Neuer Partnerin den Umgang mit dem Kind verbieten?

von | 11. März 2013

Kann man der neuen Partnerin oder dem neuen Partner des Ex-Partners den Umgang mit dem Kind verbieten? Tipps für Eltern für den Umgang mit den Kindern.

Umgang neue PartnerinVerliebt sich ein Elternteil nach der Trennung wieder, so bringt er den neuen Partner bzw. die neue Partnerin natürlich auch in die familiären Beziehungen ein. Ein neuer Partner bedeutet Veränderungen für das Kind und häufig treten auch bei den Eltern neue Konflikte auf, die verschiedene Hintergründe haben können. Oftmals geht der Rosenkrieg so weit, dass dem Kind der Umgang mit der neuen Partnerin bzw. dem neuen Partner verboten wird. Doch ist das so einfach möglich und was steckt hinter diesem Umgangsverbot?

Neuer Partnerin oder neuem Partner den Kontakt zum Kind verbieten

Ein sorgeberechtigter Elternteil kann grundsätzlich Personen den Umgang mit dem Kind verwehren, wenn das Kindeswohl gefährdet ist. Eine Kindeswohlgefährdung liegt jedoch nur dann vor, wenn dem Kind Gewalt droht, es beispielsweise Pornofilme mit ansehen soll oder die Gefahr von Kidnapping droht. Haben Sie persönlich eine Abneigung gegen das neue Liebesglück Ihres Ex-Partners, so ist das kein Grund, den Kindern den Kontakt zur neuen Partnerin oder zum neuen Partner zu verbieten. Jeder Elternteil darf die Zeit mit seinem Kind frei gestalten und es dürfen auch andere Personen mit anwesend sein.

Ex verbietet Umgang mit neuer Liebe: die Hintergründe

In vielen Fällen liegt Eifersucht auf die neue Frau oder den neuen Mann diesem Verhalten zugrunde. Das Liebesglück wird dem Ex-Partner vielleicht nicht vergönnt, vor allem, wenn man selbst noch keinen neuen Partner gefunden hat. Manche Eltern haben zudem Angst, dass die fremde Person ihren Platz einnehmen könnte. Sie möchten ihr Kind nicht mit einer anderen Person „teilen“. Ferner können unterschiedliche Auffassungen über die Erziehung der Kinder zu Diskrepanzen und letztendlich zum Kontaktverbot führen. Vielleicht haben besorgte Eltern auch Schlechtes über diesen für sie fremden Menschen gehört oder legen sich ein negatives Bild zurecht. Mama fühlt sich möglicherweise abgewertet, wenn die Kinder nach dem Besuchswochenende von den leckeren Spaghetti schwärmen, die Papas Freundin für sie gekocht hat. Oder Papa kommt sich minderwertig vor, wenn die Kinder das Motorrad von Mamas neuem Freund total cool finden und sich schon auf die nächste Spritztour freuen. Dabei liegt es weniger an der neuen Partnerin bzw. dem neuen Partner, sondern vielmehr an eigenen Minderwertigkeitskomplexen oder Selbstzweifeln. Es ist gesünder und sinnvoller, daran zu arbeiten als an einer neuen Umgangsregelung.

Tipps für getrennte Eltern, wenn ein neuer Partner ins Spiel kommt

Ein neuer Partner ist kein Ersatz für den leiblichen Elternteil und in der Regel möchte er das auch gar nicht sein. Vielmehr muss er seine Rolle erst noch finden. Hier helfen ihm die Kinder, denn sie definieren schließlich auch den fremden Menschen. Für Kinder ist es schön, wenn sie langsam eine neue Bezugsperson gewinnen dürfen. Und Kinder sollten dabei nicht das Gefühl haben, etwas Verbotenes zu tun oder einen Elternteil durch ihr Verhalten zu verletzen. Versetzen Sie sich doch mal in die Lage Ihres Kindes: Es möchte sich frei für oder gegen das neue Familienmitglied entscheiden. Seien Sie also nicht beleidigt, sondern freuen Sie sich mit Ihrem Kind, wenn es eine gute Zeit mit dem neuen Partner verbringen darf. Je weniger Probleme Sie Ihrem Kind bereiten und je weniger Stress es zwischen Ihnen als Eltern gibt, desto unbeschwerter kann Ihr Kind aufwachsen.

Foto: detailblick – Fotolia.com

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  1. Maik schrieb:

    Hallo liebes Team. Meine Ex Partnerin ist mit einem neuen Partner zusammen. Wir haben einen gemeinsamen Sohn von 3 Jahren. Und der neue Partner hat ein Alkoholproblem kann ich meinen Sohn von meiner Ex Partnerin zu mir holen.

    • Match-Patch schrieb:

      Lieber Maik,

      um euren Sohn dauerhaft zu dir zu holen, müsstest du gerichtlich das alleinige Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen und beweisen, dass das Kind im Haushalt der Mutter nicht gut aufgehoben ist bzw. eine Kindeswohlgefährdung vorliegt.
      Im ersten Schritt könntest du das zuständige Jugendamt kontaktieren und um Mithilfe bitten.

      Alles Gute,
      dein Match-Patch Team

  2. Renzi schrieb:

    Hallo.
    Ich versuche mich kurz zu fassen.
    Vor über 4 Jahren meine Freundin kennengelernt.
    Nach 1 Jahr kam die Info das sie Schwanger sei. Im 3 Monat. Auf die Frage warum sie mir das erst jetzt erzähle, kam die Erklärung sie wüsste es auch erst seit ein par Tagen. Ich muss beisteuern das wir in diesem Jahr immer ein Hin und Her hatten. Lag mehr an mir weil ich mich öfters zurückzog wenn es zu intensiv wurde. Ängste aus vergangenen Beziehungen.
    Die Konstellation damals wie heute: Wir leben 50 km voneinander entfernt. Ich lebe alleine, Sie mit ihren 3 Mädchen die mittlerweile 17 und 18 sind. eine davon ausgezogen. Ex Mann in engerem Kontakt mit allen. Wohnt 3 Min mit dem Auto entfernt.
    Nach 2 Jahren…wir sind immer noch zusammen…aber mehrere Brüche dazwischen…haben wir einen 2 1/2 Jahre alten Sohn. Er ist toll…anstrengend (Junge halt) aber ich liebe ihn.
    Vor 2 1/2 Jahren im Krankenhaus: Die Geburt! Es war sehr Akut, gab Komplikationen mit einer Vene und der Muttermund öffnete sich nicht genug. Sie hatte unglaubliche Schmerzen. Ich war bei ihr und begleitete sie. Abgekürzt: Es war eine schwere Geburt, der kleine sehr unterernährt. Aber und sehr klein. Aber er war genau wie die Mutter mit einem Schrecken davongekommen. Das war ein sehr intensives Erlebnis. Was wir zusammen durchgestanden haben. Draussen warteten schon die Mädels und der Ex Mann der die beiden brachte. Alle hielten ihn mal. eine Zeit. Ehrlich gesagt ich hätte das lieber mehr mit meiner Freundin geteilt als mit so vielen. Aber es sind ja ihre Kinder. Und ihr Ex Mann! Ich habe mich bei ihr zu Hause einquartiert, kümmerte mich um den Haushalt, das Essen. Bringe die Mädels tlw zur Schule. Dann ins Krankenhaus und dort die Zeit mit meiner Freundin und unserem Schatz verbracht. Dann ggf die Mädchen abholen und wieder hinbringen. Oder der Ex Mann!
    Irgendwie war der immer sehr oft dabei. Damals, ich verstand mich ja auch nicht schlecht mit ihm, war es erstmal ok für mich. Aber trotzdem komisch.
    Wir waren weniger alleine mit uns als das die Bude voll war. Immer war der kleine bei ihrer Familie im Arm…naja sehr oft. Und bei ihrem Ex Mann.
    Zeit verging..der kleine da schon fast 2 Jahre. Immer mal wieder habe ich..ja auch im Zuge eines Streites, das Thema aus der Schublade geholt wieso ich das so spät erfahren hatte. Mein Bauchgefühl sagte mir das es die anderen schon vor mir wussten. Und irgendwann gab sie es zu. Ja ich habe es denen vor dir gesagt. Also auch ihrem Ex Mann vor mir. In dieser Zeit ging mir das schon mal öfters auf die Nerven das der sehr oft zugegen war. Ja klar..die haben gemeinsame Kinder, sind recht gut befreundet. Die teilen sich sogar ein Auto welches sie nutzt um zur Arbeit zu gelangen. Selbst kann sie sich keines leisten. Was soll ich da jetzt sagen. Ist in dem Sinne ja eine gute Sache. Aber man hat ja auch dann ein Gefühl dazu. Und das mochte ich nicht. Geschenke für den kleinen von ihm. Wir gehen essen..irgendwie meist alle zusammen. Irgendwie nett, aber irgendwie auch ein…wo ist da meins..unser. Was ist das? Manchmal aufkommender Unmut den man versucht zu unterdrücken.Was nicht immer klappte. Ich muss erwähnen das bei der Namensfindung alle beteiligt waren…nicht nur Sie und ich…sogar ihr Ex Mann.
    Irgendwann Unmut ihrerseit darüber das ich im Zuge einer Baustelle sehr wenig Zeit hatte. Ich versuchte Anfangs diese Arbeit,, die 2 Std Fahrten mit Staus etc und das sich um meine Wohnung noch kümmern incl. meiner eigenen Familie ( meine Mutter, 2 Töchter) irgendwie unter einen Hut zu bringen. Eine Privatsphäre gab es bei ihr kaum. Es ist eine 3 Zimmer Wohnung mit einem kleinen Bad. Ihr Wohnzimmer ist auch das Schlafzimmer in dem auch de kleine schläft. Die Mädchen haben ihre Zimmer. Ex Mann öfters da. Da passierten schon mal Dinge wie das die Ältere reinschleicht (ja reinschleicht!) während man mal Zeit fand Intim zu werden. Kann passieren..aber nicht schön sowas.
    Nimmt man alles mit. In dieser Zeit des Unmutes wurde ich die ersten Male heftig angeschrien. Sie war überfordert, komplett. Ich war auch im A….. Da kamen dann solch Szenen zustande wie: Ich komme von der Arbeit, total dreckig, Haare voller Kalkzement (Hart durchs schwitzen. Und auch so irgendwie nötig unter die Dusche zu kommen). Sie drückt mir den kleinen in die Arme und sagtr das sie jetzt erstmal eine halbe Stunde Ruhe haben will. Und verzog sich in den Wintergarten. Und dann stand ich Drecksack da mit dem Säugling. Dreck und Babys? Muss ja nicht gerade sein. Aber gut. Eine andere Szene..Ich komme wieder von der Arbeit..diesmal aber zu Hause bei mir vorher geduscht. Mit dem Motorrad hin…eine schöner sonniger Tag. Ich habe relativ gute Laune. Freue mich hinzufahren. bin oben und sie begrüsst mich sehr gestresst. 1 Minute später stehe ich in der Küche und trinke einen Schluck Wasser, schaue dabei aus dem Fenster. Sie steht hinter mir und fragt wie das Wetter draussen sei. Meine Antwort war, naja toll aber das könnte man doch sehen. Da sagt sie das könne sie ja nicht wissen, sie kommt ja nicht mal mehr raus. Sie kommt zu gar nichts mehr. Ich könne ja aber schön mit dem Motorrad fahren und das Wetter genießen. Ich fragte Sie ob sie mich nach dem Wetter gefragt habe um jetzt diesen Satz loszuwerden. (Gebe zu..hätte ich auch einfach den Mund halten können) Aber ihre Reaktion war das Sie mich extrem laut angebrüllt hat was mir einfalle und ich hätte kein Verständnis. Ich ging an diesem Tag sofort. Das war mir zuviel. Soetwas gab es dann immer mal wieder. Ich habe mich dann immer distanziert oder musste echt gehen wenn es zu heftig war.
    Da sie eigentlich keine Freundschaften unterhielt…ausser ihrem Exmann!
    Vermutete ich das sie mit dem über unsere Probleme redete. Mein Flüchten blieb also nicht unbemerkt. Irgendwann sagte ich ihr das ich es tlw verstehen kann das sie jemanden zum reden braucht, aber das es ihr Ex Mann ist sein für mich sehr befremdlich und das ich das echt nicht akzeptieren kann. Was hat bitte der Ex Mann in unserer Beziehung zu suchen. Irgendwann suchte ich den Bobbycar den ich meinem Lütten geschenkt hatte. Ich fragte Sie bei einem Telefonat wo der denn abgeblieben sei? SIe wüsste es nicht und warum ich überhaupt frage. Muss dazu sagen da war durch, ja Streitereien, wieder mal eine Funkstille entstanden. In der Zeit hatte sich meine Freundin intensiver auf die Gesellschaft mit ihrem Ex Mann berufen. Somit auch mein Söhnchen. Wie halt eine Familie mit Eltern die keinen Sex haben und nur Freunde sind. Sie sagte dann da sie das dort abholen würde oder er es vorbeibringt. Ich meinte das das Spielzeug, speziell das was ich ihm schenke nichts dort zu suchen habe.. Und ob ihr Ex hier der Papa sein soll oder ich. Ich bot an das selber dort abzuholen und würde mal mit dem Ex darüber reden wie ich das ganze sehe. Das wollte sie ganz und gar nicht. Keine Ahnung ob sie Bedenken hatte das es da einen Konflikt gibt oder es ihr nicht passte weil ich evtl. Dinge erfahren würde die ichnicht wissen sollte. Z.B. was sie mit ihm so redet über uns. Wie gesagt weis ich das nicht. Ich fuhr nicht hin. Obwohl ich das doch gerne getan hätte.
    Also wir haben eine komplizierte Beziehung. Sind beide auch nicht leicht. Was ich bis jetzt nicht erwähnt habe ist das wir auch sehr viele Momente haben die total Harmonisch sind. Das ist sehr konträr.
    Was mir halt echt sauer aufstößt ist das der Ex Mann immer wieder die Lücken füllt. Und mittlerweile kommt der auch nicht mehr wenn ich da bin. Oder sehr selten. Aber mir geht es auf die Nerven wenn er in Gesprächen immer wieder erwähnt wird. Es ging mir auf die Nerven wenn Sie bei mir war und er sie gebracht hat. Sie wieder abholte und gleich an der Tür den kleinen in den Arm nimmt und zum Auto geht. Ich fühle mich dabei echt nicht gut. Das mir zuviel. Einmal war sie bei mir. Ich hatte sie mit dem Auto geholt. wollte sie am Ende des Wochenendes nach Hause bringen und sie meinte das ihr Ex Mann angeboten hat sie abzuholen. Da sagte ich das sie ihm sagen kann das ich sie bringe. Und warum er überhaupt jetzt etwas über 100km fahren wolle nur um das zu tun?
    Weil er gerne Auto fährt war die Antwort.
    Allgemein die Tatsache das sich das alles so verhält sein ihrer Meinung nach mir anzulasten. Da ich ihrem Ex ja erst die Plattform gegeben hätte. Das mag tlw so sein… aber letztendlich steuert sie das ja wohl.
    Ich frage mich sehr oft was das alles eigentlich ist und ob ich das will. ein par Personen aus aus Famile und meinem Freundeskreis finden es genau wie ich nicht in Ordnung, weil manche Dinge über das normale Maß hinausgehen.
    Und ich würde mich manchmal am liebsten komplett von ihr lösen und den Kontakt ganz abbrechen weil ich Angst habe das nicht ertragen zu können das der dann den Papa spielt weil er eh gleich ums Eck wohnt. Sie sagt mir deutlich das sie mich liebt. Und das glaube ich ihr auch. Schliessslich könnte sie es auch lassen. Wenn man mal die Streitereien betrachtet. Bin ja daran nicht unbeteiligt. Ich mixe da auch meinen Pfeffer rein. Leider.
    Aber mal abgesehen von den Streitereien…wie seht ihr das mit dem Ex Mann? Ist das akzeptabel oder echt ein bisschen zuviel?
    Danke schon mal
    renzi

    • Match-Patch schrieb:

      Lieber Renzi,

      diese ganze Situation ist möglich, weil ihr keine gemeinsame Wohnung habt, es ihre Wohnung ist und sie dort ohne deine Zustimmung Besuch (vom Ex-Mann) empfangen kann.
      Habt ihr denn nie darüber nachgedacht, wie eine richtige Familie zusammen zu wohnen? Ihr führt ja quasi eine Fernbeziehung mit Kind und da sind Streitereien und Eifersüchteleien quasi vorprogrammiert.
      Da du wahrscheinich nicht jeden Tag der Woche dort verbringst, sieht sie ihren Ex-Mann womöglich öfters als dich. Sicherlich ist es für seine Töchter ganz schön, den Vater regelmäßig zu sehen. Was wir nicht wissen ist, ob die Töchter auch zum Vater gehen – übers Wochenende zum Beispiel oder in den Ferien. Dann hättet ihr nämlich auch mal Zeit für euch.
      So wie du es schilderst, geht es tatsächlich ein wenig zu weit. Man möchte doch auch mal Paar sein oder nur mit Partnerin und Kind essen gehen etc. Eigentlich müsste es deiner Partnerin auch ein Bedürfnis sein, mal nur mit dir Zeit zu verbringen. Dass der Ex schon nicht mehr kommt, wenn du da bist, ist ein Schritt in die richtige Richtung.
      Ihr könntet überlegen, wie es anders laufen könnte, ob ihr zusammenziehen könntet etc. Jedenfalls muss es ja auch gemeinsame Ziele und Zukunftspläne geben. Du schreibst, dass du auch noch Töchter und eine Mutter hast, da ist es sicherlich nicht einfach, eine Lösung für alle zu finden.

      So lange ihr über eure Wünsche und Bedürfnisse sprecht, ohne dem anderen Vorwürfe zu machen, ist nichts verloren.

      Alles Gute,
      dein Match-Patch Team

  3. Eugen schrieb:

    Kann ich meine ex frau verbieten das kind bei ihre mutter zu lassen damit sie feiern geht?
    Das war eine der Gründe unsere Trennung!

  4. Peter schrieb:

    Hallo liebes Team,
    meine ehemalige Partnerin hat einen neuen Partner, seit geschätzt vier Monaten. Nun kam es dazu das unser Kind (vier Jahre alt) erkrankte und Sie ihn, knapp acht Stunden, bei ihrem neuen Partner ließ um zu arbeiten. Wir haben das geteilte Sorgerecht und ich frage mich ob das so zulässig ist oder ob ich etwas dagegen unternehmen kann/darf ?

    MFG

    • Match-Patch schrieb:

      Lieber Peter,

      derjenige, bei dem das Kind sich aufhält, kann auch darüber entscheiden, welche Person noch dabei ist oder er kann die Aufsicht an eine andere Person übertragen. Das gilt umgekehrt auch für dich.
      Hättest du einspringen können? Wenn ja, könntest du deine Ex darum bitten, beim nächsten Mal zuerst dich zu fragen.

      Alles Gute,
      dein Match-Patch Team

  5. Manuela schrieb:

    Hallo guten Abend habe sein ähnliches Problem usw hat mein Partner alle 14 Tage sein Sohn da wir zusammen gezogen sind also auch mir mus ich den Sohn von mein Gehalt jetzt mit ernähren???

    • Match-Patch schrieb:

      Liebe Manulea,

      wenn sich das Kind deines Partners bei euch aufhält, werdet ihr doch sicherlich gemeinsam mit ihm essen und dafür sorgen, dass ihm nichts fehlt?
      Ihr müsst ja ohnehin Miete zahlen, einkaufen, kochen etc. und euch darüber einig werden, wie die Kosten zwischen euch aufgeteilt werden. Rechtlich gesehen bist du natürlich nicht für dein Stiefkind finanziell verantwortlich.
      Aber in einer idealen Beziehung rechnet man sich auch nicht jeden Cent vor und es sollte sich jeder entsprechend seines Einkommens beteiligen.

      Alles Gute,
      dein Match-Patch Team

  6. Iris schrieb:

    Hallo wir sind zwei Geschwister meine Eltern sind schon über25 Jahre geschieden.Mein Vater hat eine andere Frau geheiratet . Die Frau von meinem Vater verweigert uns den Umgang mit unseren Vater er ist schwer Krank .Wir können ihn nicht anrufen nicht schreiben ,diese Frau läst uns nicht an unseren Vater ran.

  7. Christin schrieb:

    Hallo liebes Match-Patch-Team,
    leider weiß ich nicht mehr weiter und wende mich vertrauensvoll an euch.
    Mein Freund wurde von seiner Ex reingelegt und hat nun ein wundervolles kleines Mädchen (7 Monate) als Tochter.
    Ich weiß seit Anfang an von der Schwangerschaft und akzeptiere auch alles, was das Thema betrifft. Er sieht sie 3x pro Woche, bringt sie ins Bett, bezahlt mehr Unterhalt als er müsste und ist ein wunderbarer Papa.
    Leider weiß die Ex bis heute nichts von unserer bestehenden Beziehung, denn sonst würde sie ihm den Umgang auf alle 14 Tage beschränken und ihm (und mir) wahrscheinlich das Leben zur Hölle machen.

    Es besteht ein geteiltes Sorgerecht..

    Was könnte man tun? Welche Reglung könnte getroffen werden?

    Vielen Dank schon mal für eine Antwort 🙂

    • Match-Patch schrieb:

      Hallo liebe Christin,

      vielen Dank für deine Nachricht. Leider ist nicht ersichtlich, warum du glaubst, dass die Ex den Umgang beschränken und euch das Leben zur Hölle machen wird. Womöglich erhofft sie sich immer noch mehr von deinem Freund?
      Früher oder später wird es die Ex rauskriegen, dass du seine neue Freundin bist und sei es durch das Kind. Schließlich wirst du ja auch zur Bezugsperson des Kindes werden. Ihr könntet den jetzigen Umgang anhand von schriftlichen Absprachen dokumentieren, sodass ihr nachweisen könnt, dass er in diesem Umfang stattgefunden hat und womöglich später eingeschränkt wurde.
      Fakt ist, ihr solltet euch nicht unter Druck setzen lassen. Dein Partner und seine Tochter haben ein Recht auf Umgang miteinander und dieser ist von der Mutter zu fördern. Alles was diesen behindert, spricht gegen sie.
      Von daher wäre es gut, wenn dein Partner ihr das bei Gelegenheit und in Ruhe mitteilt. Sollte die Mutter daraufhin den Umgang einschränken oder andersweitig Stress machen, könntet ihr als erstes das Jugendamt einbeziehen. Schlimmstenfalls muss eine feste Umgangsregelung durch ein Gericht festgelegt werden.
      Alles, was sich die Mutter zu Schulden kommen lässt, spräche dann gegen sie.
      Man sollte da auch nicht zu lange nach der Pfeife der Mutter tanzen, da sie das nur bestärken würde, weiter Macht auszuüben.

      Viel Glück
      wünscht Dein Match-Patch Team

  8. Mama schrieb:

    Hallo,
    mein Exmann und ich haben uns 2006 scheiden lassen. (Neue Freundin). Während der Ehe ist unser Sohn entstanden. Nach der Scheidung habe ich das alleinige Sorgerecht bekommen. 2 Monate nach der Scheidung sind wir wieder zusammen gekommen und während unsere Lebensgemeinschaft sind zwei uneheliche Kinder entstanden. 2017 sind wir in ein Haus eingezogen. Das Haus gehört Ihm. Wir haben zwar zusammen gebaut aber ich stehe nicht im Grundbuch. Nach fast 19 gemeinsamen Jahren hat er sich wieder neu verliebt. Die Frau ist 34 Jahre alt und hat einen 8 Jährige Tochter. Mein Exmann ist 45 Jahre.
    Nun das ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass ich habe Nachrichten gefunden, wo Sie Ihm schreibt, dass er mich endlich rausschmeißen soll wenn ich von alleine nicht gehe. Das ich Sie schon nerve. Und er hat geantwortet, das er mir Deadline bis Ende Juli gibt ansonsten muss er hart durchgreifen. Ich möchte nicht, dass meine Kinder Kontakt zu so eine Person haben, die dem Vater seiner Kindern sagt er soll mich endlich rausschmeißen. Kann ich als (alleinigeobsorge) den Kontakt zu Ihr verbieten? Die Kinder kennen Sie noch nicht. Aber irgendwann kommt es sicher dazu. Danke für Euren Rat.

    • Match-Patch schrieb:

      Liebe Mama,

      der Vater will dich und die Kinder aus dem Haus werfen, das ist wirklich bitter. Hat er dir das denn schon persönlich gesagt? Du musst mit dem Vater deiner Kinder besprechen, wie es weitergehen soll. Wie werdet ihr euch die Betreuung der Kinder teilen, Zahlung des Kindesunterhalts etc. Hilft er dir bei der Wohnungssuche und beim Umzug etc.
      Jedenfalls kannst du ihm nicht untersagen, die Kinder mit der neuen Frau bekannt zu machen, leider steht dir das nicht zu.
      Wir wünschen dir viel Kraft für alles, was mit der (räumlichen) Trennung einhergeht.

      Dein Match-Patch Team

  9. Mamamia schrieb:

    Hallo liebes Team.

    Ich habe mich vor knapp 3 Jahren vom Vater meines jüngeren Kindes getrennt, da er mich mehrfach betrogen und immer wieder belogen hat. Zusätzlich wurde ich finanziell missbraucht und er konsumiert täglich mehrmals Mariuana.
    Eine dieser Liebschaften nahm meinen Platz ein.

    Trotzdem der Vater sehr unzuverlässig ist und Drogen konsumiert, und statt Vater eher eine Art Spielgefährte für unsere Tochter ist, habe ich dafür gekämpft, dass meine Tochter ihn wöchentlich sehen kann. Mit viel Geduld gab es eine feste Regelung :Jeweils von Samstag auf Sonntag findet eine Übernachtung statt. Mehr schafft der Vater energetisch und nervlich nicht (seine Aussage). In der Woche meldet er sich sporadisch an, wenn es ihm beliebt, was aber eher selten ist. Der Vater hat kein Sorgerecht.

    Seine neue Freundin, mit der ich keinen Kontakt pflege, ist eifersüchtig darauf, dass es mich im Leben meines Ex-Freundes noch als Mutter des Kindes gibt. Unsere Kinder gehen zufälliger Weise in den gleichen Kindergarten. Dort hat sie in den letzten Jahren schon viele schlechte Worte sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern über mich gelassen. Es kam sogar einmal soweit, dass mich eine Erzieherin zum Gespräch gebeten hat, worauf hin ich über den Kindergarten das Gespräch zu ihr suchte. Dieses bejahte sie zunächst bei der Erzieherin, sagte es aber auf bitten des Kindsvaters ab, der offensichtlich Angst vor dem Aufdecken seiner Lügen hatte. Ca. 7 Monate später klingelte sie an meiner Haustür und meinte, sie hätte sich getrennt, sie wolle sich bei mir entschuldigen, ließ kein gutes Haar am Kindsvater, der laut ihrer Aussagen nur schlecht von mir spricht. Zog ihn buchstäblich in den Dreck. Als dieser während ihres Aufenthaltes bei ihr anrief, erfur ich, dass sie sein ganzes Geld mitnahm. Sie hat sich dennoch wieder zu ihm gewandt und mich dann bei ihm schlecht gemacht wie vorher schon andersrum.

    Ein kurzer Ausschnitt… Ich habe die Situationen zunächst verharmlost betrachtet, jedoch mit dem Kindsvater besprochen, dass wir seine Freundin aus dem Leben unsere Tochter heraushalten, da ich dieser auf Grund der vorhergehenden Situationen nicht vertraue und nicht möchte, das unsere Tochter eine emotionale Bindung zu ihr aufbaut. Zudem hatte unsere Tochter zu dieser Zeit unsere Trennung noch nicht verarbeitet.

    Die Sticheleien gegen mich liefen jedoch hintergründig weiter, und befallen durch Tratsch und Stille-Post-Verfahren mein Privatleben.

    Nun kam es zu der Situation, dass der Kindsvater zusammen mit seiner Freundin einen gemeinsamen Ausflug mit unserer Tochter geplant hat. Ohne mein Wissen und entgegen unserer Umfangsvereinbarung. Dramatisch wird es nun aber erst dadurch, dass sie unsere Tochter absichtlich, offensichtliche Lebensmittel verabreicht haben, die unsere Tochter nicht essen darf. Sie hat eine intestinale Fruktosemalabsorption und reagiert je nach “Dosis” mit Bauchschmerzen, Blähungen bis hin zu starker Übelkeit, Darmentleerung und Fieber. So war es der Fall, das ich unsere Tochter vorzeitig wegen Krämpfen und Fieber abholen musste. Statt einer Einsicht des Kindsvaters, behauptet dieser nun zusammen und angeregt durch einen Screenshot seiner Freundin mit dieser öffentlich, ich würde unter einem Münchhausen-Syndrom leiden, sprich mir diese Erkrankung unsere Tochter nur einbilden, bzw. sie absichtlich krank machen. Atteste liegen natürlich vor und sind bekannt. Dann gab es noch einen Vorfall vor dem Kindergarten mit der Freundin, die mich öffentlich als Schlampe, Fotze, Fette Sau und ähnliches beschimpfte.

    Langes Geschreibe, für eine sinnvolle Frage. Ich möchte nicht, dass diese Person noch in irgendeiner Form Umgang mit meiner Tochter pflegt! Reichen die beschriebenen Situationen aus um ein Umgang mit der Freundin zu verbieten?

    • Match-Patch schrieb:

      Liebe Mamamia,

      vielen Dank für deine Geschichte. Wir verstehen nur zu gut, dass du die Neue von deiner Tochter fernhalten möchtest. Dies geht aber nur, wenn durch sie das Wohl deines Kindes gefährdet wird. Bei einer absichtlichen Lebensmittel”vergiftung” könnte dies zutreffen, bloß müsstest du das beweisen können.
      Falls der Vater in Gegenwart euer Tochter Marihuana konsumiert, zählt das sicherlich auch zu Kindeswohlgefährdung.
      Anderenfalls kannst du den Kontakt zum Vater nicht untersagen, da Kind und Vater ein Umgangsrecht miteinander haben und du den Umgang nicht behindern darfst. Wer während der Umgangszeit des Vaters noch Kontakt zum Kind hat, darf der Vater frei entscheiden.

      Wir hoffen, dass sich die Situtaion bessert.
      Liebe Grüße
      Dein Match-Patch Team

  10. Amani schrieb:

    Mein Partner,hat vier Kinder mit drei verschiedenen Frauen.
    Der Sohn ist 34 Jahre alt,und hat mich wie auch seinen Vater nach 1Monat belogen und betrogen finanziell. Zudem hat er die Whg, welche sein Vater mein Partner von ihm zur Untermiete bewohnt hat,aus dem Nichts heraus gekündigt.
    Ich fand schnell eine neue Whg,für Uns. Die zwei Töchter welche er mit einer Frau hat sind 10 und 13 Jahre alt. Mit ihnen hatte ich alle 14 Tage Kontakt,hab für Sie gekocht etc.Leider zeigte die ältere von Beginn an ein Manipulatives Verhalten .
    Sie hat es geschafft das mein Partner und ich Uns stets streiten,wenn Sie ihn anruft. Zuvor schrieb mir Ihre Mutter eine sehr boshafte Nachricht.Denn Sie bekam meine Nummer von eben dieser Tochter. Ich hatte nie Kontakt zu dieser Person. Und möchte das auch nicht. Dieses Kind hat ihr Sachen gesagt ,welche aus der Luft gegriffen sind .Leider hält der Vater trotzdem zu seiner Tochter . Das ist nicht das Problem .Es sind und bleiben seine Kinder. Doch sollte er nicht Prioritäten setzen,im Bezug auf mich als seine Lebensgefährtin die Freud und Leid mit ihm teilt? Er ist Italiener ,und das erschwert mitunter unsere Kommunikation.
    Meiner Meinung nach hat die Mutter der beiden kleineren Kinder, diese gegen den Vater erzogen und so dressiert. Die Kinder sind letztlich Werkzeuge einer Mutter die trotz neuer Partnerschaft mit dem Sie auch ein Kind hat ,und in einem Haushalt lebt ,verhärmt und sozial meines Erachtens verkommen ist. Sie hat stets von Hartz IV gelebt obwohl sie arbeiten hätte können .Die kleinere von Beiden leidet unter ADS und ihre Zähne sind vollkommen kaputt.Da nur Süßspeisen anstatt gesunde Ernährung. Es ist vieles im Argen. Was soll ich tun?

    • Match-Patch schrieb:

      Liebe Amani,

      danke für deine Geschichte. Es kann schon bei einem Stiefkind schwer sein, aber du hast gleich mehrere von verschiedenen Frauen. Die Kinder scheinen alle mehr oder weniger besonders/schwierig zu sein.
      Wenn dann dein Partner nicht zu dir steht bzw. das manipulative Verhalten seiner Kinder und Ex-Partnerinnen nicht durchschaut und gegensteuert, fühlst du dich natürlich hilflos und ausgeschlossen.
      Dass sich ein Mann gleich mehrmals die falschen(?) Frauen sucht und mit ihnen Kinder in die Welt setzt, zeugt aus unserer Sicht von einer gewissen Blauäugigkeit. Idealerweise lernt man aus gescheiterten Beziehungen.
      Wenn du mit diesem Mann zusammenbleibst, werden seine Kinder und die damit einhergehenden Probleme immer – mehr oder weniger – präsent sein.
      Du solltest mit deinem Partner darüber sprechen, wie du dich fühlst und was du dir wünschst. Sich von einem 13jährigen Mädchen “terrorisieren” zu lassen, hast du jedenfalls nicht nötig. Wenn er sich da weiterhin zum Spielball machen lässt, musst du deine Konsequenzen ziehen.
      Du scheinst jemand zu sein, der gerne hilft und sich angesichts der Situation der kleineren Kinder hilflos fühlt. Letztendlich ist es aber nicht deine Aufgabe diese Kinder zu versorgen, zu erziehen oder zu retten.
      Ganz objektiv betrachtet bringt dieser Mann einen Haufen Probleme mit sich und du musst dir bewusst machen, ob er so besonders ist und dir so viel gibt, dass du das auf Dauer aushältst und das Positive trotz allem überwiegt.
      Nicht dass du dich in dieser Beziehung selbst verlierst und nach paar Jahren Beziehung völlig zerschlissen bist.
      Also passe gut auf dich auf.

