Borderline-Beziehung: Tipps für Paare

von | 20. Januar 2014

Kann eine Beziehung mit einem Partner mit Borderline-Syndrom fuktionieren? Wie geht man mit Borderlinern um? Tipps für Paare.

Borderline SyndromMenschen, die an der Persönlichkeitsstörung „Borderline“ leiden, sind äußerst impulsiv und ihr Verhalten kann nur sehr schwer vorhergesagt werden. Das Selbstbild von Borderlinern ist unsicher und ihre sozialen Beziehungen – Partnerschaften eingeschlossen – sind intensiv und instabil gleichzeitig. Borderliner haben extreme Stimmungsumschwünge, worunter ihre Mitmenschen und der Partner sehr leiden können. Dennoch gibt es Beziehungen, die funktionieren.

Partner mit Borderline-Störung

Die Einstellung eines Borderliners anderen Menschen und insbesondere dem Partner gegenüber sowie die Gefühle zum Partner, können innerhalb kürzester Zeit schwanken. Die Gründe dafür sind unerklärlich. Eine Borderline-Beziehung leidet unter den plötzlichen Wutanfällen des Borderliners, denn er ist leicht reizbar, streitsüchtig und häufig sarkastisch. Borderliner können schwer alleine sein und dennoch gestalten sich Paarbeziehung schwierig, da sie stürmisch beginnen und sich dieser Sturm der Leidenschaft schnell wieder legen kann. Deshalb sind ihre Beziehungen eher kurz. An einem Partner liegt Borderlinern grundsätzlich wenig obwohl er intensiv nach dem Traumpartner sucht.

Borderliner auf der Suche nach dem Traumpartner

Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung suchen ständig nach ihrem Traumpartner. Sie haben bestimmte (überzogene) Vorstellungen von einem Partner, der perfekt zu ihnen passen würde. Stellt sich allerdings heraus, dass der vermeintliche Traumpartner nicht 100%ig zum Borderliner passt, bricht dieser die Beziehung schnell wieder ab. Und er gibt sich erneut auf die Suche… Glaubt der Borderliner, seinen Traumpartner gefunden zu haben, klammert er sich stark an ihn, idealisiert ihn und scheint nahezu abhängig von ihm zu sein. Nicht selten suchen sich Borderliner Partner mit einem geringen Selbstwertgefühl und der Partner schlittert so in die Co-Abhängigkeit. Hat ein Borderliner allerdings das Gefühl, vom Partner zurückgewiesen zu werden, kippt die Beziehung und besonders dramatisch wird es, wenn eine Partnerschaft zu zerbrechen droht. Dann wird ein Borderliner krampfhaft versuchen, die Trennung zu vermeiden. Dabei schreckt er auch von Manipulation, Drohungen, Lügen, Erpressung oder Gewalt nicht zurück.

Borderline-Beziehung: Tipps für Paare

Zunächst muss die Borderline-Störung professionell behandelt werden. Die Borderline-Persönlichkeit ist sehr komplex, so dass es einer speziellen Therapie bedarf. Der Partner ist jedenfalls kein Therapeut und sollte sich auch nicht so sehen! Die Krankheit lässt sich weder durch viel Liebe noch durch Verständnis heilen, sondern vielmehr können Psychologen oder Psychiater dem Paar helfen, mit der Erkrankung umzugehen. Partner von Borderlinern dürfen die Borderlineattacken nicht auf sich beziehen, sondern müssen sie der Krankheit zuschreiben. Dauert eine Partnerschaft mit einem Borderliner länger an, so kann sich diese Beziehung durchaus stabilisieren. Die anfangs skurril wirkenden Verhaltensweisen werden dem gesunden Partner vertrauter und er kann lernen, mit ihnen umzugehen. Im Laufe der Zeit lässt so die Aufregung bei Konflikten nach und der Partner kann gelassener mit den Symptomen der Krankheit umgehen. Partner können mit Unterstützung auch verstehen, dass die verbalen Verletzungen nicht durch Partnerschaftsprobleme entstehen, sondern ein Merkmal der Borderline-Erkrankung sind. Doch bei allem Verständnis müssen die Partner von Borderlinern Grenzen setzen. Das hilft ihnen und letztlich auch dem Partner beim Umgang mit der Krankheit. Wenn der Borderliner die Grenzen nicht akzeptiert bzw. nicht einhalten kann, sollte der Partner darüber nachdenken, eine Beziehungspause einzulegen. In dieser Zeit kann er Abstand gewinnen, sich selbst von der anstrengenden Beziehung erholen und neue Energie gewinnen. Wenn Partner sehr unter der Borderline-Persönlichkeit leiden (und der Erkrankte vielleicht sogar eine Therapie ablehnt), dann sollten sie über eine Trennung nachdenken.

