Wenn das Kind plötzlich zum Papa ziehen will

von | 12. Januar 2012

Wie man am besten reagieret, wenn das Kind plötzlich zum Papa ziehen will, obwohl es zuvor hauptsächlich bei der Mutter lebte und den Vater nur am Wochenende sah.

Kind will zum Papa ziehenCorinna ist zehn Jahre alt und lebt mal bei der Mama, mal beim Papa seit sich die Eltern getrennt haben. Zofft sie sich mit der Mama, zieht sie zum Papa. Nervt dort das neue Baby, geht sie wieder zur Mama. Die Eltern sind liberal und ermöglichen Corinna ihren freien Willen. Doch so lernt das Mädchen nicht, familiäre Konflikte zu bearbeiten, sondern flüchtet vor ihnen.

Psychologische Hintergründe des kindlichen Wunsches

Wenn das Kind auf einmal von der Singlemama weg zum Papa möchte, fragt sich die Mutter unweigerlich, was diesen Wunsch ausgelöst hat. War es der letzte Streit beim Mittagessen? Macht der Vater Versprechungen? Oder hat das Kind Probleme, von denen ich nichts weiß? Die Mutter empfindet den Auszug oft als Liebesentzug des Kindes.

Entweder entwickelt sich der Wunsch des Kindes, zum Vater zu ziehen, allmählich, oder es ist ein spontaner Entschluss, der am besten gleich heute in die Tat umgesetzt werden soll. Geht den Umzugsplänen ein längerer Prozess voraus, so hat die Mutter Gelegenheiten, die auftauchende Unzufriedenheit des Kindes mit der momentanen Situation zu besprechen und gemeinsam zu bearbeiten. Äußert das Kind spontan den Willen, sofort zum Vater zu wollen, so bleibt herauszufinden, ob es eine Trotzreaktion des Kindes ist. Hier legen sich in der Regel die Auszugspläne wieder, wenn man vernünftig über die zugrunde liegenden Probleme spricht.

Mögliche Ursachen des verstärkten Wunsches nach dem Vater

Vielleicht möchte das Kind einfach mehr Zeit mit dem Vater verbringen und nicht nur bei den Wochenendbesuchen Gast sein, sondern als Teil des väterlichen Alltagslebens wahrgenommen werden. Falls der Vater bereits eine neue Familie hat, ist möglicherweise der Wunsch des Kindes nach einem gemeinsamen Familienleben aufgekeimt und es möchte mit seinen Halbgeschwistern groß werden.

Lösungsversuche für Eltern

Wenn sich die Idee des Kindes als inniges Verlangen herausstellt, sollten die Eltern gemeinsam besprechen, ob sich ein Umzug realisieren lässt. Das kann schwierig sein, wenn ein Schulwechsel erforderlich wird und die Betreuung muss auch geregelt werden. Das Kind sollte sich immer gewiss sein, seine Entscheidung ohne Vorhaltungen seitens der Eltern rückgängig machen zu können. Eventuell hilft es dem Kind auch schon, mehr Zeit mit dem Vater zu verbringen. Väter sollten ihrem Kind stets Gefühl geben, kein Besucher in der neuen Familie zu sein. Sie haben dort ihren eigenen Platz – egal, wo der Hauptwohnsitz des Kindes ist.

Der Papa hat mehr zu bieten

Ich erlebe oft, wie alleinerziehende Mütter befürchten, das Kind wolle lieber beim Vater leben, weil der ein größeres Haus hat, viel Geld verdient, dem Kind mehr bieten kann und in der Erziehung wesentlich lockerer ist. Doch meistens sind diese Befürchtungen unberechtigt, denn Kinder messen materiellen Dingen weniger Bedeutung bei. Sie wollen da leben, wo sie sich wohl fühlen, wo sie einen festen Rahmen haben und sie brauchen beide Eltern, die ihnen Halt und Liebe geben.

Bedenken Sie, dass das Kind mit Ihrer Trennung nicht umgehen kann und deswegen zum Vater möchte.

Foto: S. Felder / pixelio.de

34 Kommentare

Bati

20. September 2017 um 17:29

Hallo

Ich bin 14 Jahre und meine Eltern leben in Trennung und ich möchte zu meinem Vater aber er muss sehr viel arbeiten (manchmal auch 2tage hinter einander)was kann man machen damit ich mit meinem Vater wegziehen kan.
Weil mit meiner Mutter verstehe ich mich nicht so gut

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    Sarah

    21. September 2017 um 10:50

    Hallo Bati,

    also mit 14 Jahren darfst du entscheiden, wo du wohnen möchtest. Das heißt, du kannst einfach zu deinem Vater ziehen. In deinem Alter brauchst du auch keinen Rundumbetreuung mehr. Sollte deine Mutter mit deiner Entscheidung nicht einverstanden sein und vor Gericht ziehen, wird sie da nichts ausrichten können. Am besten sprichst du mit deiner Mutter über dein Vorhaben und bittest sie um Einwilligung. Sollte sie nicht zustimmen, geht es eben nur auf dem “harten” Weg. Aber selbst wenn sie dann die Polizei schicken würde, um dich zurück zu holen, würde die dich nicht gegen deinen Willen mitnehmen. Wenn dein Vater und du sich darüber einig sind, dass du bei ihm lebst, ist eigentlich alles easy.

