickeln, aber seit Wochen haben wir das Gefühl wir reden gegen eine Wand. Keine Einsicht! Sie benutzt das Kind als Partnerersatz und stützt sich an Ihrer Anwesenheit. Ist es nicht die Aufgabe der Mutter für das Kind da zu sein? Ein Termin beim Jugendamt ist vereinbart zur Elternberatung, aber villt. habt Ihr ja noch paar Tipps wie man mit dem Terror besser umgehen kann und nicht permanente Angst um das Kind haben muss, da die Mutter so labil und überfodert wirk. Er wollte nie um das alleineige Sorgerecht kämpfen, aber wenn es sich nicht bessert möchte er sich dafür stark machen. Ich mein was muss er sich als Vater noch alles gefallen lassen? Er wurde von Ihr betrogen, hat den Absprung geschafft, trotzdem er dem Kind zu Liebe um die Ehe noch gekämpft hat und muss jetzt mit ansehen, dass das Kind als Seelentröster verwendet wird und immer schwieriger wird, weil es permanent Kontakt zu einer weiblichen Person haben muss und kaum alleine sein kann?

Könnt Ihr Helfen? Villt. Tipps geben was nach Anwalt, Amt noch gut wäre? Und ob er überhaupt ne Chance hat auf alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht, da er bislang nur das geteilte Sorgerecht hat. Er will alles dafür tun, dass es auf langfristige Dauer das Beste für das Kind ist.

Antworten auf Luisa

    match-patch

    31. Juli 2017 um 16:34 Uhr

    Liebe Luisa,

    die Mutter scheint mit deinem Partner noch nicht abgeschlossen zu haben und nicht damit klar zu kommen, dass du nun in seinem Leben und dem der Tochter bist. Wenn sie wieder anruft, könntest du ja mal ans Telefon gehen und sie bitten, nicht mehr ständig anzurufen. Oder ihr ignoriert sie einfach, geht nicht ans Telefon, antwortet nicht auf SMS…Das alleinige Sorgerecht und/oder Aufenthaltsbestimmungsrecht zu erlangen, wird sicherlich schwierig, langwierig und teuer. Ist der psychische Zustand der Mutter tatsächlich kindeswohlgefährdend, stehen die Aussichten besser, dann könnte man evtl. ein psychologisches Gutachten erstellen lassen.
    Das Umgangsrecht ist unabhängig vom Sorgerecht bzw. dem Aufenthaltsbestimmungsrecht. Kind und Vater haben ein Recht auf Umgang miteinander und dieser ist von der Mutter zu fördern (Wohlverhaltensklausel) und darf nicht behindert werden, siehe auch unser Artikel zum Umgangsrecht.
    Wird der Umgang von der Mutter behindert und stimmt sie keiner festen Regelung (z.B. alle 14 Tage Freitagnachmittag bis Sonntagabend und 1 Tag unter der Woche) zu, sollte dein Partner den Umgang gerichtlich festlegen lassen.

    Viel Erfolg und gute Nerven wünscht dein
    match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Mudge

14. Juli 2017 um 22:32 Uhr

Hallo und guten Abend!

Leider geht es bei mir auch um die Ex-Frau meines Lebensgefährten.
Die beiden sind bereits ein Jahr geschieden und gute drei Jahre getrennt, nachdem sie die Ehe für beendet erklärt hat, weil sie sich in Erziehungsfragen der beiden Kinder (heute 7 und 10) und allg. Lebensführung nicht mehr auseinandersetzen wollte.
Sie bekommt hohen Unterhalt fur sich und die Kids, den mein Freund auch gerne zahlt, damit es den Kindern gut geht. Sie geht 6-8 mal pro Monat im pflegerischen Beruf auf Nachtschicht arbeiten.
Dabei und zusätzliche ein bis zwei Tage und noch jedes Wchenende sind die Kids bei uns.
Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander, so gut, dass die Kinder oft nicht nach Hause wollen.
Wie schon oft gelesen, gibt es natürlich ein sog. gemeinsames Sorgerecht, doch leider ist es so, dass die Ex allein bestimmt, wann, wie und ob überhaupt.
Zudem hat, und macht es noch, die gute Frau Papa als Idioten dargestellt, der keine Ahnung von IHREN Erziehungsvorstellungen hat.
Konsequent macht sie den Kids ein schlechtes Gewissen, wenn sie die hier verbrachte Zeit schön finden (…habt ihr mich nicht mehr lieb?) und bestraft sie bei etwaigen Widerspruch mit Papa Entzug.
Zudem verlangt sie natürlich immer mehr Geld, weil sie soviele Ausgaben für ihr eigenes Pferd und dessen Unterbringung hat. Da kann man den Kindern kein zweites Paar Schuhe kaufen.
Das machen wir dann.
Zudem macht sie meinen Freund vor den Kindern und mir schlecht, wenn ich einschreite, möchte sie mir in unserer Wohnung den Mund verbieten.
Leder lässt sich mein Freund aus Angst die Kinder nicht mehr zu sehen, fast alles gefallen.
Ich habe nun eine Mediation vorgeschlagen, da er anwaltliche Hilfe, bzw. Regelungen nicht in Anspruch nehmen möchte.
Ich befürchte wirklich , dass sie die Kinder entfremdet, bzw. direkt fern halten wird, wenn doch mal etwas gegen ihren Willen geäußert wird.
Meine Frage ist, wie man dem entgegenwirken kann, welche Möglichkeiten man/wir auch ohne die Zussammenarbeit mit der Ex-Frau haben?
Vielen Dank!

Antworten auf Mudge

    match-patch

    17. Juli 2017 um 10:43 Uhr

    Liebe Mudge,

    nach neuem Unterhaltsgesetz bekommt eine Ex-Frau nur dann Unterhalt für sich, wenn das jüngste Kind unter 3 Jahre alt ist. D.h. dein Lebensgefährte sollte nur Unterhalt für die Kinder zahlen. Der Unterhalt deckt Kleidung (auch für die Zeit bei euch) ab. Wann Anspruch auf Sonder- oder Mehrbedarf besteht, erfährst du hier und hier. Die Mutter der Kinder ist verpflichtet, den Umgang zum getrennten Elternteil zu fördern (Wohlverhaltensklausel) und alles zu unterlassen, was das Verhältnis zum anderen Elternteil belastet, siehe auch Umgangsrecht. Wenn ihr 50% der Betreuung übernehmt, handelt es sich quasi um das Wechselmodell und da würde sich der Unterhalt mindern. Solange der Vater nach ihrer Nase tanzt, wird sie auch weiter ihre Macht ausüben. Das müsst ihr euch nicht gefallen lassen. Sie braucht scheinbar mal eine Ansage. Sollte es daraufhin zu Streit bzw. einem Umgangsverbot kommen, kann dein Lebensgefährte im ersten Schritt das Jugendamt aufsuchen, um dann dort ein gemeinsames Gespräch mit der Mutter zu führen. Allerdings ist sie nicht verpflichtet, solch einen Termin wahrzunehmen. In diesem Fall müsstet ihr einen Familienanwalt aufsuchen. Man kann dann den Umgang gerichtlich anordnen lassen. Die Mutter der Kinder ist aufgrund ihres Jobs auf die Betreuung durch euch angewiesen, ihr könntet den Ball genauso zurückspielen…

    Wir hoffen, ein wenig geholfen zu haben.
    Viel Erfolg wünscht euer match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Alex

1. Juli 2017 um 00:44 Uhr

Guten Abend liebe Leut,

Wie ich lese, stehe ich mit meinem Problem und meinen Ängsten nicht alleine da.
Zum Sachverhalt:
Kurz nach Bekanntwerden der Schwangerschaft mit der gemeinsamen Tochter (es ist das zweite gemeinsame Kind), in 2012, brach meine Ex alle Brücken zu mit ab.
Dennoch versuchte ich bis Anfang 2016 an der Beziehung festzuhalten und zu kämpfen, da mit wichtig war das die Kids ein stabiles Heim haben.
Versuche zu kommunizieren oder eine Familien- od Eheberatung aufzusuchen kamen nicht zu Stande.
Irgendwann sah auch ich ein, dass Sie sich schon lange von mir getrennt hatte und reichte die Scheidung Ein, weil Es an die Psyche ging.
Über 4 Jahre in einer Wohnung und jeder schläft in einem anderen Raum, keine Kommunikation und Nähe bzw Zärtlichkeiten, hält keiner auf Dauer aus.
Scheidung ging dann in 09/2016 zügig durch.
In 12/2016 zog ich, wie gerichtlich verordnet auch aus.
In dieser Zeit trafen wir Vereinbarungen bezüglich der Kids.
Mein Sohn leidet unter einer Form des Autismus und war innerhalb der Ehe mehr der Mama zugetan, während meine Tochter ganz ein Papa-Kind war und ist.
Nun sucht mein Sohn, seit meinem Auszug verstärkt den Kontakt zu mir und ich genieße es auch.
Beide wollen bei mir schlafen und Fragen mich immer wieder wann Sie denn bei mir schlafen dürfen.
Meine Ex verneint es ohne Begründung.
Alle Absprachen die getroffen wurden, über Umgang / Besuche und raushalten der J-Ämter u Anwälte brach sie bereits nach kurz nach dem Auszug.
Reden geht nicht, wenn man nach dem Grund fragt.

Ich habe u.a von mir aus das in meinem Wohnort/Bezirk zuständige J-Amt kontaktiert und wollte Auskünfte wie man diesen Disput beilegen könne, gleichzeitig tat sie das in ihrem Bezirk.

Streitpunkt hier sind:
– Übernachtungsregelungen an den jeweiligen 2ten WE’s
– meine Anfrage bzw Mitteilung das ich die Kids im Jahresurlaub mitnehme wenn ich meine Familie besuche, da ich denke das Kids und auch die Eltern von mir das Recht haben sich gegenseitig zu sehen
– die Fahrtkosten bei Abholung und bringen man sich teilt. Oder sie sie mir bringt und ich sie zurückbringen od anders herum.

Nun rief mich deren J-Amt an und wollte mit mir einen Termin vereinbaren um hier keine Art Schlichtungsgesprächbzu vereinbaren.
Wäre dazu bereit gewesen, wäre nicht 15min davor ein Brief von einer von ihr beauftragten Anwältin bei mir eingegangen, indem Sie all diesen Punkte kategorisch ablehnt.

