Wenn das Kind plötzlich zum Papa ziehen will

von | 12. Januar 2012

Wie man am besten reagieret, wenn das Kind plötzlich zum Papa ziehen will, obwohl es zuvor hauptsächlich bei der Mutter lebte und den Vater nur am Wochenende sah.

Kind will zum Papa ziehenCorinna ist zehn Jahre alt und lebt mal bei der Mama, mal beim Papa seit sich die Eltern getrennt haben. Zofft sie sich mit der Mama, zieht sie zum Papa. Nervt dort das neue Baby, geht sie wieder zur Mama. Die Eltern sind liberal und ermöglichen Corinna ihren freien Willen. Doch so lernt das Mädchen nicht, familiäre Konflikte zu bearbeiten, sondern flüchtet vor ihnen.

Psychologische Hintergründe des kindlichen Wunsches

Wenn das Kind auf einmal von der Singlemama weg zum Papa möchte, fragt sich die Mutter unweigerlich, was diesen Wunsch ausgelöst hat. War es der letzte Streit beim Mittagessen? Macht der Vater Versprechungen? Oder hat das Kind Probleme, von denen ich nichts weiß? Die Mutter empfindet den Auszug oft als Liebesentzug des Kindes.

Entweder entwickelt sich der Wunsch des Kindes, zum Vater zu ziehen, allmählich, oder es ist ein spontaner Entschluss, der am besten gleich heute in die Tat umgesetzt werden soll. Geht den Umzugsplänen ein längerer Prozess voraus, so hat die Mutter Gelegenheiten, die auftauchende Unzufriedenheit des Kindes mit der momentanen Situation zu besprechen und gemeinsam zu bearbeiten. Äußert das Kind spontan den Willen, sofort zum Vater zu wollen, so bleibt herauszufinden, ob es eine Trotzreaktion des Kindes ist. Hier legen sich in der Regel die Auszugspläne wieder, wenn man vernünftig über die zugrunde liegenden Probleme spricht.

Mögliche Ursachen des verstärkten Wunsches nach dem Vater

Vielleicht möchte das Kind einfach mehr Zeit mit dem Vater verbringen und nicht nur bei den Wochenendbesuchen Gast sein, sondern als Teil des väterlichen Alltagslebens wahrgenommen werden. Falls der Vater bereits eine neue Familie hat, ist möglicherweise der Wunsch des Kindes nach einem gemeinsamen Familienleben aufgekeimt und es möchte mit seinen Halbgeschwistern groß werden.

Lösungsversuche für Eltern

Wenn sich die Idee des Kindes als inniges Verlangen herausstellt, sollten die Eltern gemeinsam besprechen, ob sich ein Umzug realisieren lässt. Das kann schwierig sein, wenn ein Schulwechsel erforderlich wird und die Betreuung muss auch geregelt werden. Das Kind sollte sich immer gewiss sein, seine Entscheidung ohne Vorhaltungen seitens der Eltern rückgängig machen zu können. Eventuell hilft es dem Kind auch schon, mehr Zeit mit dem Vater zu verbringen. Väter sollten ihrem Kind stets Gefühl geben, kein Besucher in der neuen Familie zu sein. Sie haben dort ihren eigenen Platz – egal, wo der Hauptwohnsitz des Kindes ist.

Der Papa hat mehr zu bieten

Ich erlebe oft, wie alleinerziehende Mütter befürchten, das Kind wolle lieber beim Vater leben, weil der ein größeres Haus hat, viel Geld verdient, dem Kind mehr bieten kann und in der Erziehung wesentlich lockerer ist. Doch meistens sind diese Befürchtungen unberechtigt, denn Kinder messen materiellen Dingen weniger Bedeutung bei. Sie wollen da leben, wo sie sich wohl fühlen, wo sie einen festen Rahmen haben und sie brauchen beide Eltern, die ihnen Halt und Liebe geben.

Bedenken Sie, dass das Kind mit Ihrer Trennung nicht umgehen kann und deswegen zum Vater möchte.

Foto: S. Felder / pixelio.de

12 Kommentare

Wastun

6. Januar 2017 um 18:11

Hallo,
hab ein riesiges Problem: Seit gut 1 Jahr hat sich mein Mann von uns getrennt, lebt jetzt 80km weg von uns. Die Kinder 12 und 5 leben bei mir.
Der Große will ständig zum Vater, obwohl er hier sehr gut intigriert ist (Schule, Verein, Freunde,…) außerdem will ich die Kids nicht trennen, da sie – trotz Altersunterschied – total fixiert sind aufeinander. Sie spielen so toll miteinander, streiten kaum, sind wirklich ein Herz und eine Seele.
Der kleine kommt bissl mehr nach mir. Er kommt mit der Regelung alle 2 Wochen am Wochenende beim Vater gut klar. Ferien teilen wir auf.

