Checkliste Kliniktasche: Was brauche ich für die Geburt?

von | 24. Juli 2017

Bereits einige Wochen vor der Geburt solltest du deine Kliniktasche packen. Doch was gehört alles hinein? Hier eine Checkliste!

KliniktascheWenn die Kliniktasche gepackt ist, brauchst du sie an deinem großen Tag nur noch nehmen, in Jacke und Schuhe zu schlüpfen und es kann losgehen! Das ist stressfreier als schnell-schnell noch alles zusammenzusuchen. In der Aufregung wirst du eh die Hälfte vergessen…
Auch wenn Du eine Hausgeburt planst, empfiehlt es sich, eine Kliniktasche bereit zu haben. In den seltensten Fällen ist zwar eine Verlegung erforderlich, aber es ist dann einfach praktischer, wenn alles parat ist und es vermeidet Zusatzstress. Und fürs Geburtshaus brauchst du auch das ein oder andere…

Was in die Kliniktasche gehört

  • Dokumente: Vergiss deinen Mutterpass, deine Krankenversichertenkarte, deinen Personalausweis und evtl. deinen Einweisungsschein nicht. Außerdem solltest du einen Geburtsplan dabei haben, in dem genau steht, welche Maßnahmen du akzeptierst und was du ablehnst.
  • Essen und Trinken: Es ist gut, eine kleine Vielfalt an Knabbereien und Kraftspendern dabei zu haben. Je nach deinen Vorlieben kannst du dir Obst, Trockenobst, Riegel oder etwas Deftigeres einpacken. Frisches Obst nimmst du natürlich erst, wenn es soweit ist. Kokosnussmilch soll sehr wohltuend während der Geburt wirken. Vielleicht ist dir auch eher nach einer Saftschorle, leckerem Getreide- statt Automatenkaffee oder deinem Lieblingswasser.
  • Hilfreiche Dinge während der Geburt: Nimm alles mit, was dir während der Wehen und der Geburt hilfreich erscheint – deine Lieblings-Entspannungs-Musik, dein Kuschelkissen, ein Massage- oder Aromaöl, Fotos deiner Lieben, Edelsteine, Glücksbringer, eine Geburtskerze usw.
  • Kleidung: Denke an Wechselwäsche für dich und Kleidung für dein Baby, wenn du es mit nachhause nimmst. Für die Zeit im Krankenhaus wird dem Baby die Kleidung gestellt. Hausschuhe und warme Socken sollten für dich ebenfalls im Gepäck sein genauso wie Nachthemden, die sich vorne zum Stillen öffnen lassen und ein Bademantel. 2-3 Still-BHs sind ebenfalls nützlich sowie Stilleinlagen aus Naturfasern.
  • Körperpflegeprodukte: Zahnbürste, Zahnpasta, Creme, Lippenbalsam, Seife, Handtücher, Waschlappen, Kamm/Bürste, Haargummi, Fön etc.
  • Fotoapparat: Schließlich möchtest du dein Baby wahrscheinlich gleich fotografiert haben. Aber bitte ohne Blitz!!!

Was nicht in die Kliniktasche muss

  • Deine enge Jeans, die dir vor der Schwangerschaft gepasst hat. Sie wird dir schon wieder passen, aber nicht 2 Tage nach der Geburt, denn deine Gebärmutter braucht Zeit, um sich langsam zurückzubilden. Nach der Geburt wird dein Bauch etwa so groß sein wie im 5. oder 6. Monat.
  • Binden bzw. Einlagen fürs Wochenbett bekommst du normalerweise im Krankenhaus oder im Geburtshaus in Form von Wegwerfprodukten. Du kannst aber deine eigenen Einlagen aus Stoff und ohne Plastikfolie (was hautverträglicher ist) mitnehmen.
  • Schnuller fürs Baby: Probier’s erst mal ohne und versuche, die Signale deines Kindes lesen zu lernen. Dann kannst du es auch entsprechend seiner Bedürfnisse beruhigen.
  • Fläschchen und künstliche Säuglingsnahrung: Falls du nicht stillen kannst oder willst, bekommst du in der Klinik die nötigen Utensilien.
  • Windeln kriegt dein Baby ebenfalls im Krankenhaus. Und auch das Geburtshaus legt eine erste Windel an, wenn du das möchtest. In letzter Zeit erziehen übrigens auch hierzulande immer mehr Eltern ihr Baby windelfrei!

Foto: puhhha – Fotolia.com

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