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43 Kommentare

Basti

14. August 2018 um 17:45 Uhr

Das kann man doch alles nicht pauschalisieren. Nicht jeder Borderliner neigt zu den gleichen Symptomen und nicht jeder Mensch ist dafür gemacht, mit einem Borderliner eine erfolgreiche Beziehung zu führen.

Manche Kommentare hier sind einfach abartig. Solche Menschen tragen dazu bei, dass viele Borderliner nie richtig mit ihrer Erkrankung umgehen können und ihr Leben lang das Gefühl haben, sie müssen mit Verlustängsten und Beleidigungen rechnen.

Überlegt euch vorher, ob ihr eine Beziehung mit einem Borderliner führen wollt und was auf euch zukommen kann. Wenn ihr euch dafür entscheidet, müsst ihr es aber auch zu 100 Prozent tun. Denn Borderliner sind auch Menschen, die es verdient haben, geliebt zu werden und eine einigermaßen normale Beziehung zu führen. Normal wird es nie werden und auch wenn man das alles beherzigt ist es immer noch schwer, aber sicher nicht unmöglich.

Stempelt Borderliner nicht ab. Sie können nichts zu ihrer Erkrankung.

Wenn ihr dafür nicht gemacht seid, lasst es von Anfang an sein

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Julius

23. März 2018 um 20:00 Uhr

Hallo
Ich hätte da mal eine frage
Ich bin seit 5 Jahren mit einer bl zusammen
Wir haben auch 2 kinder
Aber seit einiger zeit es nicht mehr wie es mal war
In den letzten 6 Monaten hat sie schon 2 mal Gefühle für andere Personen entwickelt
Hättet ihr einen Rat für mich
Ich möchte nur ungern die Beziehung beenden

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Anne-Marie

14. Februar 2018 um 21:56 Uhr

Und wo sind jetzt die versprochenen Tipps? Ich bin BL und mein Mann BL und Narzisst, also her mit den tollen Ratschlägen! Wir können sie wirklich gebrauchen. Stattdessen liest man leider nur, dass es sowieso nichts wird. Wir haben aber gemeinsame Kinder und das sollte doch Grund genug sein für zwei erwachsene Menschen, über ihren Schatten zu springen. Nur uns fehlt grundlegend die Anleitung!

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    Alexander

    27. Februar 2018 um 17:00 Uhr

    Liebe Anne-Marie

    Die Tipps stehen zwischen den Zeilen. Z.B. Grenzen setzen, selbst nicht Therapeut spielen, sich – wenn nötig abgrenzen und Zeit für Erholung nehmen. Anfeindungen nicht persönlich nehmen sondern lernen, wann die Störung “spielt” etc..

    Ich wünsche euch alles Gute und dass ihr den Mut findet, die richtigen Wege zu gehen. So wie du schreibst, seid ihr ja gewillt, was zu unternehmen und habt somit gute Voraussetzungen. Ich denke aber es gibt keine allgemeingültige Anleitung, wie von dir gefordert. Viel mehr solltest du für dich herausfinden, was dir am besten hilft und da ist m.E. der erste Schritt der Gang zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin, bei der du dich bzw. ihr euch wohl fühlt.

    Liebe Grüsse

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    jürgen

    16. September 2018 um 01:21 Uhr

    Ihrf habt beide nur eine Chance, wenn ihr eine Paartherapie macht, die auf Trauma in der Kindheit spezialisiert ist. Beide Diagnosen sind durch das frühkindliche Kindstrauma entstanden. Ich hatte 2 Ehen mit Borderline mit Narzissmus gepaart zu Frauen beide sind gescheitert. Ich liebe meine 2 Frau immer noch. Für mich ist es leider zu spät beide Ehen haben mich Kraft, Energie und wahrscheinlich sogar meine Exitenz gekostet. Meine zweite Ehe ist an den Altlasten der ersten gescheitert, die nur über spalten und spiegeln funktioniert. Die erste hat meine ganze Familie gespaltet, die zweite hat vieles versucht, doch wenn die Schublade zu voll wird gibt es nur noch schwarz oder weiss. Ich habe mich viel informiert und habe auch online Betreuung gefunden, vielleicht solltet ihr das mal ausprobieren, weil eigentlich kann ein Streit nicht funktionieren, da kommt unsere verschreckte Kinderseele raus. Deshalb müsst ihr lernen, wenn eure Stimmung unter einem bestimmten Punkt ist, den Streit sofort abbrechen. Nur so habt Ihr eine Chance. Für mich ist es leider zu spät, aber meine Frau liebe ich immer noch. Vielleicht hilft es Euch. Ich selbst hatte eine gute Kindheit meine Eltern tranken zu viel Alkohol, meine erste Frau war ein wahres Desaster das Elternhaus, die zweite wurde von ihrer Mutter so oft geschlagen, das Sie zu Hause eine gespaltene Persönlichkeit hat. Ausser Haus waren wir ein Traumpaar. Nach 5 Jahren hat Sie die Beziehung beendet nicht das erste Mal übrigens geschlagen hat Sie mich auch, und oft sehr gutmüdig, Worte, die aus einem Teufelsleib entkamen. Wir hätten eine Chance gehabt, aber ob Sie die Einsicht gehabt hätte, weiss ich nicht. Ich weiss das wird Euch helfen, weil wir Alle zerstörte Kinderseelen sind und so kann man endlich eine Partnerschaft ohne Streit haben. Vile Grüsse Bärenmann bin sehr traurig, aber es muss weitergehen. Ich hoffe es hilft