    Alles Gute
    dein match-patch Team

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Marianne

11. September 2017 um 13:15

Hallo
Ich möchte hier gar nicht erst meine ganze Geschichte erzählen .
Aber mein Sohn lebte sei 1.5 Jahren beim Vater .
Ist jetzt 14 und will zu mir .
Vater
Wegen des Alters, bleibt ihn wohl nicht viel übrig und sagt ja
Jetzt das Problem
Schule 40 km von mir entfernt
Zur Zeit fahre ich noch zwischen
Jetzt will der Vater eine Probezeit von 6 Monaten.
Muss ich alleine dafür Sorge tragen
Das unser Sohn in die Schule kommt ?
Ein Schulplatz würde bei mir sein und ist 4 km entfernt .
Vielen dank im voraus
MfG Marianne

Antworten auf Marianne

    match-patch

    18. September 2017 um 11:54

    Liebe Marianne,

    da dein Sohn mit seiner ursprünglichen Entscheidung (zu seinem Vater zu ziehen) nicht glücklich geworden ist, wäre es vielleicht gut, ihm klar zu machen, dass er jetzt nicht immer hin- und herwechseln kann. Ist sich dein Sohn sicher, dass er bei dir leben möchte, könnte er ja auch gleich die Schule wechseln. Es ist weder für dich noch für deinen Sohn zumutbar, am Tag 80km zu fahren. Notfalls nochmal mit dem Jugendamt klären.

    Viel Gück
    dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Beate

7. September 2017 um 08:25

Hallo, mein Partner hat auf Drängen der Großeltern seines Sohnes das gemeinsame Sorgerecht beantragt als auch das dauerhafte Aufenthaltsbestimmungsrecht. Der Sohn kommt mit dem neuen Partner der Kindsmutter nicht zu recht. Nun wollen wir zusammen ziehen und ich bringe auch einen Sohn mit. Ich konnte bisher keine Bindung zu seinem Sohn aufbauen, selbst im gemeinsamen Urlaub nicht. Ich denke es ist keine gute Idee, ein dauerhaftes Aufenthaltsbestimmungsrecht zu beantragen, da die gründe völlig banal sind. Er wird weder vernachlässigt noch misshandelt, was wirklich diese Entscheidung bestärken. Mein Partner ist dienstlich viel unterwegs und ich habe ihm bereits gesagt, dass ich mich nicht um irgendwelche Dinge kümmern werde, da ich mit meinem Sohn zu tun habe.
Ich habe Angst das unsere Beziehung daran scheitert, aber als wir uns kennenlernten war davon nie die Rede und aller 2 Wochen den Jungen am Wochenende zu haben ist ok, aber dauerhaft sehe ich schwarz. Ich bin hin und her gerissen in meiner Gefühlswelt.

Antworten auf Beate

    match-patch

    7. September 2017 um 10:45

    Liebe Beate,

    sehr ärgerlich, dass dein Partner diese Sache eher mit seinen Eltern abstimmt, als mit dir, zumal ein funktionierendes Patchworkfamilienleben voraussetzt, dass du dich um deinen Stiefsohn kümmerst/ihn betreust. Widerum ist dein Partner offenbar bereit, mit deinem Sohn zusammen zu ziehen. Als Vater des Kindes kann dein Partner auf jeden Fall das Sorgerecht beantragen. Dem Sorgerecht ist das Aufenthaltsbestimmungsrecht unterstellt. D.h. bei geteiltem Sorgerecht hat man normalerweise auch das geteilte Aufenthaltsbestimmungsrecht, unabhängig davon, ob das Kind überwiegend bei einem Elternteil wohnt. Das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zu bekommen, ist in der Tat sehr schwierig. Möchte der Sohn tatsächlich bei seinem Vater leben und kann er dies vor Gericht/dem Jugendamt gut kommunizieren und begründen, ist es auf jeden Fall machbar. Das Gericht sollte im Sinne des Kindes entscheiden, je älter der Junge ist, desto besser. Ab 12 Jahren müssen die Kinder ohnehin vor Gericht gehört werden, aber auch jüngere Kinder werden gehört. Bei so einem Verfahren wird das Jugendamt einbezogen, deshalb täte dein Partner gut daran, dort mal Kontakt aufzunehmen und seine Sichtweise zu schildern. Solltet ihr euch doch noch einig werden, sollte der Junge bei euch zur Probe wohnen, z.B. einen Monat. So einen Probemonat könnte man evtl. auch mit Hilfe des Jugendamtes erwirken oder der Junge beantragt diesen bei seiner Mutter selbst, wenn er schon alt genug ist, um sich vor ihr zu positionieren. Vielleicht könntet ihr es auch erstmal mit einem umfangreicheren Umgang versuchen, also vielleicht noch einen Tag unter der Woche. Aber wenn du das nicht willst, hat das alles keinen Zweck. Wie alt ist denn der Junge und wie lange bist du mit deinem Partner zusammen?

    Viele Grüße
    dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

      Beate

      7. September 2017 um 15:17

      Bedrängen tun ihn die Eltern der Kindesmutter, das habe ich falsch ausgedrückt, seine Eltern sind auch dagegen das er dauerhaft bei ihm lebt. Er ist 14 Jahre. Er sagt dann immer ich mach das nur für ihn. Ich denke er weiß gar nicht was es heißt dauerhaft einen Teenanger um sich zu haben. Er war 3 bei der Trennung. Der Unterschied ist halt auch, das mein Sohn dauerhaft bei mir ist und nur aller 2 Wochen am Wochenende bei seinem Vater. Sicher hat mein Partner auch ab und an was an ihm zu meckern, da jeder eine andere Sicht von Erziehung hat. Ich habe keine Lust darauf, dass der Sohn dann das Leben bestimmt, er hängt nur an seinem Vater, will am liebsten noch bei ihm im Bett schlafen und ich auf der Couch. Wir sind gut 8 Monate zusammen.