      Alles Gute,
      dein Match-Patch Team

  11. Anonym schrieb:

    Hallo Match Patch!
    Also folgende Rahmenbedingungen sind vorhanden: mein Partner wurde aus folgen eines one-night-stands vor 4 Jahren Vater. Da sich die kindesmutter damals eine Partnerschaft durch die Schwangerschaft erhoffte war es ein schwerer Schlag für sie zu erfahren, dass ich mit dem Vater ihres Kindes zusammen bin. Seit dem Moment demonstrierte sie andauernd ihre Macht, verdrehte Vereinbarungen und machte meinen Freund so wütend, dass er es emotional nicht aushielt ihr immer wieder “in den hintern” zu kriechen. Die Besuche zwischen meinem Freund und seiner Tochter wurden so selten ermöglicht, dass selbst die Tochter bei jedem treffen sagt, Wie lange es her ist und dass sie es ihm sogar ein bisschen Nachträgt könne man auch spüren. Da mein Freund sich jetzt das umgangsrecht vor Gericht erkämpft hat und das Gericht die mutter mit geldbußen ermahnt hat, muss sich die mutter den geregelten Vereinbarungen fügen. Jedoch macht sie das ganze sehr geschickt um jeglichen Aufbau einer Bindung zwischen vater und kind zu verhindern. Vor Gericht verschob die mutter den Beginn der umgangsregelung noch um einen Monat und entschuldigte dies mit dem Verlust eines Angehörigen. Eine Woche vor den ersten geregelten umgangstermin rief die kindesmutter meinen Freund an und fragte, ob er damit einverstanden wäre, es um einen Tag zu verschieben, da an dem geregelten Tag der Geburtstag der Tochter war und dort alle Freunde der mutter seien, was blöd für meinen Freund wäre. Er fand die Idee toll weil er auch lieber allein mit seiner Tochter ist. Jedenfalls telefonierte er eine weile mit seiner tochter und sie sagte immer nur seinen vornamen, anstatt ihn papa zu nennen. Man könnte ja vermuten, dass es eine Entscheidung des Kindes ist, weil die vater-tochter bindung noch schwach ist. Das ist aber definitiv nicht der fall sondern taktil eingeredet von der Mutter. Schon vor dem letzten gerichtstermin nannte das Kind ihren Vater “papa” egal wie selten sie sich sahen. Durch die Abweichung von der gerichtlichen Vereinbarung gelang es der mutter, den Kontakt von 7 auf 3 Stunden an dem Tag zu reduzieren. Sie drohte gleich wieder mit der polizei und konnte es auch wieder nicht lassen ihr alleiniges Sorgerecht zu betonen. Sie schickte noch bevor wir das Kind abholten eine Nachricht und schrieb, sie hätte angeblich berechtigte Zweifel und möchte das lieber mit dem Jugendamt klären aber sie möchte die tochter jetzt nicht abgeben. Wir ignorierten die Nachricht und standen vor der tür wo alles plötzlich wieder ok war. Dieses Treffen fand vor ein paar Tagen statt und ich weiß zwar, dass ich nicht direkt das ganze wesen des Kindes an einem Tag erblicken kann, jedoch waren viele alarmsignale am aufleuchten, während wir unterwegs waren. Als die Schwester meines Freundes sich zum Kind runterbeugte, nachdem die kleine fragte, wie ihr Vater nochmal heißt und sie antwortet “Papa heißt der! Nicht ****” man konnte die Unsicherheit sehen und das Gefühl das nicht sagen zu dürfen. Im Gegenzug sagte sie aber auch in einer anderen Atmosphäre Sätze wie “du bist ein guter Vater” zudem ist sie meinen Freund nicht von der Seite gewichen. Und schaute ängstlich um sich, wenn sie ihn nicht mehr erblickte. Ich bin mir fast sicher, dass der Grund, warum die kleine meinen Freund beim vornahmen nennt nicht aus ihrer gefühlswelt heraus geschieht sondern durch Gespräche durch die mutter und wir glauben auch, dass diese dabei emotional erpressend umgeht. Wir können es nicht mehr hören, dass wir ein Problem wären vor dem man das Kind schützen muss, während man selbst sein Kind emotional missbraucht. Am Sonntag kommen Mutter und Kind zu uns nach Hause und wir werden dann “alles klären”
    Wir sind uns einig, dass wir mit der mutter über die Manipulation mit dem Namen ansprechen. Doch wir glauben, dass dies damit endet, dass sie wieder sagt, dass das nur ihre Entscheidung ist weil sie das Sorgerecht habe…könne man ihr dann sagen, dass sie mit dem einmischen in die Vater-tochter-beziehung gegen die loyalitätsverpflichung zu ihrer Tochter verstößt und somit auch gegen ihre Pflichten im Rahmen der umgangsvereinbarung? Wir können diesen machtmissbrauch von ihr nicht mehr hören und selbst das Gericht hat sie nicht davon abgebracht weil sie sich der folgen ihrer Taten glaub ich gar nicht bewusst ist. Eine Drohung, das Gericht wieder hinzuzuziehen könnte genau das vermeiden. Und es steht fest: macht die mutter noch eine Sache, die die beziehung behindert, dann folgt ein sehr hohes Bußgeld. Wir wissen sie wird es nicht zahlen können und ihre Strafe dann mit einer Freiheitsstrafe absitzen müssen. Das ist nicht was mein Freund und ich wollen, zum Wohle des Kindes. Aber wir glauben schon teilweise, dass sie sich nicht mal bewusst ist, dass sie geradewegs auf dieses Bußgeld zusteuert. Vielleicht könnt ihr uns Tipps für die “krisensitzung” am Sonntag geben, damit die kindesmutter nicht wütend abstiefelt bei uns zuhause und die kleine gleich wieder mit nimmt. Jedoch wollen wir, dass die mutter dem Kind anschließend erlaubt, ihren Vater “papa” zu nennen.

    • Match-Patch schrieb:

      Liebe Anonym,

      leider kommen wir erst jetzt zum Beantworten deiner Nachricht. Wir hoffen, dass ihr ein erfolgreiches Gespräch mit der Kindsmutter führen konntet. Es handelt sich eindeutig um seelischen/emotionalen Missbrauch des Kindes sowie um Kindeswohlgefährdung. Aus unserer Sicht sollte man der Mutter das Kind wegnehmen. Aber ein manipuliertes vierjähriges Kind bleibt sicherlich bei der Mutter und muss vor Gericht auch gar nicht gehört werden. Die Mutter hat alles zu unterlassen, was der Vater-Kind Beziehung schadet und hat den Umgang/Kontakt zum Vater sogar zu fördern.
      Falls ihr es noch nicht getan habt, könntet ihr auch das Jugendamt zu Rate ziehen. Dieses würde im Falle eines (späteren) Gerichtsverfahrens ohnehin mit eingebunden werden. So wäre das JA schon von vorn herein informiert. Jemand vom JA könnte ein gemeinsames Gespräch mit beiden Elternteilen (evtl. auch mit dir) führen, leider gibt es dazu keine Teilnahmspflicht. Wenn die Mutter nicht erscheint, spricht dies jedoch auch gegen sie.
      Wenn sich die Mutter weiterhin nicht an Vereinbarungen hält, solltet ihr auf jeden Fall die nächsten Schritte einleiten.
      Es ist wirklich sehr traurig und wir wünschen viel Kraft, damit sich die Situation bessert.

      Dein Match-Patch Team

  12. Murkel schrieb:

    Der KV meiner Tochter hat wieder eine neue Partnerschaft. Inkl neuen eigenen Kind. Einmal in der Woche holt er unser gemeinsames Kind aus der Kita ab und macht einen schönen Nachmittag mit ihr. Nun hat er am WE Kino vorgeschlagen. Als zusätzlicher Besuch. Ich hab dem zu gestimmt. Jetzt habe ich nach den genauen Abholzeiten gefragt und da hat mir seine neue Partnerin geschrieben. Sie holt unser Kind ab und bringt es wieder. Ich persönlich vertraue ihr jedoch nicht. Und finde, wenn der KV Umgang hat dann soll auch er mit unserem Kind Zeit verbringen. Ich bin so hin und her gerissen.
    Wie verhalte ich mich richtig?

    • Match-Patch schrieb:

      Liebe Murkel,

      also wenn die neue Partnerin euer Kind ohnehin regelmäßig sieht, sollte es doch kein Problem sein. Irgendwann sollte es auch möglich sein, dass euer Kind beim Vater und dessen neuer Partnerin übernachtet. Der Umgang müsste eigentlich (abhängig vom Alter des Kindes) schrittweise erhöht werden, so dass irgendwann jedes zweite Wochenende Papa-Wochenende ist. Das wäre für die Bindung/Beziehung eurer Tochter zum Vater wichtig und du hättest auch mal Zeit für dich. Frage dich selbst, warum du der neuen Partnerin nicht vertraust. Ist sie wirklich eine Gefahr für deine Tochter oder hat das etwas mit dir und deinen (verletzten?) Gefühlen zu tun?
      Der Vater darf während seiner Umgangszeit auch andere Personen mit eurem Kind betrauen, ob das Freunde, Verwandte oder die neue Partnerin ist…es wird ja nicht die Regel sein, dass er nicht dabei ist.
      Frage dich, ob deine Tochter Gefallen an dem Kino-Besuch haben wird. Wenn ja, ist es doch ganz einfach.

      Alles Liebe
      Dein Match-Patch Team

  13. Claudi schrieb:

    Hallo,

    ich habe mal eine Frage.

    Mein Exmann (der 600km entfernt lebt) hat seit fast einem Jahr (seit dem wir in Scheudung leben) eine neue Freundin und will jetzt unseren 1 Jahr alten Sohn ihr vorstellen.
    Ich gebe es ehrlich zu, dass ich eine Abneigung gegen sie habe, aus verschiedenen Gründen die vorgefallen sind, jedoch nicht Kindeswohl gefährdend sind.
    Doch mir ist bewusst, dass sie ein Teil seines Lebens ist und unserer Sohn sie irgendwann kennen lernen wird. Das ist auch nicht wirklich mein Problem.

    Das Problem ist, dass durch die frühe Trennung (kurz nach der Geburt) und dem anfänglichen Desinteresse unserem Sohn gegenüber vom Vater aus noch keine Bindung zu ihm entstanden ist. Bis vor kurzem ging es gerade mal so, dass ich beide alleine nur für ca zwei Stunden spazieren losschicken konnte. Danach hat mein Sohn nur noch nach mir gesucht und stark geweint. Der Vater kann ihn in solchen Situationen auch noch nicht beruhigen (ich habe es mit ihm ausprobiert). Ich versuche wirklich mein bestes, dass trotz aller Umstände der Kleine eine Bindung zum Vater aufbaut. Zusätzlich zum fehlenden Vertrauen zum Vater hat der Kleine nun auch noch seit drei Wochen eine ausgeprägte Fremdelphase, die alles noch erschwert.

    Mein Exmann möchte jetzt aber unbedingt unseren Sohn seiner Freundin vorstellen und versteht nicht meine Bedenken, dass ich es als zu früh erachte, da unser Sohn doch erst einmal ihn als Bezugsperson akzeptieren soll.

    Verhalte ich mich da vielleicht falsch?
    Kann ich irgend etwas machen, um es ihn begreiflicher zu machen?
    Wie sollte ich mich verhalten?

    Ich meine, hier geht es doch nicht um mich oder meinem Ex, sonder nur um das Wohl von unserem Sohn und er begreift doch noch nicht, warum auf einmal eine fremde Person mit ihm Zeit verbringen will und ist vielleicht mit der Situation vollkommen überfordert, wenn ich nicht da bin bzw keine Bezugsperson da ist.

    • Match-Patch schrieb:

      Liebe Claudi,

      schön, dass du die Bindung zwischen Vater und Sohn fördern möchtest. Unter den Umständen ist es normal, dass das holperig voran geht. Es ist begrüßenswert, dass der Vater auch seine Partnerin mit einbringen möchte.
      Jedoch steht es dir nicht zu darüber zu entscheiden, ob der Vater eurem Kind seine Partnerin vorstellt.
      Wenn sich die Partnerin liebevoll um euren Sohn kümmert, steht dem auch nichts entgegen. Hier wird sich zeigen, ob die Beziehung zwischen ihr und deinem Ex Bestand hat, denn es ist sicherlich auch für sie nicht einfach, ein “fremdes” Kind anzunehmen, zu betreuen, zu bespaßen und vielleicht auf lange Sicht eine Bezugsperson zu werden. Romantische Wochenenden zu zweit sind sicherlich verlockender.
      Da euer Sohn angesichts der Entfernung wahrscheinlich ohnehin nicht jedes zweites Wochenende mit/bei seinem Vater verbringt, kannst du doch gelassen bleiben.
      Vielleicht läuft das erste Treffen mit der Partnerin ja besser als erwartet und dein Sohn fühlt sich sogar wohl in ihrer Gegenwart…
      Du schreibst “er begreift doch noch nicht, warum auf einmal eine fremde Person mit ihm Zeit verbringen will” – dies ist vielleicht ein Vorteil, denn kleine Kinder sind grundsätzlich unvoreingenommen und denken nicht darüber nach, ob es jetzt okay für die Mama ist, dass sie eine andere Person kennenlernen. Sei denn, es wird ihnen (subtil) eingeredet…

      Wir hoffen, wir konnten etwas helfen.

      Alles Gute
      Dein Match-Patch Team

  14. Nico schrieb:

    Hallo ich habe mal eine Frage!
    Ich lebe seit einem Jahr mit meiner Freundin zusammen,sie hat einen 6 jährigen Sohn. Sein leiblicher Vater lebt in einer anderen Stadt. Sie haben beide das Sorgerecht, allerdings kümmert er sich nicht um den kleinen, keine Besuche,weder zu Geburtstagen ,Weihnachten, oder einfach mal so! Der Vater trinkt viel Alkohol, und ritzt sich die Arme auf, ist ungepflegt! Jegliche versuche ihn dazu zu bewegen den kleinen mal zu besuchen scheitern, und wenn Er ihn mal hat rennt er mit den kleinen zu seinen Kumpels die ebenfalls trinken! Dann fängt er an uns dann zu beschimpfen er wäre der Vater und ist überhaupt nicht einsichtig! Jetzt fängt er an er will Kontaktsperre erwirken gegen mich als Ziehvater da ich ja die ganze Rolle ersetze. Da ich selbst die Erfahrung gemacht habe und ohne Vater aufgewachsen bin! Meine Frage dazu ist ob er da irgendwie mit diesen Aussichten Chancen hat da zu wirken? Mit freundlichen Grüßen Nico

    • Match-Patch schrieb:

      Lieber Nico,

      nein, der Vater kann den Umgang zwischen dir und deinem Stiefkind nicht untersagen bzw. gerichtlich untersagen lassen. So etwas ginge nur, wenn du das Kindeswohl gefähren würdest. Es wäre eher noch zu überlegen, ob ihr den Kontakt zwischen Vater und Kind nur noch in Begleitung stattfinden lasst. Hierfür müsstet ihr euch an das Jugendamt wenden und beweisen können, dass ein kindgerechter Umgang seitens des Vaters nicht stattfindet.

      Alles Gute
      Dein Match-Patch Team

  15. Wolfgang schrieb:

    Hallo, ich habe eine Frage .
    Die Kindesmutter hat einen neuen Partner und dieser neue Partner verweigert der Mutter mit dem leiblichem Kind das Umgangsrecht. Die Mutter scheint Ihm hörig zu sein und geht dessen Wünschen nach um eventuelle Repressalien innerhalb Ihrer Partnerschaft zu vermeiden.
    Wie kann man sich helfen, Gespräche finden nicht Statt da die Mutter scheinbar vom jetzigen Partner eingeschüchtert wird und diese akzeptiert.
    Danke im Vorraus

    • Match-Patch schrieb:

      Lieber Wolfgang,

      lesen wir das richtig, die Mutter darf – wegen ihrem neuen Partner – ihr eigenes Kind nicht sehen? Euer Kind lebt bei dir?
      Eltern sind verpflichtet, den Umgang zwischen Kind und dem anderem Elternteil zu fördern, diesen nicht zu behindern bzw. selbst den Umgang wahrzunehmen.
      Das Jugendamt wäre eine erste Anlaufstelle. Man kann aber auch per Familienanwalt zur Wahrnehmung/Regelung des Umgangs mahnen.
      Gerne kannst du noch mal Näheres schreiben, Alter des Kindes, bisherige Umgangsregelung etc.

      Liebe Grüße
      Dein Match-Patch Team

  16. Michael1981 schrieb:

    Liebes Team,

    ich hoffe Sie können mir weiter helfen. Wir haben folgende Situation. ich habe zwei Kinder ein Leibliches Kind ( gemeinsames Sorgerecht ) sowie ein nicht leibliches Kind welches ich aber seit Anfang an mitgroßgezogen und betreut habe.
    Seit der Trennung vor 2 Jahren gehen die Kinder Freitags nach der Schule zu meinen Eltern und ich hole sie dort nach der Arbeit ab. Nun möchte sie, ohne einen Grund zu nennen, nicht mehr das die Kinder dort hin gehen und verlangt dass ich die Kinder immer bei Ihr abhole. Ein vernünftiges Gespräch ist leider gescheitert.
    Darf Sie dies verlangen? Alternativ hat meine Lebensgefährtin angeboten die Kinder abzuholen und zu beteuen bis ich von der Arbeit komme.
    Wie sieht es in dieser Situation aus? Darf ich jemanden “beauftragen ” der die Betreuung gewährleistet bis ich daheim bin?

    • Match-Patch schrieb:

      Lieber Michael,

      wenn diese Umgangszeiten vereinbart wurden und es bisher auch so gut lief, gibt es eigentlich keinen Grund das einseitig abzuändern. Sagen Sie ihr doch, dass sie bereit wären etwas zu ändern, wenn es dafür zwingende Gründe gibt. Zum Beispiel wenn die Kinder das nicht mehr wünschen. Natürlich dürfen auch andere Personen während ihrer Umgangszeit auf die Kinder aufpassen, solange dadurch nicht das Kindeswohl gefährdet wird. Die Großeltern haben sowieso Recht auf Umgang mit den Kindern und Umgang zu Ihrer Lebenspartnerin darf sie auch nicht verbieten.

      Viel Glück
      wünscht Ihr Match-Patch Team

  17. Janna schrieb:

    Hallo liebes Match-Patch Team,
    mein Partner hatte, als wir gerade für einige Monate getrennt waren, ein Affäre zu einer Frau, die dann schwanger wurde. Obwohl mein Partner nie richtig mit ihr zusammen war, klammert sie sehr an ihn und droht ihm mit Kindesentzug, wenn er nicht nach ihrer Nase tanzt. Mittlerweile ist das Kind 2 1/2 Jahre, Mutter und Kind wohnen von uns 500 km entfernt. Das erste Jahr hat mein Partner sein Kind noch ca. alle 6 Wochen für eine Woche gesehen, er ist hingefahren oder die Mutter kam mit Kind zu ihm (ich und mein Partner haben noch zwei getrennte Wohnungen). Im jetzigen Jahr hat er sein Kind erst einmal gesehen. Auch deswegen weil es immer Streit zwischen uns gab, wenn sie eine Woche bei ihm gewohnt hat. Bis heute weigert sich die Mutter mich zu treffen oder kennenzulernen, auch möchte sie nicht, dass ich ihr Kind kennenlerne. Doch mein Partner und ich wollen gerne, dass ich sein Kind kennenlerne. Mein Partner ist zwar als Vater eingetragen und zahlt auch regelmäßig Unterhalt, das Sorgerecht hat er aber damals nicht übernommen. Er scheint bei der Frau nur Pflichten zu haben, aber keine Rechte. Die ganze Situation belastet uns beide sehr, weil mein Partner die Angst hat, sein Kind zu verlieren, wenn er mehr auf seine Bedürfnisse bei der Frau pocht.
    Frage: Welche Rechte hat mein Partner gegenüber dem Kind (regelmäßige Besuche)? Darf die Mutter verbieten, dass ich das Kind kennenlerne?
    Wie gehen wir am besten vor? Über das Jugendamt oder Anwalt?
    Vielen Dank schon einmal für Ihre Antwort,
    Viele Grüße, Janna

    • Match-Patch schrieb:

      Liebe Janna,

      Das Kind und der Vater haben Recht auf Umgang miteinander und während dieser Umgangszeit darf sie dir deine Anwesenheit nicht verbieten. Die Mutter hat den Umgang zwischen Kind und Vater zu fördern! und alles zu unterlassen, was diesen behindert oder der Vater-Kind Beziehung schadet. Am besten macht ihr euch Gedanken, welche möglichst regelmäßige Umgangsregelung ihr haben wollt und umsetzen könnt. Bei 500km Entfernung ist das ja sicherlich auch eine finanzielle Frage. Diesen Vorschlag macht der Vater dann gegenüber der Mutter, der Vorschlag sollte auch Feier- und Geburtstage berücksichtigen. Ihr könntet zum Beispiel für das nächste Jahr einen Kalender vorbereiten und die gewünschten Umgangszeiten eintragen.
      Am besten schriftlich per Mail zustellen, dann habt ihr gleich Beweismaterial, sollte sie (bis Datum X) nicht einwilligen. In diesem Fall könntet ihr das zuständige Jugendamt kontaktieren oder gleich einen Familienanwalt auf den Plan rufen, der dann notfalls vor Gericht die Umgangsregelung durchsetzt. Das Sorgerecht kann dein Partner nachträglich ebenfalls beantragen. Mittlerweile steht dieses auch unverheirateten Vätern zu, siehe: Sorgerecht für unverheiratete Väter. Erfahrungsgemäß ist bei solchen Müttern aber ein Familienanwalt bzw. Drohung mit Gericht nötig.

      Viel Erfolg wünscht
      Euer Match-Patch Team

      • A. schrieb:

        Guten Tag,
        meine Situation ist wie folgt:
        Ich Vater eines 9-Jahre jungen Sohnes, besitze aktuell lediglich die Vaterschaftsanerkennung und KEIN Sorgerecht. Ich darf meinen Sohn in der Regel alle 14 Tage am Wochenende bei mir haben. Es kommt jetzt aber vermehrt vor, dass mir für diese Wochenenden Spielregeln vorgeschrieben werden zB. er darf mit der Person XYZ keinen Kontakt haben, Person hat selbst ein Kind gleichen Alters und arbeitet im Kindetheim, stellt auch so absolut keine Gefahr oder negativen Aspekte dar. Dann werden mir immer wieder Tage genommen, wo mein Sohn „angeblich besseres vorhatte, obwohl mir dieser im Nachgang berichtet, dass er gar nicht wusste das Papa-Wochenende ist o.ä., sprich die Mutter liegt ihm falsche Infos vor um seine Entscheidung zu steuern, daher bat ich darum mit meinen Sohn in solchen Situationen telefonieren zu dürfen um das so darzustellen wie es auch ist. Abgerissen ist es also so, dass alles nach der Nase der Kindesmutter zu laufen hat, weil sonst mit Kontaktverbot usw gedroht wird. Randinfo: ich habe seit 9 Jahren regelmäßig Kontakt zu meinem Sohn, wir lieben uns, ich zahle Kontinuierlich Unterhalt wie es vorgeschrieben ist, ich habe einen Job, eine eigene Wohnung, keine Probleme mit Drogen oder Alkohol. So zu sagen eine „reine Weste“ was kann ich tun, um die Zukunft in den Griff zu bekommen und auch meine Entscheidungen ohne Konsequenzen zu fürchten ausüben zu können zB Besuche von meinen Freunden mit Kindern ?
        Vielen lieben Dank das sich das Team von Match-Patch, meinem Thema widmet und ich bin gespannt auf eure Antworten.
        Viele Grüße

      • Match-Patch schrieb:

        Lieber A.,

        was du schreibst ist leider Realität für viele Väter. Du kannst das gemeinsame Sorgerecht beim Familiengericht beantragen (hier wurde die Gesetzeslage für unverheiratete Väter geändert), auch kannst du den Umgang gerichtlich festlegen – bzw. ausweiten – lassen. Kostet natürlich alles. Im ersten Schritt kann auch das Jugendamt helfen, allerdings kann das JA die Mutter nicht zu einem gemeinsamen Termin mit dir zwingen.
        Wenn es einen 14tägigen Umgang gibt, sollte dieser am besten am Anfang des Jahres in einem Jahreskalender (z.B. von Schulferien.org) festgeschrieben werden, genauso Feiertage und Urlaube mit Kind. Dann kann das Kind auch seinen eigenen Kalender bekommen oder im Hausaufgabenheft die Papa-Wochenenden eingetragen bekommen. Du könntest deinem Sohn zum Geburtstag ein Handy schenken, sodass er mit dir per Whats App kommunizieren kann.
        Ansonsten kannst du mit ihm bei jedem Abschied über das nächste gemeinsame Wochenende sprechen.
        Wenn alles nicht hilft, die Zeit, die dein Sohn manipulierbar ist, ist überschaubar. Spätestens mit 13 Jahren kann er das Spiel seiner Mutter durchschauen.
        Während deiner Umgangszeit hast du das Sagen und kannst auch anderen Menschen Kontakt zu deinem Sohn erlauben. Wenn die Mutter das schriftlich braucht, lass’ doch mal einen netten Brief von einem Familienanwalt aufsetzen 😉
        Wir hoffen, dir ein wenig geholfen zu haben.

        Alles Gute,
        dein Match-Patch Team

  18. Jacky schrieb:

    Hallo ich hab eure Tipps gelesen und ich hab da trotzdem eine wichtige Frage . Erstmal zu mir ich bin jetzt seid 10 Wochen mit meiner -5 Monate alten Tochter alleine , mein ex hat uns verlassen und hat auch schon eine neue Partnerin mit der er auch schon 8 Wochen zusammen ist und seid 2 Wochen zusammen wohnt , ich kann mit ihm gar nicht reden egal was ich wie sage er ist nur beleidigend und fasst alles immer negativ auf. Er soll unsere Tochter jeden Samstag abholen für ein paar Stunden und abgemacht zwischen ihm , mir und auch dem Jugendamt war das er mit ihr bei seinen Eltern ist und die kleine erstmal nicht in Kontakt mit der neuen Partnerin kommt , weil sie sich so erstmal an alles gewöhnen muss und das noch nicht versteht und Samstag danach immer viel zu verarbeiten hat , sie versteht auch noch nicht warum sie mit ihm mit muss und Mama nicht mit kommt auch wenn sie schreit und zu Mama möchte . Jetzt hat er sie heute mit der neuen abgeholt und wollte das ganze verheimlichen , aber ich habe es gesehen , kann man da nicht doch den Umgang verbieten ? Meine kleine lernt grade so viel und er versteht nicht das so viel neue Umstände und neue Leute und das alles ohne ihre Bezugsperson zu viel für sie ist . Dazu muss ich sagen das sie auch nicht versteht das er Papa ist bzw die keine feste Bindung haben und auch nicht hatten da er vor der Trennung kaum zu Hause war wenn sie mal wach war und er es eher als Last empfand sich um sie zu kümmern. Wir haben das gemeinsame Sorgerecht , aber hatten auch eine Vereinbarung trotz das wir nicht mehr kommunizieren können weil ich mich nicht mehr fertig machen und beschimpfen lasse. Ich bin echt verzweifelt da der Termin zum Gespräch mit dem JA noch etwas länger hin ist. Dankeschön schon mal für eine Antwort und die hilfreichen Tipps auf eurer Seite.

    • Match-Patch schrieb:

      Liebe Jacky,
      vielen Dank für deine Nachricht. Wir verstehen, dass es für dich sehr schwer ist, dich mit dem Kindsvater arrangieren zu müssen. Es ist für ein Kind wichtig, dass es Kontakt zu beiden Elternteilen hat und zu beiden eine Beziehung und Bindung aufbauen kann. Nur wenn das Kindeswohl gefährdet ist, kannst du den Umgang verbieten. Der Vater hat während seiner Umgangszeit die Aufsichtspflicht und Verantwortung für euer Kind und darf in dieser Zeit auch entscheiden, welche Personen noch Kontakt zu dem Kind haben. Das kann auch seine Freundin sein. Das Jugendamt kann da nur beratend zur Seite stehen bzw. Empfehlungen abgeben.
      Angesichts des Alters euer Tochter könntest du aber evtl. darauf bestehen, bei den Umgangszeiten des Vaters dabei zu sein, also ihr zu dritt spazieren geht o.ä.
      Dann wärest du aber gezwungen, auch mit ihm Zeit zu verbringen und müsstest dich mehr mit ihm auseinanderzusetzen. Wenn eure Tochter etwas älter ist, könntest du dann den alleinigen Umgang zwischen Vater und Tochter zulassen, fördern und ausweiten. Letzteres hätte den Vorteil, dass du mehr Zeit für dich hättest. Jedenfalls ist es rechtlich gesehen deine Pflicht, den Umgang deiner Tochter zu ihrem Vater zu fördern und alles zu unterlassen, was der Vater-Kind Beziehung schadet.

      Alles Gute für euch!
      Dein Match-Patch Team

  19. Stefanie schrieb:

    Guten Tag .
    Seit 31/2 Jahren bin ich neu liiert und seit einem Jahr verheiratet . Aus meiner ersten Ehe habe ich zwei Kinder und und seit einem Jahr noch ein kleinen von meinem jetzigen Mann . Mein Mann hat aus erster Ehe einen Sohn !
    Jetzt unser Problem . Seine Exfrau verbietet den 14 tägigen Umgang mit seinem Sohn , da er im Rettungsdienst arbeitet und alle zehn Wochen ( an dem wo sein Sohn dann da wäre ) arbeiten muss . Wäre für uns kein Problem , da er drei andere Kinder bei uns hat und ich ja da bin .
    Durch ihr Verhalten , entfremdet sie seinen Sohn immer mehr von ihm und uns . Sein Sohn kenne ich seit Geburt und auch die Kinder kennen sich seit Geburt .
    Ich hoffe sie können uns weiterhelfen !
    Momentane Situation : sein Sohn darf jede Woche am Wochenende ein Tag bei uns sein . Außer mein Mann arbeitet . Wir können weder Ausflüge mit ihm machen noch Familie weiters weg besuchen . Und er hat seit zwei Jahren stresskopfschmerzen ( alles ärztlich bestätigt ) .. so kann es für das Kind nicht weitergehen . Liebe Grüße

    • Match-Patch schrieb:

      Liebe Stefanie,
      es ist die Aufgabe der Mutter den Umgang des Kindes zum Vater zu ermöglichen sowie zu fördern. Das Kind hat ein Recht auf Umgang zum anderen Elternteil und dieser kann notfalls vom Familiengericht angeordnet werden.
      In den meisten Fällen gibt es zumindest 14 tägigen Umgang mit Übernachtung(en), manchmal dazu einen Tag unter der Woche sowie geteilte Ferien und Feiertage. Mittlerweile ist es aber auch leichter geworden, das Wechselmodell (50%/50%) gerichtlich durchzusetzen, sofern das Kind dies auch möchte und die Umstände es zulassen (die getrennten Eltern in der Nähe voneinander wohnen).
      Dein Mann könnte als erstes das Jugendamt hinzuziehen, allerdings muss die Mutter nicht zu einem gemeinsamen Termin erscheinen. Da im Falle einer gerichtlichen Klärung das Jugendamt immer einbezogen wird, sollte dies aber der erste Schritt sein. So könnte das JA gegebenenfalls bezeugen, dass die Mutter nicht gesprächsbereit war. Ein Schreiben eines Familienanwaltes, der die Mutter über die Rechte des Kindes, des Vaters sowie ihre Pflicht, den Umgang zu fördern, aufklärt, wäre vielleicht der nächste Schritt. Jedenfalls darf sie gar nicht den Umgang verbieten, damit schadet sie ganz klar dem Kind und vor Gericht würde dies gegen sie sprechen. Wenn du jedes 10. WE aufpasst, dann ist das zu akzeptieren bzw. noch lange kein Grund, den Umgang allgemein zu verhindern.
      Ihr könnt natürlich auch gleich einen Familienanwalt ein Schreiben verfassen lassen. Manchmal reicht es schon, mit einem Gerichtsverfahren zu drohen.

      Wir hoffen, dieser Rat war hilfreich.
      Viel Erfolg!
      Dein Match-Patch Team

      • Stefanie Fleischer schrieb:

        Vielen , vielen Dank … das ist schon sehr sehr hilfreich !! Der Anwalt ist eingeschlaten und wird leider als erstes kontaktiert , da das Jugendamt erst in vier Wochen ein Termin frei hat .. liebe Grüße und vielen vielen Dank

  20. Unknown schrieb:

    Hallo liebes match-patch Team,
    Ich habe ein, nennen wir es, “unschönes” Problem.

    Ich bin nunmehr mit der Mutter meines Kindes seit ca. 9 Monaten getrennt. Diese Woche sind eine Dinge vorgefallen.

    Momentan haben wir ein relativ gutes Verhältnis und können, bei gemeinsamen bzw. geteilten Sorgerecht, recht gut kommunizieren wenn es um unser Kind(6) geht.

    Jetzt habe ich folgendes Problem

    Sie pendelt wahrscheinlich mit dem Ex ihrer besten Freundin an. An sich soll das ja kein Problem sein, aber mir sind einige Dinge bekannt die mir in Bezug auf mein Kind einen Faden Beigeschmack geben.

    U.a. ist er polizeilich bekannt, alle Anzeigen wurden “eingestellt” u.a wegen Vergewaltigung und dem Schlagen seines eigenen Kindes. Sein Kind ist auch in psychiatrischer bzw. Psychologischer Behandlung wegen des Verhqltens von ihm und wahrscheinlich auch der Mutter ..

    Ich habe meiner Ex unmissverständlich klar gemacht das ich einen Kontakt von diesem Menschen mit meinem Kind nicht möchte. Auch das sie auf sich und das Kind aufpassen soll.

    Da ich durchaus weiß das er schnell aggressiv werden kann(selbst erlebt) und auch nicht gerade der geduldigste ist, habe ich folglich eine berechtigte Angst, das mein Kind im Umgang mit diesem Menschen gefährdet ist.

    Laut Kindesmutter besteht momentan auch ein “begleiteter Umgang” durchgesetzt durch Ihren Anwalt (aufgrund der Anzeige die fallen gelassen wurde).

    Welche Möglichkeiten habe ich um mein Kind vor dieser Person zu schützen?

    Ich sage nicht das ich Ihr ein neues Glück nicht gönnen würde! Aber in Bezug auf diese Person habe ich wirklich Angst das meinem Kind etwas passieren könnte! Und das werde und möchte ich nicht zulassen

    Ich hoffe ihr könnt mir helfen

    Unknown

    • Match-Patch schrieb:

      Lieber unknown,

      wenn der Umgang mit dem eigenen Kind begleitet werden muss, liegt es nahe, dass auch der Umgang mit einem anderen Kind nicht vorbehaltslos stattfinden sollte. An deiner Stelle würden wir das Jugendamt um Rat fragen, dort wird ja der begleitete Umgang zwischen dem Herrn und dessen Kind geregelt. Ansonsten könntest du auch einen Familienanwalt hinzuziehen. Interessant wäre zu erfahren, wie alt dein Kind ist. Kann es schon erzählen, wenn etwas vorfällt? Aktuelle Beweise für Umgang oder auch Aggressivität wären natürlich hilfreich.

      Viel Erfolg
      wünscht dein Match-Patch Team

      • Unknown schrieb:

        Hallo liebes Match-Patch Team,

        Wie auch im vorherigen Text geschrieben ist unser Junior 6 Jahre alt, 6,5 um genau zu sein…
        Er ist also durchaus in der Lage darüber zu berichten und hat dies in der Vergangenheit auch getan (bezüglich anderen Personen)
        Allerdings ist hierbei aufgefallen das er in meinem Umgang gelogen hat was 1 Person zb angeht. (Es hieß sie würde nur schimpfen, ihn hauen usw) … aber es gibt Beweise die belegen das diese Person unserem Junior eigentlich eine positive Zuneigung ausstrahlt … also er sagt sie sei böse, aber er freut sich Mega sie zu sehen … daher stehe ich diesbezüglich etwas im Zwiespalt… denn a) möchte ich mich nicht ausspielen lassen und b) möchte ich meinem Kind gerne glauben und tue das auch!