Inzwischen blockiert der Große alles, was Schule angeht, entsprechend abgerutscht. Nicht wegen nicht können, sondern wegen verweigern.
Vorher 1er und 2er, jetzt 4,5 und schlechter.

In der Klasse fühlt er sich aber wohl, will auch nicht weg und Klassenlehrer unterstützt ihn auch wo es geht.

Er sagt immer, er will zum Vater. Hätte aber ein Schulwechsel zur Folge und die Trennung der Kinder. Er denkt, bei ihm ist alles lockerer.

Was soll ich tun?

Ich liebe meine Kinder über alles, will keines von beiden verlieren!

Danke für euere hilfe!

Antworten auf Wastun

    match-patch

    10. Januar 2017 um 10:45

    Liebe Wastun,
    offenbar hängt ihr Großer sehr am Vater und leidet sehr unter der Trennung. Jungs brauchen mit dem Älterwerdem auch verstärkt ihren Vater. Und mit 12 darf er eigentlich selbst entscheiden, wo er wohnen möchte. Vor Gericht zum Beispiel würde er in diesem Alter gehört werden. Interessant wäre, ob der Vater seinen Sohn auch dauerhaft bei sich haben möchte. Ohne geregeltem Ablauf wird es auch dort nicht funktionieren. Sprechen Sie mit Ihrem Sohn über alle Konsequenzen, die mit dem Umzug einhergehen würden. Wenn er es dann immer noch möchte, könnten Sie ihm ja zusichern, dass er ab der nächsten Klassenstufe beim Vater wohnen darf, wenn er sich bis dahin in der Schule wieder anstrengt. So ist noch genug Zeit, in der er es sich nochmal anders überlegen kann. Es sollte natürlich auch die Option bestehen, dass er jederzeit zurückkommen kann. Was die Geschwister anbelangt ist es natürlich traurig, aber der Altersunterschied ist ja auch sehr groß und ein fast Jugendlicher hat andere Interessen und wird immer selbständiger. Der Kontakt würde ja nicht völlig abreißen, jedes zweite Wochenende ist überschaubar. Wenn Sie Ihren Sohn nicht ziehen lassen, wird das Verhältnis zwischen Ihnen wahrscheinlich immer schwieriger und er wird Ihnen möglicherweise auch später noch Vorwürfe machen.
    So schwer es ist, er ist auf dem Weg ein unabhängiger eigenständiger Mensch zu werden …dazu gehören auch eigene Entscheidungen.
    Wir hoffen, Ihnen geholfen zu haben.

    Herzliche Grüße
    Ihr match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Natascha

13. Oktober 2016 um 11:46

Hallo zusammen.
Ich habe eine Frage, mein Freund hat einen 10 jährigen Sohn, er möchte nicht mehr bei seiner Mutter wohnen, jedesmal wenn er bei uns ist sagt er das.
Sobald es Sonntag ist und er weiß es geht nachhause ist es ein Kampf mit ihm.
Sie ist schwanger und dem kleinen passt es nicht.
Dann sind sie jetzt umgezogen (Die Mutter möchte meinem Freund nicht sagen wo die wohnen) und hat ihn nicht selbst über den Umzg informiert und meinte dann (als er den kleinen nachhause brachte) Jan hat dich bestimmt schon informiert das wir nach den Herbst Ferien umziehen werden (der kleine findet es überhaupt nicht schön noch weiter weg von seinem Papa zu wohnen).
Der Kleine befindet sich bei einem Kinder Psychologen und Sie fragt andauernd meine Freund ob sich der Psychologe schon bei ihm gemeldet hat und er sagt immer und immer wieder nein bei mir hat sich niemand gemeldet. Als der kleine hier war fragte mein Freund ihn wegen dem Psychologen und da sagte der Kleine er erzählt nur gutes über Papa aber nicht gutes über Mama.
Er sagt auch das seine Mutter ihm unter Druck setzt und dinge verlangt was vorher alles nicht so war. Meinem Freund tut es weh den Kleinen so zu sehen und wir haben erfahren das Kinder erst ab 14 entscheiden dürfen, wo sie wohnen möchten. Wir haben mit ihm auch schon darüber geredet, wenn er bei uns wohnen wird dann gibt es auch Regeln, die er einhalten muss (was selbstverständlich ist) er erzählt uns auch das seine Mama ihm weh tut.
Was können wir tun?