      match-patch

      7. September 2017 um 15:59

      Liebe Beate,

      mit 14 darf der Sohn selbst entscheiden, wo er wohnt. D.h. er kann seine Sachen nehmen und zum Vater ziehen. Dafür braucht es nicht mal ein Gerichtsverfahren. Aber klar wäre das geteilte Sorgerecht hilfreich.
      Aber es sollte letztendlich die Entscheidung des Sohnes sein, wo er lebt. Es muss ja auch ausprobiert werden und die Entscheidung sollte nicht in Stein gemeißelt sein, sodass er auch zurück zur Mutter könnte. Dass der Sohn am Vater klebt, ist durchaus verständlich, wenn er ihn bisher so selten hatte. Das kann sich im Alltag dann schnell geben. Ein 14jähriger hat ja auch schon seine eigenen Interessen und Freunde und sitzt hoffentlich nicht nur zu Hause rum.
      Nach 8 Monaten Beziehung sollte man auf jeden Fall nichts überstürzen, ihr habt ja nicht mal testen können, ob eure Beziehung im Zusammenleben/Alltag Bestand hat. Jedoch hast du einen Mann mit Kind zum Partner gewählt, der auch dein Kind akzeptiert und bereit ist, mit diesem zusammen zu leben. Von daher wäre es natürlich nur fair, wenn du sein Kind auch als dauerhaftes Familienmitglied akzeptierst. Allerdings bleibt an den Frauen meist mehr Arbeit hängen. Lass dich zu nichts hinreißen, wozu du nicht bereit bist. Du musst die Entscheidung für richtig halten, für dich und deinen Sohn und natürlich für seinen Sohn. Wenn du selbst bisher keine Beziehung zu seinem Sohn aufbauen konntest, ist es natürlich um so schwerer, sich liebevoll um ihn zu kümmern, ihn zu erziehen und auch die pubertätsbedingten Reibereien auszuhalten. Sprich mit deinem Partner über deine Sorgen und Ängste, vielleicht gibt es ja eine andere oder schrittweise Lösung.

      Alles Gute
      dein match-patch Team

Theo

13. August 2017 um 15:14

hi, meine freunden 16 lebt bei ihrer mutter, die eltern haben ein geteiltes sorgerecht. die mutter mobbt sie wo sie nur kann, jetzt kommt meine frage, kann sie einfach zu ihrem vater zeihen oder müssen erst andere schritte eingehallten werden(es ist dringent da sie jetzt von ihren eltern gzwungen wird schweienstelle für geld zuzsäubern was sie nicht bekommt. und noch andere schikane. sie hat ein schule platz soll ihn aber nicht warnemen da sie ja geld ranbringhen soll.
was kann ich tun
hilfe!!!

Antworten auf Theo

    match-patch

    13. August 2017 um 22:49

    Lieber Theo,

    deine Freundin kann sofort zu ihrem Vater ziehen, ab 14 dürfen Trennungskinder selbst entscheiden, bei welchem Elternteil sie wohnen möchten. Die Mutter kann natürlich per Gericht versuchen, das alleinige Augenthaltsbestimmungsrecht zu erlangen, aber das ist völlig aussichtslos.

    Alles Gute
    dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Karina

13. Juli 2017 um 03:30

Hallo zusammen.
Ich bitte um Rat und Hilfe.
Vor paar Jahren hatte ich mit meiner ältesten Tochter Familien Konflikt..Streitigkeiten usw..Dies hat damals meine andere Tochter (13jahre) belastet..Sie hatte Probleme in der schule Mobbing.Nach 6Jahren traf sie bei ihrer Oma ihrem Vater der ihr Versprechungen gemacht hat,Dann war wieder Funke Stille zwischen den beiden.Kurz danach hab ich gemerkt das sie sich verändert hat,irgendetwas mit ihr nicht stimmt..Dann kam der Schock..hab unter ihren Kopfkissen blutige Tücher gefunden,hab direkt meine große gefragt ob sie etwas wusste..wir beide suchten das Zimmer ab und fanden Rasierklingen..Sie verletzte sich damit..bin direkt mit ihr zur Klinik..Nach dem Aufenthalt Klinik entschied ich mit ihr das sie vorrübergehend in eine WG wegen meiner kl Tochter weil mir das zu riskant war..Wg war aber nichts da ist sie sehr schlimm geworden..Selbst Gefährdung..So holte ich meine Tochter jetzt 15Jahre wieder zurück und ist beim Bekannte vorrübergehend untergebracht weil sie nicht zu mir nach hause zurück kommen will..Als ich sie in der wg besuchte sprach sie mich an ob ich Telefonnr von ihren Vater habe..weil sie Kontakt zu ihm will..das er dafür büßen soll was er ihr angetan hat.Und als sie wieder zurück kam hat sie die Nr von Vater von ihrer Oma bekommen..So baute sie wirklich Kontakt zu ihm..Beide haben seit ca 3mon Kontakt sie ist alle 2 Wochen bei dem.. Vor paar Wochen sagte sie das sie zu mir das sie zu ihren Vater ziehen will,Sie will nicht mehr zu mir zurück.. Bin sowas voll Verzweiflung und verletzt.. kann es auch nicht verstehen das sie auf einmal ihre Meinung geändert hat.. 8jahre hat mein ex sich nicht für sie interessiert,Kein Anruf zum geb,Weihnachten nix kam von ihm.. Bin Rat los,Weiß nicht was ich machen soll..Dazu noch er kann mit mir nicht Kommunizieren..

Antworten auf Karina

    match-patch

    14. Juli 2017 um 09:57

    Liebe Karina,

    der Vater hat deiner Tochter sicherlich über die Jahre sehr gefehlt und nun, da sie mit ihm eine Beziehung/Bindung aufbauen konnte und diese ihr offenbar gut tut, möchte sie sogar bei ihm wohnen. Der Schock für dich ist verständlicherweise groß. Aber vielleicht solltest du deine Gefühle mal außer Acht lassen und dich darauf verlassen, dass deine Tochter für sich entscheiden kann, was sie (derzeit) braucht und will. Vielleicht hat ihr nach dem Klinikaufenthalt auch ein festes Zuhause gefehlt und sie hat sich nun auf ihren eigenen Weg begeben. Offenbar will ihr Vater ihr ein neues Zuhause geben und gibt ihr sicherlich auch Halt – und den braucht sie. Lass sie ziehen und gib ihr deinen Segen, anderenfalls wird die Beziehung zwischen euch unnötig belastet und schwieriger. Lass sie wissen, dass du für sie immer da bist, so hält sie am ehesten auch den Kobntakt zu dir. Vielleicht funktioniert das Zusammenleben mit ihrem Vater gar nicht, aber das muss sie selbst herausfinden.