Was bringt da dann ein schlichtungstermin, wenn die K-Mutter offen zeigt das sie gar nicht gewillt ist hier nachzugeben.

Inzwischen habe ich auch n Anwalt eingeschalten, was ich immer vermeiden wollte.
Und ich erkläre meinen Kindern offen und ehrlich warum Sie nicht bei mir schlafen dürfen – “…weil es die Mama nicht will. Da müssen Sie die Mama fragen…”.
Zwar steht nun die K-Mutter als böse Da, aber hier zu kann ich nur so viel sagen.
Ich lüge meine Kinder nicht an und das es so ist, hat sie zu verantworten.

Meine Frage ist nun wie folgt
A) kann bzw könnte ich auch untersagen mit den Kids in Urlaub zu fahren.denn beide habe das Aufenthalstbestimmungsrecht u gemeinsame Sorgerecht
B) sie verbietet mir das – sobald ich ne Neue habe- die Kids diese kennen lernen, damit sie keinen Bezug aufbauen zu ihr aufbauen.
Mir ist bewusst das ich – wenn ich mich wieder in solch Abeteuer wage – es langsam angehen lasse.
Zuerst mal in der Öffentlichkeit, und dann in Schritten mehr u mehr.
Aber Sie hat nen Partner, dies teilte mir mein Junior mit obwohl er dies nicht hätte sagen dürfen, das es die K-Mutter denen verbat.
C) mein Sohn kommt in die Schule. Nun muss ich immerzu nachfragen ob und wie weit das mit der schule idt. Ist due K-Mutter in solche wichtigen angelegenheiten nicht verpflichtet mich mit ins Boot zu holen?
Und könnte ich hier eine Schule dann auch verweigern?

Zudem kenne ich das Problem das von außen her auf Sie eingewirkt wird und ich immer wieder zu ihr sage, dass dies ne Sache ist die 3ten nichts angeht.

Antworten auf Alex

    match-patch

    3. Juli 2017 um 08:43 Uhr

    Lieber Alex,
    eigentlich wäre es die Aufgabe deiner Ex, den Umgang mit dir zu fördern. Vereinbare am besten trotzdem einen Termin beim Jugendamt und nimm den Anwaltsbrief mit. Dieser kann nicht rechtens sein. Sollte alles nichts helfen, schalte selbst einen Familienanwalt ein und lasse den Umgang für Wochenenden, Feiertage und Ferien gerichtlich festlegen. Zum Umgangsrecht, Auskunftsanspruch und der sogenannten Wohlverhaltensklausel empfehlen wir diesen Artikel.
    Viel Glück
    Dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Carolin

5. Mai 2017 um 07:37 Uhr

Ich habe im Prinzip auch ein ähnlich gelagertes Problem. Mein Ex-Mann, Trennung erst im Januar, war wohl auch ein “Warmwechsler”, er verneint es zwar, aber dennoch zeigte er sich 5 Tage nach der Trennung in der Öffentlichkeit mit seiner Neuen. Diese Neue konnten wir BEIDE seit einem Jahr nicht mehr leiden, da sie in den Wechseljahren (mittlerweile 47) vollkommen durchgedreht ist. Sie säuft sich jedes Wochenende zu, zieht nächtelang um die Häuser, sucht sich “Opfer” und verprügelt diese.(Das macht sie zwar ihr Leben lang schon so, aber seit ca. einem Jahr halt vermehrt, früher 2mal im Monat, mittlerweile jeden Freitag und Samstag) Und ich meine nicht 2 Gläschen Sekt, nein flaschenweise Wodka, und mit verprügeln mein ich wirklich krankenhausreif schlagen. Ob eines der Opfer sich jemals getraut hat sie anzuzeigen, weiss ich leider nicht. Mein Ex-Mann ist selbst in der midlife crisis und da passt das halt ganz gut mit der Neuen derzeit. Ich musste wochenlang hinterherrennen, dass er sich überhaupt um unsere 7jährige Tochter kümmert. Letztendlich habe ich es erreicht, dass er sich 2 Tage die Woche mit unserer Lütten trifft, OHNE seine Neue. Aber andauernd werden diese Treffen mit fadenscheinigen Ausreden (Darttraining…Umzug der Schwester der Neuen) abgesagt. Jetzt bin ich so weit, zum Jugendamt zu gehen, weil ein Vater schließlich nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten hat. Und wenn es nur alle 14 Tage am Wochenende ist. Hauptsache, es kommt endlich eine verlässliche Regelung zu Stande. Nur habe ich jetzt natürlich die Befürchtung, dass er sich nicht daran halten wird, dass seine Neue bei den Treffen fernbleibt. Schließlich lebt sie ja nur für “ihre Wochenenden”, an denen sie ausgeht und sich zusäuft.

Einen Besuchstermin hatten wir bereits, da hatte der Kindsvater den Tag von Freitag auf Sonntag 11 Uhr verschoben. Bei Kindsübergabe war er noch sichtlich “fertig” von der harten Partynacht und hatte augenscheinlich noch Restalkohol. Ich denke nicht, dass sie im Beisein meiner Tochter dem Alkohol frönen werden, aber irgendwann wird die Neue ja schließlich nach durchzechter Nacht nach Hause kommen…ca. 8 Uhr morgens, wenn meine Tochter dann aufsteht. Ganz prima! Von ihrer vorangegangen Beziehung (auch ein Vater mit Kind) weiss ich, dass sie mit dem Kind nichts anfangen konnte, bis es 14 Jahre alt war. Ab da hatte sie das Kind für “alt genug” empfunden, um mit ihm um die Häuser zu ziehen und Party zu machen. Ich möchte wirklich gerne verhindern, dass es meiner Tochter ebenso ergehen wird.
Angeblich hat die Neue gar kein Interesse, das Kind überhaupt kennenzulernen, aber auf Dauer glaube ich dem halt nicht, gerade, wenn ich das Jugendamt einschalte, werden die Beiden darauf pochen, dass sie gemeinsam Umgang haben werden, nur um mir einen “reinzuwürgen”. Das wäre auch nicht der erste Vorfall von den beiden, mir noch weiter wehzutun.

Jetzt ist halt die Frage, reicht es aus, um den Umgang mit der Neuen zu unterbinden, oder nicht? Bei geregelter Übergabe, sprich Freitag nachmittag, denke ich nicht, dass sie da beide schon betrunken sind.

Antworten auf Carolin

    match-patch

    5. Mai 2017 um 14:38 Uhr

    Hallo Carolin,

    es sehr traurig, dass der Vater zum Umgang verpflichtet werden muss, diesen dann noch mit Auflagen zu verbinden, ist natürlich kontraproduktiv. Grundsätzlich kann der Umgang mit bestimmten Personen auch nur verboten werden, wenn das Kindeswohl gefährdet ist und das müsste man dann ja irgendwie nachweisen können. Mit 7 Jahren kann eure Tochter ja schon sprechen und berichten, wie der Besuch war. Außerdem kann sie notfalls anrufen und sich abholen lassen. Von daher könnte man ja auch erstmal den Umgang mit der Neuen zulassen und sollte etwas vorfallen, können dann entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Aber der Gang zum Jugendamt ist nicht verkehrt, vielleicht kann dort ja mal ein gemeinsamer Termin zwischen dir und dem Vater stattfinden, um eben diese Dinge zu besprechen.

    Alles Gute
    Dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

      Carolin

      6. Mai 2017 um 08:44 Uhr

      Genau darin sehe ich ja eher das Problem. Jugendamt wurde informiert, macht überhaupt nichts. Im Gegenteil. Wir sollen den Umgang unter uns klären…prima. Sie könnten versuchen, mit dem Kindsvater zu reden, er müsse aber gar nicht reagieren. (Tut er auch nicht). Von daher bliebe mir nur der Gang vors Gericht, aber ob das zum Kindeswohl ist, den Vater zum Umgang zu verklagen, wagt das Jugendamt zu bezweifeln. Im Prinzip sagt das Jugendamt, dass ich alles erdenklich Mögliche tun soll, um Treffen zu ermöglichen und wenn der Kindsvater es halt wünscht, dass seine Neue dabei ist, dann ist das halt so. Also weiterhin Taxi spielen, Ausweichtermine etc. einfach so hinnehmen. Das kann doch nicht sein sowas? Und für wen ist es denn wichtig, dass die Neue meine Tochter kennenlernt? Für sie? glaub ich nicht. Für meine Tochter? Die Person kennenlernen, die maßgeblich daran beteiligt war, dass die Familie zerstört worden ist, dass ihr Vater nicht mehr bei ihr wohnt? Das ihr Vater auf seine Krankheit pfeift und fröhliche Besäufnisse feiert? Ich denke wohl nicht. Also wäre es wieder nur für meinen Ex-Mann wichtig. Und seinen puren Egoismus, den er seit Monaten an den Tag legt, werde ich nicht noch unterstützen.