Antworten auf Natascha

    match-patch

    17. Oktober 2016 um 14:02

    Liebe Natascha,

    die Geschichte klingt sehr traurig. Kinder dürfen ab 12 Jahren entscheiden, wo sie wohnen und werden ab 12 vor Gericht gehört.
    Hat der Vater das Sorgerecht, darf die Mutter nicht ohne seine Zustimmung umziehen. Tut die Mutter dem Kind tatsächlich körperlich weh oder schadet seiner psychischen Gesundheit, zählt das zu Kindeswohlgefährdung und der Umgang zwischen verletzendem Elternteil und Kind kann verboten werden.
    Am besten kontaktiert der Vater oder ihr beide das zuständige Judendamt.

    Viel Erfolg
    wünscht dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Amparo

18. September 2016 um 20:38

Ich bitte um Rat und Hilfe.

Der Sohn (9) von meinem Lebensgefährten möchte seit seinem vierten Lebensjahr bei ihm leben. Ich gehöre seit einem Jahr dazu und verstehe mich großartig mit ihm. Doch leider erzählt er vermehrt unschöne Dinge über sein zu hause (Mutter) das 2,5 Stunden von uns aus entfernt ist. Wir fahren jedes Wochenende zu ihm um ihn abzuholen. Mein Partner und seine Ex Partnerin haben absolut kein gutes Verhältnis zueinander. Da sein Sohn kein anderes Thema mehr hat ausser hier leben zu wollen, wir haben lange mit ihm über mögliche negative Dinge, neue Schule, Freunde, regeln usw gesprochen, all das ist ihm bewusst, er äußert den Wunsch klar und ehrlich. Jetzt möchten wir ihn endlich da weg holen um ihm (wie er sagt) seinen Wunsch zu erfüllen. Mein Partner hat geteiltes sorgerecht. Wie schwer kann es werden das er zu uns kann? Ist das überhaupt möglich da er erst neun ist?

Antworten auf Amparo

    match-patch

    22. September 2016 um 10:39

    Hallo Amparo,

    wenn die Mutter dem Umzug nicht zustimmt, wird es schwierig. Erst mit 12 Jahren werden Kinder bei Gerichtsverhandlungen gehört. Und selbst dann könnte der Mutter das Kind aufgrund der bisherigen Regelung (Gewohnheitsrecht) zugesprochen werden. Nur im Falle einer Kindeswohlgefährdung seitens der Mutter stehen die Chancen wirklich gut. Es ist auch zu bedenken, dass ein gerichtlicher Streit ums Kind für alle Beteiligten sehr stressvoll sein wird. Die beste Lösung wäre daher, dass Vater und Sohn die Mutter vom Umzug überzeugen. Es sollte aber auch möglich sein, das Ganze wieder umzukehren, sollte das Kind wieder zurück zur Mutter wollen.

    Viel Glück
    wünscht dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Ruby

5. Juli 2016 um 19:43

Hi, ich bin jetzt fast 16 Jahre alt und meine Beziehung zu meiner Mutter beruht auf Diskussionen und Machtmissbrauch ihrerseits. Als Beispiel anzuführen wäre, dass ich in den Sommerferien mit Freundin nach Italien fliege, Flug ist schon bezahlt, wir leben bei den Großeltern meiner Freundin, jetzt allerdings habe ich den Wunsch geäußert, am Mittwoch zu meinem Vater zu gehen, zusätzlich zum Donnerstag, sie wollte mir verbieten nach Italien zu reisen, sollte ich das machen. Was soll ich tun? Kann mir jemand helfen?

Antworten auf Ruby

    match-patch

    6. Juli 2016 um 14:43

    Lieber Ruby,
    in deinem Alter darfst du selbst entscheiden, bei welchem Elternteil du wohnst bzw. wie oft du bei deinem Vater sein möchtest. Theoretisch könntest du auch ganz bei deinem Vater wohnen. Dann bräuchte dein Vater keinen Kindesunterhalt an deine Mutter zahlen, sondern deine Mutter müsste deinem Vater Unterhalt zahlen und bekäme das Kindergeld nicht mehr. Ab 18 sind beide Elternteile gleichermaßen dir gegenüber barunterhaltspflichtig. Dasselbe träfe zu, wenn du jetzt hälftig – also im Wechsel – bei deinen Elternteilen wohnen wolltest. Möglicherweise hat deine Mutter vor solch einer Entscheidung deinerseits Angst. Wenn deine Mutter zuvor dem Italienurlaub zugestimmt hat, kann sie ihn dir jetzt nicht verbieten. Vielleicht fragst du sie mal in Ruhe, warum sie nicht will, dass du mittwochs bei deinem Vater bist. Du könntest ihr auch androhen, zu deinem Vater zu ziehen, wenn sie weiter so macht…
    Allerdings ist es natürlich besser, ein gutes Verhältnis zu beiden Elternteilen zu haben.
    Des Friedens willen könntest du das mit dem Mittwoch auch erst nach dem Italienurlaub durchsetzen, dann wird der Konflikt aber wahrscheinlich nur verschoben….
    Wir wünschen dir viel Glück
    Dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Sigrid