    Alles Liebe
    dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Martina

28. Mai 2017 um 02:49

Ich habe zwei Kinder (Tochter 21, Sohn 17), die ich seit 15 Jahren allein erziehe. Meine Tochter hatte von Anfang an von mir komplett unreglementiert Kontakt zum Vater. Soll heißen, ich habe beiden niemals Vorschriften über irgendwelche Kontaktzeiten gemacht, weder Zeitpunkt noch Dauer! Mein Sohn war direkt nach der Trennung dermaßen traumatisiert, dass ich beschlossen habe, zugunsten des Kindes den Kontakt zum Vater für einige Zeit ruhen zu lassen. (Interessanterweise ging das völlig ohne Protest der anderen Seite vonstatten….)
Nun hätte der Vater seit einigen Jahren schon lange die Möglichkeit gehabt, seinen Sohn so zu sehen, wie das mit der Tochter auch gehandhabt wurde, zeigt aber bis dato keinerlei Interesse. Die Unterhaltszahlungen kommen immer pünktlich, haben sich in der Höhe seit 15 Jahren aber auch nicht geändert – andere Väter zahlen gar nicht, da habe ich eben stillgehalten, obwohl ich hätte einen höheren Betrag hätte einklagen können.
Auch gab es zwischendurch von seiten des Vaters aus mir unbekannten Gründen für zwei Jahre einen totalen Kontaktabbruch zu meiner Tochter, seit wiederum zwei Jahren scheint es nach einer Aussprache wieder zu laufen.
Aktuell: Vor kurzem hat meine Tochter mir noch glaubhaft vermittelt, dass bei mir ihr zu Hause wäre, sie mit der oberflächlichen Lebensweise ihres Vaters und seiner Frau nichts anfangen könne und plötzlich erscheint ihr nach einem Streit zwischen uns das Leben beim Vater erstrebenswerter als das bisherige bei der Mutter und ihrem Bruder.
Sie wird wohl ab Juli dorthinziehen, ich werde sie nicht aufhalten.
Nun ja, hier gibt es eben nur ALG II – dort zwei gute Gehälter und zwei Kühlschränke.
Für mich fühlt sich das Ganze momentan wie der berühmte Tritt in den Allerwertesten an.
Ich habe übrigens keine Probleme damit, dass mein Ex eine neue Frau hat, dieser Fakt ist völlig irrelevant.

Antworten auf Martina

Bibi

22. März 2017 um 11:47

Hallo Zusammen,
die Tochter 13 Jahre meines Lebensgfähtren möchte ab Juli 2017 zu uns ziehen.
Ich selbst bin 48 Jahre und habe eine erwachsene Tochter mit 24. Ich habe riesen Angst, dass ich das alles nicht mehr schaffe, ich gehe 43 Stunden die Woche in die Arbeit und kann es mir überhaupt nicht vorstellen wenn ich Abends nach Hause komme, dass dort ein Mann und Kind auf mich warten um versorgt zu werden….! Ich vertehe mich mit der Tochter sehr gut und sie liebt mich mehr wie ihre eigene Mutter, aber ich habe Angst, dass ich mit der Pupertät und ihren Launen und mit meinem Lebensgfährten, der selbt geschäftlich oft nicht Zuhause ist, nicht alles unter einen Hut bekomme.
Das Fürchterliche für mich ist, dass mein Partner überhaupt nicht mit mir darüber spricht, wie er sich das Alles vorstellt. Für ihn ist das alles selbstverständlich, wenn er geschäftlich unterwegs ist oder seinen Hobbys nachgeht wie Motorrad fahren z.B drei oder vier Tag auf einem Motorradring unterwegs ist, dass ich für seine Tochter da bin.
Ich soll alles managen und er wird mit Sicherheit auf kein bisschen verzichten…
Ich habe schon schlaflose Nächte!
Ein Rat wäre super 🙂

Antworten auf Bibi

    match-patch

    22. März 2017 um 13:28

    Liebe Bibi,

    ja, die Männer stellen sich manche Dinge so einfach vor….nur weil die Tochter zu ihnen ziehen möchte, heißt das nicht, dass Sie sofort Ihr ganzens Leben auf den Kopf stellen müssen,
    schon gar nicht, wenn wahrscheinlich alles an Ihnen hängenbleibt. Und das können Sie Ihrem Mann und Ihrer Stieftochter genauso sagen. Wenn Sie es überhaupt wirklich wollen,
    muss vorher besprochen werden, wie alles ablaufen soll, wie Hausarbeit und Betreuung aufgeteilt werden. Ein Mädchen mit 13 Jahren kann sich im Haushalt beteiligen und ist ja sicherlich
    auch schon recht selbstständig und braucht gar nicht so viel Betreuung.
    Die Frage ist aber, ob Sie das wollen und auch, ob es Ihrem Mann überhaupt gefallen wird, weniger Zweisamkeit mit Ihnen zu verbringen. Dass er ohnehin privat und geschäftlich viel unterwegs ist,
    spricht auf jeden Fall dagegen, JA zu sagen.
    Ist das Kind einmal da, lässt es sich schwer wieder rausschmeißen.
    Wie wäre denn die Option Wechselmodell, eine Woche wohnt sie bei Ihnen und eine Woche bei der leiblichen Mutter?