        Würde es diesen Beweis nicht geben würde ich ihm 100% glauben, so bin ich mir nicht ganz sicher …

        Zum eigentlichen Thema,

        Ob der Herr diesen begleiteten Umgang über das JA bekommt weiß ich nicht. Soweit ich weiß ist die Mutter immer dabei und sie haben 1 Stunde Umgang zur Annäherung

        Was mich aber irgendwo “stört” ist viel mehr das er meinem Sohn gegenüber recht “locker” gegenüber steht.
        Ich habe die beiden selbst erlebt und sie verstehen sich “bombastisch”… also albern Rum usw…
        Sprüche wie “sei schön lieb wenn du beim Papa bist und hör auf ihn” sind ebenso gefallen …
        Keine leichte Situation… denke ich rauche ich nicht sagen ….

        Momentan ist meine Ex ja, ich denke jedenfalls, immer dabei…

        Auch wo ich dort war und andere Personen war nichts auffällig …

        Inwiefern sollte mir hier das Jugendamt weiter helfen können?
        Wir haben die “Anwaltsphase” momentan überstanden und mein Geldbeutel wurde dabei sehr geschröpft … so fern es geht würde ich das gern vermeiden

  21. Susanne schrieb:

    Liebes Match-Patch Team,

    wir haben folgendes Problem: Meine Enkelkinder (3 und 4 Jahre) sind alle 2 Wochenenden bei ihrem Vater, der mittlerweile eine neue Freundin hat und auch mit ihr zusammen wohnt. Leider kommt es anscheinend dort zu immer mehr unangenehmen Zwischenfällen. Die Kinder erzählten meiner Tochter, dass die neue Freundin sie ab und zu schlägt. Sie zeigen dann auch wie …. (ich erwähne hier jetzt keine Namen) und wo sie die Kinder geschlagen hat. Es hat dem Anschein nach ein paar Ohrfeigen gegeben. Vor ein paar Tagen erzählten die Kinder, dass die Freundin die Kinder an den Haaren gezogen hat, weil sie nicht still waren und der 4 jährige erwähnte, dass seine kleine Schwester fast aus dem Bett geflogen wäre. Meine Tochter fragte die Kinder, wo denn Papa gewesen ist, als das passierte. Sie sagten, dass er geschlafen hat. Die Freundin hat auch mal Sätze fallen lassen wie: “Euer Papa ist jetzt nicht da und kann euch nicht helfen, ich bin jetzt da”. Dann gab es mal einen Zwischenfall, als diese Freundin dem Ex-Partner meiner Tochter sagen wollte, die Haare seiner Tochter mal zu bürsten. In der nächsten Sekunde flog die Kleine hin und der Partner sah es aus dem Augenwinkel heraus. Er hat sie direkt gefragt, ob sie die Kleine gerade geschubst hätte und sie verneinte es sofort und meinte die Kleine hätte nur komisch gestanden und wäre deshalb hingeflogen. Diese Geschichte erzählte der Ex-Partner dann meiner Tochter und meine Tochter hat ihn sofort gebeten auf die Kinder besser aufzupassen. Er beruhigte sie und versicherte ihr, das er schon auf die Kinder aufpassen würde. Nun wollte der 4 jährige auf einmal nicht mehr zu seinem Vater. Er sagte, er möchte da nicht mehr hin….unter anderen weil er auch die Freundin nicht mag, weil sie immer schimpft und haut. Es gab dann Gespräche mit dem Vater, der dann meinte, dass er das alles nicht verstehen kann und das man wohl versucht den Jungen etwas einzureden. Nach und nach kam heraus, warum der Junge auf einmal nicht mehr zum Vater wollte, weil er angefangen hatte die o.g. “Zwischenfälle” nach und nach zu erzählen. Er sagte dies seinem Vater und der Vater sagte sofort, dass er nicht so ein Blödsinn erzählen sollte. Meine Tochter ist völlig verzweifelt und hat jetzt Angst die Kinder dem Vater zu übergeben solange die Freundin in seinem Leben ist. Was kann meine Tochter tun? Soll sie das Jugendamt einschalten? Kann sie den Umgang zwischen den Kindern und der Freundin untersagen? Es ist schrecklich mit anzusehen, was da gerade passiert 🙁

    • Match-Patch schrieb:

      Liebe Susanne,

      es wäre mal interessant zu erfahren, ob es nur Negatives über diese Frau zu berichten gibt. Eine Frau, die einen Mann mit zwei Kindern an der Seite hat, muss sich ja auch ein Stück weit um die Kinder kümmern. Es ist unvorstellbar, dass sie ausschließlich die “böse Stiefmutter” ist. Fakt ist, jegliche Form von Gewalt gegenüber Kindern ist Kindeswohlgefährdung und berechtigt theoretisch zum Umgangsverbot. Eine Beratung beim Jugendamt ist auf jeden Fall zu empfehlen. Wenn deine Tochter jetzt einfach die Kinder nicht mehr zum Vater schickt, wird die Situation wahrscheinlich eskalieren und der Vater hat ja auch ein Recht auf Umgang mit seinen Kindern, genauso wie die Kinder ein Recht auf Umgang mit ihrem Vater haben und dieser von der Mutter zu fördern ist. Deine Tochter könnte dem Vater gegenüber vielleicht ankündigen, dass sie sich gezwungen sieht, die Kinder einzubehalten, wenn die Kinder nochmal von solchen Vorfällen berichten und dass sie dann auch das Jugendamt hinzuziehen wird.

      Alles Gute
      dein Match-Patch Team

      • Susanne schrieb:

        Liebes Match-Patch Team,

        erst einmal vielen Dank für Eure Rückantwort. Nur muss ich sagen, dass mir die Einleitung Eurer Antwort nicht so ganz gefallen hat und sehe sie als “stille” Unterstellung. MUSS man denn etwas Positives über jemanden erzählen, der Kindern gegenüber gewalttätig ist?? Fakt ist, diese Frau geht mit den Kindern nicht vernünftig um, genauso wenig sie mit ihren eigenen Kindern umgegangen ist oder umgeht und von daher ist sie eine “böse Stiefmutter”. Sie hat die Kinder und auch ihre eigenen nicht anzufassen, Punkt! Ich fand dies zwar nicht erwähnenswert in meiner ursprünglichen Nachricht, aber nun gut…hier sind noch mehr Punkte: Sie hat 3 Kinder, eins davon lebt bei einer Pflegefamilie, von dem zweiten Kind hat der Vater das volle Sorgerecht erhalten und das Dritte (sie ist 10 Jahre) lebt noch bei ihr zusammen mit dem Ex-Partner meiner Tochter, aber auch hier ist das Jugendamt involviert. Der Vater des zweiten Kindes hat per Gerichtsbeschluss festgesetzt, dass die Mutter jeglichen Kontakt zu dem Kind zu unterlassen hat. Folglich hat es den Anschein, dass es nicht so viel Positives über diese “gute” Frau zu berichten gibt. Noch dazu möchte ich schon mal vorab erwähnen, dass meine Tochter in einer glücklichen Beziehung ist und keinerlei Eifersucht gegenüber ihrem Ex und seiner Beziehung hegt.

      • Match-Patch schrieb:

        Liebe Susanne,

        vielen Dank für deine weiteren Ausführungen.
        Mit diesem Wissen empfehlen wir natürlich gleich den Gang zum Jugendamt, dort ist die Dame ja sicherlich ohnehin bekannt.

        Alles Gute
        dein Match-Patch Team

  22. Kerstin schrieb:

    Hallo,
    ich habe ein kleines Problem bzgl. des Umgangs meiner Kinder bei ihrem Vater. Wir haben uns vor 2 Jahren getrennt. Die Ehe lief schon lange vorher den Bach runter. Ich habe einen neuen Partner, mit dem meine Kinder (3 Jungs, 8, 11, 12) sehr gut zurecht kommen. Mein Mann hat sich ebenso sofort eine neue Partnerin gesucht. Auch mit ihr kamen die Kinder erst gut zurecht. Nach etwa einem Jahr ging diese Beziehung kaputt. Mein Mann ist mit den Kindern von ihr “geflüchtet”, da nach einigen Tagen gemeinsam bei ihr das Verbleiben dort nicht mehr ging. Sie hat die Kinder nur noch angeschrien und ihnen alles in ihrem Haus verboten. Die Kinder hatten danach ein leichtes Trauma. Mein Mann sagte, dass mit ihr jetzt Schluß sein! Wer nicht mit seinen Kindern kann, hat auch keinen Platz in seinem Leben. Nach einer Woche war er allerdings wieder bei ihr. Dazu muss ich sagen, dass er “schwarz” bei ihr arbeitet. Nachdem ich den Unterhaltsanspruch für die Kinder und mich gestellt hatte, hat er sich arbeitslos gemeldet und verdient bei ihr viel Geld. Sie ist selbständige Maklerin und kann seine Hilfe gut gebrauchen. Sie hat ihm u.a. viele Dinge gekauft und Seminare im Wert von 20.000,-€ bezahlt. Das sei ihm ja gegönnt. Schändlich finde ich nur, dass er von einem vormals guten Gehalt dann nur noch den Mindestunterhalt für die Kinder bezahlt und ich “kein moralisches Recht” auf Unterhalt habe. Wir haben uns mittlerweile geeinigt, dass er für einen gewissen Zeitraum mehr für die Kinder zahlt und ich auf jeden Unterhalt verzichte. Zurück zu dieser Frau! Seitdem mein Mann wieder bei ihr “verkehrt”, sie sind offiziell nicht zusammen, hat er des öfteren erwähnt, dass sie total psychotisch ist und ein psychisches Problem hat. Sie behandelt ihn auch wie “Dreck”, wenn er nicht macht, was sie will. Trotzdem kehrt er immer wieder (aus arbeitstechnischen Gründen) zu ihr zurück. Er darf ihren Wagen fahren und verdient bei ihr Geld. Nach einigen anderen Versuchen hat er keine Anstellung gefunden und scheint jetzt auf sie angewiesen zu sein, immer mit der Aussage: Mehr hat er mit ihr nicht zu tun. Im letzten Jahr hat mein Mann mir erzählt, dass er alleine mit den Kindern in Urlaub fährt. Nach einer Woche war sie aber auch vor Ort und sie haben einiges, aber nicht alles zusammen gemacht. DAs war den Kindern komisch! Im Oktober hat mein Mann ihr (angeblich endgültig) ihren Wagen vor die Tür gestellt und gesagt, sie soll ihn in Ruhe lassen. Er ist doch kein Kasper! Mir ggü. meinte er sogar, sie sei schizophren und ist ständig unstet mit ihrer Meinung. Trotzdem ist er jetzt wieder bei ihr (beruflich und wohl irgendwie auch freundschaftlich). Meine Kinder haben alles immer so mitbekommen. Ich habe ein sehr unangenehmes Gefühl, wenn es um sie geht, wenn meine Kinder da involviert sind! Zudem hat sie den Kindern zu Weihnachten drei Tüten voller Klamotten geschenkt, was ich zum einen unangemessen und höchst übergriffig finde, da ich besonders zum Thema Klamotten eine Besprechung mit dem Vater hatte. Nun sind die Kinder wohl wieder auch bei ihr gewesen. Ich finde das nicht in Ordnung, denn sie bekommen da zum einen ein sehr unstetes Bild von Menschen (wohl dann auch von ihrem Vater) und ich habe die Befürchtung, dass wieder “Dinge” geschehen können. Das möchte ich natürlich für meine Kinder nicht. Kann ich in irgendeiner Form den Umgang mit ihr verhindern?

    Mit freundlichen Grüßen, K.

    • Match-Patch schrieb:

      Liebe Kerstin,

      vielen Dank für deine Geschichte. Der neuen Partnerin deines Ex-Partners kannst du den Umgang mit euren Kindern nicht untersagen. Der Vater darf in seiner Umgangszeit bestimmen, mit wem die Kinder in dieser Zeit noch Kontakt haben und trägt natürlich auch die Verantwortung dafür. Nur wenn die neue Partnerin das Kindeswohl gefährdet, könnte man etwas unternehmen, dafür müsste aber sehr viel vorfallen. Eure 3 Jungen werden sich schon wehren, wenn sie sich daneben benimmt und der Vater wird sie beschützen. Zudem sind die Kids in einem Alter, in dem sie selbst berichten können, ob die Zeit mit ihrem Vater und dessen Partnerin harmonisch verlief. Auch können sie den Vater selbst wissen lassen, wenn sie keine Lust auf diese Frau haben. Allerdings ist auch nachvollziehbar, dass eine kinderlose(?) Frau bei 3 Jungen mal an den Rand des Wahnsinns gelangen kann. Weder Erwachsene noch Kinder sind immer Engel. Und wenn du mit deinem neuen Partner glücklich bist und die Kinder in euch stete und verlässliche Bezugspersonen haben, stärkt sie das, um auch anderes aushalten zu können. Die meisten Menschen sind ohnehin nicht perfekt und in allen Familienkonstellationen kommt es auch mal zu Schwierigkeiten/Streitigkeiten.

      Ein bisschen komisch finden wir, dass dein Ex-Partner dir so viel über das “Verhältnis” zu dieser Frau zu erzählen scheint. Wer weiß, ob das alles so stimmt. Auch finden wir es ein wenig befremdlich, dass Du wiederholt von “deinem Mann” sprichst, obwohl ihr seit 2 Jahren getrennt seid und du einen neuen Partner an deiner Seite hast. Nach 2 Jahren könnte man schon längst geschieden sein, da man nur ein Trennungsjahr “aussitzen” muss. Somit hättest du auch keinen “moralischen” Anspruch auf Unterhalt für dich, da seit der Gesetzesänderung im Jahr 2008 jeder für sich selbst zu sorgen hat. Nur in Ausnahmefällen besteht Anspruch auf Ehegattenunterhalt, z.B. wenn man ein Kind unter 3 Jahren betreut oder krankheitsbedingt keiner Erwerbstätigkeit nachgehen kann.

      Was den Kindesunterhalt anbelangt, zahlt dein Ex-Partner für unsere Begriffe monatlich eine Menge Geld. Mit seiner Hälfte Kindergeld dürften das €1288,- pro Monat Mindestunterhalt für die 3 Jungen sein. Aber du schreibst, er zahle darüber hinaus. Wäre der Vater zahlungsunfähig, müsstest du Unterhaltsvorschuss beantragen und dieser fällt geringer aus. Die Kosten des Vaters für die Kinder enden ja auch nicht beim Unterhalt. Sicherlich unterhält er eine größere Wohung, damit ihn die Kinder besuchen können. Wenn sie da sind, muss er 3 Jungen satt kriegen und will mit ihnen vielleicht auch mal etwas unternehmen, fährt mit ihnen in den Urlaub etc. All das sind weitere Kosten für den Vater.
      Und wenn die neue Partnerin mal Sachen kauft, ist das doch wunderbar, weniger Ausgaben für dich 😉 Da solltest du einfach drüber stehen. Vielleicht wollte die Dame ja wirklich die Unstimmigkeiten bzgl. Kleidung auf diese Weise beseitigen.

      Wir hoffen, diese Antwort war ein wenig hilfreich. Sieh das Positive, denn schlimmer geht immer…

      Alles Gute wünscht
      dein Match-Patch Team

  23. Steffen schrieb:

    Hallo. ich brauche dringend einen Rat. meine ex Freundin hat einen neuen Freund. was an sich kein Problem ist. nur hat sie ihn erst am 17.1 kennen gelernt und ist seit 21.1 mit ihm zusammen. und sie stellt unserer Tochter ihn direkt vor, wo ich mir sage das die beiden sich erstmal kennen lernen sollen. aber darum geht es nicht. nun sagt sie zu mir das sie Ende Februar für 10 Tage mit ihm und seinen 2 Kindern, die er nur aller 2 Wochen sieht, in Urlaub fährt. ich finde das unverantwortlich meinem Kind gegenüber. der neue ist ein völlig fremder noch und dann soll ich zustimmen das die für 10 Tage weg fahren und das natürlich nicht gleich um die Ecke. wir haben beide das gemeinsame Sorgerecht. Danke für jede Hilfe

    • match-patch schrieb:

      Lieber Steffen,

      wir können deine Sorge nachvollziehen. Leider wissen wir nicht, wie alt deine Tochter ist. Mit 3 Jahren würde sie die Situation gar nicht so erfassen (Mama hat einen neuen Mann). Ein erster gemeinsamer Uraub bedeutet “Make or Break” und gerade mit 3 Kindern kann ein solcher Urlaub turbulent werden. Wenn deine Tochter schon etwas älter ist, könntest du mit ihr vereinbaren, dass du sie abholst, wenn es ihr in dem Urlaub gar nicht gefällt. Den Urlaub verbieten kannst du nicht, da müsstest du kindeswohlgefährdente Gründe anbringen.
      Aber natürlich kannst du gegenüber deiner Ex deine Besorgnis kundtun.

      Ansonsten raten wir dir, es locker zu sehen. Die Mama ist dabei und wird dafür sorgen, dass es eurer Tochter gut geht. Dann darf sich deine Ex noch um zwei Kinder einer anderen Frau kümmern. Da hat sie auch keine leichte Aufgabe 😉

      Alles Gute
      dein Match-Patch Team

  24. Lisa90 schrieb:

    Hallo,
    ich hatte bereits vor einiger Zeit einen Kommentar hinterlassen aber jetzt hat sich die Lage so enorm zugespitzt, dass ich noch einmal einen Rat benötige. Es geht dabei um folgendes: Ich bin seit ca 1 1/2 mit meinem Freund zusammen. Der hat mit seiner Noch-Ehefrau (Trennung vor 2 Jahren, Scheidungspapiere liegen ihr schon vor, sie muss sie also nur noch einreichen) 2 Kinder, 6 und 9 Jahre Alt. Vor ca 4 Monaten habe ich sie das erste Mal kennengelernt und seit dem bin ich langsam immer mehr in den Alltag integriert worden. Mit den Kindern läuft es extrem gut nur das Problem ist die “Noch-Ehefrau”. Seit ihrer Trennung hat mein Partner die Kinder zu 40% und sie zu 60%. Jetzt droht sie, dass wenn er mich nicht wieder komplett aus dem Alltag der Kinder nimmt, sie nicht mehr das bisherige Modell (40/60) mit den Kindern weiterführen wird sondern zum Residenzmodell wechselt. Sie hat so einen enormen hass auf mich, ist anscheinend immer noch so verletzt und emotional dass sie quasi die Kinder benutzt um mich von der “Bildfläche” zu kriegen. Sie war schon immer sehr emotional und manipulativ, wir bzw. mein Partner hat immer versucht auf sie zuzugehen und irgendwie ein Kompromiss zu finden. Doch jetzt versucht sie ihn damit zu erpressen und sagt es nicht nur ihm sondern auch direkt den Kindern. Die sind jetzt natürlich auch noch extrem verunsichert. Mein Freund hat eine so große Angst davor seine Kinder zu verlieren, dass er überlegt mich tatsächlich wieder aus dem Leben der Kinder rauszunehmen. Er überlegt es nur zeitlich begrenzt zu machen 3-4 Monate (bzw Zeitruam noch unklar) in der Hoffnung dass sie sich wieder beruhigt. Aber ich persönlich sehe keine Hoffnung mehr wenn er das tut. Die Kinder kennen mich mittlerweile gut und wären komplett irritiert wenn ich jetzt plötzlich wieder weg… dann wieder da.. dann wieder weg bin. Die Noch-Frau wird sich auch nicht nach 2-3 Monaten beruhigt haben, dass kann man aus vergangenen Situationen sehen und das Spielchen mit Drohungen zum Residenzmodell zu wechseln werden sobald er mich wieder integrieren will genau so anfangen. Und ich persönlich kann das auch einfach nicht mehr, ich habe ihm gesagt dass ich es, abgesehen davon dass ich glaube es wird nichts bringen, nicht mehr mitmachen kann – also wenn er mich wieder rausnimmt. Ich möchte mich auf garkeinen Fall trennen aber ich sehe, dass wenn er mich wieder rausnimmt, das ganze nicht mehr aufhören wird. Er nimmt mich wieder aus der Hälfte seines Lebens raus, aus der Beziehung mit Kindern. Ich bin der Meinung, solange er sich von der Angst leiten lässt, sie könne ihm die Kinder wegnehmen, werden wir nie ein normales und friedliches Leben führen können. Ich bitte deshalb um Rat: Ist seine Idee mich rauszuziehen wirklich eine gute Lösung? Sehe ich das nur einfach nicht weil ich mit meinen Nerven am Ende bin? Wie sollte er am besten vorgehen? Zum JA geht er bereits aber das nimmt ihm ja leider nicht die Angst. Er ist selber auch komplett überfordert und weiß nicht mehr wie er mit dieser Situation nun umgehen soll. Er hat große Angst dass es vor Gericht endet und die Kinder die Hölle durchleben müssen.

    Vielen Dank im Voraus!

    • match-patch schrieb:

      Liebe Lisa90,

      wir sehen das genauso wie du. Wenn dein Partner nach ihrer Nase tanzt, sieht sie, dass sie mit ihren Erpressungen weiter kommt und wird in 3 Monaten erst recht darauf pochen, dass du weiterhin außen vor bleibst. Mit welcher Begründung verlangt sie das überhaupt?! Sie braucht eine klare Ansage, dass du an der Seite des Mannes bist und auch für die Kinder eine Bezugsperson geworden bist. Das hat sie schlichtweg nichts anzugehen, wer in der Besuchszeit des Vaters noch Umgang mit den Kindern hegt. Und eine fremde Person bist du ja ohnehin nicht mehr für die Kinder.
      Was hat denn dein Partner für Hebel? Bekommt sie von ihm Kindesunterhalt? Einen Unterhaltstitel wird sie ja noch nicht haben, da noch verheiratet? Dein Partner könnte sich vorbehalten, nicht den vollen Unterhalt zu zahlen, wenn sie den Umgang tatsächlich einschränkt/verhindert. Wenn der Umgang bisher 40%/60% geteilt war, würde wahrscheinlich ein Gericht dies befürworten, denn es gibt ein sogenanntes Gewohnheitsrecht. Außerdem ist die Mutter verpflichtet, den Umgang zum anderen Elternteil zu fördern (Wohlverhaltensklausel). Geht die Mutter arbeiten? Wenn ja, wird sie kein Interesse an einem Gerichtsstreit haben, da sie diesen selbst finanzieren müsste. Eine Rechtsschutzversicherung zahlt nur die anwaltliche Erstberatung und beim Familiengericht herrscht Anwaltspflicht. Wenn sie aber arbeitslos ist, kann sie sich solch einen Gerichtsstreit vom Staat finanzieren lassen. Die Kinder selbst werden meist erst ab 12 Jahren vor Gericht gehört.
      Was die Scheidung anbelangt, kann dein Partner diese selbst einreichen, er braucht die (Ex)Frau dazu nicht. Wenn es bisher einen feste Umgangsregelung gibt und die Mutter plötzlich die Kinder nicht rausrückt, kann dein Partner die Kinder per Polizei abholen lassen.
      Dein Partner sollte der Ex gegenüber klar Stellung beziehen, vielleicht einen Brief von einem Anwalt aufsetzen lassen.
      Wenn er nach der Nase der Mutter tanzt, kommt er aus dieser Spirale nie raus. Den Umgang gerichtlich festlegen zu lassen, ist bei solchen Müttern durchaus sinnvoll, aber natürlich kostenintensiv.
      Dein Partner könnte ihr ja genauso drohen, den Umgang gerichtlich regeln zu lassen, wenn sie weiter Zicken macht…am besten noch auf das Wechselmodell pochen 😉
      In unserer letzten Antwort wiesen wir auch darauf hin, dass dein Partner jegliche Diskussion dich betreffend abblocken soll und die Kommunikation mit der Kindesmutter auf das Nötigste – die Kinder betreffend – beschränken soll. Gibt es keine festen Umgangstage/Abholzeiten?

      Liebe Grüße
      dein Match-Patch Team

      • Lisa90 schrieb:

        Vielen Dank für diese aufbauende Rückmeldung! Eine Frage noch zum geregelten Umgang. Bisher haben sie es noch unter sich geregelt – sprich kein Gericht oder JA hat den Umgang geregelt. Hat mein Partner trotzdem rechte, wenn sie plötzlich die Kinder einbehält- also im äußersten Fall mit Polizei die Kinder rauszuholen (was er natürlich nicht möchte) oder muss er, sollte sie die Kinder einbehalten zum Anwalt und JA und das Umgangsrecht einklagen? Vielen Dank im Voraus & ganz herzliche Grüße

      • match-patch schrieb:

        Liebe Lisa90,

        der Vater hat automatisch das Recht auf Umgang mit seinen Kindern, genauso wie die Kinder ein Recht auf Umgang mit ihrem Vater haben. Alles dazu kannst du hier nachlesen. Da die Mutter wiederum verpflichtet ist, den Umgang der Kinder zum Vater zu fördern und alles zu unterlassen hat, was das Verhältnis von Vater und Kindern belastet, würde sie vor Gericht ziemlich schlecht dastehen.
        Sowie die Kinder nicht gewohnheits- oder absprachgemäß herausgegeben werden, kann eine polizeiliche Abholung – ohne Einbeziehung des JA oder eines Anwalts – stattfinden. Das JA kann man aber davon in Kenntnis setzen, da es bei einem Gerichtsstreit mit einbezogen werden würde und so schon im Bilde wäre.
        Mit einem Jahresplan müsste dein Partner nicht so viel mit der Mutter kommunizieren und beide Parteien hätten Planungssicherheit bzgl. Wochenenden, Feiertagen, Ferien etc. Ihr könntet einen anfertigen und ihr zukommen lassen. Natürlich wird sie dann noch Wochenenden und Ferienwochen tauschen wollen.
        Die Kinder sollten auch immer wissen, wann sie ihren Vater wiedersehen werden. Dann hat es die Mutter ihnen gegenüber auch schwerer, den Umgang zu beschneiden.
        Womöglich benutzt die Mutter DICH ohnehin nur als Druckmittel und ist froh über jeden kinderfreien Tag.

        Viel Glück
        wünscht dein Match-Patch Team

      • Susi schrieb:

        Was geht es den der Lebensgefährtin an ?????
        Stress auf den Rücken der Kinder verursacht die Dame schon selbst wenn sie ihren “ach so liebenden Freund! unter Druck setzt !

        Das haben letztendlich alleine die Eltern zu klären und keine dritte Person !!!
        Ich habe dies auch durch. Wenn die EX Frau genug Kraft und Willensstärke besitzt , schaffts sie es locker die Lebensgefährtin aus dem Leben der Kinder zu bekommen.

        Ich habe eine Trennung 2013 hinter mir. Die Dame meinte auch sich in alles “reinhängen” zu müssen. Gerichte, Gutachten…heute habe ich das alleinige Sorgerecht für beide Kinder !! Man muss nur kämpfen….. dann klappt das !!

    • Nati schrieb:

      Lisa90 ich habe ein ähnliches Problem. Wie geht es bei euch weiter?

  25. Mady schrieb:

    Hallo liebes match-patch Team,

    Auch ich benötige bitte einen Rat. Ich habe 2 Kinder im Alter von 4 und 2. Der Vater der Kinder hat sich nie wirklich um sie gekümmert. Er hat allerdings ein Umgangsrecht von 2×3 Stunden pro Woche und Kind. D.h an 2 Tagen hat er nur ein Kind für 3 Stunden und am Sonntag beide. Der wollte und will zurück in diese Familie. Ich möchte das aber nicht. Als ihm jenes klar wurde,brach er den Kontakt zu den Kindern ab. Er verzichtete sogar auf das Umgangsrecht beim Jugendamt und holte die Kinder o.A. von Gründen nicht wie geplant und vor Gericht geeinigt aus der Kita. Nach 8 Wochen wollte er die Kinder doch mal wieder sehen. Ich schlug eine Pause bis Ende des Jahres vor und wollte im Januar mit klaren Verstand an die Sache ran gehen. Schließlich geht es ja auch um die Kinder. Jenen ist allerdings kein negatives Bild vom Vater vermittelt worden. Die Kinder dürfen sich immer offen über ihn äußern. Auch wenn ich am liebsten mit ihm keinen Kontakt haben wollte. Nach der letzten Verhandlung erfuhr ich, dass er eine neue Freundin hat. Kein Problem für mich und auch nicht für die Kinder. Ich ermöglichte dem Vater beide Kinder für 9 Stunden in der Woche zu sehen. Ich fand das für die Kinder am besten. Die neue Freundin war bei den Besuchen dabei. Für mich kein Problem. Ich muss noch kurz erwähnen, der Vater darf die Kinder laut Richter nur in unserer Stadt betreuen und sie nirgendwo mit hin nehmen. Ich ermöglichte dem Vater auch die Betreuungszeit um eine Stunde zu verlängern,wenn die Kinder es möchten. Ich habe ihm auch den gemeinsamen Sohn mal an einem weiteren Tag für einen Kinobesuch von Vater und Sohn mitgegeben.
    Die neue Freundin möchte jenes unterbinden. Sie legt ausschließlich auf die im Beschluss festgehaltenen Umgangszeiten Wert. Mein Sohn wollte an einem Sonntag nicht zu seinem Vater.Einen Monat vorher hatte ich ihn bei seinem Vater für diesen besagten Sonntag abgemeldet,da wir seinen Kumpel als Schlafgast hatten. Da die Freundin auf Einhaltung des Beschluss bestand, drohte sie morgen an meinen Sohn gegen seinen Willen mit der Polizei abzuholen. Auch nimmt der Vater die Kinder jetzt wieder nur 6 Stunden. Sonntags ist laut Beschluss der Umgang mit Beiden Kindern in meiner Anwesenheit auf einem Spielplatz angeordnet. So bin ich mit. Diese Frau ist so voller Hass gegenüber meiner Person,dass es zu unschönen Situationen vor den Kindern kommt. Da sie gegen das Wohl meiner Kinder agiert und die Kinder nun auch weniger Umgang zu ihrem Vater haben,und ich sie nicht kenne,möchte ich auch nicht, dass sie vor meinen Augen meine Kinder auf den Arm nimmt oder spielt. Der Vater sollte jenes in seiner Umgangszeit machen. Ich bitte sie meine Kinder ihrem Vater zu übergeben oder abzusetzen. Ich gab ihr auch die Begründung das ich als Mutter mit anwesend bin und ich nicht möchte das eine mir Fremde Person an die Kinder ran geht. Ich möchte sie etwas kennenlernen. Ihr Hass mir gegenüber ist,obwohl sie mich nicht kennt, so enorm groß,dass sie mich angeht und mir erklärt, dass sie mit meinen Kindern auch in meiner Anwesenheit machen kann was sie will. Schließlich begleitet sie den Vater in seiner Umgangszeit. Ich bat sie daraufhin nochmals von meinen Kindern Abstand zu nehmen und fasste sie im Reflex vorsichtig an den Schultern um meine Aussage zu verdeutlichen. Sie schrie mich vor meinen Kindern an. Selbst der Vater der Kinder bat sie um Abstand. Er bat sie mich nicht anzugehen. Sie redet ihm ein,dass wenn er die Kinder mehr nimmt als im Beschluss vereinbart,hat er nie die Chance die Kinder über das Wochenende zu nehmen. Sie möchte dich schließlich das die Kinder ganz zu ihnen kommen. Ich war über diese Aussage schockiert. Ich versuche mit dieser Frau klar zu kommen und bitte ihr mehrfach Gespräche an. Nichts zu machen. Sie redet nicht mit mir und schrie mich erneut vor meinen Kindern an. Ich habe eine Strafanzeige gegen den Vater wegen Bedrohung machen müssen. Die Kinder darf er trotzdem sehen. Kann ich,zum Wohl der Kinder, mir offizielle eine Bestätigung geben lassen,dass die aktuelle Freundin sich ihnen nicht nähern darf? Ich habe etwas Angst und meine Kinder erzählen auch,dass die Freundin mich geschubst und angeschrien hat. Der Vater hat seiner Freundin den Umgang vorerst verwehrt und holt die Kinder allein ab. Er ist somit meiner Meinung. Allerdings finanziert sie ihm sein Leben und sie untersagt den Kontakt zwischen allen. Wenn ich dem Vater eine Email schreibe,dann antwortet sie mir. Gespräche finden nur in ihrem Beisein statt. Ich bin etwas ratlos…

    Lieben Dank für eine andere Perspektive…

    • match-patch schrieb:

      Liebe Mady,

      hui, das ist ja unschön, dass es zu solchen Auseinandersetzungen mit der neuen Partnerin kommt. Eine neue Perspektive: kaum eine Frau will die Mutter fremder Kinder werden, von daher sei froh, wenn sie ernsthaftes Interesse an mehr Umgangszeit mit den Kindern für den Vater und sich hat. Wäre es nicht herrlich, irgendwann ein ganzes Wochenende für dich zu haben? Klar, ein Kind mit 2 Jahren ist noch sehr klein, aber später vielleicht? Nimm dich am besten ein bisschen zurück. Lass die beiden doch gemeinsame Zeit mit den Kindern – ohne dich – verbringen. Welches Paar möchte schon Zeit mit einem Ex-Partner verbringen müssen.
      Auch wenn es schwer fällt, versuche es positiv zu sehen. Wenn die neue Partnerin und vor allem der Vater ernsthaftes Interesse an den Kindern haben, dann ist das toll für die Kinder – und auch für dich.
      Wenn keine triftigen Gründe dagegen sprechen, solltest du den Umgang nach und nach erweitern, sodass die Kinder auch mal dort übernachten können, wenn sie das möchten.
      Ein Umgangsverbot für die Freundin wirst du jedenfalls nicht erwirken können, da müsste sie den Kindern etwas angetan haben. Und auch wenn sie dich vielleicht nicht mag, an den Kindern scheint ihr gelegen zu sein.
      Für eine kinderlose Frau ist diese Situation auch nicht einfach und du bist ihr Sündenbock, der an dieser Situation Schuld hat 😉
      Wenn du dich entspannst, wird sich die gesamte Situation entspannen. Als die Frau auf dem Spielplatz ausgeflippt ist, hat sie sicherlich ihrem angestauten Ärger über die Situation Luft gemacht.

      Vergib ihr und gib den beiden die Chance, gute (Ersatz-) Eltern zu sein.

      Wir hoffen, der Rat war hilfreich.

      Alles Gute
      dein Match-Patch Team

  26. Steffi schrieb:

    Hallo zusammen, würde auch gern mal meine situation schildern um noch eventuelle ratschläge zu bekommen.

    Mein sohn lebt seit guten 7 jahren bei seinem vater (warum wieso weshalb, ist irrelevant), haben aber das geteilte sorgerecht.

    2 Jahre hat das auch alles soweit gut geklappt auch mit der neuen partnerin meines exmannes.
    bis zu dem zeitpunkt als mein exmann von seiner damaligen (freundin) getrennt war und wir es nochmal miteinander versuchen wollten, was aber nicht lange gut ging und er wieder zu seiner damaligen bzw jetzt frau mit gemeinsamen kind, zurück ist.