      Meine Tochter würde sicherlich nicht anrufen, um abgeholt zu werden. Sie versucht derzeit alles mögliche, um ihrem Vater “zu gefallen”. Mittlerweile ist sie wirklich ein traumatisiertes Trennungskind. Bettnässen, nächtliches Schreien, ich darf noch nicht einmal einkaufen fahren, ohne dass sie weint vor Verlustängsten. Ganze 3 Nächte hat sie in ihrem eigenen Bett geschlafen seit dem Auszug des Vaters. Jedes Mal Kopf- und Bauchschmerzen, einen Tag, nach dem sie bei ihrem Vater war. Fragen: Was habe ich böses getan, dass Papa mich nicht sehen will? Sie nennt mich eine Lügnerin, weil ich ihr immer gesagt habe, dass Papa MICH verlassen hat und nicht sie, dass der Papa MICH nicht mehr lieb hat, sie aber liebt wie eh und je. Mit all dem habe ich meinen Ex-Mann konfrontiert, seine Reaktion? O-Ton:”Ich muss auch mal an mich denken!” Und so einem Menschen soll ich mein Kind noch hinterhertragen? Und mich auf all seine Forderungen einlassen, nur damit er sich endlich kümmert? Trauriges, armes Land.

      match-patch

      8. Mai 2017 um 10:25 Uhr

      Liebe Carolin,

      bisher hast du den Vater ja noch nicht zu einem Gespräch beim Jugendamt eingeladen, also kann man ja gar nicht wissen, ob er erscheinen würde oder nicht. Aber den Umgang unter euch zu regeln ist natürlich besser. Frage ihn doch mal, welche REGELMÄSSIGE Umgangsregelung für ihn machbar wäre, was er sich wünscht und dann kannst du ja darauf reagieren. Freilich ist er bockig, wenn du ihm vorschreibst, wer dabei sein darf. Und solange du nicht beweisen kannst, dass diese Frau das Kindeswohl gefährdert, kannst du auch nicht den Umgang zwischen ihr und deiner Tochter verbieten. Vielleicht hat die Neue bald gar kein Interesse mehr an deinem Ex, wenn eure Tochter demnächst regelmäßig kommt 😉

      Viel Erfolg wünscht
      Dein match-patch Team

Ramona

5. März 2017 um 12:04 Uhr

Hallo liebe Match-Patch Team,

mein Mann hat sich im Sept.16 von mir, wegen einer neuen Partnerin, getrennt! Wir haben eine siebenjährige Tochter! Er möchte diese am liebsten für immer bei sich haben und sein Scheidungsanwalt schlug Ihm vor doch das Wochenwechselmodell zu machen. Er schlug mir das vor und ich sagte zu ihm: wenn er es mit seinen Eltern und den Verwandten im Hause hinbekommt, dann versuchen wir es! Zu diesem Zeitpunkt wußte ich noch nicht, daß er eine neue Partnerin mit einer sechsjährigen Tochter hat. Er ist selbstständig und ich arbeite 50%. Ich bin 14 km von unserem alten Zuhause weg gezogen und meine Tochter geht 12 km von mir entfernt in die Schule in die so schon ging als Sie 2015 eingeschult wurde! Jetzt meine Frage: Mein Mann hat meine Tochter schon gleich nach meinem Auszug mit der Neuen konfrontiert! Die Tochter der neuen (6 Jahre) nannte meine Tochter schon Halbschwester. Mein Mann übernachtet mit meiner Tochter sehr oft bei seiner Neuen. Auch bevor man mich frägt, ob ich nach meiner Tochter schauen, wenn er Mittags nicht kann oder seine Eltern in Anspruch nimmt bringt er meine Tochter zu seiner Neuen! Darf ich, weil ich es nicht für die kleine Kinderseele gut finde das Aufenthaltsbestimmungsrecht beim Jugendamt beaantragen? Denn ich empfinde es auch für meine Tochter nicht gut, daß Sie mit der Neuen so oft konfrontiert wird und daß ich alle zweite Woche meine Tochter eine Woche lang nicht bei mir habe geht’s mir und ihr auch nicht gut! Ich vermisse Sie eine Woche lang und schlafe sehr schlecht! Evtl. können Sie mir einen Rat geben! Ich denke in erster Linie nicht an mich, sonder dass es meiner Tochter gut geht! Danke im Voraus!
Liebe Grüße
Ramona

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    match-patch

    8. März 2017 um 14:46 Uhr

    Liebe Ramona,

    es ist sehr unschön, dass Sie wegen einer anderen sitzen gelassen wurden und es schmerzt Sie freilich, dass diese neue Frau mit Ihrer Tochter Zeit verbringen darf. Aber wie Ihr Ex-Partner die Zeit mit seiner/Ihrer Tochter gestaltet und wer in dieser Zeit außerdem auf die Tochter aufpasst oder Kontakt zu ihr hat, darf er allein bestimmen. Das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht dürfte da auch nicht weiterhelfen, zumal es dem (gemeinsamen) Sorgerecht unterstellt ist und sich eher auf den festen Wohnort oder einen Umzug bezieht und nicht auf den Umgang mit bestimmten Personen oder dem Besuch bei diesen. Mehr zum Aufenthaltsbestimmungsrecht erfahren Sie hier. Nur wenn das Kindeswohl gefährdert wird, kann man etwas unternehmen, den Umgang verbieten etc.
    Hören Sie gut hin, was Ihre Tochter berichtet, aber belasten Sie sie nicht unnötig mit Ihren Gefühlen, da Ihre Tochter dadurch in einen Konflikt geraten könnte. Sehnsucht nach dem Kind oder anderen Elternteil zu haben, ist normal, aber an sich kann mit dem Wechselmodell eine gute Beziehung/Bindung zu beiden Elternteilen aufrecht erhalten werden. Das Wechselmodell lässt sich auch anders gestalten, so dass die Abstände kleiner sind, z.B. 4 Tage bei Mama, 4 Tage bei Papa im Wechsel.

    Sollte es Ihrem Kind wirlich nicht gut gehen, sprechen Sie mit Ihrem Ex-Partner und suchen Sie gemeinsam nach Lösungen.

    Alles Gute
    Ihr match-patch Team

    Antworten auf match-patch

    Maya

    1. April 2017 um 15:20 Uhr

    Hallo Ramona,
    Dein Post fing eigentlich ganz harmonisch an, aber als es zur Beschreibung ging, wurde deine Schilderung dem Kind und der “Neuen” gegenüber sehr einseitig! Du sprichst es ja selbst aus. Erst sagst du, wir versuchen es und als es um den Kontakt zwischen Kind und neuer Frau geht, bist du die Jenige, die nicht gut schlafen kann!! Überlasse es doch bitte dem Kind, sich ein eigenes Bild zu machen! Es ist augenscheinlich, das du Angst um deine Position hast! Du brauchst aber nicht eifersüchtig zu sein, es wird immer dein Kind sein und das wird dir niemand nehmen.
    Ich spreche aus eigener Erfahrung. Sowohl mein Ex als auch ich haben neue Partner. die Exfrau meines Partners instrumentalisiert die Kinder auch gegen mich. Das geht soweit, dass die Kinder, die mich immer möchten, auch mit mir gekuschelt haben und meine Nähe suchten, sich abwenden und ich auch teilweise keine Antworten auf meine Fragen oder Gespräche bekomme. Die Mütter haben kurzfristig Genugtuung aber die Kinder verinnerlichen das in ihrem “aufwachsen” und ihrer Erziehung!! Die Kinder hat leider niemand auf dem Radar und bitte verinnerlicht, das es hier nicht um eure Empfindlichkeiten geht sondern allein um das Kindeswohls, die Recht auf beide Leben ihrer Eltern haben, egal wer darin stattfindet!!

    Antworten auf Maya

Marc

25. Februar 2017 um 13:22 Uhr

Hi, ich habe mich zum Jahreswechsel von meiner Freundin getrennt, wir haben ein gemeinsames Kind (1). Die Vaterschaft habe ich anerkannt, habe also alle dazugehörigen Rechte. Sie hat sich nur ein paar Tage später von ihrem neuen abholen lassen. Dieser bedroht mich nun und verhindert so meinen Kontakt zum Kind, außerdem reden beide schlecht über mich und das sicher auch vor dem Kind. Desweiteren habe ich mitbekommen, dass er mein Kind anschreit oder angeschrien hat. Aus diesen Gründen möchte ich ihm den Kontakt verbieten lassen. Was sind nun meine möglichkeiten? Vielen Dank.

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    match

    26. Februar 2017 um 22:17 Uhr

    Hallo Marc,
    suche am besten das Gespräch beim zuständigen Jugendamt. Das Kind hat ein Recht auf Umgang mit seinem Vater und die Mutter ist sogar verpflichtet, diesen Umgang zu fördern. Mehr dazu in unserem Artikel zum Umgangsrecht.
    Der Umgang sollte am besten fest geregelt werden, notfalls durch ein Familiengericht. Ein erstes Anwaltsschreiben könnte ebenfalls Wunder wirken. Aber den Umgang zwischen dem Neuen und deinem Kind lässt sich nur bei (nachweislicher) Kindeswohlgefährdung unterbinden.

    Viel Glück
    Dein match-patch Team

    Antworten auf match

Kathi

30. Dezember 2016 um 06:42 Uhr

Hallo….Auch ich habe eine dringende Frage. Mein Ex und ich sind seit fast 5 Jahren geschieden. Beide haben wir seit gut 3 Jahren einen neuen Lebenspartner. Die ersten 2 Jahre waren auch ohne Probleme. Doch in letzter Zeit gibt es immer wieder Probleme mit der Partnerin meines Ex-Mann und deren Kinder. Unsere gemeinsamen Kinder sind 8 und 14. Die der Partnerin 8 und 12. Aktuell ist es so, dass der Sohn der “neuen” unserer großen ziemlich zusetzt. Er erzählt Dinge in seiner Schule und dann den gemeinsamen Freunden, die nicht stimmen. Z.b. unsere große würde rauchen. Der 12 jährige Sohn spielt Konsolenspiele im Beisein der 8 jährigen Mädels die erst ab 18 sind (GTA das er von seiner Mutter erhalten hat). Er maltretitiert die Mädels und auch die eigene Schwester. Die Mutter ist derzeit in einem Kh wegen Psychischer Belastung in Behandlung und darf nur am WE nach Hause. Unserer großen setzt das ganz schön zu, da sie sehr labil ist. Sie selbst hat schon mehrmals den Wunsch geäußert an den Papa-We nicht dorthin zu fahren. Seit gestern hat er sich wohl wegen der ganzen Vorkommnissen von ihr getrennt. Nur kann ich mir schon vorstellen, dass beide wieder zusammen finden. Nun meine Frage: kann ich ihr und deren Kindern dann den Umgang mit unseren Kindern verwehren?