    Herzliche Grüße
    Ihr match-patch Team

    Antworten auf match-patch

      BIBI

      23. März 2017 um 15:22

      Hallo Liebes Matach-Patsch Team,

      vielen Dank für die schnelle Antwort. Das Wechselmodell geht leider überhaut nicht, da wir von der leiblichen Mutter 240 KM weit weg wohnen. Dass heißt, die Tochter muss Schule, Freunde, Verein…. verlassen. Sie wohnt jetzt in einem 4000 Einwohner Seelendorf und kommt jetzt zu uns in die Großstadt nach München.
      Meinem Lebenspartner ist die Zweisamkeit egal, für ihn ist es sehr wichtig seiner Ex-Frau eins auszuwischen, weil er der Meinung ist, er kann sie damit sehr bestafen, wenn er für die Tochter nicht mehr bezahlen muss 🙂
      Ich denke nicht mal, dass er alles für seine Tochter macht, sondern eher seinen Stolz zu leben “Jetzt habe ich es geschafft” alles andere macht meine Partnerin schon. Er hätte von mir auch verlangt,ich soll doch ein paar Stunden in meiner Arbeit zurücktreten damit ich für seine Tochter da sein kann. Wir sind nicht mal verheiratet, was denkt so ein Mann? Ich lebe mein Leben wie bisher und meine Partnerin macht das schon. Das schreckliche ist, die Mutter will die Tochter gerne los habe, ich habe sehr gehofft sie stimmt nicht zu, dass die Tochter 240 KM weit weg ist aber NEIN sie mistet schon ihr Zimmer aus.
      Mir tut die Tochter leid -und sie ist auch jede frei Minute bei uns egal Urlaub, Ferien an den Wochenenden aber ich glaube nicht das ich die Kraft habe einen Egoistischen Mann und ein 13jähriges Mädel zu händeln. Soll ich ausziehen, weiß zwar nicht ob ich mir das schon wieder leisten kann, müsste mir dann einen Kredit aufnehmen?

      match-patch

      23. März 2017 um 16:39

      Liebe Bibi,

      Sie sollten auf jeden Fall das Gespräch mit Ihrem Partner suchen und die Dinge beim Namen nennen bzw. ihm sagen, dass sie darüber nachgedacht haben und nicht glücklich sind mit dieser Entscheidung, Sie sich der Aufgabe weder gewachsen fühlen noch ein gesteigertes Bedürfnis haben, täglich eine (Ersatz-) Mutter zu sein und die damit verbundene Arbeit und Verantwortung zu übernehmen, zumal sie das Gefühl haben, dass er sich nicht beteiligen/zurückstecken wird.
      Es sollte Ihrem Partner doch wesentlich wichtiger sein, wie SIE sich mit der Entscheidung fühlen, als wie sich die Ex-Partnerin fühlen könnte. Was die Tochter anbelangt, wird diese die Absage schon verkraften, schließlich kam sie bisher auch nur besuchsweise und in 5 Jahren kann sie hinziehen, wo sie will. Außerdem steht es in den Sternen, ob es ihr am Ende besser gefallen wird, ob ihr das Großstadtleben zusagt, wie ihr die neue Schule gefällt, ob sie neue Freunde findet etc.
      Sie mögen die Tochter und sie mag ihnen leid tun, trotzdem sind sie dem Kind in keiner Weise etwas schuldig und Ihrem Partner zuliebe, der am Ende womöglich alles auf Sie abwälzt, auch nicht. Sie haben schon selbst richtig erkannt, dass Sie sich schützen müssen und nichts gegen Ihren Willen tun sollten.
      Ist Ihr Partner uneinsichtig, können Sie auf jeden Fall über den Auszug/ Trennung? nachdenken. Wer so egoistisch ist, wie sie es beschreiben und nicht in der Lage ist, vorab mit Ihnen gemeinsam solche lebensverändernden Dinge zu besprechen und entsprechende Entscheidungen gemeinsam zu fällen, ist vielleicht für Sie ohnehin nicht der richtige Mann.

      Alles Gute
      Ihr match-patch Team

      BIBI

      23. März 2017 um 16:06

      ich muss noch eins dazuschreiben, das Dorf hat 1899 Einwohner und jetzt will sie in eine Millionen Stadt München….
      Ich denke dass eine 13 jährige am Anfang gut betreuung braucht, München ist keine Dorf:-) …
      …..Kann das gut gehen??

Fatos

2. März 2017 um 13:41

Hallo Zussamen brauche unbedingt hilfe

So mal die vorgeschichte meine jetzige frau , war fast 30 jahre verheiratet ist jetzt seit einehm jahr
gerischtlich geschieden auch rechtskräftig, sie und ihre exmann haten von der ehe 2 kinder ein 13 jährigen sohn,und ein 21 tochter die tochter hat jetzt eine eigene wohnung, der sohn ist mittlerweile zu papa opwohl ich eig nur schlechtes über ihn gehört habe, so weit ich weis hat er sich eigentlich nie um die kinder gekümmert jetzt auf einmal ja, sie haben ein hauss zussamen gehabt in wert von 220000 das haben die mit einander geteilt der vater hat sein geld komplet ausgegeben meine frau nicht hat für die kinder geld angelegt, und auch für die rente, der sohn wollte eig nicht zum papa, aber es fing damit an das er nicht in die schule wollte und sich komplet zurück gezogen hat ich weis das er sein papa vermisst hat, hat er mir gesagt da er sich mehr geöffnet hat,da ich aber als flüchtling in deutschland war müsste ich wieder zurück in mein heimat land meine frau war dan auch hier in kosovo und wir haben geheiratet, jetzt haben die probleme richtig angefangen, meine frau und ihr sohn hatten nur noch öffter mehr zof mit einander, sie wollte in eine reha schicken weil sie nicht weiter wüste der sohn hat erst mal ja gesagt, danach aber nicht , vor kurzem hat er die mama wieder besucht, und ihr gebeichtet das der papa gesagt hat das deine mama dich nicht lieb hat sie wollte dich in eine krankenhaus apschieben, da jetzt der sohn bei papa lebt und meine frau nur 1050 verdient aber noch geld auf einen anderen konto hat kann das eventuell auch gepfändet werden, kenne mich aber nicht damit aus,ich muss dazu sagen vielleicht wahren die mittel nicht geeignet, meine frau wuste sie nicht wie sie mit ihren sohn umgehen soll gab es händy verbot und playstation verbot nur 1 stunde pro tag, da er wohl bei papa mehr frei raum also sprich den papa ist das egal was er ganzen tag macht,fühlt er sich wohler dort meine frau ist am boden und die nerven liegen blank ich weis auch nicht wie ich ihr helfen kann auser für sie da sein, und mit ihr reden, sie ist wirklich eine wunderbare frau in jede hinsicht es belastet jetzt alles die bezihung etc.. sie hat vor kurzem mir gebeichtet das sie in fb von ihren ex mann war ich weis nicht ob sie nur neugirig war oder noch nicht ganz von der bezihung weg gekommen ist sie bestreitet das mit ein klares nein sie hat auch da gesehn das der sohn letzes jahres juni, den papa abend 1000 mal angeruffen hat geschrieben und sprachnachrichten habe so viel gelesen weil ich will meine frau helfen nur ich weis nicht wie und ich hoffe das ich hier ne antwort bekomme würde mich sehr freuen