    Seit dem hab ich nur probleme gehabt, insofern das mein exmann mir meinen sohn mit billigen ausreden versucht hat( bis dahin soweit auch geschafft hat), vorzuenthalten.
    2016 ging er dann sogar soweit, das mein exmann mir schrieb, das mein sohn ohne mich besser dran wäre und den kontakt ab sofort komplett untersagt.
    Natürlich habe ich daraufhin einen anwalt eingeschaltet und auch den mir zustehenden umgang erwirken können.
    Das hat aber auch alles ganz und garnicht so geklappt wie es sollte, denn wie zuvor auch, hat er immer wieder versucht den kontakt irgend wie zu verhindern weshalb ich nach gut nem dreiviertel jahr, wieder einmal vor gericht musste.
    Und auch da wurde wieder zumeinen gunsten endschieden. Aber wieder hat es nur ganze 6 monate geklappt, und momentan sehe ich meinen sohn garnicht mehr.

    Jetzt habe ich in dem letzten halben jahr, allerdings noch zusätzlich, dinge erfahren die mir sorgen bereiten, sorgen darüber das es meinem sohn bei seinem vater (wegen seiner stiefmutter), nicht gut geht.
    Zum einen manipuliert die frau meinen exman auf nicht schöne art und weise, ind dem sie meinen exmann vor die wahl stellt, entweder sie und ihr gemeinsamer sohn, oder unsere gemeinsamer sohn (sie verlässt ihn), dann schafft sie es das unser sohn mit einwilligung meines exmannes, als strafe allein in seinem zimmer zu abend essen muss, und oder sie den jungen komplett für mehrere tage ignoriert, was unserem sohn schon soweit zugesetzt hat, das er mir erzählt hat das er einen brief geschrieben hat in dem er schrieb, das er gerne zu mir kommen möchte, also bei mir wohnen möchte. Damit hat der junge sich auch seinem patten anvertraut, der selber mit der information überfordert war und deswegen zu seinem vater ging und ihm davon erzählt. Daruf hin wurde dem jungen gesagt, das wenn er zu mir ziehen würde, er nicht mehr nach hause kommen bräuchte. Dazu kommt das mein exmann unseren sohn ohne mein wissen, meine einwilligung und ohne der schule mitzuteilen, das wir getrennt leben und das gem. SR haben, einfach obwohl die grundschule was anderes für unseren sohn angebracht fand, in den gymnasialzweig hat setzen lassen.
    Weshalb der junge (weil überfördert) nur schlechte noten heim brachte und darüber hinaus, auch anfing zu lügen über schlechte arbeiten etc.
    Darauf hin wurde unser sohn von seinem vater im beisein seiner frau und OHNE meine wissen, zu einer psychologin gebracht, die eine störung des kindesalters feststellte und eine (wie ich schon schrieb) überforderung was die schule betrifft feststellte, meine exmann diese feststellung aber nicht erfahren hat, weil er zu zwei von vier terminen nicht erschienen war (einer davon war das abschlussgespräch), desweiteren habe ich erfahren, das mein exmann unseren sohn hat taufen lassen, und dies auch ohne mein wissen und ohne mein einverständnis, geht das überhaupt?!
    Generell hatte ich nichts gegen die taufe, aber gegen die art und weise, denn unser sohn hatte den wunsch das er mit seinem halbbruder zusammen getauft wird, diesen wunsch hat man aber nur erfüllt unter der vorrausetzung, das ICH von der taufe nichts erfahre, weil die frau meines exmannes nicht wollte das ich bei der taufe ihres sohnen dabei bin, und mein exmann hat dem zugestimmt!
    Ist das zum wohle des kindes?? Ich denke nicht!
    Desweiteren sagt die stiefmutter zu unserem sohn, das sie mich nicht leiden kann. Sie sagt sie komme mit dem jungen nicht zurecht, wegen seiner lügen, dann änderte sie ihre aussage und meinte sie komme mit ihm nicht klar, weil sie in dem jungen mich sieht und das sie damit nicht zurecht kommt.

    Dann habe ich auch noch erfahren, das der junge obwohl er nicht krank war, der schule fern genlieben ist um sich um seinen halbbruder zu kümmern,(weil seine stiefmutter krank war), weil sein papa arbeiten ist.

    Ich habe unseren sohn jetzt seit angang november nicht mehr gesehen, weil er mich angeblich nicht sehen möchte, zumindest war das die aussage meines exmannes, alle versuche den jungen persönlich zu sprechen sind gescheitert, da ich für alle kommunikationsmöglichkeiten, blockiert bin und keinerlei rankommen an meinen sohn habe.
    Selbst der versuch ihn in der schule aufzusuchen, ist gescheitert (dadurch habe ich erst von seinem fernbleiben von der schule) erfahren.
    Ich weiss einfach nicht was ich noch machen soll.
    Bei meinem Sohn direkt zu hause aufschlagen ist weder gut für den jungen, noch für mich denn ich bin von der frau meines exmannes schon mit schlägen bedroht worden, und auch haus bzw grundstücksverbot hat/wollte sie mir erteilen.
    Klar, wieder bei gericht aufschlagen, aber selbst das hat beim letzten umgangsverstoß nicht viel gebracht, da hat mein exmann lediglich eine “verwarnung” vom gericht bekommen.

    Aber das ist ja nicht alles, dazu kommt noch, das mein exmann offenbar seine frau für sachen unterschreiben lässt, die nur die sorgeberechtigten elternteile unterschreiben dürfen, und da rede ich nicht von lapalien, nein ich rede von bankkonto von schulanmeldung von taufanmeldung und wer weiss für was sie noch alles unterschrieben hat.
    Ich muss stark davon ausgehen, das mein exmann seine frau als leibliche mutter unseres sohnes ausgibt, was kann ich dagegen machen?
    Ich bin einfach nur noch ratlos..
    Ok, ich hab jetzt einen antrag auf ABR gestellt, aber nützt das was?!
    Zudem belastet es mich, das ich diesen weg überhaupt gehen muss, denn ich hatte nie vor solch einen krieg mit meinem exmann um unseren sohn zu führen, aber was hab ich für eine wahl?
    Ich kann mich doch nicht hinstellen und akzeptieren, das mein exmann bzw seine frau dafür sorgt, das ich aus dem leben meines sohnes verschwinde.
    Und das dem so ist, hat die frau selbst schon geäussert und das wohl des jungen kann meinem exmann auch nicht am herzen liegen, wenn er mir sagt, das er doch für MEINEN stolz nicht durch die gegen fährt (mein umgangswe an dem ein wettkampf des jungen war, und ich meinem exmann angeboten habe, das er den jungen bei mir für den wettkamp abholen könne und ihn mir danach wieder bringt). Nein, er fährt nicht für MEINEN stolz durch die gegend, sondern für seinen sohn, damit der junge sowohl das besuchswe mit mir wahrnehmen kann und auch seinen wettkampf. Oder sehe ich das falsch.

    Würd mich freuen wenn ich einen rat bekommen könnte, wie ich damit umgehen soll, denn es belastet mich verdammt arg, das ich meinen sohn momentan weder sehen noch sprechen kann und nicht einmal wirklich weiss was er dazu sagt, denn auf die frage ob der junge mir das selber sagen könne, das er nicht mit mir sprechen möchte, habe ich die antwort zu hören bekommen zitat “wie soll er dir das sagen, wenn er nicht mit dir reden will!”
    Der junge ist im übrigen 12 jahre jetzt, was es nicht leichter macht, da er jetzt ein mitspracherecht hat, und wenn er was sagt dann das was sein vater ihm eingeredet hat. So wie es vor zwei jahren schonmal war, nir das der junge da noch kein mitspracherecht hatte.
    Dazu kommt, das es für den jungen keinerlei grund gibt, das er nicht zu mir möchte oder mir reden möchte, aus dem was sein vater ihm über mich und die jetzige situation erzählt.
    So wie er auch das umgangswe an dem geburtstag meines sohnes abgesagt hat, und der grund dafür war, weil ich das ABR beantragt habe, mir aber sagte der junge habe keine lust..

    Ich weiss einfach nicht mehr weiter, dabei hat sich der junge immer gefreut wenn er bei mir war, er wollte sogar manchmal nicht heim und noch hier bleiben, auch bei einem besuch bei seinem patten hat er sich in dem seiner jacke versteckt und sagte, er wolle bei ihm bleiben.. es tut so weh das mitzubekommen.

    • match-patch schrieb:

      Liebe Steffi,

      vielen Dank für deine Geschichte. Dem Sorgerecht ist das Aufenthaltsbestimmungsrecht unterstellt, das heißt, ihr habt es zu gleichen Teilen. Das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht ist nur schwer zu bekommen und in deinem Fall sicherlich nicht sehr erfolgreich. Wie du selbst weißt, würde euer Sohne ebenfalls vor Gericht gehört werden.
      Vielleicht ämderst du die Taktik und schlägst deinem Ex vor, den Antrag auf das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zurückzuziehen, wenn der Junge wieder regelmäßig zu dir zu Besuch kommen darf. Womöglich haben dein Ex und die Stiefmutter dem Jungen deinen Antrag auf alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht so verkauft, als ob du den Jungen damit zwingen möchtest, zu dir zu ziehen.
      Wie wäre es denn, wenn du das Jugendamt hinzuziehst?
      Euer Sohn wird auf jeden Fall unter der Situation leiden und das sollte dem Vater begreiflich gemacht werden. Mit welchen Argumenten behauptet denn der Vater, du wärest nicht gut für den Jungen?

      Liebe Grüße
      dein Match-Patch Team

  27. Gabi schrieb:

    Hallo ich habe ein Problem mit meinem “noch Ehemann”. Er verlangt jetzt nach 18 Monaten aufeinmal ein Fahrtauglichkeitsgutachten von meinem neuen Partner. Erst wenn ihm dieses vorliegt, gestattet er wieder das die Kinder bei ihm mit Autofahren dürfen. Ein dreiviertel Jahr haben wir ihm die Kinder zum Umgangswochende gebracht. Kann er rechtlich sowas verlangen und hat er da überhaupt ein Mitspracherecht. Sorgerecht haben wir beide.
    LG Gabi

  28. Jacqueline schrieb:

    Hallo zusammen

    Ich hab ein Problem mit der Lebensgefährtin meines Ex Mannes .

    Mein Kinder leben bei dem Kindes Vater er lebt mit seiner Verlobten zusammen mit noch drei anderen Kinder von ihr.

    Jetzt verbietet sie mir das ich nicht mehr in die Wohnung darf da meine Kinder da mit leben .

    Darf sie mir es verbietet mich nicht in die Wohnung zu lassen .?

    Ich bin hier ratlos.

    • match-patch schrieb:

      Liebe Jacqueline,

      sofern du deine Kinder zu sehen bekommst, sie dich bei dir zu Hause besuchen oder an einem anderen Ort mit dir Umgang haben dürfen, kann die neue Partnerin den Zutritt zu ihrer Wohnung durchaus verbieten.
      Wenn es keine einvernehmliche Lösung gibt, ziehe das Jugendamt hinzu. Denn ein Recht auf Umgang haben die Kinder und du.

      Alles Gute
      dein Match-Patch Team

      • Pilgrim schrieb:

        Hallo,
        ich habe den Bericht und viele Kommentare dazu gelesen und befinde mich in einer ähnlichen Situation. Seit mehr als 4 Jahren lebe ich getrennt und in einer on-/off-Beziehung. Diese Beziehung war der Grund der Trennung und “on-/off” liegt nur an meinem Mangel an Konsequenz. Mein Elternhaus war nicht das beste Beispiel einer Familienidylle, so dass ich immer geschworen habe es besser zu machen. Ich bin mir mittlerweile auch bewusst, dass mein Mangel an Konsequenz an meinem schlechten Gewissen liegt. Das schlechte Gewissen meine Ex und vor allem meine Kinder im Stich gelassen zu haben indem ich mich neu verliebt habe. Obwohl ich weiss, dass das neu verlieben auch seine Gründe hatte.
        Letztendlich ist es so, dass meine Ex immer noch gegen die neue Partnerin wettert, mit aller Macht verhindert, dass meine neue Partnerin die Kinder kennenlernt. Anfänglich wurde ich von der Ex, ihrer und meiner Familie extrem angegangen und angefeindet. Ich habe immer darauf gehofft, dass die Zeit für mich spielt und alle sich auf diese neue Situation einlassen können.
        Aber es tut sich nichts, es greift meine Gesundheit an. Ich versuche wirklich alles, die Kinder (7/12) daraus zu halten, fair zu bleiben. Die “anderen” machen das nicht. Das macht mich mittlerweile fertig.
        Ich habe schon mit Anwälten und Jugendamt gesprochen. Aber letztendlich gibt es zwar Rechte, die aber mit Hetze und Unwahrheiten unterwandert werden können. Ich führe Diskussionen an zwei Fronten. Die neue Partnerin, die zurecht auf ein “normales” Leben pocht und die Ex die sich mit allen Mitteln dagegen sträubt. Was kann ich noch tun einen “Krieg” zu verhindern unter dem nur meine Kinder leiden werden.
        Oder, wie es Freunde von mir sagen, verstecke ich mich hinter meinen Kindern?

      • match-patch schrieb:

        Lieber Pilgrim,

        deine Ex hat den Umgang zwischen Kindern und dir zu fördern und nicht zu verhindern und es steht ihr nicht zu, den Kontakt zu deiner neuen Partnerin zu verbieten.
        Gibt es denn eine feste Umgangsregelung? Wie alt sind die Kinder, wie oft kommen sie und übernachten sie bei dir?
        Hat deine neue Partnerin nach 4 Jahren die Kinder noch nicht kennengelernt?!
        Welches Druckmittel benutzt deine Ex? Wäre es ihr egal, wenn die Kinder gar nicht mehr zu dir kämen?
        LG dein Match-Patch Team

  29. Anna schrieb:

    Hallo !

    Ich habe folgendes Problem:

    Die Ex Freundin meines Partners verbietet meinem Freund den Kontakt zur gemeinsamen Tochter wenn ich anwesend bin.

    Sie will Ihn ständig alleine treffen weil sie mich nicht leiden kann.

    Ich mag sie auch nicht allerdings des Kindes wegen könnte ich sie zumindest für kurze Zeit austehen.

    Ich habe volles Vertrauen zu meinem Partner nur zu seiner Ex eben nicht und deshalb bestehe ich darauf trotzdem bei den Treffen dabei zu sein.
    Sie sagt sie habe e nur Kontakt zu ihm weil sie durch das Kind leider aneinander gebunden sind und sie ihn eigentlich gar nicht sehen möchte aber das glaube ich ihr nicht denn würde es ihr wirklich um das Kind gehen dann könne sie darüber hinwegsehen dass ich dabei bin .
    Ich bestehe deswegen auch darauf dabei zu sein weil seine Ex sich sowieso früher oder später damit abfinden MUSS dass ich mit ihm zusammen und auch Kontakt mit dem Kind haben werde.
    Diese ganze Geschichte ist noch ziemlich frisch .
    Bin mit meinem Partner seid 8 Monaten zusammen und sie wurde quasi in der Schwangerschaft sitzen gelassen ( viel zu komplizierte Geschichte da näher darauf einzugehen würde vom eigentlichen Thema ablenken ..mal abgesehen davon hatten die beiden eine eher lockere Beziehung und sie wurde plötzlich “ungewollt ” schwanger, obwohl sie immer von Kinder kriegen geredet hat ), ja war alles nicht sehr schön für sie ich sehe es ja auch ein das sie mich nicht leiden kann aber es ist nun mal so passiert und anscheinend hat es auch so sein müssen …aber deswegen kann sie jetzt doch nicht ewig auf stur schalten und das alles verbieten oder ?
    Ich will ja das mein Partner sein Kind sieht und Kontakt zu dem Kind hat aber ich finde es nicht ok dass sie die Situation nicht einfach akzeptieren kann , deswegen will ich dabei sein sie soll auch verstehen das Kontakt nur nötig ist wenn es um das Kind geht das versteht sie auch noch nicht.
    Habe ihr lange genug Zeit gelassen um das endlich zu akzeptieren.
    Meine Frage ist jetzt nur : soll ich wirklich so konsequent darauf bestehen dass ich dabei bin bei den Treffen? ( sie gibt Ihm das Kind natürlich auch noch nicht, nicht mal für 10 min. ) oder übertreibe ich da jetzt?
    Ich will auch nicht dass sie glaubt meinen Partner kontrollieren zu können und wie eine Marionette tanzen zu lassen nur weil sie ein gemeinsames Kind haben .
    Ich glaube wenn ich mich jetzt weiterhin zurück halte und nicht zu den Treffen mitgehe, (alle anderen hat sie ja abgesagt weil mein Partner ihr gesagt hat das ich aber dabei wäre ) dann wird das mit der Frau immer schlimmer und sie würde dann wieder drohen mit :” wenn du das und das nicht machst dann siehst du das Kind nicht!”
    Ich hoffe ihr könnt mir da helfen LG Anna

    • match-patch schrieb:

      Liebe Anna,

      vielen Dank für deine Geschichte. Das ist natürlich keine einfache Situation für euch Frauen. Ich finde, der Vater sollte das gelegentlich mal ansprechen. Von wegen, dass du das Kind auch mal kennenlernen möchtest und ob sie mit dem Kind nicht mal zu einem weihnachtlichen Kaffeetrinken kommen möchte o.ä. Du hast natürlich recht, so lange ihr nach ihrer Nase tanzt, wird sie das auch weiter so spielen. Es muss daran gearbeitet werden, dass das Kind irgendwann einen halben Nachmittag oder ganzen Tag, später mit Übernachtung, zu euch kommt. Vielleicht ist ihr es auch gar nicht unrecht, irgendwann mal Zeit für sich zu haben. Wenn die Dame da gar nicht mitspielt, kann das Jugendamt hinzugezogen werden oder auch der Umgang gerichtlich geregelt werden. Versucht es aber erstmal im Guten….

      Alles Gute
      dein Match-Patch Team

      • Anna schrieb:

        Danke für die Antwort !

        Alles schon probiert haben wirklich alles versucht um mit ihr normal und wie Erwachsene zu reden aber vergebens .
        Sie ist so wahnsinnig besessen davon uns zu hassen dass sie wirklich jedem vernünftigen Gespräch aus dem weg geht .
        Einerseits versteh ich ihren Hass ja aber ich verstehe nicjt dass sie es noch immer nicht mal versuchen möchte es zu akzeptieren das die Situation nun mal so ist wie sie ist . Irgendwann wird sie das wohl hoffentlich einsehen.

        Das Problem jetzt aber ist vielmehr , dass sie sich zuletzt nur noch gemeldet hat um uns zu sagen wie schlecht wir doch sind und dass sie unser Leben zur Hölle machen wird . Aus dem Grund ( und nach bitten diese Nachrichten zu unterlassen sondern sich nur zu melden wenn es um das Kind geht ) hat mein Freund sämtliche Kontakte von ihr blockiert sodass sie sich nicht mehr melden konnte.
        Zwei Wochen gab es Ruhe aber vor einigen Tagen schrieb sie mit einem fremden Nummer eine SMS die meinem Freund Angst macht dass sie mir etwas antun könnte:” Du Idiot und deine unmoralische H..e !
        Ihr habt zwei Leben kaputt gemacht .
        Auge um Auge
        Leben für Leben
        Im neuem Jahr bekommt ihr eure verdiente strafe.
        Mit ehrlichem Hass
        Euer Feind !”
        Genauso hat sie es geschrieben.
        Daraufhin hat nein Freund auch diese Nummer blockiert.
        Ich mach mir eher weniger sorgen dass sie uns physisch weh tun würde das glaube Ich trotz ihrem extremen Hass nicht .
        Aber es zerrt echt wirklich an den nerven dass diese Frau es nicht akzeptieren kann und mit solchen Nachrichten daher kommt und zwar immer obwohl wir schon gesagt haben dass sie sich nur melden soll wenn es das Kind betrifft .
        Ich hatte eigentlich gehofft dass sie eventuell durch die Blockaden vielleicht mal selbst nur für sich nachdenken konnte und dann vielleicjt versteht dass das alles nur funktionieren kann wenn wir alle drei erwachsenen normal miteinander umgehen .
        Aber ich sag ganz einfach wie ich das sehe .
        Die einzige die das alles erschwert und dafür sorgt dass das Kind darunter leidet ist nur sie .
        Sie kommt von diesem gekränkten stolz nicjt runter und das macht wirklich traurig .
        Es war nicjt schön für sie das ich jetzt mit ihm zusammen bin ich weiß das , aber wir wollen sogar heiraten also musste es doch passieren .abgesehen davon hätte er sie sowieso verlassen .
        Jetzt weiß ich nicjt wie wir weiter tun sollen ich habe meinem Verlobten gesagt dass sollte sie sich woeder einmal irgendwie melden nur um uns woeder nur zu beleidigen und zu drohen dann gehen wir zur Polizei.
        Oder was könnt ihr empfehlen .
        Es ist wirklich psycho Terror was diese Frau da macht dabei wollen wir nur alles normal klären .
        Mein Freund hat ihr sogar angeboten wenn sie es nicjt verkraftet dann wird er halt nur zahlen und erstmal nicjt drauf bestehen das Kind zu sehen darauf hin hagelte es woeder nur Beschimpfungen und Drohungen.
        Egal was wir versuchen sie steigt auf kein Angebot ein jetzt anscheinend nicjt mal auf den vollkommenen Kontakt Abbruch.
        Ich weiß echt nicjt mehr weiter
        Ganz liebe Grüße Anna

  30. Stephanie schrieb:

    Liebes Match-Patch Team,
    Auch ich habe ein riesen Problem:
    Vor 4Jahren habe ich mich von meinem Ex-Mann getrennt als er gerade mit unseren Kindern unterwegs war. Er hat mich quasi damals vor die Tür gesetzt. Er hat damals alles dafür getan das sie Kinder bei ihm bleiben obwohl ich vorher die bezugsperson war. Mein ex war arbeiten und ich habe mich um die Kinder gekümmert. Er erzählte meinen Kindern:eure Mutter kommt nicht wieder die ist in eine andere Stadt gezogen. Dem war jedoch nicht so, ich war lediglich bei Freunden untergekommen da ich nicht wusste wo ich so schnell hin sollte. Aufgrund der Aussage wollten meine Kinder in keinster Weise was mit mir zu tun haben. Ich fand eine schöne Wohnung für mich u d die Kinder in der Hoffnung sie kämen wieder zu mir zurück. Mir wurde, nach einem langen Kampf mit dem Jugendamt ein besuchsrecht eingeräumt. Jeder der besuche meiner Tochter war ein reiner Kampf. Sie rebellierte gegen mich ich kam nicht mehr an sie ran zumal mein ex alles dafür tat damit sie nicht bei mir blieb. Es fielen Sätze wie:wenn du nach Hause willst hole ich dich, ruf mich einfach an. Ich hatte keine Chance…. Mein Sohn sprach mit mir noch immer kein Wort. Für ihn zählte das besuchsrecht nicht da er bereits 10jahre alt war und meine Tochter 4Jahre alt zu der Zeit. Ich war am Boden zerstört, fühlte mich einsam und nicht mehr gebraucht. Hatte einen Suizid hinter mir der mich wach gerüttelt hat, dass nun in meinem Leben was passieren muss. In der Zwischenzeit hatte mein ex auch eine neue Partnerin, sie selber hat keine Kinder. Das brachte mich fast um, dass diese fremde Frau mehr Zeit mit meiner Tochter verbringen darf als ich als Mutter. Ich bekam ein jobabgebot in meiner Heimatstadt in der ich geboren und aufgewachsen bin. Ca. 600kn weg von meinen Kindern. Monate verging, zu jeder Zeit hatte ich Hoffnung, dsas meine Kinder wieder zu mir finden. Aber die Situation besserte sich nicht. Also nahm ich das Angebot an. Ich wollte mir ein neues Leben aufbauen, dachte es würde alles besser machen. 1jahr Jahr kamen mein ex mich regelmäßig mit den Kindern übers Wochenende besuchen. Das funktionierte recht gut, jedoch war es unangenehm, dass mein ex sich in meiner Wohnung aufhält und die Zeit mit den Kindern konnte ich nur bedingt genießen. Vorteil war das durch die Besuche der Zugang zu meinen Kindern wieder da war. Wir näherten uns langsam wieder an. Wir probierten als Patchwork zu funktionieren. Mein ex seine neue und ich. Immerhin hatten unsere Kinder ja auch mal Geburtstag. Ich ließ mich nur widerwillig darauf ein das wir uns im Elternhaus, welches ich mit meinem ex auf dem Grundstück meiner Schwiegereltern gebaut haben, ein. Seine neue grüßte nicht und verzog sich bei jedem treffen ins Schlafzimmer. Aus dem Badezimmer Fenster schaute sie dann immer wann ich das Haus wieder verlasse. Die Situation verhärtete sich immer mehr. Ich bekam immer wieder magenschmerzen wenn wir an einem Tisch gesessen haben. Das passte in keinster Weise. Als mein Sohn konfirmiert wurde, haben wir das Patchwork Projekt erneut probiert. Ohne Erfolg, die Situation war für mich unerträglich. Ich konnte die Zeit mit meinen Kindern kaum genießen. Seine neue hat Türen vor mir zugeschlagen damit ich keinen Zugang zu gewissen Räumen bekomme. Ich hatte nie die Absicht irgendwo rum zu schnüffeln. Ich wollte einfach nur die Zeit genießen. Am Tag der Konfirmation kapselte ich mich dann ab, denn man hat mich kaum beachtet. Seine neue wollte mir dann noch erzählen wie ich mit meinen Kindern umzugehen habe und wie ihr Wesen so ist. Da platzte mir der Kragen. Also probierten wir ein neues Projekt, da auch mein ex nun einsehen musste, dass das Patchwork Projekt mit zwei Frauen und einem Vater nicht zu funktionieren scheint. Wir trafen uns auf halber Strecke zur Kinder Übergabe. Das war sehr kostenaufwendig und sehr stressig für alle Beteiligten. Denn das Wochenende wurde dadurch sehr kurz. Freitag spät abends Ankunft Sonntags mittags wieder zurück zum Bahnhof. Hatte aber den Vorteil, dass ich dadurch wieder ein inniges Verhältnis zu meinen Kindern aufbauen konnte. Seit diesem Jahr allerdings sind die Treffen weniger geworden. Ich sehe meine Kinder nur noch alle 8-12 Wochen. Letzte Woche hatte meine Tochter Geburtstag und feierte mit ihren Freundinnen ihren Geburtstag im schwimmbad. Ich übernachtete diesmal bei meiner ex Schwiegermutter. Das funktionierte recht gut. Jedoch kam dann wieder seine neue ins Spiel, grüßte nicht verzog sich wieder und zu guter letzt nahm sie dann auch noch das Zepter und die Regie für den kindergeburtstag in die Hand. Ich fühlte mich wie ein fünftes Rad am Wagen. Man ließ mich einfach links liegen. Ich erklärte meinem ex das ich das so nicht mehr ertrage. Er fand nur wenig Verständnis dafür denn sein Wunsch wäre das wir alle an einen Tisch sitzen und uns verstehen. Ich kann nur unter solchen Voraussetzungen die Zeit mit meinen Kindern nicht wirklich nutzen wenn ich weiß das noch eine Frau ist der es nicht wirklich gut gefällt das ich da bin. Bitte was kann ich tun? In meiner Heimatstadt hat es dann auch nicht wirklich gut geklappt. Ich war tatsächlich am überlegen ob ich wieder zurück zu meinen Kindern ziehe auch auf die gefahr das ich wieder nur ein besuchsrecht eingeräumt bekomme. Bitte helfen sie mir ? viele Grüße Stephanie

    • match-patch schrieb:

      Liebe Stephanie,

      deine Geschichte ist sehr traurig. Deine Kinder wurden gezielt entfremdet, um so schöner, dass du nun wieder eine Beziehung zu ihnen pflegst. Immerhin haben deine Kinder jetzt ein Alter, in dem sie selbst wissen, ob sie dich besuchen wollen oder nicht. Wenn du in der Nähe wohnst, können dich die Kinder besuchen, ohne dass der Vater und dessen Partnerin dabei sein müssen. Wenn deine Kinder das auch möchten, sollte es doch möglich sein. Wenn die neue Partnerin dich auch nicht gerne in ihrem Haus hat, wird es ihr doch recht sein. Außerdem wollen die beiden vielleicht auch mal ein kinderfreies Wochenende genießen. Dein Sohn geht ja sicherlich schon seine eigenen Wege und du könntest ihn dann auch direkt mal zu dir einladen oder irgendwo treffen. In zwei Jahren ist er 16, da braucht er nicht mehr Papa fragen, wenn er das Haus verlassen möchte. Du musst das ja auch gar nicht vorab klären, sondern die Wochenenden könnten dann geregelt werden, wenn du erstmal umgezogen und angekommen bist.
      Notfalls könntest du den Umgang auch gerichtlich regeln lassen. Aber da werden die Kinder sicherlich auch befragt.

      Wir hoffen, unsere Antwort war ein wenig hilfreich.

      Alles Gute,
      dein Match-Patch Team

  31. Lisa90 schrieb:

    Hallo,
    ich bin seit 1 1/2 Jahren mit meinem Partner zusammen und so langsam lerne ich seine 2 Kinder kennen (6 und 9) und es läuft super! Das Verhältnis ist wirklich toll und sie sind sehr offen mir gegenüber und sehr interessiert. Die Kinder sind zu 40% bei ihm und zu 60% bei der Mutter. Das Problem ist nur dass seine Ex Frau sowieso schon extrem aggressiv und emotional ist so dass eine normale Kommunikation nicht möglich ist. Sie macht mich für die Trennung verantwortlich, obwohl dies nicht der Fall ist. Nun hat sie erfahren dass die Kinder mich kennengelernt haben und folgendes ist passiert: Sie hat den Kindern gesagt dass ich sowohl als auch ihr Vater furchtbare Personen sind und ich die Familie zerstört habe. Darüber hinaus möchte sie den Umgang mit mir und den Kindern komplett verbieten (ich weiß rechtlich kann sie das nicht) und betont noch dass wenn mein Partner eine andere neue Freundin hätte sie mit sich reden ließe aber nicht mit mir (Das sind natürlich nur die Dinge die sie meinem Partner mitgeteilt hat, was sie noch alles getan oder zu den Kindern gesagt hat wissen wir nicht). Sie trägt es also komplett auf den Kindern aus und bringt sie in Loyalitätskonflikte. Schon in den vergangenen Monaten hat mein Partner immer wieder versucht sie zu einer Mediation bei Beratungsstellen oder dem Jugendamt zu kriegen aber sie weigert sich. Nun sehe ich keinen anderen Ausweg als dass mein Freund zum Jugendamt geht, denen die Situation erklärt und darum bittet dass das Jugendamt die Ex einlädt mit der Hoffnung, dass sie vllt. darauf eher reagiert. Denn so kann es doch nicht weitergehen, sie manipuliert und beeinflusst ihre eigenen Kinder weil sie verletzt ist, vom eigenen Partner zu hören dass das so nicht geht bringt auch nichts mehr. Irgend eine Instanz von außen muss ihr das ganz klar aufzeigen denn Momentan macht sie uns das leben wirklich zur Hölle und den Kindern macht sie die Trennung mit ihren negativen Aussagen und Verboten noch schwerer. Meine Frage wäre ist das der richtige Weg? Einmal zum Jugendamt zu gehen und darum zu bitten dass sie eingeladen wird? Und was sagt man nun den Kindern? Sie sind ab heute Abend wieder beim Vater und er ist natürlich auch überfordert mit der Situation – die Kinder fragen was die Mutter gesagt hat? erklären dass ich kein böser Mensch bin und die Trennung der Eltern nichts mit mir zu tun hat? Mir wird ganz schlecht bei der Vorstellung dass die Kinder mich nun hassen und denken ich sei quasi die Reinkarnation des Bösen. Vielen Dank im Voraus!

    • match-patch schrieb:

      Liebe Lisa,

      vielen Dank für deine Zeilen. Was die Kinder anbelangt, machen die sich ein eigenes Bild. Von daher verhalte dich wie immer ihnen gegenüber. Die Kinder zu fragen, was die Mutter gesagt hat, ist auch nicht ratsam, da sie das auch wieder in einen Konflikt bringt. So schwer es manchmal fällt, man sollte gegenüber den Kindern auch nichts Negatives über die Mutter äußern. Der Weg zum Jugendamt ist ein guter Schritt, leider muss die Mutter da nicht erscheinen.
      Wie du ja weißt, darf die Mutter den Umgang mit dir nicht verbieten. Dein Partner sollte das – sofern nötig – nochmal klar stellen und sich dann am besten auch auf keine Diskussion diesbzgl. mehr einlassen. Vielleicht die Kommunikation wirklich nur auf die Belange der Kinder reduzieren und alles andere abblocken, z.B. sagen “darüber diskutiere ich nicht, ich beende jetzt das Gespräch o.ä. Bei Whats App kann man die Komunikation auch einfach abbrechen, nicht mehr antworten. Sollte sie die Kinder mal nicht rausrücken, notfalls mit Poilzei abholen lassen, da müssten die Kinder dann aber auch mitwollen. Aber wenn es eine klaren 40/60 Regelung gibt, verlassen sich die Kinder ja auch auf diese Zeiten.

      Jedenfalls sind die Kids alt genug, um die Lage einigermaßen zu verstehen.

      Viel Glück!
      dein Match-Patch Team

  32. Alina schrieb:

    Hallo liebes Team, ich habe folgendes Problem: Ich habe meinem Exmann (seit 1,5 J. Getrennt, Scheidung läuft), gesagt dass ich einen neuen Partner habe. Unsere Kinder sind 2 und 5. Er verbietet mir die Kinder mit ihm bekannt zu machen (ich habe nicht vor ihn als meinen neuen Freund vorzustellen, sondern erstmal nur was zusammen zu unternehmen als Bekannter), wenn ich es doch mache droht er dass ich es bereuen werde. Er setzt als Druckmittel seine eigenen Wochenenden ein, wo er die Kinder hätte (alle 2 wochen), damit ich dann nichts alleine unternehmen kann und will seiner Mutter verbieten die Kinder zu nehmen, in der Zeit wo ich arbeite… ich weiß dass er mir nichts verbieten kann, aber ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll. Habt ihr einen Rat für mich?

    • match-patch schrieb:

      Liebe Alina,

      dein Ex-Mann darf dir diesbezüglich keine Vorschriften machen, das solltest du ihm klar sagen. Mit seinem Druckmittel würde er sich ja selbst schaden, von daher wird er das eher nicht wahr machen. Und was die Ex-Schwiegermutter betrifft, könntest du mal mit ihr darüber sprechen. Vielleicht bringt sie ihren Sohn zur Vernuft. Sie ist schließlich die Oma und hat ein Recht auf Umgang mit den Enkeln. Ansonsten ein Gespräch beim Jugendamt anvisieren. Das könntest du auch dem Vater schon mal ankündigen, dass du dich an das JA wendest, wenn er weiter Stress macht. Dem Vater ist offenbar nicht klar, dass du am längeren Hebel sitzt, da die Kinder bei dir wohnen.