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ann

20. Dezember 2017 um 22:18 Uhr

Schöner und guter Text. Viele Kommentare hier jagen mir einen Schauer über den Rücken.
Ich war 2 Jahre mit einer “verrückten Frau” zusammen. Seit 4 Monaten absoluter Kontaktabbruch. In meiner recht frischen Therapie hat mich meine Ärztin heute gefragt ob ich mich schonmal mit Borderline auseinandergesetzt habe, da meine Erzählungen über meine Ex in die Richtung blicken lassen.

Da ich mich schon damit beschäftigt habe, konnte ich ihr sagen, dass ich das, zumindest nach dem Ende der Beziehung vermutet habe. Auf jeden Fall cluster B Persönlichkeit.

Die Kommentare hier sind oft von Partnern die erst seit ein paar Monaten in der Beziehung leben…Wartet ab was euch noch erwartet. Das glaubt keiner…Richtig abgefahren…Irgendwann kommt die Abwertungsphase bis zur psychischen Totalvernichtung.
Meine Erfahrung ist, dass immer noch einer drauf gesetzt wird. Verschieben sich eure Grenzen, weil ihr tiefentspannt seid, wird der Partner was neues finden, sobald die Idealisierung vorbei ist & das wird passieren.

Wichtig ist aber nicht der Partner, sondern nur warum ich mit ihm zusammen kam. Ich war danach kaputter als vorher, was letztlich etwas Gutes hatte: In der Therapie räume ich mit mir und meinen Erfahrungen (aus der Kindheit –> BL Mutter?) auf. Das hätte ich viel früher tun sollen, aber so sind wir Menschen: Erst wenn es richtig weh tut, fangen wir an uns grundlegend zu ändern.

Merkt euch eins: Ein BL kann sich selbst nicht lieben, und alleine deshalb kann er andere nicht wirklich lieben. Diese Regel gilt für jeden Menschen. Es ist unmöglich jemanden zu lieben, wenn man sich selbst nicht aufrichtig liebt.

Ich weiß von mir, dass ich etwas gesucht habe und und dafür vieles in Kauf genommen habe. Das war keine Liebe zu ihr. Sie wirkte eher wie eine Droge auf mich, nur das Drogen einem nie so etwas Schlimmes antun. Zumindest keine die ich kenne 😉

Ich bin auf der Suche…Ich weiß noch nicht was es ist, aber durch die Therapie kenne ich den Weg. Seit einigen Monaten spüre ich in mir immer wieder Wärme und Geborgenheit. Was ich bislang gelernt habe: Meine Gefühle und mein Mitgefühl sind pures Gold. Und das gebe ich nicht jedem, egal wie (scheinbar) emotional der andere tut / wirkt. Auf mich wirken Menschen mit einer psychischen Störung (egal welche) nicht authentisch, das ist mein Radar und es heißt: keine Gefühl zu geben, rational bleiben: Sich abgrenzen. Von (Schuld-) Gefühlen ernähren Sie sich zwangsweise. Das erübrigt das Krankheitsbild. Klingt hart, ist aber so.

PS: Auch wenn (unbehandelte) BL nichts dafür können, muss niemand das (unbewusste) Manipulieren etc hinnehmen. Es gibt schöne Liebe auf der Welt. Für Liebe kämpft man nicht. Sie ist da. Und ich glaube auch das ein BL sich mit Hilfe von außen die Liebe wieder einhauchen lassen kann. Denn machen wir uns nichts vor: Sie wurde Ihnen früh genommen durch wiederum kranke Erwachsene, meist die Eltern. Ich bin froh das es heute die Psychologie gibt. In dem Sinne: Lasst es euch gehen.

