Die Bedeutung von Kosenamen in der Partnerschaft

von | 2. Juni 2014

Schatzi, Mausi, Spatzl... die Liste von Kosenamen für Partner ist lang und unterscheidet sich regional. Die Bedeutung von Spitznamen in der Partnerschaft.

Kosenamen SpitznamenMit Beginn der Partnerschaft verlässt man seine alte Rolle in gewisser Weise und schlüpft in eine andere Rolle. Aus der Arbeitskollegin Christine wird jetzt Mausi. So darf sie nur ihr Partner nennen, denn durch den Kosenamen wird auch die Einzigartigkeit in der Beziehung zwischen zwei Partnern ausgedrückt. Der Kosename wird nicht zufällig gewählt, sondern er symbolisiert etwas.

Schatz ist der gängigste Kosename

Liebling, Liebes, Herz, Mausi oder Hasi sind beliebte Spitznamen. Ein Schatz ist etwas sehr Kostbares und Wertvolles. Deshalb werden auch Partner am häufigsten als Schatz bezeichnet und das sogar international. Die Italiener nennen ihren Schatz „tesoro“ und ein französischer Schatz ist ein „trésor“. Allerdings ist der Kosename Schatz oder Schatzi auch schon etwas abgegriffen und wenig originell. Die Betitelung Schatz ist gängig und unabhängig vom Geschlecht und man kann jeden seiner Partner im Laufe des Lebens damit bezeichnen. Deshalb wünschen sich viele einen individuellen Kosenamen, mit dem nur sie sich angesprochen fühlen.

Kosenamen sind intim

Kaum jemand spricht öffentlich über seinen Kosenamen und möchte in Gesellschaft auch nicht so vom Partner genannt werden. Es ist vielen doch peinlich, den Chef des Partners mit „Schnucki, das ist Herr Dr. Becker“ vorgestellt zu bekommen. Und welcher Mann möchte an der Käsetheke von seiner Partnerin gefragt werden, ob der Schmusebär zum Abendbrot Brie will. Das bringt vielleicht die Umstehenden zum Schmunzeln, aber dem Schnucki und dem Schmusebär ist solch eine Szene sicherlich unangenehm.

Regionale Unterschiede bei Kosenamen

Es gibt nicht nur internationale Unterschiede, sondern auch innerregionale. In Bayern wird jemand gerne als „Spatzl“ (sprich: Schbodsl) bezeichnet. Schwaben nennen sich Kätzle oder Häsle. Und Ostdeutsche sprechen Frauen gerne mit „Schnegge“ an. Ein etwas kleiner, kompakterer Mensch wird auf Plattdeutsch als lütter Schnuddelbrummer bezeichnet. Die PersonalNovel Kosenamenstudie fand 2012 heraus, dass sich die Berliner gerne Engel, Hasi oder Süße/r ins Ohr flöten. In München gibt es viele Mausis und Sweathearts ähnlich wie in Hamburg.

Spitznamen haben eine Botschaft

Kosenamen machen die Partnerschaft zu etwas Einzigartigem und spiegeln ein inniges Vertrauensverhältnis wider. Ferner haben Spitznamen auch eine Bedeutung. Meistens werden schon zu Beginn einer Partnerschaft Spitznamen gegeben. Es geschieht oftmals automatisch, dass einem ein bestimmter Kosename einfach so über die Lippen kommt. Spitznamen können sich im Laufe der Paarbeziehung ändern und aus einem niedlichen Plüschbär kann im Zuge eines Streits ein Schnauzbär werden. Schnauzbär kommt daraufhin womöglich ins Schmunzeln und die Stimmung nach dem Streit ist gleich ganz anders. Kosenamen zeigen auch, dass das Paar Humor hat und mit Spitznamen werden Wünsche und Gefühle verbunden. Bei einer Kuschelmaus oder einem Schnuffelhasen fühlt man sich geborgen. Ein Tiger beschützt einen und ein Hascherl muss beschützt werden. Der Zauberfee oder dem Helden wird Bewunderung gezollt, Prinzen und Prinzessinnen in sämtlichen Variationen werden verehrt. Warum Karin Stoiber von ihrem Edmund mit Muschi angesprochen wird, können wir nur vermuten. Manche munkeln, die Ehe der Stoibers sei stark erotisch gefärbt, was Kosenamen durchaus auch signalisieren können. Ein starker Hengst ist nämlich etwas anderes wie ein Engelchen. Die Kosenamen im Bett können übrigens von denen im alltäglichen Umgang abweichen. Oder stöhnt jemand „Gib’s mir, Zuckertörtchen!“?

Mutti und Vati sind übrigens keine beliebten Kosenamen. Nannten sich unsere Eltern vielleicht noch so, möchten heutzutage die wenigsten von ihrem Partner mit Muddi oder Babba angesprochen werden.
Was ist eigentlich ihr liebster Kosename – verraten Sie ihn uns im Kommentar…?

Foto: © Peter Atkins – Fotolia.com

1 Kommentare

Mary

11. Juli 2014 um 23:58 Uhr

‘Mein Schatz’ – das altbewährte, auch wenn manchen etwas abgegriffen, ist für mich noch immer gut und mir das liebste. Wenn ich meinen Partner so nenne, so ist er wirklich mein Schatz 🙂

Ansonsten benutze ich gerne ‘mein Herz’ oder ‘Herzelein’ oder auch ‘Hasi’ (ich hatte früher mal ein Kuscheltier, das hieß so, und ohne meinen Hasi wollte ich nicht einschlafen).

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