      Viel Glück
      dein Match-Patch Team

  33. Justin schrieb:

    Hallo, habe folgendes Problem,
    Meine ex und ich sind seit knapp 2 Jahren getrennt, wir waren nicht verheiratet und ich habe nur das umfangreiche. Ich sehe meinen Sohn 2 bis 3 mal die Woche, aber nie über Nacht. Ich spiele mit dem Gedanken das gemeinsame Sorgerecht vor Gericht einzuklagen, hab aber Angst das es danach zu noch mehr Ärger kommt oder das ich meinen Sohn danach weniger sehen kann wie bisher. Meine ex verbietet mir zum Beispiel etwas mit meinem sohn zu unternehmen, ich darf nicht in den Freizeitpark, Zoo, Freibad, oder sogar mit anderen Freunden und deren Kinder auf den Spielplatz gehen!! Darf sie das? Ihr Anwalt meinte zu ihr das sie das bestimmen darf! Ich habe mir nie was zu Schulden kommen lassen! Ich zahle immer meinen Unterhalt, habe sogar mehr bezahlt als ich müsste! Ich gehe regelmässig mit ihm zum Sport und versuche ihm das beste zu bieten wenn er bei mir ist. Darf sie bestimmen was ich mit ihm in unsere Zeit mache?

    • match-patch schrieb:

      Hallo Justin,

      du bist der Vater, ob nun mit oder ohne Sorgerecht und da ja grundsätzlich Umgang besteht, wird das deine Ex ja wohl auch nicht bestreiten. Was du während der Umgangszeit mit deinem Kind unternimmst oder nicht und welche Personen noch dabei sind, darf deine Ex nicht vorschreiben. Du könntest das Jugendamt kontaktieren (dort können Eltern eine Erklärung für die gemeinsame Sorge abgeben) oder gleich einen Familienanwalt den Antrag für das gemeinsame Sorgerecht stellen lassen. Dem gemeinsamen Sorgerecht ist auch automatisch das gemeinsame Aufenthaltsbestimmungsrecht unterstellt. Die Mutter müsste dann trifftige Gründe hervorbringen, warum dies nicht dem Kindeswohl entspricht. Die Vaterschaft müsste aber dafür von dir anerkannt worden sein.
      Das Problem ist nur, selbst wenn du nun das gemeisame Sorgerecht hast, hast du noch immer keinen Umgang, wie du ihn vielleicht gerne haben möchtest, z.B. -> mit Übernachtung, jedes zweite Wochenende, die Hälfte der Ferien, die Hälfte der Feiertage etc. Gibt es hier keine einvernehmliche Lösung, könnte der Umgang gerichtlich geregelt werden.
      Im Prinzip braucht deine Ex eine ganz klare Ansage, vielleicht durch das Jugendamt oder ebenfalls ein Anwaltsschreiben.
      Am Besten versuchst du es noch mal im Guten. Du könntest ihr zum Beispiel vorschlagen, einen Halbjahres- oder Jahresplan zu machen mit regelmäßigen Umgangszeiten. Diese sind mit zunehmendem Alter auch für euren Sohn wichtig.
      Und wenn sie dir trotzdem Vorschriften machen will, sagst du eben “nein, wir gehen heute in den Zoo” o.ä. Verbietet sie dann den Umgang, schadet sie ja eurem Kind und an der Stelle kommt sie dann ihrer Pflicht, den Umgang zum anderen Elternteil zu fördern nicht nach. Siehe auch unser Artikel zum Umgangsrecht.
      Eins ist jedenfalls klar, solange du machst, was sie sagt, wird sie dir auch weiter Befehle erteilen und ein guter Familienanwalt würde nie behaupten, dass sie das Recht dazu hat. Falls sich der Anwalt deiner Ex auf ihr alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht bezog, so hat sie lediglich das Recht, über einen Umzug bzw. den Wohnort des Kindes allein zu bestimmen, ohne deine Zustimmung einholen zu müssen, siehe unser Artikel zum Aufenthaltsbestimmungsrecht.

      Alles Gute
      dein Match-Patch Team

  34. Nicko schrieb:

    Hallo, hoffe mir kann jemand helfen.

    Und zwar ist der neue Freund meiner ex, auf mich losgegangen und wollte auch Handgreiflich werden, habe ihn aber von mir weggedrückt und auch versucht normal mit ihm zu reden. Eventuell war er eifersüchtig, weil ich mich mal etwas länger mit meiner Ex über unsere Tochter unterhalten habe, oder weil ich ihr damals einige Dinge über ihn erzählt habe von denen ich weiß, da er seid 10 Jahren mein Nachbar ist.

    Ich fand das Verhalten einfach nur beschämend und auch traurig so ein Spektakel vor meiner Tochter durchzuführen. Mit Schimpfwörtern und allem drum und dran.

    Nun meine Frage, soll ich dagegen vorgehen, eventuell Jugendamt oder mit einem Anwalt? Will so ein Verhalten nicht auf mir sitzen lassen und vor allem habe ich jetzt die Befürchtung das er sich gegenüber meiner Tochter auch so aufführt.

    Das Problem allerdings ist, meine Ex hat mich nach dem Vorfall angerufen und mir versichern wollen, dass er normal nicht so ist. Sie hat mir des weiteren auch zu gesagt, dass ich unsere Tochter gerne jederzeit abholen kann, auch außerhalb der Gerichtlich ausgemachten Umgangstagen.

    Nun will ich die Situation natürlich nicht verschlimmern und mein Privileg nicht verlieren, meine Tochter jederzeit abholen zu können. Was aber nichts daran ändert, dass ich mir jetzt natürlich Sorgen mache.

    Vielen Dank für eure Hilfe und viele Grüße.

    • match-patch schrieb:

      Hallo Nicko,

      das sind in der Tat sehr unschön, aber des Friedens willen ist es sicherlich besser, nichts zu unternehmen. Ein Anwalt kostet nur Geld. Sollte der Neue wirklich mal handgreiflich werden, könntest du eine polizeiliche Anzeige machen, da kommt aber meist auch nicht viel bei raus. Wenn du mitbekommst, dass deine Tochter unter seinem Verhalten leidet, wäre natürlich der Gang zum Jugendamt denkbar. Aber die Mutter wird es doch hoffentlich nicht so weit kommen lassen.
      Kannst ihr ja mal bei Gelegenheit sagen, dass du dir darüber Sorgen machst.

      Alles Gute
      dein Match-Patch Team

  35. Timmi_S schrieb:

    Hallo zusammen

    mich beschäftigt aktuell eine Frage:

    Meine Ex (seit ca. 2 Jahren getrennt, gemeinsames Sorgerecht – Tochter 15 Monate) hat mir gestern eröffnet, dass sie im Oktober für ein paar Tage nach Mallorca möchte. Sie würde unsere Tochter mitnehmen da ich beruflich in der Zeit leider keinen Urlaub nehmen und auf sie aufpassen kann. Soweit so gut, aber… Ihr derzeitiger, neuer Lover (ist der potente Dorfhengst der dort alle Frauen zwischen 17 und 40 deckt!) geht auch mit.. wäre wohl “Zufall” gewesen und hat sich so ergeben.

    Bedeutet, dass sie zu Dritt ein Doppelzimmer nehmen. Es ist davon auszugehen, dass die beiden Turteltauben nachts sicher nicht nur Händchen halten werden während unsere Tochter zuhört / zuschaut! 🙁

    Meine Frage… muss ich das akzeptieren? Kann ich etwas dagegen unternehmen? Ich bin natürlich dagegen! Es ist mir egal was Sie mit dem Typen macht, aber NICHT im Beisein unserer Tochter!

    Ich hoffe, dass mir hier jemand helfen kann… ich bin ziemlich geschockt und verzweifelt!

    LG
    Timmi

    • match-patch schrieb:

      Lieber Timmi_S,

      deine Sorge ist nachvollziehbar. Aber erstens kommt mit einem Kleinkind im Zimmer eh nicht so viel Romantik auf und zweitens ist davon auszugehen, dass die beiden nur dann zur Sache kommen, wenn eure Tochter schläft. Sollte Töchterchen davon aufwachen, würde sie das nicht begreifen und normale Menschen würden den “Vorgang” an der Stelle abbrechen und sich dem Kind zuwenden.
      Ein “umtriebiger Dorfhengst” ist doch auch nicht dauerhaft an einer Singlemama interessiert, das regelt sich womöglich bald von selbst.
      Verbieten kannst du es jedenfalls nicht. Entspanne dich am besten…

      Liebe Grüße
      dein Match-Patch Team

  36. Marie schrieb:

    Hallo!
    Auch ich bin eine Neue und gerade dabei meinen Platz zu finden. Dies ist gar nicht so einfach.
    Mein Freund befindet sich noch im Trennungsjahr und eine neue Beziehung war weder von ihm noch von mir geplant. Er hat einen 11jährigen Sohn, der häufig bei ihm ist. Die Besuchszeiten sind noch nicht geklärt. Jedoch hat mich der Kleine bereits kennen gelernt und wir verstehen uns gut.
    Die Mutter des Kindes ist davon verständlicherweise nicht sehr begeistert. Wie sie mit der Situation vor dem Kind umgeht kann ich nicht sagen, werde auch nicht nachfragen, da dies meines Erachtens nach das Kind in eine noch schwierigere Position rückt als bisher.
    Leider kann ich beobachten, wie sich die Beziehung des Kindes zu seiner Mutter immer weiter verschlechtert. Meine Frage bezieht sich auf den allgemeinen Umgang mit dem Kind. Wie soll ich mich ihm gegenüber verhalten? Was ist zu viel?
    Zum anderen auf die spezielle Situation der Ablehnung gegenüber der Mutter. Was kann ich dazu beitragen, dass er ihr gegenüber wieder offener wird?
    Ich möchte nicht als Therapeut tätig werden, doch glaube ich als Bezugsperson des Kindes durch mein Verhalten auch indirekt Einfluss nehme.
    Danke für Ihre Antwort!
    Marie

    • match-patch schrieb:

      Liebe Marie,

      ja, Stiefmutter werden/sein ist nicht einfach und auch ein andauernder Prozess. Schön, dass du ein gutes Verhältnis zu deinem Stiefsohn hast. Wenn du ihm gegenüber freundschaftlich, wohlwollend und unterstützend bist und ihn – ganz richtig – nicht nach der Mutter ausfragst, reicht das schon aus. Umarmungen oder Küsse sollten, wenn überhaupt, von ihm aus gehen.
      Vielleicht wäre es ja möglich, mal ein gemeinsames Treffen mit der Mutter zu arrangieren, als positives Signal für sie aber auch für den Jungen. Dazu müssten aber alle bereit sein und sich in der Lage fühlen.
      Mütter mögen es nicht, wenn die Neue zu viel Mutter spielt, sich zu viel “einmischt”, da fühlen sie sich schnell mal zurück gesetzt. Deshalb am besten immer alles den Vater klären lassen.

      Wir hoffen, diese Antwort war hilfreich.
      Alles Gute
      dein Match-Patch Team

      • Marie schrieb:

        Danke für die zügige Antwort!
        Ja, wahrscheinlich war es mir bereits bewusst, dass ein offener Umgang unter den Erwachsenen und ehrliche, faire Gespräche die beste Basis bilden könnten. Wenn ich ehrlich bin, rutscht mir mein Herz sprichwörtlich in die Hosentasche. Gerade, weil ich sie als Mutter verstehen kann und auch ihre Ängste. Leider ist sie noch nicht für ein Treffen bereit. Wodurch sich die Situation für das Kind erschwert.
        Gibt es daneben noch andere Möglichkeiten, die ihn aus dieser negativen Einstellung herausbringen? Oder gehört dies zur “normalen” Entwicklung bei einer Trennung?
        Dies alles arbeitet in ihm.
        LG

      • match-patch schrieb:

        Liebe Marie,

        leider sind manche Mütter nach einer Trennung nicht in der Lage, das Wohl des Kindes in den Vordergrund zu stellen und lassen sich von ihren Gefühlen leiten. Hilfreich wäre ein baldiger Plan für die Besuchszeiten des Kindes. Da könnte man einen Kalender für ein halbes oder ganzes Jahr machen, in dem regelmäßige Umgangszeiten (z.B. jedes zweite Wochenende plus ein Tag unter der Woche) eingetragen sind. Dies gibt dem Kind auch ein bisschen Sicherheit, wann er seinen Vater sehen wird und es muss nicht immer neu geregelt/gelant werden.
        Wenn es wirklich auffällig ist, dass der Junge Ablehnung gegenüber seiner Mutter empfindet, könnte der Vater mal alleine mit ihm sprechen oder mit der Mutter. Aber sicherlich ist das Kind von allen möglichen Gefühlen geplagt. In welchen Phasen Kinder die Trennung ihrer Eltern verarbeiten, erfährst du hier

        Liebe Grüße
        dein Match-Patch Team

      • Tanja schrieb:

        Ich habe eine Frage, mein Freund wohnt seit einem Jahr bei mir und er hat 2 Kinder, 11 Jahre und 17 Jahre. Das jüngere Mädchen kommt alle 14 Tage und wir haben ein sehr gutes Verhältnis. Der Sohn kommt selten zu uns aber wir verstehen uns gut. Mit der Mutter habe ich große Probleme, das sie mich sehr ausspielt.
        Mein größtes Problem ist allerdings, dass mein Lebenspartner immer noch im alten zuhause ein und ausgeht, als wäre es sein 2. zuhause. Und das macht mich krank, ich kann damit nicht umgehen, dass er der Meinung ist, es wäre völlig normal sich da zu bewegen und über Stunden zu bleiben.
        Ich habe das Gefühl, das dieses Thema, im ehemaligen zuhause auch immer noch ein und auszugehen unsere Beziehung kaputt machen wird.
        Könnt ihr mir dazu einen Rat geben, ob ich das hinnehmen muss oder als normal empfinden muss …
        Danke für eine Antwort

      • match-patch schrieb:

        Liebe Tanja,

        welche Frau findet es schon toll, wenn der Partner bei der Ex ein- und ausgeht. Erst recht, wenn diese gegen dich arbeitet und sich jedes Mal womöglich die Hände reibt. Also klare Ansage machen, dass du das eben nicht normal findest und es deine Gefühle verletzt. Schließlich ist das Zeit, die ihr zusammen verbringen könntet. Frag ihn am besten mal, wie er es finden würde, wenn du deinen Ex besuchen gehen würdest. Vielleicht wäre auch eine neue gemeinsame Wohnung der richtige Ansatz, möglicherweise fühlt er sich bei dir ein bisschen wie ein Besucher und nicht als gleichwertiger Bewohner. Interessant wäre auch zu erfahren, was er bei der Ex macht. Bekocht sie ihn, schaut er fern, repariert er ihre Waschmaschine oder macht er Hausaufgaben mit der Tochter?
        Suche am besten in einem ruhige Moment das Gespräch und lege ihm deine Gefühle dar.

        Viel Erfolg wünscht
        dein Match-Patch Team

  37. Fee schrieb:

    Hallo, ich bin eine junge Alleinerziehende zweifach Mama lebe von dem Vater getrennt und bin neu verliebt. Der Vater meiner Kinder ist ein völliger Psychopath er hat mich schon einmal so sehr bedroht und gestalkt das ich eine einstweilige Verfügung erwirkt hatte. Seit ein paar Monaten habe ich das Gefühl gehabt das wir uns für die Kinder wieder besser verstehen aber jetzt habe ich einen neuen Partner. Er sagt wenn ich mich nicht trenne geht er zum Jugendamt mit gewissen „zeugen“ die seine Geschichte bestätigen und dann will er mir die Kinder wegnehmen. Weil mein neuer Partner angeblich ein Drogenproblem haben soll was aber nicht stimmt. Ich weiß nicht was ich tun soll er versucht über mein ganzes Leben zu bestimmen und sobald ich nicht mache was er möchte droht er mir wieder. Was kann ich tun? Hatte jemand eine ähnliche Situation? Bin über Ratschläge sehr dankbar.

    Liebe Grüße

    • match-patch schrieb:

      Liebe Fee,

      komme ihm zuvor, arrangiere ein gemeinsames Gespräch beim Jugendamt. Es kann ja nicht angehen, dass er über dein Leben bestimmt. Eigentlich kannst du genauso drohen, wenn er nicht damit aufhört, sieht er die Kinder nicht. Aber das solltest du natürlich nicht tun. Trennungskinder haben ein Recht auf Umgang mit beiden Elternteilen.

      Alles Gute
      dein Match-Patch Team

  38. Mr_key schrieb:

    Meine zukünftige Freundin und ich sie 2 Kinder mit ihren ex und ich 1 Sohn aus erster Ehe, ihr ex will nicht das ich mit ihren kinder kontakt habe etc macht deswegen dauernd Streß Anrufe mails etc.. Wir sind noch nicht richtig zusammen noch Vorläufer da Scheidung erst frisch ist bin weder gewalttätig noch sonst was das weiß sie auch, aber er droht und es ist für alle Beteiligten eine psychische Belastung, allso Haben wir nachgegeben und sehen uns nur wenn die Kinder nicht da sind allso echt selten hat der Vater das Recht sowas durch zu setzen?? Bin echt ratlos mag sie und auch die Kids gern

    • match-patch schrieb:

      Lieber Mr.Key,

      nein, der Ex-Partner darf dir den Umgang nicht verbieten. Ihr solltet ihm schnell klar machen, dass ihr euch von ihm nichts verbieten lasst, sonst wird er womöglich immer neue Forderungen stellen. Da kann auch ein gemeinsamer Termin der Eltern beim Jugendamt helfen. Allerdings wäre es natürlich für die Kinder gut, wenn sie genug Raum zum Verarbeiten der Scheidung bzw. Trennung bekommen, bevor sie ihre Mutter zu viel mit einem neuen Menschen teilen müssen. Eine Scheidung kann bei Kindern Verlustängste auslösen.

      Alles Gute
      dein Match-Patch Team

  39. JURO schrieb:

    Hi, ich bin alleinerzuehende Mutter einer 5 jährigen Tochter und habe alleiniges Sorgerecht. Ich bin froh als der Erzeuger sich nach 3,5 Jahren endlich mal um sein Kind kümmert(1×im Monat)davor war das interesse gegen 0. Das treffen mit dem Papa geht seit 1 Jahr gut. Jetzt will seine Freundin obwohl die schon mehr als 3 Jahre zusammen sind mit dabei sein. Was ich ja wollte und für sehr viel Theater gesorgt hat was Er nicht wollte. Da viel vorgefallen ist wie Urlaub unbedingt zum geb meiner Tochter andere Feiertag im Urlaub waren oder die sowieso absolute desinteresse an Feiertagen die meine Tochter angehen auch von Ihr und von Ihm. Sagte ich von Anfang an das ich Sie kennenlernen will. Sie darf ja mein Kind sehen aber ich will da weder mein Kind noch ich sie kennen kennenlernen. Was ich als alleinerziehende mit allen Rechtlichen vorzügen da er diese nicht wollte verlange. Und wie oben aufgefüht eifersucht absolut nix zu tun hat.. ich hatte gehoft das die beide sich viel früher zusammen im leben meiner Tochter integrieren weil dieses auch viele vorteile hat. Aber wie kann ich besten gewissens meine Tochter mitgeben wenn die sich nicht richtig vorstellen, daraus ein geheimnis machen und absolute desinteresse am Kind hatten. Und jedes Flehen auf umgang verneint wurde?? Und das lustigste ist sagt er du siehst sie ja kurz beim abholen??? Dadurch kann ich das schlechte bild welches seit 3,5 jahren aufgebaut wurde auch nicht besser und meine sorge uns wohl auch nicht.

    Was würdet Ihr in meiner Position tun?
    Werde mich def. beim jugendamt informieren. Da ich wie geschrieben alleiniges Sorgerecht habe.

  40. Melissa schrieb:

    Hallo,
    Ich habe auch eine Frage mein ex Mann ist mit einer 17 jährigem zusammen diese nimmt Drogen und wollte schon mehrfach Suizid begehen. Jetzt habe ich erfahren das er sie des Öfteren in seiner umgangszeit auf die Kinder aufpassen lässt! Ist das zulässig?!

  41. Kay schrieb:

    Ich bin von meiner ex geschieden
    Sie hat einen neuen Partner.
    Dieser „Mann“ hat meinen Sohn als respektlosen pubertierende rotzlöffel der einen Tritt in den arsxh verdient hat bezeichnet und meine ex hat nichts getan.
    Das ist zwei Jahre her seit dem keine Entschuldigung oder ähnliches.
    Des weiteren hat er mir zweimal angedroht mich zu schlagen.
    Nun soll meine Tochter 11 Jahre im Juli eine Woche Urlaub bei Ihnen machen.
    Ich habe dabei ein ungutes Gefühl, aber glaube kann nichts tun da wir geteiltes Sorgerecht haben.
    Kann ich wirklich nichts tun ?

    • match-patch schrieb:

      Hallo Kay,

      grundsätzlich ist es doch schön, wenn der Tochter Urlaub ermöglicht wird. Und mit 11 Jahren kann sie ja auch anrufen, sollte etwas vorfallen oder sie frühzeitig abreisen wollen. Diese Option könntest du ihr einräumen.
      Ansonsten gilt: Solange das Kindeswohl nicht ernsthaft gefährdet ist, lässt sich nicht wirklich etwas ausrichten. Und Pubertierende können Erwachsene sicherlich auch mal dazu bringen, dass man sich im Ton vergreift. Wäre interessant, in welcher Situation der neue Partner so mit deinem Sohn sprach bzw. auch mit dir.

      Alles Gute
      dein Match-Patch Team

  42. karin schrieb:

    guten Abend, sorry, aber so eine Scheisse, habe ich noch nie gehört! Ich denke, aus eurem Team, hat noch nie jemand, so eine schwierige Situation erlebt! Jeder kann Psychologie studieren, aber nicht jeder, kann auf dieses Thema eine Antwort geben, man muss es erlebt haben und fühlen!
    Täter nehmen sich alles und wir Opfer müssen zuschauen! Nicht mit mir! Ich habe meinem Sohn, den Weg, wie es richtig wäre aufgezeigt und werde es nie zulassen, dass eine Schlampe, ihn verschmutzt! Nur Täter finden den Weg zu Tätern! Wir Opfern würden nie, unsere sauberen Hände, verschmutzten geben!!!!! Aber Kinder müssen es? Nein, nie! Ich könnte meinen Sohn, sonst nicht mehr, umarmen!

    was für eine kranke Welt- gefühlslos
    Gruss karin

  43. Denise schrieb:

    Hallo ,
    ich hab da mal ein problem ich lebe von dem Vater meines Sohnes schon seit fast 10 jahren getrennt seit dem her hat er sich nicht um unseren gemeinsamen sohn gekümmert nur wenn er bei seinen großeltern ist und dann nur für 20 minuten…Seit fast 3 Jahren hat er eine Freundin womit ich kein problem habe da ich selber einen neuen Partner habe und schon seit 4 Jahren mit diesem verheiratet bin..Ich laufe dem Vater seit fast 10 Jahren hinterher das er sich kümmert damit die beiden eine bindung aufbauen aber von seiner seite kommt nicht viel…seit er seine freundin hat ist es noch weniger geworden und zwischen den beiden ist es ein hin und her unser gemeinsamer sohn ist nur interessant wenn er single ist und wenn er wieder mit ihr zusammen ist (das geht permanent auf und ab) geht das ganze wieder von vorne los…deswegen habe ich gesagt er möchte sie von meinem sohn fernhalten weil mein sohn so schon verwirrt ist und nicht weiß wie er damit umgehen soll…ich habe seinen vater gesagt er kann seinen sohn sehen aber erstmal ohne sie da ich möchte das es sich zwischen den beiden festigt..und mein sohn nicht dazwischen steht…da droht sie mir am telefon mit schläge wo ich denn selber sage das ist mein gutes recht das mein sohn was nicht mitbekommen soll…darauf hin habe ich gesagt das ich sie danach erst recht nicht in der nähe meines kindes sehen möchte muzss dabei aber immer wieder erfahren das er sie immer zu dem wochenende (wo mein sohn sein wochenende mit oma und opa hat) mit zu den großeltern bringt und meinen sohn dazu bringt mich anzulügen und dieses lügen hat sich mein sohn bisher auch abgesehen und dann wenn der vater mit mir redet wird er dann auch respektlos und so fängt dann mein sohn auch an zur zeit…was kann ich machen um diesen kontakt zu meinen sohn zu verhindern..mfg

    • match-patch schrieb:

      Liebe Denise,

      leider kann man das nicht wirklich verbieten. Der Vater kann während seiner Umgangszeit entscheiden, wer mit dem Kind noch Kontakt hat. Es liegt ja auch sicherlich nicht nur an der Freundin des Vaters, sondern in erster Linie am Vater selbst, wie sich die Vater-Sohn Bindung/Beziehung gestaltet. Vielleicht ist es einfacher, den Dingen seinen Lauf zu lassen. Euer Sohn ist ja kein Kleinkind mehr und wird sicherlich bald mitentscheiden, wie die Wochenend- bzw. Umgangsgestaltung aussieht. Also entspann dich und nimm deinerseits den Stress raus… vor allem bringt es deinen Sohn in einen Loyalitätskonflikt, wenn du ihm den Umgang zu anderen Personen verbieten willst und er dann (ungewollt) auf diese Person trifft.
      Wir hoffen, diese Antwort war hilfreich.

      Alles Gute
      dein Match-Patch Team

  44. Mel1979 schrieb:

    Hallo
    Ich lebe noch mit meinem Ehemann zusammen in einer Wohnung. Habe mich aber von ihm getrennt. Seit 3 Monaten bin ich mit meinem neuen Freund zusammen. Wir haben uns bereits 2 mal mit den Kindern 3 und 5 Jahre alt getroffen und mein Nochehemann hat es erst im Nachhinein erfahren. Seit dem ist er verständlicher Weise sauer. Nun verbietet er meinem Freund und mir zusammen mit den Kindern uns zu treffen und etwas gemeinsam zu unternehmen. Darf das mein Ehemann?

    • match-patch schrieb:

      Liebe Mel,

      nein, dein Ehemann darf dir das nicht verbieten. Allerdings solltest du überdenken, wie solch ein Treffen bei deinen Kindern ankommt. Wenn zuhause noch Familie gespielt wird und dann die Mutter mit einem anderen Mann Zärtlichkeiten austauscht, ist das vielleicht verwirrend.

      Alles Gute
      dein Match-Patch Team

  45. steffi schrieb:

    Hallo. Ich habe ein grosses problem und weiss nicht mehr weiter. Der vater meines kindes hat seit 8 jahren eine neue frau-eine vietnamesin-,was mir relativ egal ist. Leider verschlimmert sich das verhältnis zwischen sohn (9),vater und der neuen seit im september das kind der beiden auf die welt kam,bis zu diesem zeitpunkt gab es ein 14 tägiges besuchswochenende-die damals schon teilweise anstrengend für das kind waren. Die neue fragt mein kind sehr geschickt aus,gibt sich mit keiner antwort zufrieden von ihm,beleidigt mich gegenüber dem kind,ich werde aufs übelste beleidigt,auch mein kind sehr persönlich von ihr mir gegenüber. Es sind unschöne dinge vorgefallen laut kv weswegen wir auf alle 4 wochen besuchswe hochgegangen sind. Laut ihrer aussage ist mein kind nicht erzogen. Der vater weiss nichts von den ganzen sachen oder will es nicht hören wenn ich ihm sage was sie scho wieder abgezogen hat. Duldet ihr verhalten mir und dem kind gegenüber. Muss ich mir das gefallen lassen von ihr? Der kv unternimmt ja nicht mal auf anraten von vermittlungspersonen an einem tag was mit seinem sohn,dieser hat heulanfälle wenn er zum papa soll da er dort in den augen der neuen und des kindsvaters alles falsch macht. Der sehnlichste wunsch von meinem sohn ist es einfach den papa ohne frau und seinen brüdern ein einziges we für sich zu haben. Ich weiss nicht wie es weitergehn soll da sie unberechenbar ist und sogar 3 flaschen nagellack an die wand gepfeffert hat und dabei rucksack,kuscheltier und kissen total versaut hat. Was kann ich noch tun um noch mehr seelischen schaden abzuwenden von meinem sohn?
    lg steffi

  46. Hotte schrieb:

    Hallo,

    ich habe folgendes Problem.

    Vor einiger Zeit habe ich mich von meiner Lebensgefährtin getrennt.
    Wir waren beide auf Droge,ich habe damit aufgehört als ich erfahren habe das ich Vater werde da ich eingesehn habe das sowas in meinem Leben mit Kindern keien platz hat.
    Sie sieht es nicht ein damit aufzuhören, was schlieslich auch zur Trennung geführt hat.
    Ich habe mit ihr 2 Kinder 3 u.6 Jahre die bei ihr Leben.
    Ihr neuer Freund (schon Polizeilich als Dealer aufgefallen) trägt weiter Drogen ins Haus u. Konsumiert zusammen mit meiner Ex-Freundin in der Wohnung wo meine Kinder Leben. Sie lässt die Kinder auch mit Ihm allein .
    Es ist wohl überflüssig zu sagen das ich das nicht tolleriere.
    Ich war schon beim Jugendamt,habe das gemeldet aber ohne das sich etwas getan hat. Meine Ex hat den was erzählt von wegen ich würde ihr nur ein reinwürgen wollen aufgrund der Trennung und damit hatte sich das fürs J-Amt erledigt.

    Gibt es zumindest eine Möglichkeit das es möglich ist das der neue Freund keinen umgang mit meinen Kindern hat ?
    Also nicht in die Wohnung darf ,Kontaktverbot zu meinen Kindern bekommt o.ä.?

    Wäre dankbar für Ratschläge.

    • match-patch schrieb:

      Hallo Hotte,

      wie wäre es denn die Polizei zu informieren? Wenn du dir sicher bist, dass Drogen im Haus sind, wird man sie doch auch finden?
      Ohne Beweise für die Kindeswohlgefährdung kann man den Umgang zwischen neuem Partner der Mutter und den Kindern nicht verbieten.

      Viele Grüße
      dein Match-Patch Team

      • Hotte schrieb:

        Hab ich alles schon getan,
        die Antwort der Polizei :
        “Wenn sie nichts beweisen können werden wir nichts tun können”
        Hab den neuen Partner auch schon Angezeigt deswegen, nix passiert.
        Frage mich auch was erst passieren muss das die aktiv werden.

      • match-patch schrieb:

        Scheinbar müssen die Kinder immer erst in den Brunnen fallen…traurig. Die Frage ist auch, inwiefern die Kinder in dem Haushalt der Mutter leiden. Solange sie nicht verwahrlost aussehen, ist es ja auch schwierig.
        Vielleicht mal mit dem Kindergarten sprechen, ob denen etwas aufgefallen ist.
        Wenn von Pädagogen auch Hinweise kommen, müsste doch das Jugendamt mal reagieren. Aber ja, irgendwas müsste man in der Hand haben…

        Viel Glück
        dein Match-Patch Team

  47. Laura schrieb:

    Hallo liebes match – patch Team!
    Wir haben Folgende Situation. Mein Partner und ich haben eine 3 Jährige Tochter und ich bin im 7. Monat schwanger.Wir hatten jedoch kurzzeitig eine Auszeit und er hatte in der Zeit eine neue Freundin die ungeplant schwanger wurde. Mein Partner und seine ex Freundin waren jedoch zum Zeitpunkt wo sie erfahren hat das sie schwanger ist schon ein paar Wochen getrennt. Das Verhältnis ist mehr als unschön zwischen beiden Parteien. Die ex Freundin kann mich nicht leiden, weil sie mir die Schuld an deren Beziehungs aus gibt. Jetzt ist deren Tochter vor 3 Wochen geboren und mein Freund will natürlich auch sein Kind sehen. Wir haben ihr jetzt die ersten 2 Wochen erst mal die Zeit gelassen die kleine alleine kennenzulernen und zuhause an zu kommen um den Rhythmus überhaupt zu finden. Im Krankenhaus bei der Geburt war er natürlich da, aber jetzt hatte er mal vorsichtig angefragt ob er sie vielleicht mal für eine Stunde zum Spazieren gehen haben könnte, das er sie eben auch näher kennenlernt und die Zeit von Anfang an mit ihr hat. Seine ex Freundin hat gesagt das es kein Problem ist aber sie möchte dabei sein und ich darf nicht dabei sein. Wir finden das ziemlich doof da wir, also mein Freund und ich eine Familie sind und so könnte die kleine mich und ihre Halbgeschwister gleich von Anfang an mit kennenlernen sodass wir nicht später dann auf ein mal als die neuen dazu kommen obwohl es uns ja schon von Anfang an gab. Wir haben ja kein Problem damit wenn sie dabei sein möchte aber sie versteht uns da überhaupt nicht. Mein Freund möchte lieber das sie nicht dabei ist, aber da habe ich ihm erklärt das ich sie verstehen kann wenn sie die kleine noch nicht alleine mit uns lassen möchte weil sie eben noch so jung ist. Jedoch weigert sich seine ex Freundin Partu, sie sagt wenn ich dabei bin dann wird er seine Tochter nicht bekommen oder sehen dürfen. Sollten wir uns da eventuell mal an das Jugendamt wenden? Oder sehen mein Freund und ich das falsch das wir mich und die Halbgeschwister von Anfang an mit einbinden wollen? Ich hatte mal im Internet gelesen das es auch sowas gibt das man den Umgang über das Jugendamt machen kann wenn sich eine Partei total quer stellt bzw. das die Treffen dann beim Jugendamt stattfinden mit einer Mitarbeiterin vom Jugendamt? Oder wie sieht das aus?
    Mit freundlichen Grüßen.

    • match-patch schrieb:

      Liebe Laura,

      das ist tatsächlich schwierig für alle Beteiligten und das Baby ist noch so klein, dass da aus unserer Sicht auch keine Eile geboten ist, ihm alle Verwandten vorzustellen ;-). Lasst die Mama und das Baby erstmal in ihrem neuen Leben ankommen und nur zusammen mit dem Papa treffen. Klar sollte die Mama auch dabei sein. Indem ihr der Ex-Partnerin behilfich seid, z.B. Sachen für das Baby besorgt, könnt ihr vielleicht doch noch ein freundschaftliches Verhältnis aufbauen. Irgendwann ist sie vielleicht froh, das Kind auch mal abgeben zu können und Zeit für sich zu haben. Der Papa hat ein Recht auf Umgang, aber das Kind ist noch zu klein, um diesen nur zwischen Papa (plus dir und den gemeinsamen Kinden) stattfinden zu lassen. Später kann man aber verlangen, dass das Kind einen Nachmittag, von morgens bis abends bzw. alle zwei Wochen übers Wochenende zum Papa geht (Umgang immer mehr erweitern). Wenn die Mutter das nicht will, kann man das Jugendamt einbeziehen oder auch auf Umgang klagen. Aber im Moment würden wir da keinen Druck aufbauen. Ist doch schonmal prima, dass der Papa sein Kind sehen darf und sogar zur Geburt kommen durfte. Es wird und muss sich entwickeln…
      Nichtsdestotrotz könnt ihr euch beim Jugendamt erkundigen.