Antworten auf Kathi

    match-patch

    2. Januar 2017 um 15:20 Uhr

    Liebe Kathi,
    leider kann man den Umgang nur im Falle einer (gravierenderen) Kindeswohlgefährdung verbieten. Lassen Sie den Vater ruhig wissen, dass Ihre Große wegen der anderen Kinder gar nicht mehr zu ihm fahren wollte. Im Moment können Sie ja erstmal aufatmen. Sollten die beiden wieder zusammen kommen, könnten Sie mit Ihrem Ex noch mal sprechen, dass er doch bitte darauf achten soll, dass der 12jährige die Mädchen in Ruhe lässt, Lügen unterlässt und keine Spiele für 18jährige im Beisein der Kleinen spielt. Vermutlich leidet der 12jährige auch unter der Gesamtsituation und der kranken Mutter, sonst würde er sich nicht so auffällig benehmen.
    Alles Gute
    Ihr match-patch Team

    Antworten auf match-patch

      Lisa

      31. Januar 2017 um 13:50 Uhr

      Hallo wie ist das wenn der freund innerhalb eines halbes jahres 4 neue Freundinnen hatte . Jede seiner Freundinen dürfte unseren 2 jahre alten Sohn sehen. Mit denen er maximal 3 Monate zusammen war.Nur jetzt habe ich mal gesagt das es schluss ist und er mal mindestens ein paar Monate ca 4 zusammen sein sollte das sie den kleinen beide sehen können da es den kleinen sonst sehr verwirrt jedes mal eine neue an seiner Seite zu sehen.

      Dann kommt noch dazu das die neue mir am Anfang schon gedroht hat das sie mir meinen Sohn wegnehmen wollen. Da sie selber ein kind hat 2 jahre und es besser für mein kind wäre.
      Sie verbietet meinen ex freund das er den kleinen bei mir zu hause besucht. Sie will immer unbedingt das sie dabei ist und das will ich nicht da auch das Jugendamt schon bei ihr war weil sie ihr kind nicht gut behandelt.

      Meine frage ist kann ich auf einen Gewissen zeitraum den Kontakt zu ihr verweigern.

      Vorallem er ist noch nie zu uns gekommen und hat ihn selber abgeholt er hat ihn noch nie alleine gehabt immer nur wenn er bei seinen eltern war und da hat er immer nur max eine stunde zeit .

      match-patch

      1. Februar 2017 um 15:47 Uhr

      Liebe Lisa,
      leider können Sie den Kontakt nicht unterbinden, aber Sie können Ihrem Ex gegenüber Ihre Bedenken äußern, dass sie z.B. Angst haben, die vielen wechselnden Partnerinnen könnten das Kind verwirren. Allerdings kann ein 2jähriger wahrscheinlich nicht einordnen, wer diese Frauen sind.
      Am besten, sie stellen zusammen mit ihrem Ex klare Regeln und Umgangszeiten auf. So dass sich für das Kind eine Routine einstellt und Ihr Sohn sich darauf einstellen kann, dass er zum Beispiel jeden Mittwoch und jedes zweites Wochenende beim Papa ist, oder eben öfter…Ein Kind braucht Vater und Mutter, deshalb sollten sie auf keinen Fall den Umgang einschränken oder blockieren. Gesetzlich ist es sogar ihre Aufgabe, den Umgang zum anderen Elternteil zu fördern. Was die neue Frau anbelangt, machen sie sich am besten nicht zu viele Sorgen, immerhin ist sie ja scheinbar nicht allein mit dem Kind und wer weiß, wie lange die Beziehung dieses Mal hält…
      Alles Gute
      Ihr match-patch Team

      Nastasia

      22. Februar 2017 um 10:05 Uhr

      Hallo, ich hab folgendes Problem und brauche dringend einen Rat. Ich bin die neue Frau des Vaters von zwei Kindern. Der Vater hat das alleinige Sorgerecht zugesprochen bekommen aber nur dann wenn er dem zustimmt das die Kinder gebracht und geholt werden. Erst fing es begleitet statt, dann unbegleitet für vier Std. Aus beruflichen Gründen des Vaters hab ich mich bereit erklärt die Fahrten zu regeln. Die leibliche Mutter aber schickt ewig neue Anwaltspost weil ihr bei den übergaben irgendwas nicht passt. Ich hab anhand der Vorgeschichte beschlossen nie ohne Zeugen hin zu gehen. Die übergaben finden an einem öffentlichen Ort statt. Sie will wieder vor Gericht gehen um den Umgang zu erweitern. Jetzt kommts, bei uns hat sich finanziell etwas geändert so das das zweite Auto weg muss und sie Reparatur des zweit Wagens nicht mehr tragbar ist für uns, aber auch kein neues Auto. Mein Mann brauch den anderen Wagen zur Arbeit. Sie hält mir des weiteren immer wieder vor das ich nicht die Mutter sei, darf bei Gesprächen des JA nicht dabei sein und auch vor Gericht bekomm ich kein gehör. Wir können uns die Fahrerei nicht mehr alleine leisten denn Unterhalt bekommen wir für die beiden keinen. Sie bezieht alg2 und könnte Zuschüsse beantragen um sie wenigstens zu holen. Also war unser Vorschlag. Damit Sie das war nehmen kann, das sie die Kids freitags mit dem Bus holt und sie von uns aus gern bis Sonntag behalten darf und wir sie am Sonntag abholen. Will sie nicht, wir sollen fahren, notfalls ich mit dem. Bus. Ja wäre kein Thema wenn ich meine beiden Kids die auch hier leben nicht so lang allein lassen müsste dafür. Meine Frage, muss ich ihr egal wie die kids bringen als neue frau mit null Rechten. Oder kann man das so regeln das es dann eben nur noch geht wenn der Vater wieder da ist? Es wäre dann aber nur alle 4 Wochen an 2 Wochenenden möglich.

      match-patch

      22. Februar 2017 um 12:46 Uhr

      Liebe Nastasia, bei euch hat sich was geändert, ihr habt einen Lösungsvorschlag gemacht aufgrund veränderter Situation, sogar mit erweitertem Umgang für die Mutter. Wenn sie ihre Kinder sehen will, soll sie sich bewegen. Ist das denn ein richterlicher Beschluss, dass ihr die Kinder zu kutschieren habt? Ihr seid doch am längeren Hebel, die Kinder wohnen bei euch, das Sorgerecht liegt beim Vater. Will sie ihre Kinder wirklich sehen, wird sie sich schon kümmern (würde man meinen). Und du als Stiefmama “darfst” nichts und musst daher auch nichts. So könnt ihr auch argumentieren… dem Vater ist es nur alle 4 Wochen möglich, die Kinder zu bringen, an den anderen soll die Mutter sie bitte holen, da es dir als neuer Frau ohne Auto leider nicht mehr möglich ist, die Übergaben zu machen und du auch nicht für die Kinder zuständig bist, PUNKT. (Weder ein Jugendamt noch ein Gericht könnte dich dazu verdonnern.)
      Außerdem hat diese Frau doch als Arbeitslose genug Zeit an der Hand um die Kinder zu holen und zu bringen…im Gegensatz zum Vater…
      Alles Gute
      Dein match-patch Team

Kathi

30. Dezember 2016 um 06:42 Uhr

Hallo….Auch ich habe eine dringende Frage. Mein Ex und ich sind seit fast 5 Jahren geschieden. Beide haben wir seit gut 3 Jahren einen neuen Lebenspartner. Die ersten 2 Jahre waren auch ohne Probleme. Doch in letzter Zeit gibt es immer wieder Probleme mit der Partnerin meines Ex-Mann und deren Kinder. Unsere gemeinsamen Kinder sind 8 und 14. Die der Partnerin 8 und 12. Aktuell ist es so, dass der Sohn der “neuen” unserer großen ziemlich zusetzt. Er erzählt Dinge in seiner Schule und dann den gemeinsamen Freunden, die nicht stimmen. Z.b. unsere große würde rauchen. Der 12 jährige Sohn spielt Konsolenspiele im Beisein der 8 jährigen Mädels die erst ab 18 sind (GTA das er von seiner Mutter erhalten hat). Er maltretitiert die Mädels und auch die eigene Schwester. Die Mutter ist derzeit in einem Kh wegen Psychischer Belastung in Behandlung und darf nur am WE nach Hause. Unserer großen setzt das ganz schön zu, da sie sehr labil ist. Sie selbst hat schon mehrmals den Wunsch geäußert an den Papa-We nicht dorthin zu fahren. Seit gestern hat er sich wohl wegen der ganzen Vorkommnissen von ihr getrennt. Nur kann ich mir schon vorstellen, dass beide wieder zusammen finden. Nun meine Frage: kann ich ihr und deren Kindern dann den Umgang mit unseren Kindern verwehren?

Antworten auf Kathi

Jessica

17. Dezember 2016 um 15:12 Uhr

Hallo,
Die Ex-Frau von meinem Freund diktiert ihm wie er mit den gemeinsamen Kindern umzugehen hat und wer die Kinder sehen darf, bzw. Kontakt zu den Kindern haben darf und ich gehöre nicht in diesen Personenkreis.
Sie hat für sich beschlossen, dass sie keinen Mann mehr ins “Haus” lässt und fordert von ihrem Ex-Mann das er genauso handeln MUSS ansonsten droht sie ihm wieder die Kinder vorzuenthalten.
Sie hatte sogar gefordert das er mich nicht mal erwähnen dürfe in Gegenwart der Kinder.
Zur Zeit kann ich noch in der Besuchszeit ausweichen, da wir noch getrennt wohnen was aber auch nicht schön ist -weder für ihn noch für mich.
Da wir aber demnächst zusammen ziehen möchten wird es dann sehr schwierig mit dem ausweichen und ich bin dann auch nicht mehr gewillt auszuweichen, da es mir schon jetzt sehr schwer fällt dies zu tun.
Diese Frau ist sehr bestimmend und fordernd und schmeißt auch bereits bestehende Abmachungen immer wieder so um wie es ihr in den Kram passt, aber wenn mein Freund mal etwas ändern muss oder möchte dann wird das kategorisch abgelehnt.
Desweiteren ist kein Dialog mit dieser Frau zu führen, weil es nur nach ihrem Kopf zu gehen hat.
Was kann man da machen ohne vor Gericht gehen zu müssen? Den Weg ist mein Freund nämlich schon gegangen mit sehr mittelmäßigem Erfolg.
Liebe Grüße und vielen Dank schonmal für ihren Rat!