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    Anne-Marie

    14. Februar 2018 um 21:37 Uhr

    Du sprichst ja eine sehr deutliche Warnung aus. Würdest du mir dasselbe raten? Ich bin selbst BL und mein Mann sogar BL und Narzisst, also die doppelte Beziehungsunfähigkeit. Aber wir lieben uns und haben gemeinsame Kinder, und diese Liebe ist keine Projektion, sondern sie kommt ans Licht in den wenigen Momenten der Ruhe. Sie ist nicht vergleichbar mit den unsortierten, alarmierenden, urteilenden Emotionen, die wir uns als Überlebenshilfe in der Kindheit zulegen mussten, sondern echt. Wir sind keine fremdgesteuerten Robotersoldaten oder wie du das hier aus deiner Wut heraus beschreibst. Ich denke, du hast deinen Nutzen aus der Beziehung bekommen und solltest deinen Missmut überprüfen. Statt nämlich alle BL schlecht zu machen kannst du auch Dankbarkeit leben, da dir die Partnerschaft in deiner persönlichen Entwicklung sehr viel weiter geholfen hat. Die meisten Menschen empfinden ihr gegenüber mehr als Spiegel, das wahre Wesen liegt ja sogar für einen selbst manchmal für das ganze Leben im Verborgenen. Daher rühren ja sämtliche Missverständnissen und Machtkämpfe. Beim BL ist es eben nur so extrem. Dass auch ein gesunder sehr ähnliche Denkmuster aufweist, das bestätigen mir Erfahhrungsberichte wie deiner. Wenn der BL sich traut, hinter seine Verletztheit zu fühlen, hinter sein Urteil zu schauen, sein Bedürfnis zu erkennen und seine Verantwortung zu übernehmen, dann ist er immer noch ein BL, aber nicht (mehr) so ein Monstrum wie das gerne dargestellt wird.

    Antworten auf Anne-Marie

    Victoria

    26. Februar 2018 um 09:24 Uhr

    Bevor du einen solchen Text ins Internet stellst und einfach alle BL über einen Hut scherst, solltest du vielleicht ertsmal nachdenken! du bist kein psychologe und hast gar nicht das Recht so eine Meinung öffentlich zu vertreten! Kann ja sein dass du schlechte Erfahrungen gemacht hast und kann auch sein, dass das deine Meinung ist, jeder darf seine Meinung haben, aber so eine Boshaftigkeit und mit so einer Abfälligkeit über alle BLs oder Menschen mit psychischen STörungen zu reden geht einfach gar nicht!!!

    Antworten auf Victoria

Maya

6. November 2017 um 14:07 Uhr

Liebe Mitglieder, ich habe auch eine Beziehung mit einem Borderlineerkrankten und weiß nicht mehr weiter. Ich denke, ich habe alles über mich ergehen lassen, was ein Außenstehender niemals verstehen könnte außer eventuelle Menschen, die selbst in so einer Beziehung sind. Beschimpfungen, Handkreiflichkeiten, ich wurde bespuckt und musste mich mehrmals einschließen in der Toilette.
Nach einem Jahr der absoluten Erniedrigung bin ich dann auch ausgerastet und habe mich gewehrt, wofür ich mich schäme aber es als Notwehr gesehen habe. Ich bin in einer gesunden Familie aufgewachsen und habe niemals an mir gezweifelt oder an das Böse im Menschen geglaubt aber so langsam fühle ich mich selbst nicht mehr stark und habe Angst mich nicht mehr zu lieben und Glücklich zu sein. Ich bin sehr hilflos und habe immer noch das Bild im Kopf, wie er ist wie ich ihn doch kenne..als liebenswerten, selbstbewussten, impulsiven, bunten Vogel…aber dann kommt die Hölle, voller Hass, voller Wut, selbstzerstörerische und kranke Art an’s Licht. Wie kann ich ihm nur helfen ?
Was kann ich tun, wenn er nichts mehr spührt…es ist wie ein Nietenbesetzter Mantel den er auf einmal trägt …lüge ich mich selbst an? Glaube ich an ein falsches Bild …er geht zu einem Psychater seid ein paar Wochen aber das dauert zu lange, die Abstände sind zu groß er braucht Hilfe. Ich bin sehr verzweifelt.