      Alles Gute
      dein Match-Patch Team

  48. Anne schrieb:

    Hallo liebes match – patch Team!

    Wie viel mitspracherecht hat denn “die neue ” ich bin Ergotherapeutin, mein freund ist seit ca 2 Jahren mit seiner ex getrennt und hat eine 3 jährige Tochter. Wir drei sind zusammen sehr harmonisch. Bislang nur jedes zweite Wochenende. Mein Freund möchte das wechselmodell, wobei ich auch eine tragende rolle einnehmen werde. Ist das denn überhaupt möglich?

    Bei anmerkungen zu der kleinen schmunzelt die ex, wird am telefon beleidigend. Beim trockenwerden (2 1/2) meinte sie in einem anwaltsbrief wir überfordern sie… was nun wirklich nicht der fall war. In wie weit darf sie uns im weg stehen und wie viel kann ich mich dazu äußern bzw. Habe mitspracherecht beim jugendamt?

    • match-patch schrieb:

      Hallo liebe Anne,

      wenn die Tochter deines Freundes bisher überwiegend bei der Mutter lebt und diese dem Wechselmodell nicht zustimmt, kann man es natürlich erst einmal über das Jugendamt versuchen, aber anordnen können die Mitarbeiter nichts. Familiengerichte können mittlerweile das Wechselmodell auch gegen den Willen eines Elternteils anordnen, aber es ist sicherlich auch Glückssache. Möglicherweise kostet ein Gerichtsverfahren nur Nerven, Geld und Streit. Vor der neuen Rechtsprechung wurde das Wechselmodell nur dann gerichtlich angeordnet, wenn beide Eltern miteinander gut kommunizieren konnten. Denn das Wechselmodell bedarf mehr Absprachen und Abstimmung. Aber wer vor Gericht landet, ist sich ja offenbar nicht einig. Am Ende müssen die Eltern gemeinsam einen Weg finden im Sinne des Kindes. Je besser sich die Eltern verstehen, desto besser geht es dem Kind. Als neue Partnerin/Stiefmutter hat man zwar sehr viel mit dem Kind zu tun, erzieht und betreut es, aber rein rechtlich gesehen hat man kein Mitspracherecht. Und manche Mütter fühlen sich von der “Einmischung” der Neuen auch angegriffen und in ihrer Mutterrolle untergraben, obgleich man es als Esatzmutter nur gut meint und das Beste für das Kind möchte. An deiner Stelle würden wir die Kommunikation/Absprachen mit der Ex nur über deinen Freund laufen lassen, zumal es ja schon ein Anwaltschreiben gab. So bist du aus der Schusslinie. Was das Wechselmodell anbelangt, könnte dein Partner einen handfesten Vorschlag machen, wie das funktionieren könnte (in welchen Abständen wird gewechselt, wie/wo erfolgen die Kindesübergaben, wer kauft Anziehsachen (jeder selbst?), wie werden größere Anschaffungen geregelt (z.B. Fahrrad), wie wirkt sich das Wechselmodell auf Unterhaltszahlungen aus (derjenige, der mehr verdient, müsste dem anderen evtl. trotzdem noch einen Anteil zahlen), welche Vorteile bietet es jedem Elternteil (z.B. mehr Freizeit für die Mutter) und wie profitiert das Kind davon (evtl. mit Studien belegen). Man könnte das Wechselmodell ja auch erstmal probieren für einen bestimmten Zeitraum, man muss ja erstmal sehen, wie es dem Kind gefällt. Hier noch zwei interessante Interviews zum Wechselmodell
      Interview Prof. Sünderhauf
      Interview Jan Piet H. de Man

      Alles Gute wünscht
      dein Match-Patch Team

  49. Janni schrieb:

    Hallo liebes match-patch Team,

    ich habe mich noch nie getraut etwas mal loszuwerden,
    aber es wird Zeit. Ich hoffe ihr habt einen Rat für mich.
    Ich bin die sogenannte “Neue”. Mein Partner und seine Ex-Freundin sind schon seit über 3 Jahren getrennt. Sie wurde schwanger, als er noch in der Lehre war. Sie wollte das Kind, er nicht.
    Trotzdem hat er für seinen Sohn alles gemacht. Als ich Ihn letztes Jahr kennen lernen durfte fand ich es überhaupt nicht schlimm das er einen 4 jährigen Sohn hat. Natürlich wollte ich ihn auch kennen lernen. Aber dann fing der ganze Alptraum an. Man legte mir von seiner Familie nah das ich nicht mit hochkommen soll bei der Übergabe und mein Partner solle am besten um die Ecke parken damit mich keiner sieht?? Ich habe nur Bahnhof verstanden, mein Partner jedoch stand zu mir und hat das eben nicht so gemacht, das einzige war das ich immer unten gewartet habe. Sie schaute oft aus dem Fenster um mich zu sehen, zeigte mir den Mittelfinger, schrieb unheimlich böse SMS, was ich für eine Schl…. wäre usw. Wir kannten uns nicht mal? Es war kein Interesse da mich überhaupt kennen zu lernen, bei welcher Frau Ihr Sohn untergebracht ist. Nur Beleidigungen und böse Unterstellungen. Der Kleine war oft in meiner Wohnung zum Duschen, zum Essen und zum spielen. Ich habe mir Gedanken gemacht was wir schönes am Wochenende unternehmen usw. Es ging los das Sie uns den Kleinen nicht mehr gab, hatte Nachrichten geschrieben das er ein schlechter Vater sei und Sie würde zum Jugendamt gehen. Aber wir hatten nie etwas getan?
    Jetzt ist es so weit gekommen das Sie versucht hat meinen Partner vor dem Kind zu schlagen und ihm gedroht hat das er sich ein eigenes Kind machen soll und er brauch sich nicht mehr melden.
    Alles nur weil Sie gesehen hatte das der Kleine mich zum Abschied umarmt hat. Es macht mich bis heute sehr traurig, aber mein Partner möchte keinen Kontakt mehr zu Ihr, somit auch nicht zu den Kleinen. Er kann das alles nicht mehr, Sie wohnt mit Ihrem Freund schon zusammen und er darf keine glückliche Beziehung haben. Sie war jetzt beim Jugendamt und möchte den Umgang erzwingen. Ich verstehe diese Frau nicht, das hat doch nichts mit Eifersucht zutun, oder?

    • match-patch schrieb:

      Liebe Janni,

      ja, manch eine Mutter ist leider nicht zu verstehen. Es ist zwar verständlich, dass der Vater nicht mehr will, aber trotzdem sehr schade für den Jungen, keinen Kontakt zum Vater mehr zu haben. Er kann ja nichts für die Boshaftigkeit seiner Mutter. Da sie aber nun Umgang haben möchte, könntet ihr ja ein paar Forderungen an sie stellen. Dass ihr zum Umgang bereit seid, der Junge aber auch zu dir Kontakt haben wird etc. Ihr könntet auf einen regelmäßigen Umgang bestehen (z.B. alle 14 Tage Freitagnachmittag bis Montagmorgen), auf eine gerechte Umgangsregelung für die Feiertage etc. Wenn ihr es nicht für sie tut, dann tut es doch für den Jungen. Er braucht seinen richtigen Vater und vielleicht zieht er sogar später zu ihm/ euch, das passiert solchen Müttern 😉

      Alles Liebe,
      Dein match-patch Team

      • Silvia schrieb:

        was soll das denn für eine unqualifizierte Antwort sein..
        Psychologisch gesehen ist es von der Mutter nachvollziehbar, wenn auch falsch. Menschlich ist es in jedem fall, obwohl subjektiv.
        Zumal die gemengelage zeigt, das es im grunde mehr um den Weggang geht, und um Mutterstolz und damit einhergehender natürlicher müttlerlicher fürsorge gepaart mit Eifersucht.
        Das mit “manch” Mutter ist leider nicht zu verstehen” abzutun offenbart hier aber eine ganz schöne Ahnungslosigkeit gepaart mit absoluten, fachlichen (!) Wissenslücken.
        Und “boßhaftigkeit” ist nun wirklich eine subjektive Darstellung die sich ja rein aus dem Text herauslesen lässt – das kann also jeder Fachidiot. Jedoch die Konfliktsituation objektiv einzuschätzen scheint ihnen zu fehlen.
        Fachlich richtiger der Rat des Ganges zu einer Erziehungsberatung, welche tatsächlich auch im Rahmen des Geheimnisträgers (Schweigepflicht) arbeiten. in welcher Koordiniert Mutter und Vater diese Konflikte abarbeiten. Der KV könnte so stellvertretend und später einbindend die Konflikte mit der KM und der neuen Lebensgefährtin als Hauptthematik einbringen.
        Lose Floskeln mit Links zu Umgangsregelungen helfen da garnichts.

      • match-patch schrieb:

        Liebe Silvia,

        offenbar kannst du dich sehr gut in diese Mutter hineinversetzen. Danke für deine Interpretationen. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, Mutmaßungen zu den Beweggründen und der psychischen Verfassung der Mutter anzustellen, da wir sie nicht kennen. Auch schien uns die Empfehlung einer Familientherapie an dieser Stelle unpassend, da der Vater aktuell ja nicht mal so weit ist, sein Kind sehen zu wollen. Und wenn die Mutter zum Jugendamt geht, wird ihr das dort ohnehin vorgeschlagen. Ausgehend von Jannis Schilderungen scheint auch in erster Linie die Mutter Beratung/Therapie zu benötigen.

        Viele Grüße
        dein Match-Patch Team

  50. Lulubel schrieb:

    Hallo
    Folgende Situation
    Mein ex hat sich 3 Monate lang nicht gemeldet und jetzt will er unseren Sohn (7monat) sehen. Es ist schon geregelt worden das ich erst mal dabei bin daher er ihn ja nicht kennt…. sollte er jetzt bei dem Treffen seine neue Partnerin dabei haben, muss ich das zulassen. Schließlich ist das treffen da das er seinen Sohn “neu” kenne lernt . Für unseren sohn ist er ja ein fremder und sollte nicht erst mal da eine gewisse basis da sein bevor er seine Partnerin mit ins Spiel bringt. Ja ich habe Vorbehalte ihr gegenüber wegen diverser Aussagen die mir zu ohren gekommen sind. Wenn sollte sie erst dabei sein wenn die Basis bei unseren Sohn und dem Vater stimmt und ich würde sie gern vorher kenne lernen um zu wissen ob an denn Aussagen vielleicht was dran ist oder nicht.

    • match-patch schrieb:

      Liebe Lulubel,

      solange du bei dem Treffen dabei sein kannst, hast du ja die Kontrolle. Und klar kannst du gegenüber deinem Ex äußern, dass du es besser fändest, wenn euer Kind erstmal nur mit dem Vater Zeit verbringt. Wenn die neue Partnerin darauf so scharf ist, euren Sohn kennen zu lernen, lass sie doch. Vielleicht vergeht ihr ja nach dem ersten Mal die Lust ;-). Du bist die Mutter und die wirst du immer bleiben! Bleib einfach gelassen und cool, so als ob du überhaupt gar kein Problem mit ihr hast. Für sie ist so ein Aufeinandertreffen mit Sicherheit genauso unangenehm.

      Alles Gute
      dein Match-Patch Team

  51. Manuela schrieb:

    Ich habe mich von meinem Partner getrennt als meine Tochter 2 Monate alt war. Danach ist er in eine neue Beziehung gegangen aber diese neue Partnerin hat über Facebook mir gegenüber eine Morddrohung ausgesprochen nur weil sie nicht zurecht kommt, dass mein Expartner seine Tochter regelmäßig sehen darf. Muss aber auch dazu sagen seine neue Schwiegermutter hat mich über Herold gesucht da es in der Beziehung zu ihrer Tochter Auffälligkeiten gegeben hat wo sie auch anfing ihre selbst noch kleine Tochter zu vernachlässigen. Ich habe mich von ihm getrennt da er für mich und seine Tochter nie da war und alles auf mir hängen geblieben ist er wollte nur Fernseher schauen Party machen ansonsten nichts. Danach hatten wir ein Gerichtsverfahren da sich auch seine Eltern und seine Schwester in meine Erziehung eingemischt haben bzw wir nicht einen Tag mehr Ruhe hatten dass sie immer vor der Tür standen obwohl ich auch gesagt habe ich brauche auch mal Zeit für mich. Es wurde auch beim Jugendamt ausgesprochen ihm gegenüber dass er sich mit seiner Freundin nicht in unsere Nähe kommen darf jetzt nach einem Jahr haben sie sich heimlich in einer Therme getroffen wo sie sowohl ihr Kind auch mein Kind die Aufsichtspflicht vernachlässigt haben. Beide Kinder sind erst 5 Jahre alt und durften alleine im Wasser sein und sie gingen raus eine zu rauchen oder in eine Ecke wo die Kinder sind nicht mehr sahn. Als er wieder mit ihr nach Hause fuhr hatte er natürlich schon Angst dass unsere Tochter mir erzählt dass er sich mit seiner Ex getroffen hat und baute daraufhin auch noch einen Unfall. Jetzt meine Frage kann ich den Umgang verbieten lassen mit seiner Freundin bzw Ex-Freundin??? Möchte nicht dass sie den Kontakt zu meiner Tochter hat da sie sich selbst nicht mal um ihr eigenes Kind auch kümmert und aufgrund der Morddrohung war sie über Facebook damals ausgesprochen hat.

  52. Martin schrieb:

    Ich bräuchte einen Rat.
    Ich habe meine Partnerin sehr lieb. Sie hat 2hübsche Mädls im Alter von 4 und 6 Jahren. Die Mädls sind von Mo. -Do früh beim Exfreund. Also Do. nach dem Kindergarten hat Sie die Mädls bis Mo. früh.
    Ich komme gut mit der 4 Jährigen aus, sie sagt schon dass wir heiraten sollen. Das heiraten haben wir noch nicht im sinn.
    Die 6 jährige macht mir zu schaffen, ärgert mich. hat letztes mal gesagt, sie ärgert mich, dann geht’s ihr gut, wie manipuliert der Ex das 6jährige Mädl.
    Der Ex war bei der Polizei, hat lügen aufgetischt die nicht stimmen. Und zwar ich sollte ihn geschlagen haben. Das Verfahren ist eingestellt worden.
    Er behauptet , dass ich die große auf dem Po geschlagen habe und dass ich sie erneut geschlagen haben soll. Ich sollte letztes Jahr die kleine geschlagen haben, dass stimmt alles nicht, er hat bestimmt die kleine an die wand gedrückt. Jetzt sollte ich von den Kindern fern zu halten.
    Bin seit Dez 2016 mit ihr zusammen.
    Meine Partnerin will das alleinige Sorgerecht haben. Die kleine will nicht zum Ex, die große ist bei ihm die Nummer eins, ist immer im Mittelpunkt.
    Wir waren eine Woche campen, meine Partnerin weiß noch nicht’s, weil sie unsicher ist, sie sagt ich bin nicht bereit für eine Beziehung. Ich wohne alleine, meistens haben wir bei ihr oder bei mir übernachtet wenn die mädls nicht da sind, dass finde ich sehr gut, toll und hat uns Spaß gemacht.
    Ich weiß jetzt gar nicht wie es mit uns weiter gehen soll, ob sie schluß macht, weil ich selber noch ein Kind bin sagt meine Partnerin.
    Ich liebe alle drei Mädls, wollten vor kurzer Zeit ein Baby, aber jetzt ist Sie unsicher, wie es weiter gehen soll. Ich kann einfach nicht mehr ohne sie Leben, mir fehlt Sie sehr, sind erst gestern um 22uhr vom Urlaub zurück gekommen.
    Ich will ein Erwachsener Mann an ihrer Seite sein, mein restliches Leben mit ihr verbringen und mit seinen 2 hübschen Mädls.
    Gruß Martin

    • Martin schrieb:

      Ich weiß jetzt sie liebt mich, sie will auch dass wir vier glücklich sind.
      Sie hat den gleichen Brief bekommen. Ich gebe ihr sehr viel Zeit, die sie braucht.

    • Martin schrieb:

      Gott sei dank darf ich meiner Partnerin seine Mädls sehen. Ex will das ich keinen Kontakt habe. Das Gericht hat das abgelehnt. Eine Sorge schon weniger, Ex findet immer was um uns und die Mädls zu schaden. Die Mädls werden vom Ex manipuliert, dass sie alles glauben, weil es sein Vater ist. Die große und Ex wollen meine Partnerin und mich auseinander bringen. Große eifert sehr, seine Mutter noch mit mir teilen muss. Die kleine hat das schon längst akzeptiert. Das große Mädl kommt in die 1. Klasse, will aber nicht. Da weht ein anderer Wind wie im Kindergarten.

      • match-patch schrieb:

        Hallo lieber Martin,

        deine Partnerin sollte das Jugendamt aufsuchen und die Lage schildern. Der Vater müsste dann dort zu einem Einzelgespräch eingeladen werden und daraufhin könnte ein Gespräch mit beiden Elternteilen erfolgen. Sein Verhalten schadet den Kindern und euch natürlich. Wenn dich das 6jährige Mädchen ärgert, muss das natürlich mit ihr besprochen werden und notfalls Konsequenzen haben. Ihr beide müsst ihr da Einhalt gebieten. Vielleicht könnte deine Partnerin auch mal einen Familienanwalt aufsuchen, der im ersten Schritt einen Brief an den Kindsvater verfasst.

        Alles Gute
        dein Match-Patch Team

  53. Milu schrieb:

    Es geht um folgendes mein ex und ich haben eine Tochter sie ist 3 Jahre alt ich habe das alleinige Sorgerecht. Wir sind schon zwei Jahre getrennt. Er hat sich nicht gekümmert. Das letzte mal kam er zu ihrem Geburtstag das ist schon acht Monate her. Für sie ist das irgend ein man da sie keinen bezug zu ihm hat. Er hat sich jetzt gemeldet er wollte sie sehen ich habe mich gefreut für meine Tochter. Aber er kam nicht alleine. Er hatte seine neue dabei. Ich lenkte ein und sagte nein. Erstens dachte ich er ist genommen um sie kennen zu lernen. Und zu sagen ja ich komme regelmäßig dan weiß sie wer ich bin. Lernt ihn hält kennen. Aber nach acht Monaten so zu erscheinen. Ich war einfach nur geschockt. Wir haben diskutiert und er meinte so was ist normal. Ja aber Fakt ist sie kennt ihn nicht und er sie auch nicht. Wenn er regelmäßig Kontakt hätte wäre es okay gewesen. Er hatte sich auch angekündigt ja er wolle mit ihr auf den Spielplatz ich habe es mir schon toll vorgestellt. Dann kam er ja nehme ich sie mit in einer indoor gaming Halle ich freute mich auch. Nur er sagte nicht das er wem neues dabei hat . Du kommst nach acht Monaten mit deiner neuen um meine Tochter ab zu hohlen. Erstens kennt sie dich nicht und du sie auch nicht. Ich wollte mit . Er wollte nicht das ich mit komme dann sagte ich komm lass hat keinen Sinn. Er versteht nicht das er fremd für sie ist da er kein geregelten Kontakt hat. Ich sagte er soll zum Jugendamt gehen regelmäßig seine Tochter sehen damit sie Kontakt aufbauen kann. Und dann kann er auch irgendwann seine neue hinzu beziehen. Dazu muss man sagen das er immer so kam wie es ihm gerade so passte. Vorgess jahr hat sie ihm gerade mal zwei mal gesehen. Also 2016 zweimal. Sie wusste nicht mal wer er ist.

    • match-patch schrieb:

      Liebe Milu,

      schade, dass der Vater eures Kindes nur sporadisch Interesse zeigt. Aber immer noch besser als gar kein Kontakt. Er hat natürlich ein Recht auf Umgang mit seiner Tochter und er darf während der Umgangszeit auch eine andere Person dabei haben. Dass die neue Partnerin das Kind kennenlernen möchte, ist an sich zu begrüßen. Schlussendlich könnten dein Ex und seine neue Partnerin vielleicht wirklich mehr Umgang mit der Tochter haben wollen. Je älter sie wird, desto einfacher ist es ja auch für deinen Ex, sich mit ihr zu verständigen und Unternehmungen zu machen. Vielleicht lässt du ihn wissen, dass du häufigeren und regelmäßigen Umgang zwischen ihm und eurer Tochter wünschst und er einen Vorschlag machen soll, wie oft/wann dieser stattfinden soll? Vielleicht kann dann die Neue beim zweiten oder dritten Treffen dabei sein, aber eigentlich steht es dir nicht zu, das vorzuschreiben. Das Jugendamt muss doch gar nicht eingeschaltet werden, wenn ihr das so regeln könnt.

      Alles Gute
      dein Match-Patch Team

  54. Luisa schrieb:

    Hallo,

    ich benötige ein wenig Rat.
    Ich bin in einer neuen Partnerschaft und mein Freund hat ein Kind. Ich bin super glücklich dadrüber, dass Sie in seinem Leben ist. Wir verstehen uns super. Die Maus ist 2 Jahre alt und putz munter. Doch leider macht Ihre Mutter und noch Ehefrau uns das leben zu Hölle. Sie missbraucht das Kind um an den Vater zu kommen. Täglicher SMS-Terror, Voice-Nachrichten und Anrufe. Nachdem mehrere Unterstellungen wie Köperverletzung und Drohung im Raum standen haben wir Kontakt zum Anwalt aufgenommen und veranlasst, dass Sie meinen Freund nur noch im Zusammenhang mit der Tochter kontaktieren darf. Doch das klappt auch nicht. Ihre Pychische Verfassung ist echt eine Kathastrophe. Sie ist zwar schon in Therapie (was wir nicht belegt bekommen haben), aber keine Besserung und Einsicht in Sicht. In einem möchte Sie das Beste für die Tochter und dann im anderen wieder eine Voice-Nachricht wo sie ihre Tochter auf dem Schoß hat und weint das es alles Ihr zu viel wird. Jetzt kommt immer wieder dazu, dass Sie das Kind nicht raus rücken möchte. Ihre Äußerung darüber ist, dass Sie nicht ohne Sie leben kann, mein Freund hätte schließlich mich an seiner Seite. Da fehlen mir langsam die Worte! Den Partner mit dem eigenen Kind zu vergeleichen? Ich bin zwar keine Mutter, aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, die Frau braucht Hilfe! Wir unterstützen Sie trotz allen Vorkommnissne und wollen alles in Ruhe abwickeln, aber seit Wochen haben wir das Gefühl wir reden gegen eine Wand. Keine Einsicht! Sie benutzt das Kind als Partnerersatz und stützt sich an Ihrer Anwesenheit. Ist es nicht die Aufgabe der Mutter für das Kind da zu sein? Ein Termin beim Jugendamt ist vereinbart zur Elternberatung, aber villt. habt Ihr ja noch paar Tipps wie man mit dem Terror besser umgehen kann und nicht permanente Angst um das Kind haben muss, da die Mutter so labil und überfodert wirk. Er wollte nie um das alleineige Sorgerecht kämpfen, aber wenn es sich nicht bessert möchte er sich dafür stark machen. Ich mein was muss er sich als Vater noch alles gefallen lassen? Er wurde von Ihr betrogen, hat den Absprung geschafft, trotzdem er dem Kind zu Liebe um die Ehe noch gekämpft hat und muss jetzt mit ansehen, dass das Kind als Seelentröster verwendet wird und immer schwieriger wird, weil es permanent Kontakt zu einer weiblichen Person haben muss und kaum alleine sein kann?

    Könnt Ihr Helfen? Villt. Tipps geben was nach Anwalt, Amt noch gut wäre? Und ob er überhaupt ne Chance hat auf alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht, da er bislang nur das geteilte Sorgerecht hat. Er will alles dafür tun, dass es auf langfristige Dauer das Beste für das Kind ist.

    • match-patch schrieb:

      Liebe Luisa,

      die Mutter scheint mit deinem Partner noch nicht abgeschlossen zu haben und nicht damit klar zu kommen, dass du nun in seinem Leben und dem der Tochter bist. Wenn sie wieder anruft, könntest du ja mal ans Telefon gehen und sie bitten, nicht mehr ständig anzurufen. Oder ihr ignoriert sie einfach, geht nicht ans Telefon, antwortet nicht auf SMS…Das alleinige Sorgerecht und/oder Aufenthaltsbestimmungsrecht zu erlangen, wird sicherlich schwierig, langwierig und teuer. Ist der psychische Zustand der Mutter tatsächlich kindeswohlgefährdend, stehen die Aussichten besser, dann könnte man evtl. ein psychologisches Gutachten erstellen lassen.
      Das Umgangsrecht ist unabhängig vom Sorgerecht bzw. dem Aufenthaltsbestimmungsrecht. Kind und Vater haben ein Recht auf Umgang miteinander und dieser ist von der Mutter zu fördern (Wohlverhaltensklausel) und darf nicht behindert werden, siehe auch unser Artikel zum Umgangsrecht.
      Wird der Umgang von der Mutter behindert und stimmt sie keiner festen Regelung (z.B. alle 14 Tage Freitagnachmittag bis Sonntagabend und 1 Tag unter der Woche) zu, sollte dein Partner den Umgang gerichtlich festlegen lassen.

      Viel Erfolg und gute Nerven wünscht dein
      match-patch Team

  55. Mudge schrieb:

    Hallo und guten Abend!

    Leider geht es bei mir auch um die Ex-Frau meines Lebensgefährten.
    Die beiden sind bereits ein Jahr geschieden und gute drei Jahre getrennt, nachdem sie die Ehe für beendet erklärt hat, weil sie sich in Erziehungsfragen der beiden Kinder (heute 7 und 10) und allg. Lebensführung nicht mehr auseinandersetzen wollte.
    Sie bekommt hohen Unterhalt fur sich und die Kids, den mein Freund auch gerne zahlt, damit es den Kindern gut geht. Sie geht 6-8 mal pro Monat im pflegerischen Beruf auf Nachtschicht arbeiten.
    Dabei und zusätzliche ein bis zwei Tage und noch jedes Wchenende sind die Kids bei uns.
    Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander, so gut, dass die Kinder oft nicht nach Hause wollen.
    Wie schon oft gelesen, gibt es natürlich ein sog. gemeinsames Sorgerecht, doch leider ist es so, dass die Ex allein bestimmt, wann, wie und ob überhaupt.
    Zudem hat, und macht es noch, die gute Frau Papa als Idioten dargestellt, der keine Ahnung von IHREN Erziehungsvorstellungen hat.
    Konsequent macht sie den Kids ein schlechtes Gewissen, wenn sie die hier verbrachte Zeit schön finden (…habt ihr mich nicht mehr lieb?) und bestraft sie bei etwaigen Widerspruch mit Papa Entzug.
    Zudem verlangt sie natürlich immer mehr Geld, weil sie soviele Ausgaben für ihr eigenes Pferd und dessen Unterbringung hat. Da kann man den Kindern kein zweites Paar Schuhe kaufen.
    Das machen wir dann.
    Zudem macht sie meinen Freund vor den Kindern und mir schlecht, wenn ich einschreite, möchte sie mir in unserer Wohnung den Mund verbieten.
    Leder lässt sich mein Freund aus Angst die Kinder nicht mehr zu sehen, fast alles gefallen.
    Ich habe nun eine Mediation vorgeschlagen, da er anwaltliche Hilfe, bzw. Regelungen nicht in Anspruch nehmen möchte.
    Ich befürchte wirklich , dass sie die Kinder entfremdet, bzw. direkt fern halten wird, wenn doch mal etwas gegen ihren Willen geäußert wird.
    Meine Frage ist, wie man dem entgegenwirken kann, welche Möglichkeiten man/wir auch ohne die Zussammenarbeit mit der Ex-Frau haben?
    Vielen Dank!

    • match-patch schrieb:

      Liebe Mudge,

      nach neuem Unterhaltsgesetz bekommt eine Ex-Frau nur dann Unterhalt für sich, wenn das jüngste Kind unter 3 Jahre alt ist. D.h. dein Lebensgefährte sollte nur Unterhalt für die Kinder zahlen. Der Unterhalt deckt Kleidung (auch für die Zeit bei euch) ab. Wann Anspruch auf Sonder- oder Mehrbedarf besteht, erfährst du hier und hier. Die Mutter der Kinder ist verpflichtet, den Umgang zum getrennten Elternteil zu fördern (Wohlverhaltensklausel) und alles zu unterlassen, was das Verhältnis zum anderen Elternteil belastet, siehe auch Umgangsrecht. Wenn ihr 50% der Betreuung übernehmt, handelt es sich quasi um das Wechselmodell und da würde sich der Unterhalt mindern. Solange der Vater nach ihrer Nase tanzt, wird sie auch weiter ihre Macht ausüben. Das müsst ihr euch nicht gefallen lassen. Sie braucht scheinbar mal eine Ansage. Sollte es daraufhin zu Streit bzw. einem Umgangsverbot kommen, kann dein Lebensgefährte im ersten Schritt das Jugendamt aufsuchen, um dann dort ein gemeinsames Gespräch mit der Mutter zu führen. Allerdings ist sie nicht verpflichtet, solch einen Termin wahrzunehmen. In diesem Fall müsstet ihr einen Familienanwalt aufsuchen. Man kann dann den Umgang gerichtlich anordnen lassen. Die Mutter der Kinder ist aufgrund ihres Jobs auf die Betreuung durch euch angewiesen, ihr könntet den Ball genauso zurückspielen…

      Wir hoffen, ein wenig geholfen zu haben.
      Viel Erfolg wünscht euer match-patch Team

  56. Alex schrieb:

    Guten Abend liebe Leut,

    Wie ich lese, stehe ich mit meinem Problem und meinen Ängsten nicht alleine da.
    Zum Sachverhalt:
    Kurz nach Bekanntwerden der Schwangerschaft mit der gemeinsamen Tochter (es ist das zweite gemeinsame Kind), in 2012, brach meine Ex alle Brücken zu mit ab.
    Dennoch versuchte ich bis Anfang 2016 an der Beziehung festzuhalten und zu kämpfen, da mit wichtig war das die Kids ein stabiles Heim haben.
    Versuche zu kommunizieren oder eine Familien- od Eheberatung aufzusuchen kamen nicht zu Stande.
    Irgendwann sah auch ich ein, dass Sie sich schon lange von mir getrennt hatte und reichte die Scheidung Ein, weil Es an die Psyche ging.
    Über 4 Jahre in einer Wohnung und jeder schläft in einem anderen Raum, keine Kommunikation und Nähe bzw Zärtlichkeiten, hält keiner auf Dauer aus.
    Scheidung ging dann in 09/2016 zügig durch.
    In 12/2016 zog ich, wie gerichtlich verordnet auch aus.
    In dieser Zeit trafen wir Vereinbarungen bezüglich der Kids.
    Mein Sohn leidet unter einer Form des Autismus und war innerhalb der Ehe mehr der Mama zugetan, während meine Tochter ganz ein Papa-Kind war und ist.
    Nun sucht mein Sohn, seit meinem Auszug verstärkt den Kontakt zu mir und ich genieße es auch.
    Beide wollen bei mir schlafen und Fragen mich immer wieder wann Sie denn bei mir schlafen dürfen.
    Meine Ex verneint es ohne Begründung.
    Alle Absprachen die getroffen wurden, über Umgang / Besuche und raushalten der J-Ämter u Anwälte brach sie bereits nach kurz nach dem Auszug.
    Reden geht nicht, wenn man nach dem Grund fragt.

    Ich habe u.a von mir aus das in meinem Wohnort/Bezirk zuständige J-Amt kontaktiert und wollte Auskünfte wie man diesen Disput beilegen könne, gleichzeitig tat sie das in ihrem Bezirk.

    Streitpunkt hier sind:
    – Übernachtungsregelungen an den jeweiligen 2ten WE’s
    – meine Anfrage bzw Mitteilung das ich die Kids im Jahresurlaub mitnehme wenn ich meine Familie besuche, da ich denke das Kids und auch die Eltern von mir das Recht haben sich gegenseitig zu sehen
    – die Fahrtkosten bei Abholung und bringen man sich teilt. Oder sie sie mir bringt und ich sie zurückbringen od anders herum.

    Nun rief mich deren J-Amt an und wollte mit mir einen Termin vereinbaren um hier keine Art Schlichtungsgesprächbzu vereinbaren.
    Wäre dazu bereit gewesen, wäre nicht 15min davor ein Brief von einer von ihr beauftragten Anwältin bei mir eingegangen, indem Sie all diesen Punkte kategorisch ablehnt.

    Was bringt da dann ein schlichtungstermin, wenn die K-Mutter offen zeigt das sie gar nicht gewillt ist hier nachzugeben.

    Inzwischen habe ich auch n Anwalt eingeschalten, was ich immer vermeiden wollte.
    Und ich erkläre meinen Kindern offen und ehrlich warum Sie nicht bei mir schlafen dürfen – “…weil es die Mama nicht will. Da müssen Sie die Mama fragen…”.
    Zwar steht nun die K-Mutter als böse Da, aber hier zu kann ich nur so viel sagen.
    Ich lüge meine Kinder nicht an und das es so ist, hat sie zu verantworten.

    Meine Frage ist nun wie folgt
    A) kann bzw könnte ich auch untersagen mit den Kids in Urlaub zu fahren.denn beide habe das Aufenthalstbestimmungsrecht u gemeinsame Sorgerecht
    B) sie verbietet mir das – sobald ich ne Neue habe- die Kids diese kennen lernen, damit sie keinen Bezug aufbauen zu ihr aufbauen.
    Mir ist bewusst das ich – wenn ich mich wieder in solch Abeteuer wage – es langsam angehen lasse.
    Zuerst mal in der Öffentlichkeit, und dann in Schritten mehr u mehr.
    Aber Sie hat nen Partner, dies teilte mir mein Junior mit obwohl er dies nicht hätte sagen dürfen, das es die K-Mutter denen verbat.
    C) mein Sohn kommt in die Schule. Nun muss ich immerzu nachfragen ob und wie weit das mit der schule idt. Ist due K-Mutter in solche wichtigen angelegenheiten nicht verpflichtet mich mit ins Boot zu holen?
    Und könnte ich hier eine Schule dann auch verweigern?

    Zudem kenne ich das Problem das von außen her auf Sie eingewirkt wird und ich immer wieder zu ihr sage, dass dies ne Sache ist die 3ten nichts angeht.