Antworten auf Jessica

    match-patch

    27. Dezember 2016 um 11:40 Uhr

    Liebe Jessica,
    der Vater hat ein Recht auf Umgang, während der Umgangszeit dürfen auch neue Partner, Familienangehörige etc. das Kind sehen. Am besten der Vater kontaktiert das zuständige Jugendamt und lässt sich dort beraten. Beim Jugendamt könnte auch ein gemeinsames Gespräch mit der Mutter stattfinden. Allerdings kann die Mutter das auch ablehnen. Vom Familiengericht können die Umgangszeiten festgeschrieben werden, z.B. jedes zweite Wochenende, Regelung für Feiertage und Ferien etc. Ihr Lebensgefährte könnte der Mutter auch eröffnen, dass er vor hat, mit Ihnen zusammen zu ziehen und dass sie endlich aufhören muss, ihn rumzukommandieren. Je länger er das Spiel mitspielt, desto länger kann sie ihre “Macht” ausüben. Rechtlich gesehen darf sie die Kinder nicht vorenthalten, also am besten noch einmal Gespräch suchen, wenn das nicht hilft, Gang zum Jugendamt, ansonsten Familienanwalt aufsuchen.
    Alles Gute und liebe Grüße
    Ihr match-patch Team

    Antworten auf match-patch

      Jessica

      7. Januar 2017 um 10:03 Uhr

      Liebes match-patch Team,
      Vielen Dank für Ihren Rat und Ihre Hilfe!
      Ich werde diesen Weg versuchen und hoffe das es ohne Zwischenfälle klappen wird.
      Liebe Grüße und ich wünsche Ihnen ein frohes und gesundes neues Jahr!

      match-patch

      10. Januar 2017 um 10:29 Uhr

      Danke Jessica, wir wünschen Ihnen ebenfalls alles Gute für 2017!

      Ivonne

      26. Februar 2017 um 09:21 Uhr

      Ich lese in dem Text nur ICH ICH ICH ICH

      kleines egoistisches…………

      Lass die Frau und die Kinder in Ruhe
      Der Mann sollte sich überlegen was ihm wichtiger ist

      und es klappt:
      Hab nach 3 Jahren Rechtsstreit das alleinige Sorgerecht und keinerlei Kontakt mehr zu dieser NULL von Vater. Warum auch? Der “Alten” habe ich sofort die Zähne gestutzt!! Wer bin ich den, dass ich machen muss was die “Alte” will?

      Kämpfen muss die Frau, nur kämpfen. Man muss sich nicht alles gefallen lassen. Gesetze hin oder her! Wer seine Kinder im Alltag nicht aufwachsen und erleben will, hat auch keine Lust und keinen Bock auf die Kinder ! Alles andere ist nur Hetzerei gegen die Kindsmutter

    Ivonne

    26. Februar 2017 um 09:13 Uhr

    Vielleicht sollte der Wunsch der Mutter einfach mal respektiert werden.?
    Was haben Sie den mit den Kindern zu tun?
    Ja, vielleicht hat die Mutter von der Trennung einen “Schaden” weg und traut niemanden mehr. Sowas solls geben und davon gibt es genug die aufgrund von “Warmwechseln” ihrer Männer einen “Schock” erlitten haben. FRagt die Frauen mal jemand, ob diese so ein Leben leben wollen? NEIN!!

    Halt dich aus der kleinen Famlie raus. Es geht dir nix an.
    Pfui TEufel , dass man einen abgelegten Mann mit einem Kind nehmen muss. Denkt eigentlich mal jemand auch an die ganzen armen Kinder ????

    Pflege deine Beziehungen zu einem KIndsvater ( kannst stolz drauf sein!) und lass die arme Frau und dieses Kind in Ruhe. Ihr Leben , ihre WErtevorstellungen sind durch so eine NULL genug zerstört wurden.

    Antworten auf Ivonne

Marius

1. November 2016 um 01:00 Uhr

Hallo

Meine Exfreundin und ich sind seit fast vier Jahren getrennt und betreuen unsere gemeinsame, fast 4-jährige Tochter in einem Wechselmodell (halbe Woche Mama, halbe Woche Papa). Das klappt auch insgesamt gut und unsere Tochter freut sich jeweils immer, wenn sie einen von uns “wiedersieht”. Ein Thema macht mir jedoch Sorge. Meine Ex hat jetzt binnen drei Jahren schon den dritten Partner und jedes Mal hat sie die Partner innerhalb weniger Wochen sofort in die Erziehung mit eingebunden. Sie wollte auch immer, dass meine Tochter die Partner Papa nennt, dass diese sie mit betreuen. Mit all dem hab ich im Grunde kein Problem (ist für meine Tochter ja eher gut, wenn sie zusätzliche Bindungen hat). Jedoch macht es mir Sorgen, dass zwei der Beziehungen bereits nach wenigen Monaten vorbei waren, die dritte jetzt beginnt wieder so nah (der neue Partner badet sogar mit meiner Tochter)… und ich mache mir Sorgen, dass meine Tochter andauernd Bindungspersonen verliert… dass sie die Partner vermissen könnte und irgendwie Schwierigkeiten bekommt, da sie oft Menschen “verliert”. Andererseits will ich mich nicht in die Beziehungen meiner Ex einmischen (das würde es bestimmt nicht besser machen) und mische mich daher nicht ein. Da es aber jetzt schon der dritte ist und alles stets so schnell ging und meine Tochter auch jeweils von den neuen Partnern immer viel redet, mache ich mir eben Sorgen, dass die neue Beziehung meiner Ex wieder nur kurz hält. Leider hatte ich selbst auch bereits eine zwei Jahre dauernde und dann gescheiterte Beziehung seitdem. Ich hatte die Partnerin sehr, sehr langsam an meine Tochter herangeführt – und trotzdem war meine Tochter binnen kurzer Zeit ihr “Fan” und sehr auf sie fixiert. unterm Strich bedeutet das: Sie hatte schon 3 neue Bindungspersonen, die weggefallen sind, beim neuen meiner Ex ist das noch unklar. Mache mir Sorgen, dass ihr das schaden könnte und weiß aber nicht, was ich da tun kann… habe das Gefühl, mich in die Beziehungen meiner Ex einzumischen würde letztlich am meisten meiner Tochter schaden und nicht wirklich was bringen. Wechselnde Partner sind für sie aber auch nicht gut… wie sollte ich mich am Besten verhalten?

Antworten auf Marius

    match-patch

    3. November 2016 um 13:47 Uhr

    Lieber Marius,
    von einem Kind zu verlangen, dass ein neuer Partner mit Papa angesprochen wird, obwohl der eigentliche Papa präsent ist, ist ziemlich unangemessen. Aber je älter deine Tochter wird, desto weniger wird sie wohl bereit sein, andere Papa zu nennen. Begrüßenswert ist, dass deine Tochter bisher gute Beziehungen zu euren bisherigen Partnern hatte. Die wichtigesten Personen im Leben eines Kindes sind aber immer Mama und Papa. Inwiefern der Wegfall einer weiteren/neuen Bezugsperson dem kleinen Kind (dauerhaft) schaden kann, lässt sich nur schwer abchätzen. Sicherlich hätte deine Ex-Partnerin gerne eine andauernde Beziehung und hofft auch dieses Mal darauf. Verbieten kannst du tatsächlich nichts, aber Bedenken äußern sollte doch möglich sein. So könntest du ihr mitteilen, dass du es grundsätzlich gut findest, wenn eure Tochter eine gute Beziehung zum neuen Partner aufbaut und du ihr wünschst, dass es der Richtige ist für sie und die Kleine -> da es für sie sicherlich immer eine große Umstellung war, eine liebgewonnene Bezugsperson zu verlieren. Unter diesem Gesichtspunkt und damit das Kind nicht durcheinander kommt mit den vielen Papas, fändest du es eben auch besser, wenn der neue Partner mit seinem Vornamen angesprochen wird. Du willst sie nicht vor den Kopf stoßen, sondern machst dir lediglich Gedanken, wie eure Tochter diese Trennungen verarbeitet.

    Viel Glück wünscht
    dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Rocks

27. Oktober 2016 um 15:05 Uhr

Mein Mann und ich sind seit einem Jahr getrennt weil er mich betrogen hat. Mit der Frau lebt er mittlerweile auch zusammen. Ich weiß von ihm dass seine Freundin starke psychisches Problemes hat und in Behandlung war. Zum Wohl meines Sohnes möchte ich nicht dass er mit zu ihm nach Hause geht und da das Wochenende verbringt weil der Umgang mit dieser Frau für mich nicht dem wohl des Kindes entsprechen

Antworten auf Rocks

    Marius

    1. November 2016 um 01:21 Uhr

    Hallo Rocks,
    “in Behandlung zu sein” ist meines Wissens grundsätzlich kein Grund, der dagegen spricht, dass dein alter Partner und seine neue Partnerin dein Kind betreuen. Wenn sie wegen Gewalttätigkeit oder Drogenabhängigkeit auffällt, ist das wohl was anderes… aber psychische Probleme sind grundätzlich erst einmal kein Grund dafür, jemandem den Umgang mit einem Kind zu verbieten. Vor allem auch nicht, da es in dem Fall ja ausschließlich um die neue Partnerin und gar nicht den (umgangsberechtigen) Vater des Kindes geht.
    LG

    Antworten auf Marius

    match-patch

    3. November 2016 um 14:03 Uhr

    Liebe Rocks,
    wir schließen uns Marius an. Nur wenn das Kindeswohl tatsächlich gefährdet ist, darf der Umgang verweigert werden. Wann eine Kindeswohlgefährdung vorliegt, erfährst du in diesem Artikel.
    Es ist die Aufgabe und Pflicht des Elternteils, bei dem das Kind überwiegend lebt, den Umgang zum anderen Elternteil zu fördern, nicht zu behindern.
    Und warum sollte eine psychisch belastete Person automatisch schlecht für ein Kind sein?

    Alles Gute
    dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Alex

16. Oktober 2016 um 21:55 Uhr

Guten Abend,

habe die Seite beim stöbern im Netz entdeckt und vielleicht finde ich ja hier schon die Info die ich benötige,so das ich mir einen Info Termin beim Jugendamt ersparen kann.