4. Februar 2016 um 22:58

Was kann ich tun sind 20.Jahre mit Freund zusammen haben aber nicht zusammen gewohnt Kind 12 Jahre ist vom Vater sehr wenig betreut worden habe allein Erziehungsrecht von Geburt an. er hat auch kein Unterhalt bezahlt in der Zeit wo wir noch zusammen waren, sind nicht verheiratet. er beeinflusst Kind um ihm mehr zu bieten und zu verhetzen gegenüber Mama. nach mehrmaliger Aufforderung hat er dann endlich den Unterhalt beurkundet. wie muss ich mich verhalten mit Umgangsrecht. er ist unehelich. Habe alleiniges Sorgerecht. Sigrid

Antworten auf Sigrid

    match-patch

    5. Februar 2016 um 11:21

    Liebe Sigrid,
    ihr Kind hat ein Recht auf Umgang mit seinem Vater, diesen dürfen sie nicht behindern, sondern müssen ihn laut Gesetz sogar fördern. (z.B. jedes zweites Wochenende). Mit der Pubertät zieht es Jungen häufig zum Vater, das ist normal. Vielleicht möchte ihr Kind jetzt auch (unbewusst) Zeit mit seinem Vater nachholen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind und finden sie heraus, was seine eigenen Beweggründe und Bedürfnisse sind, mit 12 wissen Kinder eigentlich schon ganz gut, was sie selbst möchten. Vielleicht hilft es ihm schon, öfters beim Vater zu sein, dabei kann es auch herausfinden, ob es wirklich dauerhaft gerne dort wohnen möchte. Im Endeffekt sollte ihr Kind entscheiden und diese Entscheidung auch rückgängig machen können. Rechtlich gesehen müssen sie ihr Kind nicht ohne Gerichtsurteil zum Vater ziehen lassen. Im besten Fall kommen sie aber ohne den Ärger und die Kosten einer Gerichtsverhandlung aus, bei der auch das Kind gehört werden müsste. Gut wäre auch, wenn Sie mit dem Vater ins Gespräch kämen, ihn z.B. darauf ansprechen, dass Sie das Gefühl haben, dass er das Kind gegen Sie aufwiegelt.
    Alles Gute!
    Ihr match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Alexander Rieth

28. Februar 2014 um 03:33

Der Autor, Frau Dr. phil. Sonja Deml hat in ihrem Text vergessen zu erwähnen, dass das Kind auch einfach zum Vater will, weil der sich mehr für die Interessen des Kindes einsetzt als die Mutter. Dabei kann es sich um schulische Belange, Freizeitaktivitäten des Kindes in Vereinen u. a. handeln.
Die Mutter ist nicht automatisch der bessere Elternteil. Das wollen offensichtlich sehr viele Frauen auf diesem Planeten nicht wahrhaben.

Antworten auf Alexander

Marc

2. Dezember 2013 um 05:47

Hallo miteinander
Ich bin in einer ähnlichen Situation . Meine Lebensgefährtin und ich haben uns nach 13 Jahren zusammen sein getrennt. Wir haben einen 10 jährigen Sohn und mein Sohn lebt seit dem auch bei mir. Meine ex Lebensgefährtin und ich hatten zusammen mit meinem Sohn in einer gemeinsamen Wohnung gelebt. Sie hat sich nie wirklich um unseren Sohn gekümmert. Ich bin über glücklich das mein Sohn bei mir bleiben und bei mir wohnen will. Ich würde auch wirklich alles für meinen Sohn machen. Sie ist seit 7 Monaten in ihrer neuen Wohnung und schläft immer noch auf dem Boden auf einer Matratze. Sonst ist nur ein Fernseher in der Wohnung. Sie hat nicht mal ein Kinderzimmer für unseren Sohn. Ich hab meinem Sohn in der zeit ein komplettes Kinderzimmer eingerichtet bei mir. Er hat somit auch sein eigenes reich wo er sich auch zurück ziehen kann . Er will auch seit einiger Zeit nicht mehr über das Wochenende zu ihr. Jezt will das Jugendamt zu mir kommen und mein Sohn fragen wo er wohnen mag. Er will unbedingt bei mir bleiben und wohnen. Er sagt auch weil die Mutter nie zeit für ihn hat und nur vor dem Fernseher sizt und sich nicht mit ihm beschäftigt. Ich liebe meinen Sohn über alles. Liebe Väter kämpft um eure Kinder. Lasst euch nicht von eurer Ex ab zocken.

Antworten auf Marc

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