    • match-patch schrieb:

      Lieber Alex,
      eigentlich wäre es die Aufgabe deiner Ex, den Umgang mit dir zu fördern. Vereinbare am besten trotzdem einen Termin beim Jugendamt und nimm den Anwaltsbrief mit. Dieser kann nicht rechtens sein. Sollte alles nichts helfen, schalte selbst einen Familienanwalt ein und lasse den Umgang für Wochenenden, Feiertage und Ferien gerichtlich festlegen. Zum Umgangsrecht, Auskunftsanspruch und der sogenannten Wohlverhaltensklausel empfehlen wir diesen Artikel.
      Viel Glück
      Dein match-patch Team

  57. Carolin schrieb:

    Ich habe im Prinzip auch ein ähnlich gelagertes Problem. Mein Ex-Mann, Trennung erst im Januar, war wohl auch ein “Warmwechsler”, er verneint es zwar, aber dennoch zeigte er sich 5 Tage nach der Trennung in der Öffentlichkeit mit seiner Neuen. Diese Neue konnten wir BEIDE seit einem Jahr nicht mehr leiden, da sie in den Wechseljahren (mittlerweile 47) vollkommen durchgedreht ist. Sie säuft sich jedes Wochenende zu, zieht nächtelang um die Häuser, sucht sich “Opfer” und verprügelt diese.(Das macht sie zwar ihr Leben lang schon so, aber seit ca. einem Jahr halt vermehrt, früher 2mal im Monat, mittlerweile jeden Freitag und Samstag) Und ich meine nicht 2 Gläschen Sekt, nein flaschenweise Wodka, und mit verprügeln mein ich wirklich krankenhausreif schlagen. Ob eines der Opfer sich jemals getraut hat sie anzuzeigen, weiss ich leider nicht. Mein Ex-Mann ist selbst in der midlife crisis und da passt das halt ganz gut mit der Neuen derzeit. Ich musste wochenlang hinterherrennen, dass er sich überhaupt um unsere 7jährige Tochter kümmert. Letztendlich habe ich es erreicht, dass er sich 2 Tage die Woche mit unserer Lütten trifft, OHNE seine Neue. Aber andauernd werden diese Treffen mit fadenscheinigen Ausreden (Darttraining…Umzug der Schwester der Neuen) abgesagt. Jetzt bin ich so weit, zum Jugendamt zu gehen, weil ein Vater schließlich nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten hat. Und wenn es nur alle 14 Tage am Wochenende ist. Hauptsache, es kommt endlich eine verlässliche Regelung zu Stande. Nur habe ich jetzt natürlich die Befürchtung, dass er sich nicht daran halten wird, dass seine Neue bei den Treffen fernbleibt. Schließlich lebt sie ja nur für “ihre Wochenenden”, an denen sie ausgeht und sich zusäuft.

    Einen Besuchstermin hatten wir bereits, da hatte der Kindsvater den Tag von Freitag auf Sonntag 11 Uhr verschoben. Bei Kindsübergabe war er noch sichtlich “fertig” von der harten Partynacht und hatte augenscheinlich noch Restalkohol. Ich denke nicht, dass sie im Beisein meiner Tochter dem Alkohol frönen werden, aber irgendwann wird die Neue ja schließlich nach durchzechter Nacht nach Hause kommen…ca. 8 Uhr morgens, wenn meine Tochter dann aufsteht. Ganz prima! Von ihrer vorangegangen Beziehung (auch ein Vater mit Kind) weiss ich, dass sie mit dem Kind nichts anfangen konnte, bis es 14 Jahre alt war. Ab da hatte sie das Kind für “alt genug” empfunden, um mit ihm um die Häuser zu ziehen und Party zu machen. Ich möchte wirklich gerne verhindern, dass es meiner Tochter ebenso ergehen wird.
    Angeblich hat die Neue gar kein Interesse, das Kind überhaupt kennenzulernen, aber auf Dauer glaube ich dem halt nicht, gerade, wenn ich das Jugendamt einschalte, werden die Beiden darauf pochen, dass sie gemeinsam Umgang haben werden, nur um mir einen “reinzuwürgen”. Das wäre auch nicht der erste Vorfall von den beiden, mir noch weiter wehzutun.

    Jetzt ist halt die Frage, reicht es aus, um den Umgang mit der Neuen zu unterbinden, oder nicht? Bei geregelter Übergabe, sprich Freitag nachmittag, denke ich nicht, dass sie da beide schon betrunken sind.

    • match-patch schrieb:

      Hallo Carolin,

      es sehr traurig, dass der Vater zum Umgang verpflichtet werden muss, diesen dann noch mit Auflagen zu verbinden, ist natürlich kontraproduktiv. Grundsätzlich kann der Umgang mit bestimmten Personen auch nur verboten werden, wenn das Kindeswohl gefährdet ist und das müsste man dann ja irgendwie nachweisen können. Mit 7 Jahren kann eure Tochter ja schon sprechen und berichten, wie der Besuch war. Außerdem kann sie notfalls anrufen und sich abholen lassen. Von daher könnte man ja auch erstmal den Umgang mit der Neuen zulassen und sollte etwas vorfallen, können dann entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Aber der Gang zum Jugendamt ist nicht verkehrt, vielleicht kann dort ja mal ein gemeinsamer Termin zwischen dir und dem Vater stattfinden, um eben diese Dinge zu besprechen.

      Alles Gute
      Dein match-patch Team

      • Carolin schrieb:

        Genau darin sehe ich ja eher das Problem. Jugendamt wurde informiert, macht überhaupt nichts. Im Gegenteil. Wir sollen den Umgang unter uns klären…prima. Sie könnten versuchen, mit dem Kindsvater zu reden, er müsse aber gar nicht reagieren. (Tut er auch nicht). Von daher bliebe mir nur der Gang vors Gericht, aber ob das zum Kindeswohl ist, den Vater zum Umgang zu verklagen, wagt das Jugendamt zu bezweifeln. Im Prinzip sagt das Jugendamt, dass ich alles erdenklich Mögliche tun soll, um Treffen zu ermöglichen und wenn der Kindsvater es halt wünscht, dass seine Neue dabei ist, dann ist das halt so. Also weiterhin Taxi spielen, Ausweichtermine etc. einfach so hinnehmen. Das kann doch nicht sein sowas? Und für wen ist es denn wichtig, dass die Neue meine Tochter kennenlernt? Für sie? glaub ich nicht. Für meine Tochter? Die Person kennenlernen, die maßgeblich daran beteiligt war, dass die Familie zerstört worden ist, dass ihr Vater nicht mehr bei ihr wohnt? Das ihr Vater auf seine Krankheit pfeift und fröhliche Besäufnisse feiert? Ich denke wohl nicht. Also wäre es wieder nur für meinen Ex-Mann wichtig. Und seinen puren Egoismus, den er seit Monaten an den Tag legt, werde ich nicht noch unterstützen.

        Meine Tochter würde sicherlich nicht anrufen, um abgeholt zu werden. Sie versucht derzeit alles mögliche, um ihrem Vater “zu gefallen”. Mittlerweile ist sie wirklich ein traumatisiertes Trennungskind. Bettnässen, nächtliches Schreien, ich darf noch nicht einmal einkaufen fahren, ohne dass sie weint vor Verlustängsten. Ganze 3 Nächte hat sie in ihrem eigenen Bett geschlafen seit dem Auszug des Vaters. Jedes Mal Kopf- und Bauchschmerzen, einen Tag, nach dem sie bei ihrem Vater war. Fragen: Was habe ich böses getan, dass Papa mich nicht sehen will? Sie nennt mich eine Lügnerin, weil ich ihr immer gesagt habe, dass Papa MICH verlassen hat und nicht sie, dass der Papa MICH nicht mehr lieb hat, sie aber liebt wie eh und je. Mit all dem habe ich meinen Ex-Mann konfrontiert, seine Reaktion? O-Ton:”Ich muss auch mal an mich denken!” Und so einem Menschen soll ich mein Kind noch hinterhertragen? Und mich auf all seine Forderungen einlassen, nur damit er sich endlich kümmert? Trauriges, armes Land.

      • match-patch schrieb:

        Liebe Carolin,

        bisher hast du den Vater ja noch nicht zu einem Gespräch beim Jugendamt eingeladen, also kann man ja gar nicht wissen, ob er erscheinen würde oder nicht. Aber den Umgang unter euch zu regeln ist natürlich besser. Frage ihn doch mal, welche REGELMÄSSIGE Umgangsregelung für ihn machbar wäre, was er sich wünscht und dann kannst du ja darauf reagieren. Freilich ist er bockig, wenn du ihm vorschreibst, wer dabei sein darf. Und solange du nicht beweisen kannst, dass diese Frau das Kindeswohl gefährdert, kannst du auch nicht den Umgang zwischen ihr und deiner Tochter verbieten. Vielleicht hat die Neue bald gar kein Interesse mehr an deinem Ex, wenn eure Tochter demnächst regelmäßig kommt 😉

        Viel Erfolg wünscht
        Dein match-patch Team

  58. Ramona schrieb:

    Hallo liebe Match-Patch Team,

    mein Mann hat sich im Sept.16 von mir, wegen einer neuen Partnerin, getrennt! Wir haben eine siebenjährige Tochter! Er möchte diese am liebsten für immer bei sich haben und sein Scheidungsanwalt schlug Ihm vor doch das Wochenwechselmodell zu machen. Er schlug mir das vor und ich sagte zu ihm: wenn er es mit seinen Eltern und den Verwandten im Hause hinbekommt, dann versuchen wir es! Zu diesem Zeitpunkt wußte ich noch nicht, daß er eine neue Partnerin mit einer sechsjährigen Tochter hat. Er ist selbstständig und ich arbeite 50%. Ich bin 14 km von unserem alten Zuhause weg gezogen und meine Tochter geht 12 km von mir entfernt in die Schule in die so schon ging als Sie 2015 eingeschult wurde! Jetzt meine Frage: Mein Mann hat meine Tochter schon gleich nach meinem Auszug mit der Neuen konfrontiert! Die Tochter der neuen (6 Jahre) nannte meine Tochter schon Halbschwester. Mein Mann übernachtet mit meiner Tochter sehr oft bei seiner Neuen. Auch bevor man mich frägt, ob ich nach meiner Tochter schauen, wenn er Mittags nicht kann oder seine Eltern in Anspruch nimmt bringt er meine Tochter zu seiner Neuen! Darf ich, weil ich es nicht für die kleine Kinderseele gut finde das Aufenthaltsbestimmungsrecht beim Jugendamt beaantragen? Denn ich empfinde es auch für meine Tochter nicht gut, daß Sie mit der Neuen so oft konfrontiert wird und daß ich alle zweite Woche meine Tochter eine Woche lang nicht bei mir habe geht’s mir und ihr auch nicht gut! Ich vermisse Sie eine Woche lang und schlafe sehr schlecht! Evtl. können Sie mir einen Rat geben! Ich denke in erster Linie nicht an mich, sonder dass es meiner Tochter gut geht! Danke im Voraus!
    Liebe Grüße
    Ramona

    • match-patch schrieb:

      Liebe Ramona,

      es ist sehr unschön, dass Sie wegen einer anderen sitzen gelassen wurden und es schmerzt Sie freilich, dass diese neue Frau mit Ihrer Tochter Zeit verbringen darf. Aber wie Ihr Ex-Partner die Zeit mit seiner/Ihrer Tochter gestaltet und wer in dieser Zeit außerdem auf die Tochter aufpasst oder Kontakt zu ihr hat, darf er allein bestimmen. Das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht dürfte da auch nicht weiterhelfen, zumal es dem (gemeinsamen) Sorgerecht unterstellt ist und sich eher auf den festen Wohnort oder einen Umzug bezieht und nicht auf den Umgang mit bestimmten Personen oder dem Besuch bei diesen. Mehr zum Aufenthaltsbestimmungsrecht erfahren Sie hier. Nur wenn das Kindeswohl gefährdert wird, kann man etwas unternehmen, den Umgang verbieten etc.
      Hören Sie gut hin, was Ihre Tochter berichtet, aber belasten Sie sie nicht unnötig mit Ihren Gefühlen, da Ihre Tochter dadurch in einen Konflikt geraten könnte. Sehnsucht nach dem Kind oder anderen Elternteil zu haben, ist normal, aber an sich kann mit dem Wechselmodell eine gute Beziehung/Bindung zu beiden Elternteilen aufrecht erhalten werden. Das Wechselmodell lässt sich auch anders gestalten, so dass die Abstände kleiner sind, z.B. 4 Tage bei Mama, 4 Tage bei Papa im Wechsel.

      Sollte es Ihrem Kind wirlich nicht gut gehen, sprechen Sie mit Ihrem Ex-Partner und suchen Sie gemeinsam nach Lösungen.

      Alles Gute
      Ihr match-patch Team

    • Maya schrieb:

      Hallo Ramona,
      Dein Post fing eigentlich ganz harmonisch an, aber als es zur Beschreibung ging, wurde deine Schilderung dem Kind und der “Neuen” gegenüber sehr einseitig! Du sprichst es ja selbst aus. Erst sagst du, wir versuchen es und als es um den Kontakt zwischen Kind und neuer Frau geht, bist du die Jenige, die nicht gut schlafen kann!! Überlasse es doch bitte dem Kind, sich ein eigenes Bild zu machen! Es ist augenscheinlich, das du Angst um deine Position hast! Du brauchst aber nicht eifersüchtig zu sein, es wird immer dein Kind sein und das wird dir niemand nehmen.
      Ich spreche aus eigener Erfahrung. Sowohl mein Ex als auch ich haben neue Partner. die Exfrau meines Partners instrumentalisiert die Kinder auch gegen mich. Das geht soweit, dass die Kinder, die mich immer möchten, auch mit mir gekuschelt haben und meine Nähe suchten, sich abwenden und ich auch teilweise keine Antworten auf meine Fragen oder Gespräche bekomme. Die Mütter haben kurzfristig Genugtuung aber die Kinder verinnerlichen das in ihrem “aufwachsen” und ihrer Erziehung!! Die Kinder hat leider niemand auf dem Radar und bitte verinnerlicht, das es hier nicht um eure Empfindlichkeiten geht sondern allein um das Kindeswohls, die Recht auf beide Leben ihrer Eltern haben, egal wer darin stattfindet!!

  59. Marc schrieb:

    Hi, ich habe mich zum Jahreswechsel von meiner Freundin getrennt, wir haben ein gemeinsames Kind (1). Die Vaterschaft habe ich anerkannt, habe also alle dazugehörigen Rechte. Sie hat sich nur ein paar Tage später von ihrem neuen abholen lassen. Dieser bedroht mich nun und verhindert so meinen Kontakt zum Kind, außerdem reden beide schlecht über mich und das sicher auch vor dem Kind. Desweiteren habe ich mitbekommen, dass er mein Kind anschreit oder angeschrien hat. Aus diesen Gründen möchte ich ihm den Kontakt verbieten lassen. Was sind nun meine möglichkeiten? Vielen Dank.

    • match schrieb:

      Hallo Marc,
      suche am besten das Gespräch beim zuständigen Jugendamt. Das Kind hat ein Recht auf Umgang mit seinem Vater und die Mutter ist sogar verpflichtet, diesen Umgang zu fördern. Mehr dazu in unserem Artikel zum Umgangsrecht.
      Der Umgang sollte am besten fest geregelt werden, notfalls durch ein Familiengericht. Ein erstes Anwaltsschreiben könnte ebenfalls Wunder wirken. Aber den Umgang zwischen dem Neuen und deinem Kind lässt sich nur bei (nachweislicher) Kindeswohlgefährdung unterbinden.

      Viel Glück
      Dein match-patch Team

  60. Kathi schrieb:

    Hallo….Auch ich habe eine dringende Frage. Mein Ex und ich sind seit fast 5 Jahren geschieden. Beide haben wir seit gut 3 Jahren einen neuen Lebenspartner. Die ersten 2 Jahre waren auch ohne Probleme. Doch in letzter Zeit gibt es immer wieder Probleme mit der Partnerin meines Ex-Mann und deren Kinder. Unsere gemeinsamen Kinder sind 8 und 14. Die der Partnerin 8 und 12. Aktuell ist es so, dass der Sohn der “neuen” unserer großen ziemlich zusetzt. Er erzählt Dinge in seiner Schule und dann den gemeinsamen Freunden, die nicht stimmen. Z.b. unsere große würde rauchen. Der 12 jährige Sohn spielt Konsolenspiele im Beisein der 8 jährigen Mädels die erst ab 18 sind (GTA das er von seiner Mutter erhalten hat). Er maltretitiert die Mädels und auch die eigene Schwester. Die Mutter ist derzeit in einem Kh wegen Psychischer Belastung in Behandlung und darf nur am WE nach Hause. Unserer großen setzt das ganz schön zu, da sie sehr labil ist. Sie selbst hat schon mehrmals den Wunsch geäußert an den Papa-We nicht dorthin zu fahren. Seit gestern hat er sich wohl wegen der ganzen Vorkommnissen von ihr getrennt. Nur kann ich mir schon vorstellen, dass beide wieder zusammen finden. Nun meine Frage: kann ich ihr und deren Kindern dann den Umgang mit unseren Kindern verwehren?

    • match-patch schrieb:

      Liebe Kathi,
      leider kann man den Umgang nur im Falle einer (gravierenderen) Kindeswohlgefährdung verbieten. Lassen Sie den Vater ruhig wissen, dass Ihre Große wegen der anderen Kinder gar nicht mehr zu ihm fahren wollte. Im Moment können Sie ja erstmal aufatmen. Sollten die beiden wieder zusammen kommen, könnten Sie mit Ihrem Ex noch mal sprechen, dass er doch bitte darauf achten soll, dass der 12jährige die Mädchen in Ruhe lässt, Lügen unterlässt und keine Spiele für 18jährige im Beisein der Kleinen spielt. Vermutlich leidet der 12jährige auch unter der Gesamtsituation und der kranken Mutter, sonst würde er sich nicht so auffällig benehmen.
      Alles Gute
      Ihr match-patch Team

      • Lisa schrieb:

        Hallo wie ist das wenn der freund innerhalb eines halbes jahres 4 neue Freundinnen hatte . Jede seiner Freundinen dürfte unseren 2 jahre alten Sohn sehen. Mit denen er maximal 3 Monate zusammen war.Nur jetzt habe ich mal gesagt das es schluss ist und er mal mindestens ein paar Monate ca 4 zusammen sein sollte das sie den kleinen beide sehen können da es den kleinen sonst sehr verwirrt jedes mal eine neue an seiner Seite zu sehen.

        Dann kommt noch dazu das die neue mir am Anfang schon gedroht hat das sie mir meinen Sohn wegnehmen wollen. Da sie selber ein kind hat 2 jahre und es besser für mein kind wäre.
        Sie verbietet meinen ex freund das er den kleinen bei mir zu hause besucht. Sie will immer unbedingt das sie dabei ist und das will ich nicht da auch das Jugendamt schon bei ihr war weil sie ihr kind nicht gut behandelt.

        Meine frage ist kann ich auf einen Gewissen zeitraum den Kontakt zu ihr verweigern.

        Vorallem er ist noch nie zu uns gekommen und hat ihn selber abgeholt er hat ihn noch nie alleine gehabt immer nur wenn er bei seinen eltern war und da hat er immer nur max eine stunde zeit .

      • match-patch schrieb:

        Liebe Lisa,
        leider können Sie den Kontakt nicht unterbinden, aber Sie können Ihrem Ex gegenüber Ihre Bedenken äußern, dass sie z.B. Angst haben, die vielen wechselnden Partnerinnen könnten das Kind verwirren. Allerdings kann ein 2jähriger wahrscheinlich nicht einordnen, wer diese Frauen sind.
        Am besten, sie stellen zusammen mit ihrem Ex klare Regeln und Umgangszeiten auf. So dass sich für das Kind eine Routine einstellt und Ihr Sohn sich darauf einstellen kann, dass er zum Beispiel jeden Mittwoch und jedes zweites Wochenende beim Papa ist, oder eben öfter…Ein Kind braucht Vater und Mutter, deshalb sollten sie auf keinen Fall den Umgang einschränken oder blockieren. Gesetzlich ist es sogar ihre Aufgabe, den Umgang zum anderen Elternteil zu fördern. Was die neue Frau anbelangt, machen sie sich am besten nicht zu viele Sorgen, immerhin ist sie ja scheinbar nicht allein mit dem Kind und wer weiß, wie lange die Beziehung dieses Mal hält…
        Alles Gute
        Ihr match-patch Team

      • Nastasia schrieb:

        Hallo, ich hab folgendes Problem und brauche dringend einen Rat. Ich bin die neue Frau des Vaters von zwei Kindern. Der Vater hat das alleinige Sorgerecht zugesprochen bekommen aber nur dann wenn er dem zustimmt das die Kinder gebracht und geholt werden. Erst fing es begleitet statt, dann unbegleitet für vier Std. Aus beruflichen Gründen des Vaters hab ich mich bereit erklärt die Fahrten zu regeln. Die leibliche Mutter aber schickt ewig neue Anwaltspost weil ihr bei den übergaben irgendwas nicht passt. Ich hab anhand der Vorgeschichte beschlossen nie ohne Zeugen hin zu gehen. Die übergaben finden an einem öffentlichen Ort statt. Sie will wieder vor Gericht gehen um den Umgang zu erweitern. Jetzt kommts, bei uns hat sich finanziell etwas geändert so das das zweite Auto weg muss und sie Reparatur des zweit Wagens nicht mehr tragbar ist für uns, aber auch kein neues Auto. Mein Mann brauch den anderen Wagen zur Arbeit. Sie hält mir des weiteren immer wieder vor das ich nicht die Mutter sei, darf bei Gesprächen des JA nicht dabei sein und auch vor Gericht bekomm ich kein gehör. Wir können uns die Fahrerei nicht mehr alleine leisten denn Unterhalt bekommen wir für die beiden keinen. Sie bezieht alg2 und könnte Zuschüsse beantragen um sie wenigstens zu holen. Also war unser Vorschlag. Damit Sie das war nehmen kann, das sie die Kids freitags mit dem Bus holt und sie von uns aus gern bis Sonntag behalten darf und wir sie am Sonntag abholen. Will sie nicht, wir sollen fahren, notfalls ich mit dem. Bus. Ja wäre kein Thema wenn ich meine beiden Kids die auch hier leben nicht so lang allein lassen müsste dafür. Meine Frage, muss ich ihr egal wie die kids bringen als neue frau mit null Rechten. Oder kann man das so regeln das es dann eben nur noch geht wenn der Vater wieder da ist? Es wäre dann aber nur alle 4 Wochen an 2 Wochenenden möglich.

      • match-patch schrieb:

        Liebe Nastasia, bei euch hat sich was geändert, ihr habt einen Lösungsvorschlag gemacht aufgrund veränderter Situation, sogar mit erweitertem Umgang für die Mutter. Wenn sie ihre Kinder sehen will, soll sie sich bewegen. Ist das denn ein richterlicher Beschluss, dass ihr die Kinder zu kutschieren habt? Ihr seid doch am längeren Hebel, die Kinder wohnen bei euch, das Sorgerecht liegt beim Vater. Will sie ihre Kinder wirklich sehen, wird sie sich schon kümmern (würde man meinen). Und du als Stiefmama “darfst” nichts und musst daher auch nichts. So könnt ihr auch argumentieren… dem Vater ist es nur alle 4 Wochen möglich, die Kinder zu bringen, an den anderen soll die Mutter sie bitte holen, da es dir als neuer Frau ohne Auto leider nicht mehr möglich ist, die Übergaben zu machen und du auch nicht für die Kinder zuständig bist, PUNKT. (Weder ein Jugendamt noch ein Gericht könnte dich dazu verdonnern.)
        Außerdem hat diese Frau doch als Arbeitslose genug Zeit an der Hand um die Kinder zu holen und zu bringen…im Gegensatz zum Vater…
        Alles Gute
        Dein match-patch Team

  61. Kathi schrieb:

    Hallo….Auch ich habe eine dringende Frage. Mein Ex und ich sind seit fast 5 Jahren geschieden. Beide haben wir seit gut 3 Jahren einen neuen Lebenspartner. Die ersten 2 Jahre waren auch ohne Probleme. Doch in letzter Zeit gibt es immer wieder Probleme mit der Partnerin meines Ex-Mann und deren Kinder. Unsere gemeinsamen Kinder sind 8 und 14. Die der Partnerin 8 und 12. Aktuell ist es so, dass der Sohn der “neuen” unserer großen ziemlich zusetzt. Er erzählt Dinge in seiner Schule und dann den gemeinsamen Freunden, die nicht stimmen. Z.b. unsere große würde rauchen. Der 12 jährige Sohn spielt Konsolenspiele im Beisein der 8 jährigen Mädels die erst ab 18 sind (GTA das er von seiner Mutter erhalten hat). Er maltretitiert die Mädels und auch die eigene Schwester. Die Mutter ist derzeit in einem Kh wegen Psychischer Belastung in Behandlung und darf nur am WE nach Hause. Unserer großen setzt das ganz schön zu, da sie sehr labil ist. Sie selbst hat schon mehrmals den Wunsch geäußert an den Papa-We nicht dorthin zu fahren. Seit gestern hat er sich wohl wegen der ganzen Vorkommnissen von ihr getrennt. Nur kann ich mir schon vorstellen, dass beide wieder zusammen finden. Nun meine Frage: kann ich ihr und deren Kindern dann den Umgang mit unseren Kindern verwehren?

  62. Jessica schrieb:

    Hallo,
    Die Ex-Frau von meinem Freund diktiert ihm wie er mit den gemeinsamen Kindern umzugehen hat und wer die Kinder sehen darf, bzw. Kontakt zu den Kindern haben darf und ich gehöre nicht in diesen Personenkreis.
    Sie hat für sich beschlossen, dass sie keinen Mann mehr ins “Haus” lässt und fordert von ihrem Ex-Mann das er genauso handeln MUSS ansonsten droht sie ihm wieder die Kinder vorzuenthalten.
    Sie hatte sogar gefordert das er mich nicht mal erwähnen dürfe in Gegenwart der Kinder.
    Zur Zeit kann ich noch in der Besuchszeit ausweichen, da wir noch getrennt wohnen was aber auch nicht schön ist -weder für ihn noch für mich.
    Da wir aber demnächst zusammen ziehen möchten wird es dann sehr schwierig mit dem ausweichen und ich bin dann auch nicht mehr gewillt auszuweichen, da es mir schon jetzt sehr schwer fällt dies zu tun.
    Diese Frau ist sehr bestimmend und fordernd und schmeißt auch bereits bestehende Abmachungen immer wieder so um wie es ihr in den Kram passt, aber wenn mein Freund mal etwas ändern muss oder möchte dann wird das kategorisch abgelehnt.
    Desweiteren ist kein Dialog mit dieser Frau zu führen, weil es nur nach ihrem Kopf zu gehen hat.
    Was kann man da machen ohne vor Gericht gehen zu müssen? Den Weg ist mein Freund nämlich schon gegangen mit sehr mittelmäßigem Erfolg.
    Liebe Grüße und vielen Dank schonmal für ihren Rat!

    • match-patch schrieb:

      Liebe Jessica,
      der Vater hat ein Recht auf Umgang, während der Umgangszeit dürfen auch neue Partner, Familienangehörige etc. das Kind sehen. Am besten der Vater kontaktiert das zuständige Jugendamt und lässt sich dort beraten. Beim Jugendamt könnte auch ein gemeinsames Gespräch mit der Mutter stattfinden. Allerdings kann die Mutter das auch ablehnen. Vom Familiengericht können die Umgangszeiten festgeschrieben werden, z.B. jedes zweite Wochenende, Regelung für Feiertage und Ferien etc. Ihr Lebensgefährte könnte der Mutter auch eröffnen, dass er vor hat, mit Ihnen zusammen zu ziehen und dass sie endlich aufhören muss, ihn rumzukommandieren. Je länger er das Spiel mitspielt, desto länger kann sie ihre “Macht” ausüben. Rechtlich gesehen darf sie die Kinder nicht vorenthalten, also am besten noch einmal Gespräch suchen, wenn das nicht hilft, Gang zum Jugendamt, ansonsten Familienanwalt aufsuchen.
      Alles Gute und liebe Grüße
      Ihr match-patch Team

      • Jessica schrieb:

        Liebes match-patch Team,
        Vielen Dank für Ihren Rat und Ihre Hilfe!
        Ich werde diesen Weg versuchen und hoffe das es ohne Zwischenfälle klappen wird.
        Liebe Grüße und ich wünsche Ihnen ein frohes und gesundes neues Jahr!

      • match-patch schrieb:

        Danke Jessica, wir wünschen Ihnen ebenfalls alles Gute für 2017!

      • Ivonne schrieb:

        Ich lese in dem Text nur ICH ICH ICH ICH

        kleines egoistisches…………

        Lass die Frau und die Kinder in Ruhe
        Der Mann sollte sich überlegen was ihm wichtiger ist

        und es klappt:
        Hab nach 3 Jahren Rechtsstreit das alleinige Sorgerecht und keinerlei Kontakt mehr zu dieser NULL von Vater. Warum auch? Der “Alten” habe ich sofort die Zähne gestutzt!! Wer bin ich den, dass ich machen muss was die “Alte” will?

        Kämpfen muss die Frau, nur kämpfen. Man muss sich nicht alles gefallen lassen. Gesetze hin oder her! Wer seine Kinder im Alltag nicht aufwachsen und erleben will, hat auch keine Lust und keinen Bock auf die Kinder ! Alles andere ist nur Hetzerei gegen die Kindsmutter

    • Ivonne schrieb:

      Vielleicht sollte der Wunsch der Mutter einfach mal respektiert werden.?
      Was haben Sie den mit den Kindern zu tun?
      Ja, vielleicht hat die Mutter von der Trennung einen “Schaden” weg und traut niemanden mehr. Sowas solls geben und davon gibt es genug die aufgrund von “Warmwechseln” ihrer Männer einen “Schock” erlitten haben. FRagt die Frauen mal jemand, ob diese so ein Leben leben wollen? NEIN!!

      Halt dich aus der kleinen Famlie raus. Es geht dir nix an.
      Pfui TEufel , dass man einen abgelegten Mann mit einem Kind nehmen muss. Denkt eigentlich mal jemand auch an die ganzen armen Kinder ????

      Pflege deine Beziehungen zu einem KIndsvater ( kannst stolz drauf sein!) und lass die arme Frau und dieses Kind in Ruhe. Ihr Leben , ihre WErtevorstellungen sind durch so eine NULL genug zerstört wurden.

  63. Marius schrieb:

    Hallo

    Meine Exfreundin und ich sind seit fast vier Jahren getrennt und betreuen unsere gemeinsame, fast 4-jährige Tochter in einem Wechselmodell (halbe Woche Mama, halbe Woche Papa). Das klappt auch insgesamt gut und unsere Tochter freut sich jeweils immer, wenn sie einen von uns “wiedersieht”. Ein Thema macht mir jedoch Sorge. Meine Ex hat jetzt binnen drei Jahren schon den dritten Partner und jedes Mal hat sie die Partner innerhalb weniger Wochen sofort in die Erziehung mit eingebunden. Sie wollte auch immer, dass meine Tochter die Partner Papa nennt, dass diese sie mit betreuen. Mit all dem hab ich im Grunde kein Problem (ist für meine Tochter ja eher gut, wenn sie zusätzliche Bindungen hat). Jedoch macht es mir Sorgen, dass zwei der Beziehungen bereits nach wenigen Monaten vorbei waren, die dritte jetzt beginnt wieder so nah (der neue Partner badet sogar mit meiner Tochter)… und ich mache mir Sorgen, dass meine Tochter andauernd Bindungspersonen verliert… dass sie die Partner vermissen könnte und irgendwie Schwierigkeiten bekommt, da sie oft Menschen “verliert”. Andererseits will ich mich nicht in die Beziehungen meiner Ex einmischen (das würde es bestimmt nicht besser machen) und mische mich daher nicht ein. Da es aber jetzt schon der dritte ist und alles stets so schnell ging und meine Tochter auch jeweils von den neuen Partnern immer viel redet, mache ich mir eben Sorgen, dass die neue Beziehung meiner Ex wieder nur kurz hält. Leider hatte ich selbst auch bereits eine zwei Jahre dauernde und dann gescheiterte Beziehung seitdem. Ich hatte die Partnerin sehr, sehr langsam an meine Tochter herangeführt – und trotzdem war meine Tochter binnen kurzer Zeit ihr “Fan” und sehr auf sie fixiert. unterm Strich bedeutet das: Sie hatte schon 3 neue Bindungspersonen, die weggefallen sind, beim neuen meiner Ex ist das noch unklar. Mache mir Sorgen, dass ihr das schaden könnte und weiß aber nicht, was ich da tun kann… habe das Gefühl, mich in die Beziehungen meiner Ex einzumischen würde letztlich am meisten meiner Tochter schaden und nicht wirklich was bringen. Wechselnde Partner sind für sie aber auch nicht gut… wie sollte ich mich am Besten verhalten?

    • match-patch schrieb:

      Lieber Marius,
      von einem Kind zu verlangen, dass ein neuer Partner mit Papa angesprochen wird, obwohl der eigentliche Papa präsent ist, ist ziemlich unangemessen. Aber je älter deine Tochter wird, desto weniger wird sie wohl bereit sein, andere Papa zu nennen. Begrüßenswert ist, dass deine Tochter bisher gute Beziehungen zu euren bisherigen Partnern hatte. Die wichtigesten Personen im Leben eines Kindes sind aber immer Mama und Papa. Inwiefern der Wegfall einer weiteren/neuen Bezugsperson dem kleinen Kind (dauerhaft) schaden kann, lässt sich nur schwer abchätzen. Sicherlich hätte deine Ex-Partnerin gerne eine andauernde Beziehung und hofft auch dieses Mal darauf. Verbieten kannst du tatsächlich nichts, aber Bedenken äußern sollte doch möglich sein. So könntest du ihr mitteilen, dass du es grundsätzlich gut findest, wenn eure Tochter eine gute Beziehung zum neuen Partner aufbaut und du ihr wünschst, dass es der Richtige ist für sie und die Kleine -> da es für sie sicherlich immer eine große Umstellung war, eine liebgewonnene Bezugsperson zu verlieren. Unter diesem Gesichtspunkt und damit das Kind nicht durcheinander kommt mit den vielen Papas, fändest du es eben auch besser, wenn der neue Partner mit seinem Vornamen angesprochen wird. Du willst sie nicht vor den Kopf stoßen, sondern machst dir lediglich Gedanken, wie eure Tochter diese Trennungen verarbeitet.

      Viel Glück wünscht
      dein Match-Patch Team

  64. Rocks schrieb:

    Mein Mann und ich sind seit einem Jahr getrennt weil er mich betrogen hat. Mit der Frau lebt er mittlerweile auch zusammen. Ich weiß von ihm dass seine Freundin starke psychisches Problemes hat und in Behandlung war. Zum Wohl meines Sohnes möchte ich nicht dass er mit zu ihm nach Hause geht und da das Wochenende verbringt weil der Umgang mit dieser Frau für mich nicht dem wohl des Kindes entsprechen

    • Marius schrieb:

      Hallo Rocks,
      “in Behandlung zu sein” ist meines Wissens grundsätzlich kein Grund, der dagegen spricht, dass dein alter Partner und seine neue Partnerin dein Kind betreuen. Wenn sie wegen Gewalttätigkeit oder Drogenabhängigkeit auffällt, ist das wohl was anderes… aber psychische Probleme sind grundätzlich erst einmal kein Grund dafür, jemandem den Umgang mit einem Kind zu verbieten. Vor allem auch nicht, da es in dem Fall ja ausschließlich um die neue Partnerin und gar nicht den (umgangsberechtigen) Vater des Kindes geht.
      LG

    • match-patch schrieb:

      Liebe Rocks,
      wir schließen uns Marius an. Nur wenn das Kindeswohl tatsächlich gefährdet ist, darf der Umgang verweigert werden. Wann eine Kindeswohlgefährdung vorliegt, erfährst du in diesem Artikel.
      Es ist die Aufgabe und Pflicht des Elternteils, bei dem das Kind überwiegend lebt, den Umgang zum anderen Elternteil zu fördern, nicht zu behindern.
      Und warum sollte eine psychisch belastete Person automatisch schlecht für ein Kind sein?