mfg fatos

Antworten auf Fatos

Elke

24. Januar 2017 um 17:07

Hallo

Mein freund hat eine 5 jährige Tochter die jedes zweite Wochenende bei uns ist und sich auch sehr wohl fühlt. Es kommt immer öfter vor, dass sie bei uns bleiben möchte sie nicht zu Mama mag . Ich habe die kleine so schon kennengelernt. Es ist immer sehr schlimm, wenn wir sie zu ihrer Mama bringen. Da mein Freund und seine Ex nicht normal mit einander reden können Gestaltet sich alles sehr schwierig . Sie haben beide geteiltes sorgerecht . Was können wir machen bzw hilft einem das Jugendamt da weiter ? Es geht ja um das Wohl des Kindes und sie leidet sehr .

Danke für jeden Vorschlag

Antworten auf Elke

Wastun

6. Januar 2017 um 18:11

Hallo,
hab ein riesiges Problem: Seit gut 1 Jahr hat sich mein Mann von uns getrennt, lebt jetzt 80km weg von uns. Die Kinder 12 und 5 leben bei mir.
Der Große will ständig zum Vater, obwohl er hier sehr gut intigriert ist (Schule, Verein, Freunde,…) außerdem will ich die Kids nicht trennen, da sie – trotz Altersunterschied – total fixiert sind aufeinander. Sie spielen so toll miteinander, streiten kaum, sind wirklich ein Herz und eine Seele.
Der kleine kommt bissl mehr nach mir. Er kommt mit der Regelung alle 2 Wochen am Wochenende beim Vater gut klar. Ferien teilen wir auf.

Inzwischen blockiert der Große alles, was Schule angeht, entsprechend abgerutscht. Nicht wegen nicht können, sondern wegen verweigern.
Vorher 1er und 2er, jetzt 4,5 und schlechter.

In der Klasse fühlt er sich aber wohl, will auch nicht weg und Klassenlehrer unterstützt ihn auch wo es geht.

Er sagt immer, er will zum Vater. Hätte aber ein Schulwechsel zur Folge und die Trennung der Kinder. Er denkt, bei ihm ist alles lockerer.

Was soll ich tun?

Ich liebe meine Kinder über alles, will keines von beiden verlieren!

Danke für euere hilfe!

Antworten auf Wastun

    match-patch

    10. Januar 2017 um 10:45

    Liebe Wastun,
    offenbar hängt ihr Großer sehr am Vater und leidet sehr unter der Trennung. Jungs brauchen mit dem Älterwerdem auch verstärkt ihren Vater. Und mit 12 darf er eigentlich selbst entscheiden, wo er wohnen möchte. Vor Gericht zum Beispiel würde er in diesem Alter gehört werden. Interessant wäre, ob der Vater seinen Sohn auch dauerhaft bei sich haben möchte. Ohne geregeltem Ablauf wird es auch dort nicht funktionieren. Sprechen Sie mit Ihrem Sohn über alle Konsequenzen, die mit dem Umzug einhergehen würden. Wenn er es dann immer noch möchte, könnten Sie ihm ja zusichern, dass er ab der nächsten Klassenstufe beim Vater wohnen darf, wenn er sich bis dahin in der Schule wieder anstrengt. So ist noch genug Zeit, in der er es sich nochmal anders überlegen kann. Es sollte natürlich auch die Option bestehen, dass er jederzeit zurückkommen kann. Was die Geschwister anbelangt ist es natürlich traurig, aber der Altersunterschied ist ja auch sehr groß und ein fast Jugendlicher hat andere Interessen und wird immer selbständiger. Der Kontakt würde ja nicht völlig abreißen, jedes zweite Wochenende ist überschaubar. Wenn Sie Ihren Sohn nicht ziehen lassen, wird das Verhältnis zwischen Ihnen wahrscheinlich immer schwieriger und er wird Ihnen möglicherweise auch später noch Vorwürfe machen.
    So schwer es ist, er ist auf dem Weg ein unabhängiger eigenständiger Mensch zu werden …dazu gehören auch eigene Entscheidungen.
    Wir hoffen, Ihnen geholfen zu haben.

