Intimität

von | 21. September 2014

Eine Partnerschaft lebt von Intimität, Vertrauen und Leidenschaft. Doch zu viel oder zu wenig Intimität in Form von Nähe können der Beziehung schaden.

IntimitaetIntimität und Leidenschaft sind elementare Bestandteile einer lebendigen Partnerschaft. Intimität empfinden wir als einen individuellen Zustand tiefer Vertrautheit, den nur die Partner miteinander so spüren. Wird der Zustand tiefster Intimität von einem der Partner verletzt, kann das seelische Wunden hinterlassen und die vertrauensvolle Basis der Beziehung wird auf eine starke Probe gestellt.

Körperliche Intimität

Körperliche Nähe ist verbunden mit emotionaler Berührung. Neben Sexualität können auch andere Formen von körperlicher Intimität Verbundenheit zwischen einem Paar herstellen. Die Partner möchten sich gerne berühren, sie halten Händchen, lehnen sich beim anderen an, die Partner massieren sich, haken sich bei einem Spaziergang unter, berühren sich immer wieder unbewusst und sie umarmen und küssen sich zur Begrüßung und zur Verabschiedung. Das alles sind wichtige Rituale. Deren Häufigkeit nimmt möglicherweise mit der Zeit ab, aber diese Rituale geben dennoch wichtigen Halt. Liebkosungen, Küssen und Streicheln sind intime Handlungen und signalisieren dem Partner Liebe. Prostituierte lassen in der Regel keine Küsse zu, da diese zu intim sind. Bei One-Night-Stands hingegen kommen sich die Sexpartner zwar körperlich näher, aber es keine Absicht, emotionale körperliche Intimität herzustellen. Rein sexuelle Intimität kann aus Petting und sämtlichen Formen sexueller Handlungen bestehen. Den Rahmen definieren ausschließlich die Sexualpartner.

Partnerschaft: zu viel und zu wenig Intimität schaden dem Paar

Viele Forscher und Forschungsrichtungen haben sich bereits mit dem Thema „Intimität in der Paarbeziehung“ beschäftigt. Dabei kam bei den unterschiedlichen Studien heraus, dass sowohl zu viel Intimität in Form von Nähe als auch zu wenig davon der Partnerschaft schaden können. Wenn das Paar sich zu nahe steht, kann die Anziehung abnehmen. Eigentlich logisch, denn wenn die Partner rund um die Uhr in einem Zustand völliger Intimität leben und sich auch körperlich ständig nahe sind, können sie sich gar nicht mehr anziehen. Dann hilft es, wenn die Partner mal was getrennt unternehmen und die Distanz sorgt für die verloren gegangene Spannung. Andererseits kann es genauso problematisch sein, wenn das Paar zu wenig intime Momente hat. Es besteht nämlich dann die Gefahr, dass sich die Partner auseinanderleben – vor allem, wenn im Zuge dessen auch die Sexualität auf der Strecke bleibt. Dann hilft es, sich mal wieder ganz bewusst dem Partner zuzuwenden und mit ihm über seine intimsten Gedanken und Gefühle zu sprechen.

Foto: © Hugo Félix – Fotolia.com

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