      Alles Gute
      dein Match-Patch Team

  65. Alex schrieb:

    Guten Abend,

    habe die Seite beim stöbern im Netz entdeckt und vielleicht finde ich ja hier schon die Info die ich benötige,so das ich mir einen Info Termin beim Jugendamt ersparen kann.

    Folgende Situation:
    Ich bin mit meinem Partner,inzwischen auch Verlobter seit 9 Monaten zusammen.
    Seine Ex hat von ihm ein Kind welches jetzt ein halbes Jahr alt ist.
    Ich habe versucht von Anfang an offen auf sie zu zu gehen und auch Rücksicht auf ihre Situation genommen. Trotz aller versuche und auch Gespräche meines Verlobten,verbietet sie ihm bis heute,das ich die Kleine auch mal sehen darf.
    Sie hat das alleinige Sorgerecht da mein Verlobter es der Einfachheit halber an sie abgegeben hat,und meint halt immer lapidar zu ihm ich habe damit nichts zu tun,deswegen will sie mich nicht bei der Kleinen.
    Ich denke eher es geht ihr hierbei nicht primär darum das die Kleine ein Verhältnis zu ihrem Vater aufbauen kann,sondern das sie meinen Verlobten sieht da ich vermute sie will noch immer was von ihm,denn getrennt hat er sich.

    Ich habe bis dato versucht so gut es geht damit klar zu konmen,aber es tut inmer mehr weh das ich seine nun 6 Monate alte Tochter nur von Bildern und Videos kenne.

    Nun meine Frage,kann sie,und wenn ja wie lange meinem Verlobten verbieten das ich die Kleine auch mal sehen darf?

    Man muss dazu sagen ihm alleine mal zum spazieren oder so,gibt sie ihm die Kleine auch nicht,so das diese meiner Meinung nach auch keine vernünftige Bindung zu ihrem Vater aufbauen kann.

    • match-patch schrieb:

      Liebe Alex,
      das Umgangsrecht des Vaters ist unabhängig vom Sorgerecht, er hat also ein Recht auf Umgang mit seiner Tochter und dieser ist seitens der Mutter sogar zu fördern. Da das Mädchen noch sehr klein ist und evtl.noch gestillt wird, ist es für den Vater natürlich noch nicht möglich, seine Tochter beispielsweise das ganze Wochenende zu sich nehmen, aber ein Spaziergang alleine sollte durchaus machbar sein. Was die Mutter des Kindes angebelangt, ist diese sicherlich sehr verletzt und trauert dem Traum der kleinen Familie nach. Vielleicht könnte dein Verlobter die Kindsmutter mal fragen, wie sie sich die Umgangsgestaltung in Zukunft und mit Älterwerden der gemeinsamen Tochter vorstellt. Jedenfalls sollte der Umgang nach und nach erweitert werden und der Vater seine Tochter auch alleine betreuen dürfen. Während dieser Zeit kann er auch entscheiden, welche Personen (du) außerdem Kontakt mit dem Kind haben. Die Aussage der Mutter, du hättest nichts damit zu tun, könnte auch lauten “ich will nicht, dass sie mit meinem Kind etwas zu tun hat”. Vielleicht gebt ihr ihr noch etwas Zeit, die Trennung nachhaltig zu verarbeiten und sich überhaupt an das Leben als alleinerziehende Mama mit Baby zu gewöhnen. Später ist sie vielleicht froh, das Kind mal abgeben zu können und Zeit für sich zu haben. Ist die Mutter jedoch dauerhaft ungewillt, den Umgang zu erweitern und dich zu akzeptieren, könnte dein Verlobter im ersten Schritt das Jugendamt kontaktieren. Lässt sich über das JA nichts erreichen, könnte dein Verlobter mittels eines Familienanwalts/ über das Familiengericht eine feste Umgangsregelung erwirken.
      Viel Glück wünscht
      Dein match-patch Team

      • Alex schrieb:

        Vielen Dank für ihre Antwort, die mir im Ansatz schon einmal etwas weiter geholfen hat!

        Die Kleine wird nicht mehr gestillt, da dies leider nicht geklappt hat.
        Mein Verlobter hatte die Kleine ja auch schon mal für ein paar Stunden alleine, aber jetzt bekommt er sie partou nicht mehr alleine.

        Getrennt hat er sich bereits nach bekanntwerden der Schwangerschaft. Heißt die Trennung und seine wie ich finde mutige Entscheidung zum Wohle des Kindes liegt über ein Jahr zurück! Auch wusste sie, das mein Partner aktuell keine Kinder wollte da sie darüber gesprochen hatten.
        Wenn eine Verhütung bei Frauen lange Zeit vorher funktioniert und dann plötzlich nicht mehr muss ich sagen ist das Kind in meinem Augen eh untergeschoben, was für Frauen ja leider sehr leicht zu machen ist.
        Aber anstatt jetzt froh zu sein dass der Vater die Kleine über alles liebt und ihr sogar mehr hilft in finanziellen Sachen als nur den Unterhalt den er zahlen muss, wirft sie ihm immer Steine in den Weg und kommt mit Aussagen die so nicht der Wahrheit entsprechen! Mein Partner traut sich im Moment nicht recht auf die Hinterfüße zu stellen, da er Angst hat, dass er die Kleine nicht mehr sehen darf.

        Ich gebe ihm ja gerne die Zeit dass er seine Kleine sehen kann, da es mir auch sehr wichtig ist, dass er und sie einen super Kontakt aufbauen können, aber ich bin auch nicht mehr gewillt mir jedes Wochenende dadurch zerreißen zu lassen, weil ich nicht mit darf um die Kleine zu sehen 🙁

        Es würde ja schon langen wenn ich einmal im Monat am Anfang mit kann.
        Allerdings müsste er dazu die Kleine überhaupt erst einmal alleine bekommen, was sie leider aktuell nicht zu lässt.

        Leider spitzt sich das ganze immer mehr zu, so das ich bald nur noch den Weg übers Jugendamt sehe, was ich aber verhindern und vermeiden möchte.

        Gibt es etwas das mein Partner tun kann um noch einmal auf dem normalen Weg mit ihr zu sprechen, dass sie zu Einsicht und Vernunft kommt bevor wir den unangenehmen Weg wählen müssten?

      • match-patch schrieb:

        Liebe Alex,
        es gibt eine sogenannte gesetzliche Regelung namens „Wohlverhaltensklausel“. Diese besagt, dass Eltern und Kinder ihr Recht auf Umgang ungehindert ausüben können müssen. Deswegen hat der Elternteil, bei dem das Kind überwiegend lebt, die Pflicht, alles zu unterlassen, wodurch das Verhältnis des Kindes zum anderen Elternteil belastet würde. Wird diese Klausel dauerhaft oder erheblich verletzt, darf das Familiengericht sogar eine Umgangspflegschaft anordnen. Einem Umgangspfleger bzw. einer Umgangspflegerin wird das Recht übertragen, den Aufenthaltsort des Kindes für die Dauer des Umgangs festzulegen (auch gegen den Willen eines Elternteils). Die Angst, dein Partner könne sein Kind gar nicht mehr sehen, ist verständlich, aber er sollte sich bewusst machen, dass es sein Recht ist, sein Kind zu sehen, genauso wie sein Kind ein Recht auf Umgang mit ihm hat. Die Mutter könnte ebenso fürchten, dass der Vater bei Umgangsverbot die Zahlungen einstellt. Dein Partner sollte in jedem Falle das Gespräch zu ihr suchen und deutlich machen, dass er den Umgang Schritt für Schritt ausweiten möchte, das Kind alleine nehmen möchte, dich ihm vorstellen möchte etc. Je länger er ihr Spiel mitspielt, desto schwieriger wird es wahrscheinlich. Ein Brief eines Familienanwalts, der die Mutter über ihre Pflichten bzgl. des Umgangs zwischen Vater und Kind aufklärt, könnte ebenfalls Wunder wirken. Aber es ist immer besser, es erst einmal im Guten zu versuchen, damit sie nicht gleich blockiert und sich bedroht fühlt. Solange dein Partner aber Angst vor ihr hat und sich nicht traut, seine Rechte durchzusetzen, wird das Spiel weitergehen….Vielleicht könnte er ihr auch einen Brief schreiben, in welchem er die betreffenden Gesetzesregelungen bzgl. des Umgangsrechts aufführt.

        Wir drücken die Daumen!

        Herzliche Grüße
        Ihr match-patch Team

  66. Sandra schrieb:

    Wenn mein Sohn mir sagt, er möchte nicht zu seinem papa, wenn dessen neue Lebensgefährtin auch da ist, aber der Vater macht es trotzdem, was kann ich da tun?

    • match-patch schrieb:

      Liebe Sandra,
      leider kannst du da nicht viel machen. Interessant wären doch mal die genauen Gründe deines Kindes, allein mit Papa sein zu wollen. Ist er (“nur”) eifersüchtig auf die neue Partnerin, kommen seine Bedürfnisse zu kurz, ist die Neue nicht nett zu ihm oder er nicht zu ihr etc.? Es gibt viele Möglichkeiten… Verbieten kannst du den Umgang nur im Falle einer Kindeswohlgefährdung. Generell brauchen aber alle Beteiligten in Patchworkkonstellationen Zeit um sich kennenzulernen, aneinander zu gewöhnen, Kompromisse zu finden etc. Vater und Sohn sollten aber auch mal Zeit zu zweit haben können. Vielleicht sprichst du noch mal in Ruhe mit deinem Sohn, evtl. auch mit dem Vater darüber…
      Alles Gute
      Dein match-patch Team

  67. lina schrieb:

    Hallo
    Ich stehe kurz vor der Scheidung das trennungsjahr ist um Und es lief alles relativ gut und ruhig ab vor allem für unseren 3jährigen sohn…
    Er freute sich immer auf Papa und freute sich wenn er wieder bei mir war.
    Nun hat er ne neue was ja auch ok ist und es ist auch ok dass unser Kind die neue Freundin kennenlernt.er fragte mich auch danach und ich sagte dass es ok ist, wenn er es langsam macht. Und ab da ging es los
    Er hielt sich natürlich nicht dran fiel direkt mit der Tür ins Haus (das war ende august)und verbrachte das Wochenende dann immer mit ihm,seiner Freundin und ihren Kindern.gut kann ich nicht viel gegen machen
    Aber wenn er nach so kurzer Zeit mit meinem Kind bei ihr schläft kann es doch nicht mehr richtig sein wir haben jetz Ende September…unser Sohn mag die neue aber er sagte mir er möchte da nicht schlafen und das er geweint hat und dann kam nicht Papa um ihn zu trösten Nein da kam von ihr ein Sohn (12jahre)weil sein Papa draußen war!
    Als ich meinen ex darauf ansprach kam nur die Aussage “was ich an meinem Wochenende mit meinem Kind mache geht dich nix an”
    Ernsthaft?!als mein kleiner dann nach Hause kam, wollte er nicht alleine ins Bett.sowas kenn Ich bin ihm nicht!!!
    Ich will kein Streit vor Gericht oder so, die beiden sollen sich sehen und Zeit verbringen aber das sieht der Herr nicht ein. ich habe keine Ahnung was ich machen soll. er dreht es immer so, als wenn ich was gegen seine Beziehung habe, dabei will ich nur dass er jedes 2. Wochenende mit seinem Sohn gemeinsam Zeit verbringt die andern Tage meldet er sich nicht mal und fragt wie es den Kind geht

    • match-patch schrieb:

      Liebe Lina,

      deine Sorgen sind verständlich, nur leider kannst du in diesem Fall wirklich nicht viel ausrichten, außer deine Sorgen gegenüber dem Vater zu äußern bzw. von den Äußerungen eures Kindes zu berichten. Natürlich ist es für euren Sohn eine neue ungewohnte Situtation, aber er wird sich sicherlich mit der Zeit daran gewöhnen. Grundsätzlich ist es ja schön, dass der Vater und dessen neue Partnerin Zeit mit eurem Kind verbingen möchten. Euer Sohn sollte aber möglichst auch ein bisschen Zeit mit dem Papa allein haben können und darf natürlich nicht das Gefühl vermittelt bekommen, hinten anstehen zu müssen im neuen Patchworkkonstrukt.
      Verbieten kannst du den Umgang leider nur, wenn das Kindeswohl ernsthaft gefährdet ist.

      Alles Liebe
      Dein match-patch Team

  68. Snoopi schrieb:

    Hallo, ich bin alleine Sorgeberechtigt für 2 Kinder 5J und 7J.
    Ich bin seit 3 Jahren geschieden und mein Ex Mann tauchte immer wieder ab, nahm Drogen war obdachlos, sah die Kinder oft monatelang gar nicht etc.
    Nun hat er seit ein paar Monaten eine Parterin die ihm ein Dach über den Kopf gibt und ihn auch sonst wohl stabilisiert. Sie motivierte ihn wohl auch zum Gericht zu gehen und sein ruhendes Sorgerecht aufheben zu lassen. Er verlor die Verhandlung. Und das Umgangsrecht wurde ganz klar geregelt, immer am 1. und 3. Sa. im Monat von 10.00 bis 18.00 Uhr und Elterngespräche wurden angeordnet. Diese hat er schon mehrfach nicht wahr genommen.
    Die neue Partnerin scheint übermässig bemüht zu sein einen innigen Kontakt zu den Kindern her zu stellen. Wurde auch schon mit einer SMS von ihr bedroht wo sie meinte sie kämpft wie eine Löwin für ihre Kinder.
    Ist es rechtlich wirklich ok wenn er den Umgangskontakt hat, aber sie alleine mit einem Kind was unternimmt und Geschenke macht? Macht der Antrag auf begleiteten Umgang in diesem Fall Sinn? Lg Snoopi

    • match-patch schrieb:

      Liebe Snoopi,
      da Kinder beide Elternteile brauchen und sich der Vater sowie dessen Partnerin um den (erneuten) Umgang mit den Kindern bemühen, sollten sie diesen auch fördern und nicht unnötig erschweren. Wenngleich die neue Partnerin ein bisschen zu viel Fürsorge an den Tag legen mag, so profitieren doch die Kinder davon, wenn sie eine schöne Zeit mit dem Vater – und ihr – verbringen können und dort mal ein Geschenk erhalten. Rechtlich gesehen kann der Vater während seiner Umgangszeit in der Tat darüber entscheiden, mit wem die Kinder Kontakt haben (auch ohne sein Beisein). Sie brauchen keine Angst haben, die Kinder an diese Frau zu verlieren, die Bindung zu den Eltern ist immer die wichigste. Ein guter Austausch zwischen den Trennungs-Eltern (ohne unnötige Vorwürfe und Vorschriften) ist für alle Beteiligten von Vorteil. Aber vielleicht reicht es ja auch, sich dann auszutauschen, wenn wirklich etwas anliegt und Gesprächsbedarf besteht. Ein “erzwungenes” Elterngespräch zu führen, ist natürlich schwierig und und wird einen weniger natürlichen Verlauf nehmen. Am besten gehen Sie auf Ihren Ex zu und teilen ihm mit, dass Sie den Gesprächsfaden nicht verlieren möchten.
      Alles Gute
      Ihr match-patch Team

  69. Rene schrieb:

    Hallo nochmal liebes Team,
    Ich will einfach nur das meine zwei Prinzessinnen behutsam auf wägst!!!

  70. Rene schrieb:

    Hallo liebes Team,
    Ich habe ein Problem mit der ziehmutter von meiner ex verlobte erst hat sie es geschafft meine ex gegen mich auf zubringen das sie sich trennte von mir und dann hat sie ihren Sohn ihr schön geredet aber das beste kommt sie hat es auch geschafft das meine ex mich vor Gericht gezogen hat und sie mir für 3 Monate das alleinige sorgerecht&Aufenthaltsbestühungsrecht weg genommen hat doch ich habe nicht aufgegeben und hab es wider bekommen alles und sie Sticheleien hören einfach nicht mehr auf von der ziehmutter von meiner ex verlobte.
    Drotz dem versuche ich mit ihr an ein Tisch zu sitzen umuss mit ihr zusammen ein Kompromiss zu finden doch sie lehnt es ab darum will ich nicht mehr das sie mit meinen zwei Prinzessinnen Kontakt hat.
    Meine Frage an euch kann ich den Umgang ihr verbieten mit meinen zwei Prinzessinnen?

    • match-patch schrieb:

      Lieber René,
      Kinder brauchen beide Elternteile und es ist die Aufgabe des Elterteils, bei dem die Kinder überwiegend leben, den Umgang zum anderen Elternteil zu fördern.
      Vielleicht könntest du (z.B. über das Jugendamt) ein Gespräch mit einem/r FamilienberaterIn organisieren, um so wieder zu einer normalen Kommunikation im Sinne der Kinder zu gelangen.
      Viel Glück!
      Dein match-patch Team

  71. Maria R schrieb:

    Liebes Team,

    mein Partner und seine Ex Freundin haben einen gemeinsamen Sohn (2Jahre).
    Sie verbietet Ihm mir, als neuer Partnerin, das Kind vorzustellen oder gar bei Treffen dabei zu sein. Anscheinend droht Sie Ihm, dass wenn ich doch mal dabei sein sollte und sie es mitbekommt, sie Ihm die Besuche verwehrt und er seinen Sohn nicht mehr zu Gesicht bekommt.
    Wie sieht es da rechtlich aus? Die beiden waren nicht verheiratet, sondern lediglich in einer Beziehung. Welche Rechte hat er und hat Sie die Möglichkeit ihm seinen Sohn “wegzunehmen” ?
    Eine Kindeswohlgefährdung liegt keinesfalls bei uns vor.

    Liebe Grüße

    • match-patch schrieb:

      Liebe Maria,
      Ihr Partner kann zum einen das Sorgerecht beantragen, hierzu trat 2013 für unverheiratete Väter ein neues Gesetz in Kraft. Zum anderen kann er den Umgang gerichtlich festlegen lassen, hierfür ist ein Familienanwalt zu empfehlen. Die Ex-Partnerin hat kein Recht, den Umgang zu verbieten oder zu bestimmen, mit welchen anderen Personen das Kind während der Umgangszeit Kontakt hat. Es ist sogar des betreuenden Elternteils Pflicht, den Umgang zum anderen Elternteil zu fördern.
      Ihr Partner kann auch erstmal das Jugendamt um Hilfe bitten, wenn er nicht gleich einen Familienanwalt einbeziehen möchte.

      Viel Erfolg
      Ihr match-patch Team

  72. Moni schrieb:

    Liebes Team!
    Ich hätte auch gerne euren Rat.
    Mein Partner und ich sind seit drei Jahren zusammen. Kennengelernt haben wir uns über gemeinsame Bekannte als Familien. Beide steckten wir in schwierigen Beziehungen und suchten einen Ausweg aus unserer Ehe, wir haben uns ineinander verliebt und uns jeweils getrennt. Gründe dafür gab es genug, Therapien, Gespräche, alles erfolglos seit Jahren, ich erspare mal die Einzelheiten. Heute erleben wir erst, was Beziehung überhaupt auch sein kann und sind sehr glücklich.
    Wir haben beide ein Kind (7). Die Mädchen waren zuvor befreundet. Während mein Partner nach einem Jahr zu uns gezogen ist und mit meiner Tochter alles prima läuft (auch mit dem ex), gibt es bei ihm von Beginn an Schwierigkeiten. Dass die Enttäuschung und Verletztheit Zeit braucht, war uns klar. Deshalb hat er sich auch immer nach den Wünschen seiner ex gerichtet. (Kein Kontakt des Kindes zu mir oder meiner Tochter, Umgang nur 3h/Woche, Aufenthalte nur an öffentlichen Orten) Aber das geht jetzt schon seither so. Immer, wenn er etwas daran ändern möchte, rastet sie aus, dann kriegt er die Tochter gar nicht oder sie verbreitet Lügen und schlimme Geschichten über mich oder ihn. Das Kind kriegt außerdem vermittelt, ich sei eine Hexe und der Papa wohnt jetzt quasi in der Hölle…Die kleine hat schon Angst, wenn der Name der Stadt fällt, wo wir leben. Wir halten es für fast nicht möglich, das Kind “einfach so” mit nach Hause zu nehmen, so eine Paranoia hat das ergeben.
    Es läuft weiter so, weil es besser ist, er sieht die kleine regelmäßig 3h/Woche im Tierpark als gar nicht. Aber es belastet uns. Ich habe einfach zu einem großen und wichtigen Stück seines Lebens keinen Zugang. Auch er hätte es gerne anders. Vor zwei Jahren hat er es über das Jugendamt versucht, die haben aber nur gesagt, er soll mal Verständnis für seine Frau haben, was er ihr angetan hätte.
    Wir reden hier übrigens bei allen Beteilligten über hochintelligente Leute, die es eigentlich besser wissen müssten. Aber wenn Hass und Missgunst -oder Angst und Rache im Spiel sind, kennt man scheinbar keine Grenzen mehr, auch nicht der Kinder zuliebe.
    Macht es überhaupt Sinn, irgendetwas zu versuchen? Was meinen Sie?
    Liebe Grüße! Moni

    • match-patch schrieb:

      Liebe Moni,
      die Reaktion des Jugendamtes ist nicht nachzuvollziehen. Der Vater sowie das Kind haben ein Recht auf Umgang und während der Umgangszeit kann der Vater entscheiden, wen das Kind noch trifft (z.B. Sie) und wo es sich aufhält (z.B. in Ihrem gemeinsamen Heim). Leider haben Sie das Spiel der Ex schon sehr lange mitgespielt. Der Vater könnte der Ex noch einmal nahelegen, dass er mehr Umgang möchte und diesen auch zusammen mit Ihnen wahrnehmen möchte und er sowie das Kind auch ein Recht darauf haben. Die meisten Trennungs-Kinder verbingen zumindest jedes zweite Wochenende beim Vater (und auch dessen neuer Frau/Familie). Vielleicht nochmal jemand anderes vom Jugendamt ansprechen, ansonsten Familienanwalt aufsuchen, und den Umgang gerichtlich regeln lassen.
      Wir wünschen viel Erfolg
      Ihr match-patch Team

  73. Gio schrieb:

    Ich habe einen fürchterlichen Albtraum durchlebt. Erst hat mein Mann mich vor 3 wochen verlassen. Ich fiel in ein tiefes Loch und meine beste Freundin, die auch die Patin von meinem Sohn ist hat mich getröstet, aufgebaut…dann der Knaller vor 2 Tagen. Mein noch Mann kommt nach Hause und knallt mir an den Kopf dass er eine Neue hat und zwar die Freundin. Ich bin fast durchgedreht. Mein Sohn liebt sie und ihre Tochter ist gut mit meinem Sohn befreundet. Wie soll das jemals gehen? Mein Kind zu dieser Ehebrecherin geben!? Womöglich nimmt sie mir mein Kind weg in ihre happy family. Ist doch klasse, papa, liebe taufpatin und eine Freundin zum spielen. Womöglich besser als allein mit Mama?? wie soll ich das nur machen. Hab wahnsinnige Angst.

    • match-patch schrieb:

      Liebe Gio,
      das klingt tatsächlich nach einem Albtraum. Was deine vermeintliche Freundin getan hat, ist hochgradig illoyal. Aber es gehören zwei dazu und in eine Ehe kann nur “eingedrungen” werden, wenn mit ihr etwas nicht stimmt. Offenbar sucht dein Mann bei der anderen etwas, was ihm in der Ehe fehlt. Allerdings kann dieses frische Glück auch schnell wieder vorüber sein…Sicherlich mag es schwer sein, aber am Ende solltest du überlegen, was für das Kind richtig und gut ist. Das Kind zu instrumetalisieren, dem Vater/der Freundin vorzuenthalten etc. schadet ihm nur und du wirst dich dadurch auch nicht glücklicher fühlen. Versuche einen kühlen Kopf zu bewaren und entscheide nichts vorschnell…Ein Kind braucht Vater und Mutter, es hat eine starke Bindung zu ihnen und wird diese beiden Menschen sehr wahrscheinlich immer am meisten lieben. Eine nette Patentante wird daran nichts ändern können, sie kann nur ein Bonus für das Kind sein. Wir wünschen dir viel Kraft und die nötige Zuversicht.
      Dein match-patch Team

  74. Sandra schrieb:

    Ich habe folgendes Problem. Mein Ex Partner hat seit 1 Monat eine neue Partnerin, diese hat er unserem Sohn ( 3 Jahre alt ) jetzt am Samstag einfach so vor die Nase gesetzt und dann auch gleich noch über Nacht. Der kleine schläft dort mit im Schlafzimmer, da er kein eigenes Kinderzimmer beim Vater hat. als der kleine am Sonntag Abend wieder bei mir war wirkte er in sich gekehrt und eingeschüchtert. Ich hatte gefragt ob es schön war bei Papa, da sagte er nein und er mag die Frau nicht. Kann ich den Umgang mit ihr verbieten? vor allem das sie da nicht Schläft wenn der kleine da ist.

    • match-patch schrieb:

      Liebe Sandra,
      leider kannst du der Freundin deines Ex Partners nicht den Umgang mit eurem Kind verbieten. Was dein Ex-Partner während seiner Besuchszeit macht und welche Personen zu eurem Kind in dieser Zeit Kontakt erhalten, darf er allein entscheiden. Schau am besten, wie sich das Ganze weiterentwicklet. Es mag sehr früh sein, nach einem Monat des Zusammenseins schon das Kind einzubeziehen und für euren Sohn war das sicherlich eine neue Situation, andererseits kann er mit 3 Jahren die Lage noch nicht einorden. Leider musst du deinem Partner vertrauen, sicherlich ist er froh, eine neue Frau gefunden zu haben, die sein Kind kennenlernen und mit ihm Zeit verbringen möchte. Auch muss das gemeinsame Schlafzimmer ja keine Dauerlösung sein. Sprich am besten bei Gelegenheit mal mit deinem Ex-Partner, äußere ruhig deine Sorgen, aber mache ihm keine Vorschriften. Für euer Kind ist es das Allerbeste, wenn sich die Eltern (plus neue Partner) vertragen, gleichberechtigt Verantwortung übernehmen und nicht vor ihm streiten oder das Kind zum Spielball machen.
      Alles Gute
      Dein match-patch Team

  75. Annie schrieb:

    Hallo

    Ich bin wirklich verzweifelt und weiss nicht weiter .. Folgende Situation: ich und mein ex haben 2 gemeinsame kinder 8 und 12. seit ca. 1 jahr hat er eine neue freundin. anfangs war auch alles ok, wir haben uns gut verstanden und alles… anfang des jahres dann der knaller: die neue freundin machte einen suizidversuch versuchte in die wohnung meines ex einzubrechen und hat sowohl ihn als auch die kinder (am papa-we) belästigt. es ging so weit, dass eine banmeile bestand. Und nun nach alle dem was war ist er doch wieder mit ihr zusammen, wohnt schon so zusagen bei ihr( er hat aber noch seine eigene wohnung)und meine kinder sind gezwungen an den wochenden auch dort zu sein . unser sohn ist seit dem letzte papawe total verstört und auffällig und unsere kinder haben ein verbot mit mir über das zu reden, was bei papa passiert … Ich mach mir wirklich sorgen um unsere kinder und weiss nicht ob ihn der umgang mit dieser frau wirklich gut tut ich möchte ihn aber auch nicht den papa verwehren in dem ich den umgang ausfallen lasse kann ich den umgang zu der frau verbieten ??

    • match-patch schrieb:

      Liebe Annie,

      der neuen Frau den Umgang mit Ihren Kindern zu verbieten, ist nicht möglich. Sie könnten aber ein vernünftiges Gespräch mit Ihrem Ex-Partner (evtl. zusammen mit der neuen Partnerin) suchen. Auch über das Jugendamt könnten Sie sich Klarheit über das tatsächliche Kindeswohl verschaffen bzw. eine Begutachtung der Situation erwirken, wenn Sie das für nötig halten. Objektiv betrachtet mag die neue Frau psychische Probleme haben, aber wenn sie einen Mann mit 2 Kindern unbedingt möchte, hat sie die Kinder scheinbar auch gern. Ein Redeverbot ist natürlich nicht in Ordnung. Sagen Sie Ihren Kindern, dass sie mit Ihnen immer reden dürfen, auch über unschöne Dinge. Sehen Sie aber davon ab, die Kinder nach den Papa-Wochenenden auszuquetschen.

      Alles Gute
      Ihr match-patch Team

  76. Andreas schrieb:

    ab wann genauer muss objektiv oder subjektiv von einer Gefährdung der Kinder gesprochen werden?
    in unserer Situation kam es nicht zu o.g. “Extrembeispielen” mit Pornofilmen etc., wohl aber bekamen Kinder wiederholt z.B. Streitigkeiten eines Elternteils mit dem neuen Partner mit oder der neue Partner trat wiederholt nicht mit kindegerechtem Verhalten auf oder konnte eigene gesundheitliche Probleme vor den Kindern nicht gut verdecken. in unserer speziellen situation lebt der neue Partner über 3J. in dieser neuen Konstellation, wohnte zeitweise mit im gemeinsamen Haushalt und ist als für die kinder auch überwiegend gern und geliebter sozialer kontakt etabliert. Ab wann kann nun das Betreuungselternteil verweigern, dass die Umgänge beim anderen Elternteil bitte vollends OHNE neuen Partner zu organisieren wären?
    MfG

    • match-patch schrieb:

      Lieber Andreas,
      der Kontakt zum neuen Partner lässt sich nicht verbieten, schon gar nicht, wenn es sich um eine etablierte Bezugsperson der Kinder handelt. Sie könnten allenfalls das Gespräch suchen und Ihre Bedenken in Hinsicht auf das Wohl der Kinder äußern.
      Viel Erfolg wünscht
      Ihr match-patch Team

      • Andrea30091982 schrieb:

        Hallo,
        Folgende Situation: ich lebe mit meinem Partner seid rund 1,5 Jahren zusammen. Wir haben beide jeweils ein Kind mit in die Beziehung gebracht. Diese sind nun beide 3,5 Jahre alt. Zu Beginn hat alles mit uns vieren super funktioniert, die Kinder haben sich gut verstanden und es spielte sich eine „Harmonie“ ein, über die ich sehr dankbar war, da mein Kind, nach der sehr schweren Trennung von meinem
        Ex Partner, endlich wieder Nnormalität erleben konnte. Das Kind meines Freundes war/ist alle zwei Wochenenden bei uns, darf aber nicht bei uns schlafen. Der Mutter nach, sei es noch zu früh dafür. Für meinen Freund ist die Situation sehr schwer, da er sein Kind natürlich gerne mehr sehen würde, und sie immer vermissen muss. Seit einem halben Jahr, haben wir nun leider vermehrt Probleme mit der Mutter seines Kindes. Sie war wütend darüber, wenn wir das Kind gemeinsam abgeholt haben, zusammen bei dessen Geburtstag erschienen sind usw. diese Probleme fingen in einer Zeit an, in der alles super zwischen uns funktionierte. Die Kinder verstanden sich, unsere Beziehung war gefestigt und auch meine Bindung zum Kind meines Freundes und mir wurde immer stärker. Wir kuschelten zusammen, unternahmen schöne Sachen und seine Tochter sagte mir sogar, dass sie mich sehr lieb habe. Doch kurz nach dem uns auch die Mutter zusammen erlebte, sagte sie, das Kind wöre häufig krank, was daran läge, dass sie nicht damit klar komme, dass wir( ich+ mein Kind) immer dabei wären. Ein Ausschlag würde ebenfalls als Argument Gegen uns genutzt. Darauf hin entschieden wir, dass wir die Wochenenden tauschen und mein Kind bei seinem Vater ist, wenn das Kind meines Freundes bei uns ist. Dies war allerdings nur als übergangslösung gedacht. Nach einigen Wochen entschieden wir, die Wochenenden wieder zurück zu tauschen. Beim letzten Besuch des Kindes war deutlich zu spüren, dass sie etwas eifersüchtig auf mein Kind ist. Am nächsten Tag wollte sie nicht mehr zu uns kommen. Inzwischen sagte sie aber, dass sie so schnell es geht wieder zu Papa will. Nun möchte die Mutter dass wir die Wochenenden endgültig so tazdvhen, dass nur ein Kind anwesend ist und ich am besten auch nicht dabei bin. Das Kind bekäme ihrer Meinung nach sonst einen seelischen Schaden. Für uns ist die Situation sehr schwer. Ich hänge ebenfalls an dem Kind und die Kinder mögen sich auch sehr. Darüber hinaus sieht mein Freund seine Tochter als festen termin eh einmal in der Woche ohne uns. Wäre es nicht auch in Ordnung die Wochenenden zu trennen? So dass wir uns am Samstag und Sonntag trennen und mein Freund und sein Kind einen Tag für sich haben und der andere für gemeinsame Aktivitäten genutzt werden kann? Mein Freund sagt, er müsse zum Wohle des Kindes entscheiden und somit „gegen“ uns. Ich bin darüber sehr traurig, da ich glaube das Eifersucht einfach normal ist und mit der Zeit besser wird. Darüber hinaus denke ich, ist es wichtig dem
        Kind zu vermitteln, dass die Situation wie sie ist, normal ist. Ich denke so ist es für die Kinder am einfachsten damit umzugehen. Ich fühle mich jetzt total rausradiert. Immerhin leben wir sogar zusammen. Mein Kind ist natürlich auch sehr traurig. Ich frage mich, wie die Zukunft werden soll, da ich denke dass es noch schwerer wird, wenn die Kinder älter sind und nun der Kontakt komplett unterbunden wird. Darüber hinaus planen wir für die Zukunft auch ein gemeinsames Kind. Was kann ich tun? Übertreibe ich oder ist es so das beste. Ist ein Kompromiss zu viel verlangt.

      • match-patch schrieb:

        Liebe Andrea,

        die Ex deines Freundes darf überhaupt nicht entscheiden, wer in der Papa-Umgangszeit noch mit dem Kind Kontakt hat. Von daher solltet und müsst ihr euch das nicht gefallen lassen. Richtige Geschwisterkinder sind auch aufeinander eifersüchtig, das ist völlig normal. Und wenn das Kind immer mal Zeit und Aktivitäten mit seinem Vater alleine hat, ist das auf jeden Fall ausreichend. Wer hier vor allem eifersüchtig ist, ist die Ex und sie treibt euch ganz bewusst auseinander. Dein Freund entscheidet nicht gegen das Wohl seines Kindes, wenn er sich für eine Patchworkfamilie entscheidet. Er entscheidet sich aber gegen dich, wenn er sich nach der Ex dreht und so lange er es mit sich machen lässt, werden sich ihre Forderungen auch eher verschlimmern, als dass sie irgendwann sagt “gut, okay…”.

        Alles Gute
        dein Match-Patch Team