Stimmungstief: Tipps gegen den Corona-Blues

von | 1. Dezember 2020

Mit der Corona-Krise treten verstärkt psychische Belastungen auf. Das kann zu ernsten Erkrankungen führen. Hier findest Du Tipps gegen den Corona-Blues…

Tipps gegen depressive VerstimmungenSeit dem Lockdown im Frühjahr haben sich bereits vorhandene psychische Erkrankungen verstärkt, aber auch vormals psychisch gesunde Menschen können durch die Corona-Krise stark belastet werden. Das kann zu psychosomatischen Beschwerden wie Herzrasen, Atemnot, Erschöpfung und Verdauungsstörungen führen sowie zu Krankheiten. Zu diesen zählen Angst- und Panikzustände, Burnout, Depressionen und anhaltende Schlafstörungen. Manche Menschen entscheiden sich sogar für Suizid. Ausgelöst werden die Krisen durch die latente Unsicherheit, fehlende soziale Nähe oder eingeschränkte Selbstbestimmung. Menschen werden ihrer Grundrechte beraubt und kämpfen mit Zukunftsängsten. Finanzielle Sorgen, Jobunsicherheit, zerstörte Existenzen oder die Unvereinbarkeit von Homeoffice und Familie sind sehr belastend. Ein Ausgleich durch Hobbys, Kulturveranstaltungen oder Sport ist oft nicht möglich und so stauen sich die Probleme auf. Wir möchten dir Tipps geben, wie du mit dem Corona-Blues besser zurechtkommst.

Kraft tanken in der Natur

Die Natur hat eine beruhigende und heilende Wirkung. Die solltest du unbedingt nutzen, indem du möglichst oft spazieren gehst, joggst, die Ruhe des Waldes genießt, draußen meditierst oder Tiere beobachtest. Überhaupt ist Bewegung bzw. Sport in der Natur ein tolles Mittel, um Stress abzubauen und Glücksgefühle auszulösen.

Immunsystem stärken

Tu dir etwas Gutes, indem du dein Immunsystem stärkst. Das Gefühl, deinen Körper zu kräftigen, nimmt dir die Angst vor Krankheiten. Mit einer gesunden Ernährung bist du stärker, fitter und belastbarer. Was deinem Immunsystem besonders gut tut, kannst du hier erfahren. Und in dem inspirierenden Buch „Homemade“ von Eleanor Ozich (Freies Geistesleben) findest du leckere Rezepte.

So viel Normalität wie möglich beibehalten

Sorge für möglichst viel Normalität. Gestalte deinen Familienalltag und die Aktivitäten außer Haus möglichst frei von sämtlichen Hygieneauflagen. Unternehmt etwas, das ohne Mundschutz möglich ist und unterhaltet euch über alles Mögliche, bei dem Corona keine Rolle spielt. Lass den Fernseher aus, schalte dein Handy ab und gönn dir nachrichtenfreie Zeiten, in denen du deine Gedanken sortierst. Lass dich nicht von Hysterie und Panikmache anstecken. Schütze vor allem deine jüngeren Kinder vor Schreckensnachrichten und Bildern.

Positives schätzen

Richte deinen Blick bewusst auf Positives. Überlege dir, was dich wirklich glücklich macht und wofür du dankbar bist (Gesundheit, Job, Kinder usw.). Konzentriere dich bewusst auf das Jetzt und blende Zukunftsängste aus. Wenn du die Welt friedlicher betrachtest, erzeugt das Frieden in dir selbst. Dann schaffst du es, zuversichtlicher in die Zukunft zu blicken. Schmiede Zukunftspläne und schaffe dir Lichtblicke. Viele vermissen zum Beispiel das Reisen. Mach dir ruhig Gedanken über deinen nächsten Urlaub. Der könnte doch zum Beispiel nachhaltiger, ökologischer, „Slow Travel“ oder vor der eigenen Haustür sein. In dem tollen Buch „Mit Fairgnügen Reisen“ von Maximilian Gierlingen und Lisa-Maria Kraft (EMF) findest du dafür viele Anregungen und Ablenkungen vom Corona-Blues.

Soziale Kontakte pflegen

Gespräche und persönliche Treffen mit der Familie, mit Verwandten und Freunden oder Bekannten sind wichtig für die seelische Gesundheit. Achte dabei darauf, dich mit positiven Menschen zu umgeben, die dir gut tun! Triff dich mit Gleichgesinnten, die deine Gefühle und Meinungen respektieren.

Ein schönes Zuhause gestalten

Befreie dich von unnötigem Ballast und sorge für Ordnung und Sauberkeit. Entsorge Gerümpel und freu dich über mehr Platz und Zeit für die wichtigen Dinge im Leben. Mach es dir so richtig gemütlich: Ein “hyggeliges Heim” kann Familien helfen, besser mit dem Lockdown klarzukommen. Außerdem haben bei der Umgestaltung alle eine sinnvolle Beschäftigung und gehen sich nicht so schnell auf die Nerven. Eine heimelige Wohnatmosphäre sorgt für ein besseres Lebensgefühl. Nicole Weiß zeigt dir in „Familie hyggelig“ (humboldt) mit vielen DIY-Tipps wie ihr euch eine schöne beruhigende Oase schafft, fernab der unschönen beunruhigenden Welt da draußen.

Alternativen suchen

Schau dich nach Alternativen um für all das, was du vermisst. Statt Kino und Theater kannst du dir Filme ausleihen oder Online-Theater anschauen. Statt Restaurantbesuch bestellst du dir Essen oder bekochst dich selbst mit einem leckeren Menü. Statt Spa verwandelst du dein Badezimmer in einen herrlichen Wellnessbereich. Statt nervigem Einkaufen mit Hygieneauflagen kannst du dir eine Ökokiste liefern lassen. Statt Flirten in Bars oder Clubs findest du deinen Traumpartner bei Match-Patch.

Wenn dir diese Tipps nichts bringen, steckst du wahrscheinlich in einer größeren Krise. Dann solltest du dir therapeutische Hilfe suchen. Einen guten Artikel zum Thema „psychisch krank durch Corona“ findest du hier

Foto: Canva.com

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