    Herzliche Grüße
    Ihr match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Natascha

13. Oktober 2016 um 11:46

Hallo zusammen.
Ich habe eine Frage, mein Freund hat einen 10 jährigen Sohn, er möchte nicht mehr bei seiner Mutter wohnen, jedesmal wenn er bei uns ist sagt er das.
Sobald es Sonntag ist und er weiß es geht nachhause ist es ein Kampf mit ihm.
Sie ist schwanger und dem kleinen passt es nicht.
Dann sind sie jetzt umgezogen (Die Mutter möchte meinem Freund nicht sagen wo die wohnen) und hat ihn nicht selbst über den Umzg informiert und meinte dann (als er den kleinen nachhause brachte) Jan hat dich bestimmt schon informiert das wir nach den Herbst Ferien umziehen werden (der kleine findet es überhaupt nicht schön noch weiter weg von seinem Papa zu wohnen).
Der Kleine befindet sich bei einem Kinder Psychologen und Sie fragt andauernd meine Freund ob sich der Psychologe schon bei ihm gemeldet hat und er sagt immer und immer wieder nein bei mir hat sich niemand gemeldet. Als der kleine hier war fragte mein Freund ihn wegen dem Psychologen und da sagte der Kleine er erzählt nur gutes über Papa aber nicht gutes über Mama.
Er sagt auch das seine Mutter ihm unter Druck setzt und dinge verlangt was vorher alles nicht so war. Meinem Freund tut es weh den Kleinen so zu sehen und wir haben erfahren das Kinder erst ab 14 entscheiden dürfen, wo sie wohnen möchten. Wir haben mit ihm auch schon darüber geredet, wenn er bei uns wohnen wird dann gibt es auch Regeln, die er einhalten muss (was selbstverständlich ist) er erzählt uns auch das seine Mama ihm weh tut.
Was können wir tun?

Antworten auf Natascha

    match-patch

    17. Oktober 2016 um 14:02

    Liebe Natascha,

    die Geschichte klingt sehr traurig. Kinder dürfen ab 12 Jahren entscheiden, wo sie wohnen und werden ab 12 vor Gericht gehört.
    Hat der Vater das Sorgerecht, darf die Mutter nicht ohne seine Zustimmung umziehen. Tut die Mutter dem Kind tatsächlich körperlich weh oder schadet seiner psychischen Gesundheit, zählt das zu Kindeswohlgefährdung und der Umgang zwischen verletzendem Elternteil und Kind kann verboten werden.
    Am besten kontaktiert der Vater oder ihr beide das zuständige Judendamt.

    Viel Erfolg
    wünscht dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Amparo

18. September 2016 um 20:38

Ich bitte um Rat und Hilfe.

Der Sohn (9) von meinem Lebensgefährten möchte seit seinem vierten Lebensjahr bei ihm leben. Ich gehöre seit einem Jahr dazu und verstehe mich großartig mit ihm. Doch leider erzählt er vermehrt unschöne Dinge über sein zu hause (Mutter) das 2,5 Stunden von uns aus entfernt ist. Wir fahren jedes Wochenende zu ihm um ihn abzuholen. Mein Partner und seine Ex Partnerin haben absolut kein gutes Verhältnis zueinander. Da sein Sohn kein anderes Thema mehr hat ausser hier leben zu wollen, wir haben lange mit ihm über mögliche negative Dinge, neue Schule, Freunde, regeln usw gesprochen, all das ist ihm bewusst, er äußert den Wunsch klar und ehrlich. Jetzt möchten wir ihn endlich da weg holen um ihm (wie er sagt) seinen Wunsch zu erfüllen. Mein Partner hat geteiltes sorgerecht. Wie schwer kann es werden das er zu uns kann? Ist das überhaupt möglich da er erst neun ist?

Antworten auf Amparo

    match-patch

    22. September 2016 um 10:39

    Hallo Amparo,

    wenn die Mutter dem Umzug nicht zustimmt, wird es schwierig. Erst mit 12 Jahren werden Kinder bei Gerichtsverhandlungen gehört. Und selbst dann könnte der Mutter das Kind aufgrund der bisherigen Regelung (Gewohnheitsrecht) zugesprochen werden. Nur im Falle einer Kindeswohlgefährdung seitens der Mutter stehen die Chancen wirklich gut. Es ist auch zu bedenken, dass ein gerichtlicher Streit ums Kind für alle Beteiligten sehr stressvoll sein wird. Die beste Lösung wäre daher, dass Vater und Sohn die Mutter vom Umzug überzeugen. Es sollte aber auch möglich sein, das Ganze wieder umzukehren, sollte das Kind wieder zurück zur Mutter wollen.

    Viel Glück
    wünscht dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Ruby

5. Juli 2016 um 19:43

Hi, ich bin jetzt fast 16 Jahre alt und meine Beziehung zu meiner Mutter beruht auf Diskussionen und Machtmissbrauch ihrerseits. Als Beispiel anzuführen wäre, dass ich in den Sommerferien mit Freundin nach Italien fliege, Flug ist schon bezahlt, wir leben bei den Großeltern meiner Freundin, jetzt allerdings habe ich den Wunsch geäußert, am Mittwoch zu meinem Vater zu gehen, zusätzlich zum Donnerstag, sie wollte mir verbieten nach Italien zu reisen, sollte ich das machen. Was soll ich tun? Kann mir jemand helfen?

Antworten auf Ruby

    match-patch

    6. Juli 2016 um 14:43

    Lieber Ruby,
    in deinem Alter darfst du selbst entscheiden, bei welchem Elternteil du wohnst bzw. wie oft du bei deinem Vater sein möchtest. Theoretisch könntest du auch ganz bei deinem Vater wohnen. Dann bräuchte dein Vater keinen Kindesunterhalt an deine Mutter zahlen, sondern deine Mutter müsste deinem Vater Unterhalt zahlen und bekäme das Kindergeld nicht mehr. Ab 18 sind beide Elternteile gleichermaßen dir gegenüber barunterhaltspflichtig. Dasselbe träfe zu, wenn du jetzt hälftig – also im Wechsel – bei deinen Elternteilen wohnen wolltest. Möglicherweise hat deine Mutter vor solch einer Entscheidung deinerseits Angst. Wenn deine Mutter zuvor dem Italienurlaub zugestimmt hat, kann sie ihn dir jetzt nicht verbieten. Vielleicht fragst du sie mal in Ruhe, warum sie nicht will, dass du mittwochs bei deinem Vater bist. Du könntest ihr auch androhen, zu deinem Vater zu ziehen, wenn sie weiter so macht…
    Allerdings ist es natürlich besser, ein gutes Verhältnis zu beiden Elternteilen zu haben.
    Des Friedens willen könntest du das mit dem Mittwoch auch erst nach dem Italienurlaub durchsetzen, dann wird der Konflikt aber wahrscheinlich nur verschoben….
    Wir wünschen dir viel Glück
    Dein match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Sigrid

