SSW 38: Die achtunddreißigste Schwangerschaftswoche

von | 17. September 2018

  Die Organe des Kindes sind ausgereift und das Köpfchen liegt im Becken von Mamas kugelrundem Bauch. Diese sollte jetzt aufs Autofahren verzichten.

Babybauch mit Schühchen

Wenn das Baby in der 38. Woche zur Welt kommt, sind seine Organe soweit ausgereift, dass es in der Regel keine Startschwierigkeiten hat. Dennoch tun ihm die letzten Tage oder Wochen in Mamas Bauch gut, denn je besser entwickelt ein Kind zur Welt kommt, desto stabiler ist sein Gesamtzustand.

Die Entwicklung des Kindes in der 38. Woche

Das Baby ist nun etwa 48 Zentimeter groß und wiegt um die 3100 Gramm. Das bedeutet gleichzeitig, dass das Kind bis zum ET noch etwas an Größe und Gewicht zulegt. Die Organe deines kleinen Lieblings sind gut ausgereift und können ihre Funktion nach der Geburt übernehmen. Damit dein Baby nach der Geburt sofort selbständig atmen kann, hat sein kleiner Körper das Hormon Kortison produziert. Dein Baby kann also nun geboren werden. Dennoch profitieren Kinder von der weiteren Reifung im Mutterleib, denn sie können noch kräftiger und stabiler werden.

SSW 38: Der Körper der Mutter

Wahrscheinlich liegt dein Kind mit seinem Köpfchen schon fest in deinem Becken. Vielleicht aber auch nicht und der Kopf tritt erst mit der Geburt in dein Becken ein. Beides ist völlig okay und kein Hinweis auf eine frühere, spätere, leichtere oder schwerere Geburt. Grübelst du in letzter Zeit verstärkt? Keine Sorge, damit bist du nicht alleine. Schließlich neigt sich die Schwangerschaft zu Ende, es kann jeden Moment losgehen und du machst dir natürlich so deine Gedanken über die Geburt und den neuen Lebensabschnitt, der auf dich wartet. Das führt bei vielen werdenden Mamas in der Spätschwangerschaft zu Unbehagen, unruhigen Nächten und manchmal auch unschönen Träumen. Über deine Ängste solltest du mit deinem Partner, mit deiner Hebamme oder mit einer anderen Vertrauensperson sprechen. Manchmal hilft es schon enorm, sich seine Sorgen von der Seele zu reden um unbelasteter auf die Geburt zuzugehen. Zu ruhigeren Nächten und angenehmerem Schlaf kann dir Passionsblumentee verhelfen. Die Passionsblume entspannt dich und lässt dich besser zur Ruhe finden.

Autofahren in der Spätschwangerschaft

Ab jetzt ist es besser, wenn du dich auf den Beifahrersitz begibst. Wahrscheinlich bist du sowieso schon unbeweglich und hast das Gefühl, mit deinem dicken Bauch kaum noch hinters Lenkrad zu passen. Den Beifahrersitz solltest du soweit es geht zurückschieben, um mehr Bein- und Bauchfreiheit zu gewinnen. Manche Schwangere schalten auch den Beifahrer-Airbag aus, weil sie Angst vor einem zu starken Aufprall auf den Bauch in einer Gefahrensituation haben. Auch wenn dein Bauch ganz groß ist und dir das Anschnallen unbequem erscheint, gilt die Anschnallpflicht auch für Schwangere. Du kannst allerdings ein kleines Polster zwischen deinen Bauch und den Sicherheitsgurt legen, was dir das unangenehme Druckgefühl nimmt. Geht der Anschnallgurt nicht mehr um deinen Bauch, dann musst du dir eine Gurtverlängerung besorgen. Schwangere werden lediglich in Ausnahmefällen von der Anschnallpflicht befreit. Dazu muss ein ärztliches Attest vorliegen und das Schreiben muss vom zuständigen Ordnungsamt zugelassen werden.

Quelle der medizinischen Hintergründe:
Kainer, Franz/Nolden, Annette (2014): Das große Buch zur Schwangerschaft. Umfassender Rat für jede Woche. Gräfe und Unzer Verlag, München

Foto: © Kitty – Fotolia.com

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