Last minute Zeugnis retten – Tipps für Schüler

von | 1. Juni 2021

Wer kurz vor den Ferien noch seine Noten verbessern bzw. die gefährdete Versetzung abwenden möchte, hat gute Chancen. Hier kommen die besten Tipps!

Corona und die oft geschlossenen Schulen haben vielen Schülern schlechtere Noten beschert. Doch es gibt einige Tipps, wie du es trotzdem schaffst, mit besseren Noten versetzt zu werden und in den Ferien einen Lernvorsprung aufzubauen. Der Schüler Tim Nießner hat Bücher zum Thema geschrieben. Auch er wollte seine schlechten Noten verbessern und endlich dauerhaft gute Zensuren erhalten. Zudem verrät er Tipps der Lehrerin Isabell Nagel, wie du dein Zeugnis last minute retten kannst.

Das richtige Timing, um das Zeugnis zu retten

Je eher, desto besser! Am besten du beginnst, sobald du merkst, dass du versetzungsgefährdet bist oder bessere Noten anstrebst. Aber spätestens 4 Wochen vor Notenschluss – nicht vor der Zeugnisausgabe! – solltest du auf deinen Lehrer zugehen und ihn um ein Gespräch bitten.

To-do-Liste zur Notenverbesserung

Eine To-do-Liste ist eine faire Grundlage, die dir und deinem Lehrer hilft, einen transparenten Weg zur Notenverbesserung zu erarbeiten. Sag deinem Lehrer am besten, dass du gerne so eine Liste mit ihm entwickeln würdest, denn diese erhöht deine Chancen, dich zu verbessern, enorm. Sonst wirst du vielleicht nicht ernst genug genommen oder mit Floskeln wie, du musst dich halt mehr anstrengen, öfter melden usw. abgespeist. Frag deinen Lehrer, was du tun musst, um von der schlechten Note wegzukommen. Die To-do-Liste kann Referate, Essays, Portfolios, mündliches Abfragen oder auch einen sogenannten Drannehm-Deal enthalten. Je nachdem, wie fit du technisch bist, könntest du vorschlagen, eine Learning-App zu entwickeln, Videos für den Unterricht zu drehen u.ä. Lass dir etwas einfallen, was deinen Lehrer beeindruckt und das er mit einer guten Zensur honoriert. Immer, wenn du Aufgaben deiner To-do-Liste abgearbeitet hast, lässt du dir die Note auf der Liste eintragen.

Mitarbeit im Unterricht

Auch die Mitarbeitsnote kann dein Zeugnis retten, denn durch mehr Mitarbeit im Unterricht zeigst du Interesse und Bereitschaft, den Stoff verstehen zu wollen. Selbst Fragen zu stellen, gehört zur Mitarbeit. Nutze die Chance, um Lücken zu schließen. Je mehr du mitarbeitest, desto mehr Inhalte wirst du verstehen und mit guten Beiträgen deine mündliche Note verbessern. Und wenn du den Unterrichtsstoff besser verstehst, werden automatisch auch deine schriftlichen Arbeiten besser ausfallen.

Vorarbeit in den Ferien leisten

Frag deinen Lehrer vor den Ferien, wie du dich aufs nächste Schuljahr vorbereiten kannst, sieh dir online den Lehrplan an oder leih dir von einem sehr guten Schüler, der in einer höheren Jahrgangsstufe ist, dessen Skripte aus. Damit die Erholung nicht zu kurz kommt, legst du in der ersten Ferienwoche eine Pause ein – schließlich hast du wirklich hart gearbeitet und solltest dir erst einmal Ruhe gönnen. Dann aber fängst du an und zwar mit relativ wenig Zeit, bleibst dafür aber kontinuierlich dran. Eine Stunde am Tag an fünf Tagen die Woche lernen reicht bereits! Am ersten Schultag wirst du dich bereits sicherer und besser vorbereitet fühlen. Du siehst jetzt schon, wo deine Stärken und wo deine Schwächen liegen und kannst konkreter daran arbeiten, um deine Noten dauerhaft zu verbessern und dich besser zu fühlen!

Diese und noch viel mehr super Tipps für gute Noten mit wirklich überschaubarem Aufwand findest du in Tim Nießners Büchern „Der Zeugnisretter. Wie du gechillt durch die Schule kommst, ohne groß zu lernen“ und „Die geheimen Tricks der 1,0er Schüler. Wie du in der Schule richtig durchstartest“ vom mvg Verlag.

Wir wünschen allen schöne Ferien und einen guten Start ins neue Schuljahr!

Foto: Canva.com

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