Folgende Situation:
Ich bin mit meinem Partner,inzwischen auch Verlobter seit 9 Monaten zusammen.
Seine Ex hat von ihm ein Kind welches jetzt ein halbes Jahr alt ist.
Ich habe versucht von Anfang an offen auf sie zu zu gehen und auch Rücksicht auf ihre Situation genommen. Trotz aller versuche und auch Gespräche meines Verlobten,verbietet sie ihm bis heute,das ich die Kleine auch mal sehen darf.
Sie hat das alleinige Sorgerecht da mein Verlobter es der Einfachheit halber an sie abgegeben hat,und meint halt immer lapidar zu ihm ich habe damit nichts zu tun,deswegen will sie mich nicht bei der Kleinen.
Ich denke eher es geht ihr hierbei nicht primär darum das die Kleine ein Verhältnis zu ihrem Vater aufbauen kann,sondern das sie meinen Verlobten sieht da ich vermute sie will noch immer was von ihm,denn getrennt hat er sich.

Ich habe bis dato versucht so gut es geht damit klar zu konmen,aber es tut inmer mehr weh das ich seine nun 6 Monate alte Tochter nur von Bildern und Videos kenne.

Nun meine Frage,kann sie,und wenn ja wie lange meinem Verlobten verbieten das ich die Kleine auch mal sehen darf?

Man muss dazu sagen ihm alleine mal zum spazieren oder so,gibt sie ihm die Kleine auch nicht,so das diese meiner Meinung nach auch keine vernünftige Bindung zu ihrem Vater aufbauen kann.

Antworten auf Alex

    match-patch

    17. Oktober 2016 um 13:00 Uhr

    Liebe Alex,
    das Umgangsrecht des Vaters ist unabhängig vom Sorgerecht, er hat also ein Recht auf Umgang mit seiner Tochter und dieser ist seitens der Mutter sogar zu fördern. Da das Mädchen noch sehr klein ist und evtl.noch gestillt wird, ist es für den Vater natürlich noch nicht möglich, seine Tochter beispielsweise das ganze Wochenende zu sich nehmen, aber ein Spaziergang alleine sollte durchaus machbar sein. Was die Mutter des Kindes angebelangt, ist diese sicherlich sehr verletzt und trauert dem Traum der kleinen Familie nach. Vielleicht könnte dein Verlobter die Kindsmutter mal fragen, wie sie sich die Umgangsgestaltung in Zukunft und mit Älterwerden der gemeinsamen Tochter vorstellt. Jedenfalls sollte der Umgang nach und nach erweitert werden und der Vater seine Tochter auch alleine betreuen dürfen. Während dieser Zeit kann er auch entscheiden, welche Personen (du) außerdem Kontakt mit dem Kind haben. Die Aussage der Mutter, du hättest nichts damit zu tun, könnte auch lauten “ich will nicht, dass sie mit meinem Kind etwas zu tun hat”. Vielleicht gebt ihr ihr noch etwas Zeit, die Trennung nachhaltig zu verarbeiten und sich überhaupt an das Leben als alleinerziehende Mama mit Baby zu gewöhnen. Später ist sie vielleicht froh, das Kind mal abgeben zu können und Zeit für sich zu haben. Ist die Mutter jedoch dauerhaft ungewillt, den Umgang zu erweitern und dich zu akzeptieren, könnte dein Verlobter im ersten Schritt das Jugendamt kontaktieren. Lässt sich über das JA nichts erreichen, könnte dein Verlobter mittels eines Familienanwalts/ über das Familiengericht eine feste Umgangsregelung erwirken.
    Viel Glück wünscht
    Dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

      Alex

      19. Oktober 2016 um 13:46 Uhr

      Vielen Dank für ihre Antwort, die mir im Ansatz schon einmal etwas weiter geholfen hat!

      Die Kleine wird nicht mehr gestillt, da dies leider nicht geklappt hat.
      Mein Verlobter hatte die Kleine ja auch schon mal für ein paar Stunden alleine, aber jetzt bekommt er sie partou nicht mehr alleine.

      Getrennt hat er sich bereits nach bekanntwerden der Schwangerschaft. Heißt die Trennung und seine wie ich finde mutige Entscheidung zum Wohle des Kindes liegt über ein Jahr zurück! Auch wusste sie, das mein Partner aktuell keine Kinder wollte da sie darüber gesprochen hatten.
      Wenn eine Verhütung bei Frauen lange Zeit vorher funktioniert und dann plötzlich nicht mehr muss ich sagen ist das Kind in meinem Augen eh untergeschoben, was für Frauen ja leider sehr leicht zu machen ist.
      Aber anstatt jetzt froh zu sein dass der Vater die Kleine über alles liebt und ihr sogar mehr hilft in finanziellen Sachen als nur den Unterhalt den er zahlen muss, wirft sie ihm immer Steine in den Weg und kommt mit Aussagen die so nicht der Wahrheit entsprechen! Mein Partner traut sich im Moment nicht recht auf die Hinterfüße zu stellen, da er Angst hat, dass er die Kleine nicht mehr sehen darf.

      Ich gebe ihm ja gerne die Zeit dass er seine Kleine sehen kann, da es mir auch sehr wichtig ist, dass er und sie einen super Kontakt aufbauen können, aber ich bin auch nicht mehr gewillt mir jedes Wochenende dadurch zerreißen zu lassen, weil ich nicht mit darf um die Kleine zu sehen 🙁

      Es würde ja schon langen wenn ich einmal im Monat am Anfang mit kann.
      Allerdings müsste er dazu die Kleine überhaupt erst einmal alleine bekommen, was sie leider aktuell nicht zu lässt.

      Leider spitzt sich das ganze immer mehr zu, so das ich bald nur noch den Weg übers Jugendamt sehe, was ich aber verhindern und vermeiden möchte.

      Gibt es etwas das mein Partner tun kann um noch einmal auf dem normalen Weg mit ihr zu sprechen, dass sie zu Einsicht und Vernunft kommt bevor wir den unangenehmen Weg wählen müssten?

      match-patch

      24. Oktober 2016 um 12:45 Uhr

      Liebe Alex,
      es gibt eine sogenannte gesetzliche Regelung namens „Wohlverhaltensklausel“. Diese besagt, dass Eltern und Kinder ihr Recht auf Umgang ungehindert ausüben können müssen. Deswegen hat der Elternteil, bei dem das Kind überwiegend lebt, die Pflicht, alles zu unterlassen, wodurch das Verhältnis des Kindes zum anderen Elternteil belastet würde. Wird diese Klausel dauerhaft oder erheblich verletzt, darf das Familiengericht sogar eine Umgangspflegschaft anordnen. Einem Umgangspfleger bzw. einer Umgangspflegerin wird das Recht übertragen, den Aufenthaltsort des Kindes für die Dauer des Umgangs festzulegen (auch gegen den Willen eines Elternteils). Die Angst, dein Partner könne sein Kind gar nicht mehr sehen, ist verständlich, aber er sollte sich bewusst machen, dass es sein Recht ist, sein Kind zu sehen, genauso wie sein Kind ein Recht auf Umgang mit ihm hat. Die Mutter könnte ebenso fürchten, dass der Vater bei Umgangsverbot die Zahlungen einstellt. Dein Partner sollte in jedem Falle das Gespräch zu ihr suchen und deutlich machen, dass er den Umgang Schritt für Schritt ausweiten möchte, das Kind alleine nehmen möchte, dich ihm vorstellen möchte etc. Je länger er ihr Spiel mitspielt, desto schwieriger wird es wahrscheinlich. Ein Brief eines Familienanwalts, der die Mutter über ihre Pflichten bzgl. des Umgangs zwischen Vater und Kind aufklärt, könnte ebenfalls Wunder wirken. Aber es ist immer besser, es erst einmal im Guten zu versuchen, damit sie nicht gleich blockiert und sich bedroht fühlt. Solange dein Partner aber Angst vor ihr hat und sich nicht traut, seine Rechte durchzusetzen, wird das Spiel weitergehen….Vielleicht könnte er ihr auch einen Brief schreiben, in welchem er die betreffenden Gesetzesregelungen bzgl. des Umgangsrechts aufführt.

      Wir drücken die Daumen!

      Herzliche Grüße
      Ihr match-patch Team

Sandra

6. Oktober 2016 um 20:34 Uhr

Wenn mein Sohn mir sagt, er möchte nicht zu seinem papa, wenn dessen neue Lebensgefährtin auch da ist, aber der Vater macht es trotzdem, was kann ich da tun?

Antworten auf Sandra

    match-patch

    17. Oktober 2016 um 13:18 Uhr

    Liebe Sandra,
    leider kannst du da nicht viel machen. Interessant wären doch mal die genauen Gründe deines Kindes, allein mit Papa sein zu wollen. Ist er (“nur”) eifersüchtig auf die neue Partnerin, kommen seine Bedürfnisse zu kurz, ist die Neue nicht nett zu ihm oder er nicht zu ihr etc.? Es gibt viele Möglichkeiten… Verbieten kannst du den Umgang nur im Falle einer Kindeswohlgefährdung. Generell brauchen aber alle Beteiligten in Patchworkkonstellationen Zeit um sich kennenzulernen, aneinander zu gewöhnen, Kompromisse zu finden etc. Vater und Sohn sollten aber auch mal Zeit zu zweit haben können. Vielleicht sprichst du noch mal in Ruhe mit deinem Sohn, evtl. auch mit dem Vater darüber…
    Alles Gute
    Dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

lina

25. September 2016 um 20:06 Uhr

Hallo
Ich stehe kurz vor der Scheidung das trennungsjahr ist um Und es lief alles relativ gut und ruhig ab vor allem für unseren 3jährigen sohn…
Er freute sich immer auf Papa und freute sich wenn er wieder bei mir war.
Nun hat er ne neue was ja auch ok ist und es ist auch ok dass unser Kind die neue Freundin kennenlernt.er fragte mich auch danach und ich sagte dass es ok ist, wenn er es langsam macht. Und ab da ging es los
Er hielt sich natürlich nicht dran fiel direkt mit der Tür ins Haus (das war ende august)und verbrachte das Wochenende dann immer mit ihm,seiner Freundin und ihren Kindern.gut kann ich nicht viel gegen machen
Aber wenn er nach so kurzer Zeit mit meinem Kind bei ihr schläft kann es doch nicht mehr richtig sein wir haben jetz Ende September…unser Sohn mag die neue aber er sagte mir er möchte da nicht schlafen und das er geweint hat und dann kam nicht Papa um ihn zu trösten Nein da kam von ihr ein Sohn (12jahre)weil sein Papa draußen war!
Als ich meinen ex darauf ansprach kam nur die Aussage “was ich an meinem Wochenende mit meinem Kind mache geht dich nix an”
Ernsthaft?!als mein kleiner dann nach Hause kam, wollte er nicht alleine ins Bett.sowas kenn Ich bin ihm nicht!!!
Ich will kein Streit vor Gericht oder so, die beiden sollen sich sehen und Zeit verbringen aber das sieht der Herr nicht ein. ich habe keine Ahnung was ich machen soll. er dreht es immer so, als wenn ich was gegen seine Beziehung habe, dabei will ich nur dass er jedes 2. Wochenende mit seinem Sohn gemeinsam Zeit verbringt die andern Tage meldet er sich nicht mal und fragt wie es den Kind geht