4. Februar 2016 um 22:58

Was kann ich tun sind 20.Jahre mit Freund zusammen haben aber nicht zusammen gewohnt Kind 12 Jahre ist vom Vater sehr wenig betreut worden habe allein Erziehungsrecht von Geburt an. er hat auch kein Unterhalt bezahlt in der Zeit wo wir noch zusammen waren, sind nicht verheiratet. er beeinflusst Kind um ihm mehr zu bieten und zu verhetzen gegenüber Mama. nach mehrmaliger Aufforderung hat er dann endlich den Unterhalt beurkundet. wie muss ich mich verhalten mit Umgangsrecht. er ist unehelich. Habe alleiniges Sorgerecht. Sigrid

Antworten auf Sigrid

    match-patch

    5. Februar 2016 um 11:21

    Liebe Sigrid,
    ihr Kind hat ein Recht auf Umgang mit seinem Vater, diesen dürfen sie nicht behindern, sondern müssen ihn laut Gesetz sogar fördern. (z.B. jedes zweites Wochenende). Mit der Pubertät zieht es Jungen häufig zum Vater, das ist normal. Vielleicht möchte ihr Kind jetzt auch (unbewusst) Zeit mit seinem Vater nachholen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind und finden sie heraus, was seine eigenen Beweggründe und Bedürfnisse sind, mit 12 wissen Kinder eigentlich schon ganz gut, was sie selbst möchten. Vielleicht hilft es ihm schon, öfters beim Vater zu sein, dabei kann es auch herausfinden, ob es wirklich dauerhaft gerne dort wohnen möchte. Im Endeffekt sollte ihr Kind entscheiden und diese Entscheidung auch rückgängig machen können. Rechtlich gesehen müssen sie ihr Kind nicht ohne Gerichtsurteil zum Vater ziehen lassen. Im besten Fall kommen sie aber ohne den Ärger und die Kosten einer Gerichtsverhandlung aus, bei der auch das Kind gehört werden müsste. Gut wäre auch, wenn Sie mit dem Vater ins Gespräch kämen, ihn z.B. darauf ansprechen, dass Sie das Gefühl haben, dass er das Kind gegen Sie aufwiegelt.
    Alles Gute!
    Ihr match-patch Team

    Antworten auf match-patch

Alexander Rieth

28. Februar 2014 um 03:33

Der Autor, Frau Dr. phil. Sonja Deml hat in ihrem Text vergessen zu erwähnen, dass das Kind auch einfach zum Vater will, weil der sich mehr für die Interessen des Kindes einsetzt als die Mutter. Dabei kann es sich um schulische Belange, Freizeitaktivitäten des Kindes in Vereinen u. a. handeln.
Die Mutter ist nicht automatisch der bessere Elternteil. Das wollen offensichtlich sehr viele Frauen auf diesem Planeten nicht wahrhaben.

Antworten auf Alexander

Marc

2. Dezember 2013 um 05:47

Hallo miteinander
Ich bin in einer ähnlichen Situation . Meine Lebensgefährtin und ich haben uns nach 13 Jahren zusammen sein getrennt. Wir haben einen 10 jährigen Sohn und mein Sohn lebt seit dem auch bei mir. Meine ex Lebensgefährtin und ich hatten zusammen mit meinem Sohn in einer gemeinsamen Wohnung gelebt. Sie hat sich nie wirklich um unseren Sohn gekümmert. Ich bin über glücklich das mein Sohn bei mir bleiben und bei mir wohnen will. Ich würde auch wirklich alles für meinen Sohn machen. Sie ist seit 7 Monaten in ihrer neuen Wohnung und schläft immer noch auf dem Boden auf einer Matratze. Sonst ist nur ein Fernseher in der Wohnung. Sie hat nicht mal ein Kinderzimmer für unseren Sohn. Ich hab meinem Sohn in der zeit ein komplettes Kinderzimmer eingerichtet bei mir. Er hat somit auch sein eigenes reich wo er sich auch zurück ziehen kann . Er will auch seit einiger Zeit nicht mehr über das Wochenende zu ihr. Jezt will das Jugendamt zu mir kommen und mein Sohn fragen wo er wohnen mag. Er will unbedingt bei mir bleiben und wohnen. Er sagt auch weil die Mutter nie zeit für ihn hat und nur vor dem Fernseher sizt und sich nicht mit ihm beschäftigt. Ich liebe meinen Sohn über alles. Liebe Väter kämpft um eure Kinder. Lasst euch nicht von eurer Ex ab zocken.

Antworten auf Marc

    Martina

    28. Mai 2017 um 02:58

    Dir ist schon klar, warum es den Kindesunterhalt gibt, oder?
    Ein Kind lässt sich nicht in zwei Hälften teilen und somit kann nun einmal nur EIN Elternteil erziehen, das Kind zur Schule schicken, morgens anziehen, die Klamotten waschen, Essen kochen, mit dem Kind zum Arzt gehen…. etc.
    Also bitte, was soll man machen, um die Sache gerecht zu gestalten? Dass der eine den Stress hat und der andere nur das bequeme Wochenendvergnügen und sonst nichts, kann’s wohl nicht sein – also geht es über den finanziellen Weg
    Und bitte – wenn die (alleinerziehende) Arbeit der Mütter Eurer Kinder in Euren Augen nichts wert ist, dann kann man sich Eure Dankbarkeit als Söhne in Bezug auf Eure eigenen Mütter ja ausrechnen….

    Antworten auf Martina

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