Antworten auf Maya

    Chris

    17. November 2017 um 08:06 Uhr

    Ich mache genau dasselbe durch seit bald 2 Jahren. Verstehen, was ein Partner durchmacht kann nur, wer es selber erlebt (hat). Diese plötzlichen Wutanfälle wegen nichts, das Abwerten kann einen fertig machen. Man fühlt sich nur noch als Abfallkübel oder wie ein nicht mehr benötigter Kaugummi. Das Schlimmste für mich ist aber, dass alles, was sie mir zum Vorwurf macht, selber tut. Es wird alles umgedreht, als ob man eine Projektionsfläche für ihre Wut, Angst usw. ist. Nicht sie hat die Wutanfälle, nicht sie hat dies und jenes gesagt und gemacht, sondern ich. Es ist sehr schwierig bis unmöglich, damit umzugehen. Nachdem ich mich mit vielen Büchern und Stunden, ja Tage im Internet über das Thema Borderline informiert habe, mit Ärzten gesprochen habe, weiss ich schon, dass ich in Wahrheit für diese Aggressionen und Schuldzuweisungen nicht verantwortlich bin, eben nicht die Schuld trage. Doch damit umzugehen ist nochmals eine ganz andere Sache.
    Eine standhafte Beziehung mit einem Borderliner ist praktisch unmöglich. Der Partner hat keine Wahl, wenn er mit ihm zusammenbleiben will. Er muss sich voll und ganz an die Launen des Borderliners anpassen. Und er geht dabei durch die Hölle. Egal, was man sagt oder tut, oder nicht sagt oder nicht tut, es ist in diesen Phasen der “Dunkelheit”immer das falsche. Absolut keine Chance.
    Man kann höchstens versuchen, sich immer wieder bewusst zu werden, dass man weder für das eigene Glücklichen noch für dasjenige des Partners verantwortlich ist, und eben, dass man dem Borderliner nur als Projektionsfläche der Gefühle , wohl auch der schönen dient.
    Und diese schönen Gefühle, die eben genau so intensiv sind, bringen uns mehr oder weniger in eine Co-Abhängigkeit, aus der nur schwer ein Ausweg zu finden ist.
    Es würde mich freuen, mich mehr mit Dir auszutauschen.

    Antworten auf Chris

      Tanja

      29. Juli 2018 um 11:31 Uhr

      Hallo,
      Hier ist eine Borderlinerin die Angehörige sucht, die mir eventuell helfen können zu sagen, wie ich meine Beziehung verbessern kann. Ich bin zwar in einer Verhaltenstherapie und warte seid Monaten auf eine stationären Klinikaufenthalt, aber das Durchhalten ist auch für mich eine Qual, besonders da ich keinen Job mehr habe und mich zunehmend sinnlos und umsonst fühle. Und was ich hier über Angehörige lese ist noch viel Schlimmer, denn ich kann von mir sagen, dass ich viel zu viel von meinem Partner erwarte, aber dennoch versuche ihm nicht nur zu erklären, warum ich überreagiere, sondern, dass ich mein Gefühl der ungerechten Behandlung aus der Kindheit wirklich nicht loswerde. Es ist keine Ausrede. Und dennoch gibt es auch legitime Beziehungsstreits die im Alltag auftreten, und die kennt jeder, auch ohne Krankheit. Doch leider werde ich als 24 Std krank abgestempelt, auch wenn ich ehrliche, offene Gespräche über den Stand der Beziehung führen möchte und nach Lösungen suche, Pläne mache und mich zunehmend so fühle, als würde ich alles versuchen, und dennoch scheitern. Es ist nicht richtig, dass Bl. nie lieben können, nur zeitweise nicht, und es nicht richtig die Krankheit zu pauschalisieren. Es gibt sehr viele Individuen und zum Glück sieht mein Arm noch nicht so aus wie bei vielen Anderen. Es gibt tausend mal bessere Ventile als mit offenen Wunden rumzulaufen. Sowas braucht keiner!
      Ich will kein Mitleid, Ich will mich nicht rechtfertigen, Ich hasse es förmlich das ständig zu hören. Ich will Lösungen, um meinem Partner irgendwie entgegenkommen zu können. Ich will Frieden finden und wissen, ob ihr nur rumjammert oder auch Angehörige ihren Teil dazu beitragen, um sich selbst schützen zu können und wieviele dies tun und wie sie trotzdem ein halbwegs erfülltes Leben fühlen können, ohne sich immer unter Druck gesetzt zu fühlen. Eine Partnerschaft funktioniert ob mit oder ohne Krankheit nur zusammen. Der Kampf ist immer Beidseitig. Aber muss der Kampf endlos enden in der frage: Wer hat gerade Recht? Ist das nicht schon fast lächerlich. Wenn ihr irgendwelche Tipps habt, Für mich im Umgang und für ihn im Umgang als Angehöriger wäre ich sehr dankbar! Danke im voraus.

