SSW 34: Die vierunddreißigste Schwangerschaftswoche

von | 25. September 2017

In der 34. Woche läuft die Knochenentwicklung auf Hochtouren. Mutter und Kind brauchen Kalzium. Für die Mama wird es Zeit, die Kliniktasche zu packen.

34 SSW

Das Baby hat in der 34. Woche noch Platz, um sich zu bewegen. Die Mama spürt die kindlichen Bewegungen ganz deutlich. Es dauert nicht mehr lange und das Baby räkelt sich nicht mehr in Mamas Bauch, sondern auf ihrem Bauch. Die Mutterschutzfrist beginnt und es wird Zeit, die Kliniktasche zu packen.

Die kindliche Entwicklung in der 34. Woche

Das Baby misst etwa 44 Zentimeter und wiegt um die 2200 Gramm. Bis zum errechneten Geburtstermin wächst das Kind noch ein bisschen und es nimmt noch ordentlich zu. Die körperliche Entwicklung ist in vielen Bereichen gut abgeschlossen. Babys Körper ist jetzt gerade arg mit der Knochenentwicklung beschäftigt. Dazu benötigt das Kleine Kalzium, mit welchem es die Plazenta in großen Mengen beliefert. Die werdende Mama sollte daher auf eine ausreichende Kalziumzufuhr aus der Nahrung achten. Milchprodukte, Brokkoli, Grünkohl, Chinakohl, Kernbohnen oder Tofu sind gute Kalziumlieferanten und sorgen dafür, dass sowohl das Kind als auch die Mutter keinen Kalziummangel erleiden. Viele Babys haben bereits ihren Schlaf-Wach-Rhythmus in Mamas Bauch gefunden, den sie auch nach der Geburt beibehalten.

Veränderungen bei der Mutter in der SSW 34

In der 34. Woche ist bei einigen Schwangeren der Bauchnabel bereits verschwunden. Die Bauchnabelhöhle wird mit zunehmendem Bauchumfang nämlich immer flacher und manchmal wölbt sich der Nabel sogar heraus. Nach der Geburt bekommen die Mama und auch ihr Bauchnabel wieder ihre alte Form.
Die Mutterschutzfrist beginnt und viele Schwangere genießen, es sich zuhause so richtig gemütlich zu machen. Sie richten das Nest des Babys kuschelig ein und möchten sich stressfrei auf die Geburt vorbereiten. Bei vielen Schwangeren setzt jetzt der Nestbautrieb ein. Sie richten ein, dekorieren und putzen wie wild. Aber im 9. Monat sollten sich die werdenden Mamas auch mal so richtig verwöhnen und entspannen.

Die Mutterschutzfrist beginnt

Für schwangere Berufstätige beginnt nun die gesetzliche Mutterschutzfrist. Die Zeit des Mutterschutzes können Schwangere nutzen, um mehr auf sich zu achten, aber auch um sämtliche Dinge in Ruhe vor der Geburt zu erledigen. Schwangere können sich überlegen, welche Termine in den nächsten Monaten anfallen und welche Dinge sie noch während der Schwangerschaft erledigen können: Ist die Erstausstattung soweit komplett? Ist genug zu essen und zu trinken für die erste Zeit mit Baby im Haus? Können bereits Geburtstags-, Namenstags-, Oster-, Nikolaus- oder Weihnachtsgeschenke für das Geschwisterkind besorgt werden? Kann die Steuererklärung schon vorbereitet werden? Soll man nochmal zum Zahnarzt gehen? Welche Anträge (Elterngeld, Kindergeld etc.) können bereitgelegt und schon ausgefüllt werden? Dennoch sollte in der Zeit des Mutterschutzes viel Ruhe und Entspannung einkehren. Du musst dich schließlich auf die Geburt vorbereiten. Auch wenn du eine Hausgeburt oder Geburt im Geburtshaus planst kann es sinnvoll sein, eine Kliniktasche zu packen. Wenn es nämlich wider Erwarten in die Klinik geht, brauchst du nur noch in deine Schuhe zu schlüpfen und dir die Jacke überzuziehen und kannst in aller Ruhe der Geburt deines Schatzes entgegensehen.

Quelle der medizinischen Hintergründe: Kainer, Franz/Nolden, Annette (2014): Das große Buch zur Schwangerschaft. Umfassender Rat für jede Woche. Gräfe und Unzer Verlag, München

Foto: © Halfpoint – Fotolia.com

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