Antworten auf lina

    match-patch

    26. September 2016 um 12:57 Uhr

    Liebe Lina,

    deine Sorgen sind verständlich, nur leider kannst du in diesem Fall wirklich nicht viel ausrichten, außer deine Sorgen gegenüber dem Vater zu äußern bzw. von den Äußerungen eures Kindes zu berichten. Natürlich ist es für euren Sohn eine neue ungewohnte Situtation, aber er wird sich sicherlich mit der Zeit daran gewöhnen. Grundsätzlich ist es ja schön, dass der Vater und dessen neue Partnerin Zeit mit eurem Kind verbingen möchten. Euer Sohn sollte aber möglichst auch ein bisschen Zeit mit dem Papa allein haben können und darf natürlich nicht das Gefühl vermittelt bekommen, hinten anstehen zu müssen im neuen Patchworkkonstrukt.
    Verbieten kannst du den Umgang leider nur, wenn das Kindeswohl ernsthaft gefährdet ist.

    Alles Liebe
    Dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Snoopi

4. September 2016 um 09:42 Uhr

Hallo, ich bin alleine Sorgeberechtigt für 2 Kinder 5J und 7J.
Ich bin seit 3 Jahren geschieden und mein Ex Mann tauchte immer wieder ab, nahm Drogen war obdachlos, sah die Kinder oft monatelang gar nicht etc.
Nun hat er seit ein paar Monaten eine Parterin die ihm ein Dach über den Kopf gibt und ihn auch sonst wohl stabilisiert. Sie motivierte ihn wohl auch zum Gericht zu gehen und sein ruhendes Sorgerecht aufheben zu lassen. Er verlor die Verhandlung. Und das Umgangsrecht wurde ganz klar geregelt, immer am 1. und 3. Sa. im Monat von 10.00 bis 18.00 Uhr und Elterngespräche wurden angeordnet. Diese hat er schon mehrfach nicht wahr genommen.
Die neue Partnerin scheint übermässig bemüht zu sein einen innigen Kontakt zu den Kindern her zu stellen. Wurde auch schon mit einer SMS von ihr bedroht wo sie meinte sie kämpft wie eine Löwin für ihre Kinder.
Ist es rechtlich wirklich ok wenn er den Umgangskontakt hat, aber sie alleine mit einem Kind was unternimmt und Geschenke macht? Macht der Antrag auf begleiteten Umgang in diesem Fall Sinn? Lg Snoopi

Antworten auf Snoopi

    match-patch

    5. September 2016 um 12:33 Uhr

    Liebe Snoopi,
    da Kinder beide Elternteile brauchen und sich der Vater sowie dessen Partnerin um den (erneuten) Umgang mit den Kindern bemühen, sollten sie diesen auch fördern und nicht unnötig erschweren. Wenngleich die neue Partnerin ein bisschen zu viel Fürsorge an den Tag legen mag, so profitieren doch die Kinder davon, wenn sie eine schöne Zeit mit dem Vater – und ihr – verbringen können und dort mal ein Geschenk erhalten. Rechtlich gesehen kann der Vater während seiner Umgangszeit in der Tat darüber entscheiden, mit wem die Kinder Kontakt haben (auch ohne sein Beisein). Sie brauchen keine Angst haben, die Kinder an diese Frau zu verlieren, die Bindung zu den Eltern ist immer die wichigste. Ein guter Austausch zwischen den Trennungs-Eltern (ohne unnötige Vorwürfe und Vorschriften) ist für alle Beteiligten von Vorteil. Aber vielleicht reicht es ja auch, sich dann auszutauschen, wenn wirklich etwas anliegt und Gesprächsbedarf besteht. Ein “erzwungenes” Elterngespräch zu führen, ist natürlich schwierig und und wird einen weniger natürlichen Verlauf nehmen. Am besten gehen Sie auf Ihren Ex zu und teilen ihm mit, dass Sie den Gesprächsfaden nicht verlieren möchten.
    Alles Gute
    Ihr match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Rene

17. August 2016 um 01:23 Uhr

Hallo nochmal liebes Team,
Ich will einfach nur das meine zwei Prinzessinnen behutsam auf wägst!!!

Antworten auf Rene

Rene

17. August 2016 um 01:20 Uhr

Hallo liebes Team,
Ich habe ein Problem mit der ziehmutter von meiner ex verlobte erst hat sie es geschafft meine ex gegen mich auf zubringen das sie sich trennte von mir und dann hat sie ihren Sohn ihr schön geredet aber das beste kommt sie hat es auch geschafft das meine ex mich vor Gericht gezogen hat und sie mir für 3 Monate das alleinige sorgerecht&Aufenthaltsbestühungsrecht weg genommen hat doch ich habe nicht aufgegeben und hab es wider bekommen alles und sie Sticheleien hören einfach nicht mehr auf von der ziehmutter von meiner ex verlobte.
Drotz dem versuche ich mit ihr an ein Tisch zu sitzen umuss mit ihr zusammen ein Kompromiss zu finden doch sie lehnt es ab darum will ich nicht mehr das sie mit meinen zwei Prinzessinnen Kontakt hat.
Meine Frage an euch kann ich den Umgang ihr verbieten mit meinen zwei Prinzessinnen?

Antworten auf Rene

    match-patch

    5. September 2016 um 12:45 Uhr

    Lieber René,
    Kinder brauchen beide Elternteile und es ist die Aufgabe des Elterteils, bei dem die Kinder überwiegend leben, den Umgang zum anderen Elternteil zu fördern.
    Vielleicht könntest du (z.B. über das Jugendamt) ein Gespräch mit einem/r FamilienberaterIn organisieren, um so wieder zu einer normalen Kommunikation im Sinne der Kinder zu gelangen.
    Viel Glück!
    Dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Maria R

6. Juni 2016 um 13:18 Uhr

Liebes Team,

mein Partner und seine Ex Freundin haben einen gemeinsamen Sohn (2Jahre).
Sie verbietet Ihm mir, als neuer Partnerin, das Kind vorzustellen oder gar bei Treffen dabei zu sein. Anscheinend droht Sie Ihm, dass wenn ich doch mal dabei sein sollte und sie es mitbekommt, sie Ihm die Besuche verwehrt und er seinen Sohn nicht mehr zu Gesicht bekommt.
Wie sieht es da rechtlich aus? Die beiden waren nicht verheiratet, sondern lediglich in einer Beziehung. Welche Rechte hat er und hat Sie die Möglichkeit ihm seinen Sohn “wegzunehmen” ?
Eine Kindeswohlgefährdung liegt keinesfalls bei uns vor.

Liebe Grüße

Antworten auf Maria

    match-patch

    9. Juni 2016 um 17:01 Uhr

    Liebe Maria,
    Ihr Partner kann zum einen das Sorgerecht beantragen, hierzu trat 2013 für unverheiratete Väter ein neues Gesetz in Kraft. Zum anderen kann er den Umgang gerichtlich festlegen lassen, hierfür ist ein Familienanwalt zu empfehlen. Die Ex-Partnerin hat kein Recht, den Umgang zu verbieten oder zu bestimmen, mit welchen anderen Personen das Kind während der Umgangszeit Kontakt hat. Es ist sogar des betreuenden Elternteils Pflicht, den Umgang zum anderen Elternteil zu fördern.
    Ihr Partner kann auch erstmal das Jugendamt um Hilfe bitten, wenn er nicht gleich einen Familienanwalt einbeziehen möchte.

    Viel Erfolg
    Ihr match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Moni

2. Juni 2016 um 18:36 Uhr

Liebes Team!
Ich hätte auch gerne euren Rat.
Mein Partner und ich sind seit drei Jahren zusammen. Kennengelernt haben wir uns über gemeinsame Bekannte als Familien. Beide steckten wir in schwierigen Beziehungen und suchten einen Ausweg aus unserer Ehe, wir haben uns ineinander verliebt und uns jeweils getrennt. Gründe dafür gab es genug, Therapien, Gespräche, alles erfolglos seit Jahren, ich erspare mal die Einzelheiten. Heute erleben wir erst, was Beziehung überhaupt auch sein kann und sind sehr glücklich.
Wir haben beide ein Kind (7). Die Mädchen waren zuvor befreundet. Während mein Partner nach einem Jahr zu uns gezogen ist und mit meiner Tochter alles prima läuft (auch mit dem ex), gibt es bei ihm von Beginn an Schwierigkeiten. Dass die Enttäuschung und Verletztheit Zeit braucht, war uns klar. Deshalb hat er sich auch immer nach den Wünschen seiner ex gerichtet. (Kein Kontakt des Kindes zu mir oder meiner Tochter, Umgang nur 3h/Woche, Aufenthalte nur an öffentlichen Orten) Aber das geht jetzt schon seither so. Immer, wenn er etwas daran ändern möchte, rastet sie aus, dann kriegt er die Tochter gar nicht oder sie verbreitet Lügen und schlimme Geschichten über mich oder ihn. Das Kind kriegt außerdem vermittelt, ich sei eine Hexe und der Papa wohnt jetzt quasi in der Hölle…Die kleine hat schon Angst, wenn der Name der Stadt fällt, wo wir leben. Wir halten es für fast nicht möglich, das Kind “einfach so” mit nach Hause zu nehmen, so eine Paranoia hat das ergeben.
Es läuft weiter so, weil es besser ist, er sieht die kleine regelmäßig 3h/Woche im Tierpark als gar nicht. Aber es belastet uns. Ich habe einfach zu einem großen und wichtigen Stück seines Lebens keinen Zugang. Auch er hätte es gerne anders. Vor zwei Jahren hat er es über das Jugendamt versucht, die haben aber nur gesagt, er soll mal Verständnis für seine Frau haben, was er ihr angetan hätte.
Wir reden hier übrigens bei allen Beteilligten über hochintelligente Leute, die es eigentlich besser wissen müssten. Aber wenn Hass und Missgunst -oder Angst und Rache im Spiel sind, kennt man scheinbar keine Grenzen mehr, auch nicht der Kinder zuliebe.
Macht es überhaupt Sinn, irgendetwas zu versuchen? Was meinen Sie?
Liebe Grüße! Moni