      Liebe Grüße
      Tanja (28)

    Anne

    8. Januar 2018 um 20:07 Uhr

    Liebe maya.,
    Soeben bin ich auf deinen Beitrag gestoßen und bin mir sicher dass auch ich seid 3 Jahren in so einer Beziehung stecke. Bist du denn noch mit deinem Partner zusammen?
    Erst kürzlich hatte ich ein Gespräch mit einer Neurologin der ich über meine Beziehung berichtet habe und sie meinte dass dort mit großer Wahrscheinlichkeit eine Borderline-Störung dahinter steckt.
    Ich habe mich dazu entschlossen selbst eine Therapie zu beginnen den dieses ständige Gefühlschaos ist einfach schrecklich weil ich nicht weiß wie ich damit umgehen soll.
    Ich liebe ihn wirklich sehr aber diese Abwertungen bis hin zur völligen Gefühlskälte sind nur schwer zu ertragen.
    Ich traue mich nicht ihn zu fragen ob er diese Störung hat was ich weiß dass er öfters zu einem Psychologen geht.
    Vielleicht kannst du mir einen Rat geben, den meine Freunde kommen damit gar nicht klar und verstehen natürlich nicht warum ich das alles mit mache.
    LG Anne

    Antworten auf Anne

      A

      20. Januar 2018 um 16:33 Uhr

      Hallo Anne. Im Chaos all der Beiträge im Internet habe ich gerade zufällig gesehen, dass dein BEitrag ja recht aktuell ist und das hat mich ermutigt dich direkt anzuschreiben. Deine Beschreibung erinnert mich sehr an meine Situation und ich dachte, dass uns vielleicht ein direkter Austausch weiterhilft.
      Was meinst du? Liebe Grüße

      Nils

      5. Februar 2018 um 02:31 Uhr

      Hallo anne

      Ich weiß wie du dich fühlst…. Ich bin mit einer Borderlinerin verheiratet und ich weiß selber an manchen Tagen nicht was ich tun soll….. Wir haben zusammen 4 Kinder und letztes Jahr eins verloren….. Wenn ich auf der Arbeit sitze habe ich oft Angst sie könne sich was antun und es ist meine Schuld…… Ich bin auch kein einfacher Mensch aber ich liebe sie wirklich sehr…. Nur weiß ich an manchen Tagen auch nicht mehr weiter….
      Würde mich freuen von dir mal zu lesen wie es bei dir geht….

      LG Nils

      Sema

      11. Februar 2018 um 06:05 Uhr

      Hallo, auch ich bin mit einem Bordeline zusammen und würde mich deshalb gerne austauschen.
      Vieleicht können wir auch privat schreiben.

      Lg.

    Anne-Marie

    14. Februar 2018 um 21:17 Uhr

    Falls du darüber noch reden willst biete ich mich an. Ich bin selbst BL und mein Mann BL und Narzisst, wir halten es seit über drei Jahren miteinander aus, hatten schon Paarberatung und ähnliches und ich könnte dir eventuell das ein oder andere erklären. Ohne Gewähr 😇

    Antworten auf Anne-Marie

      Tanja

      29. Juli 2018 um 11:38 Uhr

      Hallo
      Ich bin selbst Borderlinerin, und suche dringend einen Weg gemeinsam mit meinem Partner, zusammen seid 2 1/2 Jahren, der zunehmend an sich zweifelt , eine Lösung zu finden, aber wie…. Es Würde mich wahnsinnig freuen von dir zu hören 🙂

      Ps:Ich selbst bin bereits in Therapie, aber ich sehe wie es ihm geht und kann nicht einmal sagen wie sehr mir das weh tut mit anzusehen.
      Ich will nicht mehr scheitern nur weil ich mich noch nicht im Griff habe. Ich will nicht das er scheitert, weil er bei mir ist.

      Liebe Grüße

      Ines

      14. August 2018 um 12:25 Uhr

      Ich würde mich euch gerne anschließen!
      Freue mich über jede Nachricht und jeden Austausch.

Ralf

2. Oktober 2017 um 22:35 Uhr

Kann man mit einer Borderline ein verheiratet sein? Wo finde ich Unterstützung? Ich weiss nicht mehr weiter.

Antworten auf Ralf

    Anne-Marie

    14. Februar 2018 um 21:43 Uhr

    Kann man. Nur wie traumhaft die Ehe ist…..😇 eine ganz normale Paarberatung reicht, wenn der Therapeut bzw Berater ungefähr das Denkmuster von BL kennt und versteht und die Partner beide bereit sind, sich etwas sagen zu lassen.

