Deutschlands Männertypen

von | 16. September 2016

Deutsche Männer sind verschieden. Manche Männertypen finden sich in bestimmten Städten wie München, Berlin oder Hamburg gehäuft.

deutsche MännerIst dir auch schon mal aufgefallen, dass die deutschen Männer total unterschiedlich sind? Die Autorin Julia Heyne hat dazu ihre eigenen Beobachtungen gemacht, die sie augenzwinkernd in ihrem Buch „It’s a match!“ vorstellt.

Münchens Männer

Wer glaubt, dass man in München von lauter charmanten Casanovas wie dem ewigen Stenz verführt wird, irrt. Münchens Männer stellt man sich als BWL-Studenten mit Polohemd und aufgestelltem Kragen vor, die Papis Kreditkarte im P1 zücken um ein bisschen anzugeben. Diesen Männertyp gibt es in München gehäuft. Münchens Männer studieren oft BWL, starten überaus karriereorientiert ins Arbeitsleben und begeben sich nachts gerne in angesagte Clubs. Wer nicht auf solche Typen steht, sollte abseits der Schickeria auf Partnersuche gehen. Insgesamt gelten die Männer in München als attraktiv und viele nicht weniger attraktive Frauen sind auf sie aus. Münchens Männer flirten gerne, aber ab einem gewissen Alter sind sie durchaus heiratswillig und familienorientiert im Gegensatz zu manch einem Berliner Mann.

Männertypen in Berlin

Julia Heyne findet, dass es in Berlin überdurchschnittlich viele verrückte Männer gibt. Berlins Männer möchten nicht gewöhnlich sein, sondern zeigen sich neurotisch, eigensinnig und ausgeflippt. Ein häufig vorkommender Berliner Männertyp ist der Hipster mit Vollbart und Hornbrille, der gerade dabei ist, ein wahnsinnig spannendes Start-up-Unternehmen zu gründen. Frauen finden Berlins Männer zunächst total cool, aufregend und entspannt gleichzeitig. Nach einiger Zeit merken sie aber, dass oft nicht viel dahintersteckt. Berlins Männer sind eher unverbindlich. Das hat den Vorteil, dass man leicht an unverbindlichen Sex gerät, wenn man das sucht. Möchten Frauen allerdings eine ernsthafte Beziehung mit einem Berliner, so sollten sie warten bis er die 40 überschritten hat – außer man sucht verstärkt in Stadtteilen wie Prenzlauer Berg. Berlins Männertypen reichen vom coolen Mitte-Hipster, den Prenzlauer-Berg-Öko-Hipster bis hin zum Neukölln-Gangster oder zum multikulturellen Kreuzberger.

Männer aus Hamburg

Im Hamburg trifft Hanseatische Attetüde lässigen St.-Pauli-Charme. Das ist eine spannende Mischung. Allerdings ist es nicht so einfach, mit einem Hamburger Mann zu flirten. Das Klischee des kühlen Norddeutschen scheint zuzutreffen und Hamburgs Männer können sich schnell bedrängt fühlen, wenn eine Frau offen auf sie zugeht. In Hamburg können Frauen trotzdem unverbindlichen Spaß haben, aber genauso gut den zukünftigen Ehemann treffen.

Kölns Männer

Der Kölsche Jung ist wahnsinnig offen, gut gelaunt und gesellig. Kölns Männer flirten gerne und viel. Zieht eine Frau nicht schnell genug mit, wird eben die nächste angeflirtet. Deshalb darf man sich von einem Flirt nicht allzu viel versprechen, denn er bleibt oft oberflächlich – genauso wie der Sex. Sex in Köln zu haben geht am besten in der Karnevalszeit von November bis Februar, da sind Kölns Männer besonders gut drauf. Wer allerdings sein Herz verschenken will, sollte vorsichtig sein.

Männer in Frankfurt

Mit der Mainmetropole werden in erster Linie Banker assoziiert, die teure Anzüge tragen und in Penthouse-Wohnungen leben. Frauen, die Wert auf einen karriereorientierten Mann mit entsprechendem Bankkonto legen, können in Frankfurt fündig werden und als gut situierte Ehefrau im Taunus leben. Außerhalb des Bankenviertels trifft man aber auch Hipster, Gangster-Typen oder Normalos.

Stuttgarts Männer

Die Schwaben sind für ihre Sparsamkeit bekannt, doch das Klischee täuscht, denn Stuttgarter Männer sind durchaus großzügig. Es liegt vielleicht auch an ihrer konservativeren Erziehung, dass sie fast selbstverständlich die Rechnung beim ersten Date übernehmen. Genauso großzügig sind Stuttgarts Männer mit ihren Gefühlen. Nichtsdestoweniger möchten sie cool rüberkommen und sie erzählen gerne von sich selbst. Der Stuttgarter ist durchaus bindungswillig und ihm ist die Optik seiner Partnerin sehr wichtig. Das verleiht ihm leider einen Touch von Oberflächlichkeit, was er allerdings mit seiner Offenheit, Freundlichkeit und seinem Humor wieder wettzumachen versucht.

Quelle: Heyne, Julia (2015): It’s a match! So triffst du den Richtigen. Knaur Verlag, München

Foto: lunamarina – Fotolia.com

1 Kommentare

Johnnybln

1. Oktober 2016 um 21:17 Uhr

Ich hab noch nie soviel Schwachsinn auf einmal gelesen !
Jeder Mensch ist ein Individuum und einige gegen den Mainstream, andere nicht.
Ich bin Franke (Westdeutscher), Ende 30 und ich würde sagen eine Mischung aus Rockabilly und Hardrock Liebhaber, also zu 100% kein Hipster, nebenbei gibt es mehr Rock&Metal Clubs am Prenzlauer Berg als Hipster. Weil der Prenzlauer Berg für Hipster zu teuer und zu spießig ist (Bürgerlich Konservativ).Die leben meist in Neu Köln oder Friedrichshain

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