Schule: Die 5 besten Lerntipps für Kinder

von | 20. August 2018

Lernen

Nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen wir. Diesen Spruch haben wahrscheinlich alle Schüler irgendwann mal gehört. Er soll zum Lernen motivieren und bedeutet gleichzeitig, dass der Stoff nicht für den Lehrer oder für die nächste Prüfung gepaukt wird. Wichtiger ist nämlich, sich mit einem Thema zu beschäftigen, das einen interessiert und einem jetzt oder später mal nützt. Doch manchmal will der Lernstoff einfach nicht in den Kopf bzw. dort für längere Zeit bleiben. Das wirkt natürlich demotivierend. Versuch es deshalb mal mit unseren Lerntipps!

1. Lerninhalte strukturieren und ordnen

Was bereits auf dem Papier durcheinander ist, bleibt auch im Gehirn nicht ordentlich abgespeichert. Sauber geführte Hefte und Ordner sind beim Lernen sehr hilfreich! Ferner ist es wichtig, sich einen Überblick über den Lernstoff zu verschaffen, ihn zu ordnen und ihm eine Struktur zu geben. Dann kann dein Kind alleine oder gemeinsam mit dir an einer Strategie arbeiten: Einige Kindern beginnen lieber mit den Themen, die ihnen leichter fallen, andere hingegen möchten das Schwierige schnell hinter sich bringen, wiederum andere möchten grundsätzlich mit Mathe anfangen und mit Lesen aufhören etc. Finde mit deinem Kind heraus, welche Strategie bei ihm am sinnvollsten ist. Vergiss aber auch die Pausen nicht. Dein Kind soll sich nicht überarbeiten, sondern auch mal eine viertel Stunde ausruhen, bevor es erholt weitergeht.

2. Mit sämtlichen Sinnen lernen

Lernen muss nicht (nur) am Schreibtisch sitzend mit der Nase im Buch erfolgen. Natürlich gehört das auch dazu und ist eine sehr effektive Art, um Wissen aufzunehmen. Aber lernen kann man durch sehen und hören. Lernvideos, Lernspiele oder CDs passend zum Thema bringen Abwechslung ins Lernen. Oder erzähl deinem Kind einfach was zum Lernthema. So mancher Lernstoff lässt sich gut in den Alltag einbauen. Stelle Verbindungen her und erkläre deinem Kind, wofür es das Gelernte jetzt oder später mal brauchen kann.

3. Wissen im Langzeitgedächtnis abspeichern

Beim Lernen kommen alle Informationen zuerst in das sog. Ultrakurzzeitgedächtnis. Dort bleiben die Infos nur wenige Sekunden. Unwichtig erscheinende Informationen werden nicht abgespeichert und wichtig erscheinende Infos werden ins Kurzzeitgedächtnis weitergeleitet, wo ca. 20 Minuten bleiben, bevor sie im Langzeitgedächtnis abgespeichert werden können. Sobald die Informationen im Kurzzeitgedächtnis sind, brauchen sie ihre Ruhe und der Prozess der Wanderung ins Langzeitgedächtnis sollte ungestört ablaufen. Unmittelbar nach dem Lernen also lieber keine anderen Infos durch Fernsehen, Computerspiele oder durch das Smartphone aufnehmen, sondern sich entspannen, etwas bewegen, an die frische Luft gehen oder sich schlafen legen.

4. Wiederholen schützt vor Vergessen

Damit das Wissen im Langzeitgedächtnis bleibt, ist es wichtig, die Themen ab und an zu wiederholen. Nach mehreren Monaten bis zu einem halben Jahr sind die Lerninhalte ohne Wiederholung aus dem Langzeitgedächtnis verschwunden. Denn das Gehirn braucht vielmehr Signale, dass diese Themen wichtig sind.

5. Motivation und Belohnung beim Lernen

Lernen ist anstrengend und gerade wenn sich der Lernerfolg schwer einstellt, ist es wichtig, das Kind zu motivieren und zu belohnen. Wenn du selbst eine positive Einstellung zum Lernen hast und interessiert an den schulischen Themen bist, kann sich das motivierend auf dein Kind übertragen. Außerdem sind Kinder neugierig und du solltest das nutzen, um Interesse für den Lernstoff zu wecken. Vergiss nie, dein Kind zu loben, manchmal auch für kleinere Schritte, die ihm schwer gefallen sind. So machst du dein Kind stolz, gibst ihm ein gutes Gefühl und das wiederum ist positiv für die Selbstmotivation der kleinen und großen Kinder. Hat dein Kind besonders viel geleistet, darf es auch mal eine schöne Belohnung wie ein gemeinsamer Kinobesuch, ein Buch, ein Badeausflug oder ein anderer Wunsch sein, der sich erfüllt. Lernen ist schließlich Arbeit und die Anstrengung darf auch mal belohnt werden, nicht nur die Noten!

Zum Weiterlesen: Hilfe, mein Kind hat Schulprobleme

Foto: AntonioDiaz – Fotolia.com

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