    Antworten auf Anne-Marie

V.

2. Mai 2017 um 13:19 Uhr

Der Artikel klingt sehr einseitig und abwertend. Ist zwar besser als: Laufen sie sofort weg. Aber es setzt vorraus der Borderliner kommt nicht klar und ist krank und der Partner hingegen ist “gesund”. Doch leider durch die schwere, traumatische und missbräuchliche (emotional, wie in vielen Fällen auch physisch und sexuell) Kindheit fühlen sich Borderliner viel mehr zu Menschen hingezogen, die gerne andere schlecht behandeln und selbstsüchtig sind. Oftmals landen Borderliner in Beziehungen mit Narzissten, die erst im Laufe der Beziehung ihre wahre Natur offenbaren, bis dahin hat sich der Borderliner das Leben mit diesem aufgebaut und lebt in gewisser Abhängigkeit zum Narzissten. Der Narzisst missbraucht den Borderliner zumindest emotional, manipuliert diesen, dass er sich die schuld für die schlechte Behandlung selbst gibt, was dem Narzissten sein Verhalten bestätigt, dass der Borderliner es nicht anders verdient hat. Die kindlichen Traumata, Misshandlungen und Verhaltensweisen werden wiederholt und der Borderliner, der nie gelernt hat diese zu überwinden und gesund mit ihnen umzugehen ist zusätzlich noch in Abhängigkeit zum Narzissten gefangen und isoliert von anderen Menschen. Das man da raus nicht einfach so rauskommen kann und insgeheime einfach nur geliebt werden will, findet sich der Borderliner in widersprüchlichen Situation, mit der er einfach nicht umgehen und trennen kann wegen Verlustängsten.

Zur normalen und gesunden Menschen fühlen sich Borderliner eher nicht hingezogen, weil bewusst oder unbewusst sie sich selbst als minderwertig sehen und meinen, aus vielen Gründen, einen normalen und gesunden Menschen nur enttäuschen zu können, dass diese ihre wahre Natur sehen und merken wie unbedeutsam und minderwertig sie sind oder dass sie den Ansprüchen eines Gesunden nicht gerecht werden können.

Es wäre mal interessant einen Artikel zu lesen, der den Borderlinern Beziehungstipps gibt und nicht andersrum… denn aufgrund von der verkorksten Selbstwahrnehmung suchen sich die Borderliner einfach die falschen Partner aus und können sich von diesen nicht lösen.

Viele Grüße

Antworten auf V.

    John

    30. Mai 2017 um 16:30 Uhr

    Guten Tag V.,

    ich möchte jetzt nicht sagen das dein Kommentar generell falsch ist, aber man muss trotzdem sehen das die Borderline Erkrankung sehr vielfältig ausfallen kann.
    Ich für meinen Teil bin in einer Beziehung mit einer Borderlinerin, Ich für meinen Teil würde mich als “gesunden” Menschen bezeichnen.
    Ich weiß das Sie das mit ihrem Kommentar nicht verallgemeinern möchten aber es gibt durchaus die Möglichkeit das sich auch Borderliner zu “normalen” oder “gesunden” Menschen hingezogen fühlen.

    Sie hat mir von Anfang an klar gemacht das Sie eine Borderlinerin ist, hat mir Ihre Leidensgeschichte erzählt und mich damit darauf vorbereitet. Klar ich werde wahrscheinlich nie Ihre Gedankengänge 100% nachvollziehen können. Aber wir arbeiten beide hart daran das die Beziehung zwischen uns beiden funktioniert.

    Auf jeden fall um zurück zu kommen, ich merke selber wie sie teilweise mit Verlustängsten zu kämpfen hat, mich idealisiert und im nächsten Moment wieder völlig abwertet. Ich habe es aber als Charakterzug akzeptiert. Ich gebe zu es ist nicht leicht mit einer Borderlinerin, manchmal verstehe ich einfach garnichts mehr, sie tut mir teilweise mit Ihren Worten und taten weh. Aber ich kann inzwischen schon sehr gut differenzieren ob es jetzt ist weil ich etwas falsch gemacht habe oder wegen der Krankheit.

    Ich muss auch zugeben das ich sagen muss das ich noch nie eine so intensive Beziehung wie diese jetzt gehabt habe. Aber wie gesagt, wir beide versuchen daran zu arbeiten, die Krankheit etwas besser zu verstehen, zu verstehen wie Sie sich selber helfen kann, wie ich ihr eventuell helfen kann.