Antworten auf Moni

    match-patch

    6. Juni 2016 um 11:42 Uhr

    Liebe Moni,
    die Reaktion des Jugendamtes ist nicht nachzuvollziehen. Der Vater sowie das Kind haben ein Recht auf Umgang und während der Umgangszeit kann der Vater entscheiden, wen das Kind noch trifft (z.B. Sie) und wo es sich aufhält (z.B. in Ihrem gemeinsamen Heim). Leider haben Sie das Spiel der Ex schon sehr lange mitgespielt. Der Vater könnte der Ex noch einmal nahelegen, dass er mehr Umgang möchte und diesen auch zusammen mit Ihnen wahrnehmen möchte und er sowie das Kind auch ein Recht darauf haben. Die meisten Trennungs-Kinder verbingen zumindest jedes zweite Wochenende beim Vater (und auch dessen neuer Frau/Familie). Vielleicht nochmal jemand anderes vom Jugendamt ansprechen, ansonsten Familienanwalt aufsuchen, und den Umgang gerichtlich regeln lassen.
    Wir wünschen viel Erfolg
    Ihr match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Gio

30. Mai 2016 um 20:12 Uhr

Ich habe einen fürchterlichen Albtraum durchlebt. Erst hat mein Mann mich vor 3 wochen verlassen. Ich fiel in ein tiefes Loch und meine beste Freundin, die auch die Patin von meinem Sohn ist hat mich getröstet, aufgebaut…dann der Knaller vor 2 Tagen. Mein noch Mann kommt nach Hause und knallt mir an den Kopf dass er eine Neue hat und zwar die Freundin. Ich bin fast durchgedreht. Mein Sohn liebt sie und ihre Tochter ist gut mit meinem Sohn befreundet. Wie soll das jemals gehen? Mein Kind zu dieser Ehebrecherin geben!? Womöglich nimmt sie mir mein Kind weg in ihre happy family. Ist doch klasse, papa, liebe taufpatin und eine Freundin zum spielen. Womöglich besser als allein mit Mama?? wie soll ich das nur machen. Hab wahnsinnige Angst.

Antworten auf Gio

    match-patch

    31. Mai 2016 um 11:04 Uhr

    Liebe Gio,
    das klingt tatsächlich nach einem Albtraum. Was deine vermeintliche Freundin getan hat, ist hochgradig illoyal. Aber es gehören zwei dazu und in eine Ehe kann nur “eingedrungen” werden, wenn mit ihr etwas nicht stimmt. Offenbar sucht dein Mann bei der anderen etwas, was ihm in der Ehe fehlt. Allerdings kann dieses frische Glück auch schnell wieder vorüber sein…Sicherlich mag es schwer sein, aber am Ende solltest du überlegen, was für das Kind richtig und gut ist. Das Kind zu instrumetalisieren, dem Vater/der Freundin vorzuenthalten etc. schadet ihm nur und du wirst dich dadurch auch nicht glücklicher fühlen. Versuche einen kühlen Kopf zu bewaren und entscheide nichts vorschnell…Ein Kind braucht Vater und Mutter, es hat eine starke Bindung zu ihnen und wird diese beiden Menschen sehr wahrscheinlich immer am meisten lieben. Eine nette Patentante wird daran nichts ändern können, sie kann nur ein Bonus für das Kind sein. Wir wünschen dir viel Kraft und die nötige Zuversicht.
    Dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Sandra

21. Dezember 2015 um 14:19 Uhr

Ich habe folgendes Problem. Mein Ex Partner hat seit 1 Monat eine neue Partnerin, diese hat er unserem Sohn ( 3 Jahre alt ) jetzt am Samstag einfach so vor die Nase gesetzt und dann auch gleich noch über Nacht. Der kleine schläft dort mit im Schlafzimmer, da er kein eigenes Kinderzimmer beim Vater hat. als der kleine am Sonntag Abend wieder bei mir war wirkte er in sich gekehrt und eingeschüchtert. Ich hatte gefragt ob es schön war bei Papa, da sagte er nein und er mag die Frau nicht. Kann ich den Umgang mit ihr verbieten? vor allem das sie da nicht Schläft wenn der kleine da ist.

Antworten auf Sandra

    match-patch

    21. Dezember 2015 um 15:11 Uhr

    Liebe Sandra,
    leider kannst du der Freundin deines Ex Partners nicht den Umgang mit eurem Kind verbieten. Was dein Ex-Partner während seiner Besuchszeit macht und welche Personen zu eurem Kind in dieser Zeit Kontakt erhalten, darf er allein entscheiden. Schau am besten, wie sich das Ganze weiterentwicklet. Es mag sehr früh sein, nach einem Monat des Zusammenseins schon das Kind einzubeziehen und für euren Sohn war das sicherlich eine neue Situation, andererseits kann er mit 3 Jahren die Lage noch nicht einorden. Leider musst du deinem Partner vertrauen, sicherlich ist er froh, eine neue Frau gefunden zu haben, die sein Kind kennenlernen und mit ihm Zeit verbringen möchte. Auch muss das gemeinsame Schlafzimmer ja keine Dauerlösung sein. Sprich am besten bei Gelegenheit mal mit deinem Ex-Partner, äußere ruhig deine Sorgen, aber mache ihm keine Vorschriften. Für euer Kind ist es das Allerbeste, wenn sich die Eltern (plus neue Partner) vertragen, gleichberechtigt Verantwortung übernehmen und nicht vor ihm streiten oder das Kind zum Spielball machen.
    Alles Gute
    Dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Annie

10. Mai 2015 um 10:45 Uhr

Hallo

Ich bin wirklich verzweifelt und weiss nicht weiter .. Folgende Situation: ich und mein ex haben 2 gemeinsame kinder 8 und 12. seit ca. 1 jahr hat er eine neue freundin. anfangs war auch alles ok, wir haben uns gut verstanden und alles… anfang des jahres dann der knaller: die neue freundin machte einen suizidversuch versuchte in die wohnung meines ex einzubrechen und hat sowohl ihn als auch die kinder (am papa-we) belästigt. es ging so weit, dass eine banmeile bestand. Und nun nach alle dem was war ist er doch wieder mit ihr zusammen, wohnt schon so zusagen bei ihr( er hat aber noch seine eigene wohnung)und meine kinder sind gezwungen an den wochenden auch dort zu sein . unser sohn ist seit dem letzte papawe total verstört und auffällig und unsere kinder haben ein verbot mit mir über das zu reden, was bei papa passiert … Ich mach mir wirklich sorgen um unsere kinder und weiss nicht ob ihn der umgang mit dieser frau wirklich gut tut ich möchte ihn aber auch nicht den papa verwehren in dem ich den umgang ausfallen lasse kann ich den umgang zu der frau verbieten ??

Antworten auf Annie

    match-patch

    13. Mai 2015 um 12:06 Uhr

    Liebe Annie,

    der neuen Frau den Umgang mit Ihren Kindern zu verbieten, ist nicht möglich. Sie könnten aber ein vernünftiges Gespräch mit Ihrem Ex-Partner (evtl. zusammen mit der neuen Partnerin) suchen. Auch über das Jugendamt könnten Sie sich Klarheit über das tatsächliche Kindeswohl verschaffen bzw. eine Begutachtung der Situation erwirken, wenn Sie das für nötig halten. Objektiv betrachtet mag die neue Frau psychische Probleme haben, aber wenn sie einen Mann mit 2 Kindern unbedingt möchte, hat sie die Kinder scheinbar auch gern. Ein Redeverbot ist natürlich nicht in Ordnung. Sagen Sie Ihren Kindern, dass sie mit Ihnen immer reden dürfen, auch über unschöne Dinge. Sehen Sie aber davon ab, die Kinder nach den Papa-Wochenenden auszuquetschen.

    Alles Gute
    Ihr match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Andreas

17. Oktober 2014 um 08:51 Uhr

ab wann genauer muss objektiv oder subjektiv von einer Gefährdung der Kinder gesprochen werden?
in unserer Situation kam es nicht zu o.g. “Extrembeispielen” mit Pornofilmen etc., wohl aber bekamen Kinder wiederholt z.B. Streitigkeiten eines Elternteils mit dem neuen Partner mit oder der neue Partner trat wiederholt nicht mit kindegerechtem Verhalten auf oder konnte eigene gesundheitliche Probleme vor den Kindern nicht gut verdecken. in unserer speziellen situation lebt der neue Partner über 3J. in dieser neuen Konstellation, wohnte zeitweise mit im gemeinsamen Haushalt und ist als für die kinder auch überwiegend gern und geliebter sozialer kontakt etabliert. Ab wann kann nun das Betreuungselternteil verweigern, dass die Umgänge beim anderen Elternteil bitte vollends OHNE neuen Partner zu organisieren wären?
MfG

Antworten auf Andreas

    match-patch

    20. Oktober 2014 um 10:15 Uhr

    Lieber Andreas,
    der Kontakt zum neuen Partner lässt sich nicht verbieten, schon gar nicht, wenn es sich um eine etablierte Bezugsperson der Kinder handelt. Sie könnten allenfalls das Gespräch suchen und Ihre Bedenken in Hinsicht auf das Wohl der Kinder äußern.
    Viel Erfolg wünscht
    Ihr match-patch Team

    Antworten auf match-patch

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