    Es klappt bisher seit 1 1/2 Jahren wunderbar. Wir reden über alles und sehen das als gute Möglichkeit sich dem anderen zu öffnen.
    Ich bin auf jeden fall bisher sehr glücklich mit Ihr auch wenn es ab und an mal Situationen gibt in denen ich am liebsten einfach gegenan gehen würde. Aber da greift mein Verstand und sagt das ist ihre Krankheit.

    Naja soviel dazu. Ich glaub ich hab genug geschrieben.

    Liebe Grüße

    Antworten auf John

      Philipp

      16. August 2017 um 15:28 Uhr

      Hi John du ich lebe seit 9 Monaten in einer Beziehung mit einer Frau die Borderline hat.
      Ich muss dir absolut recht geben es ist eine besondere Beziehung und ich will sie niemals missen wollen.aber wie du sagtest es ist schwer.verdammt schwer sogar.es gibt tage wo man am liebsten ausbrechen würde.du lebst schon lange in so einer beziehung.kannst du mir n paar tips geben?

      Etienne

      3. November 2017 um 15:46 Uhr

      Hallo John,

      Ich habe deinen Artikel gelesen und muss sagen.. vielen Dank dafür und hoffe, mich mal mit dir unterhalten zu können. Ich bin seit dem 18.07.2017 mit einer Frau in einer Beziehung, die ebenfalls sehr unter der Krankheit leidet. Wir erwarteb ab nächsten Jahres im Mai ein Kind.. Sie packte aber leider erst heute mit der Wahrheit raus, weil Sie es sich selbst nicht eingestehen wollte/konnte.. da Sie sich ja wieder von mir differenziert, da ich ein normaler, gesunder Mensch bin. Ich richte mich mit der Bitte an Dich.. mir evtl. zu helfen. Ich möchte die besagte Frau wirklich sehr ungern verlieren, aber seit 2 Tagen hat Sie sich von mir getrennt, Leben aber gemeinsam in einer großen Wohnung.. Es wäre wirklich toll, wenn Du mir da helfen könntest.. mit Tipps usw.

      Alles alles Gute weiterhin..

    Fröschli

    9. Januar 2018 um 14:57 Uhr

    Es gibt ein sehr Gutes Buch darüber. Mir hat es sehr viel geholfen. Es gibt Erklärung und Tipps für Angehörige. Schluss mit dem Eiertanz heisst es.

    liebe Grüsse

    Antworten auf Fröschli

    Jas

    11. Januar 2018 um 21:16 Uhr

    Hallo du hast so recht damit was du geschrieben hast ich bin selbst Borderlinerin und war jetzt seit fast 2 Jahren mit einem narzissten zusammen es war so schlimm.. als hätte ich die traumatischen Erlebnisse aus meiner Kindheit nochmal erlebt nicht genau so aber vieles war einfach so ähnlich und jetzt geht es mir noch schlimmer als vor der Beziehung. Ich kann das immer noch nicht ganz realisieren ich werde jetzt auch wieder in Therapie gehen.

    Antworten auf Jas

      Jas

      11. Januar 2018 um 21:20 Uhr

      V.
      Sorry hatte vergessen zu erwähnen an wen die Nachricht gehen sollte..

    Anne-Marie

    14. Februar 2018 um 21:49 Uhr

    Danke!
    Unterschreibe ich. Und das Schwarz-Weiß-Denken, das uns vorgeworfen wird, ist beim Autor selbst genau der Grund für diese einseitigen Artikel. Ich hätte so gerne Hilfe und Strategien um eine normale Partnerschaft zu leben, aber selbst unser Paartherapeut ist ratlos, das kann doch nicht so schwer sein? Schade, dass in dieser ach so aufgeschlossenen Zeit noch Stempel verteilt und Vorurteile gefüttert werden.

    Antworten auf Anne-Marie

    jürgen

    16. September 2018 um 01:27 Uhr

    Das ist für mich absolut richtig. Und ich würde Dir empfehlen, dir eine Beziehung länger anzuschauen bevor man sich zu schnell bindet. Manchmal ist auch ganz gut alleine zu bleinen. Eine Traumatherapie könnte Dir auch helfen.

    Gruss

    Bärenmann

    Antworten auf jürgen

Lilly

26. März 2017 um 19:52 Uhr

Hey, ich habe Borderline und lebe in einer Beziehung.
Die Beziehung ging schon mal schnell kaputt, da ich mir nicht helfen lassen wollte, damals nur wegen SVV… Ich wusste noch nicht, dass ich Borderline habe, bis ich in eine Klink kam und behandelt wurde… Nach 2 Monaten kam ich wieder mit meinem Freund zusammen, da wir beide eingesehen haben, dass wir Fehler gemacht haben… Wir reden seit dem immer offen und ehrlich miteinander und ich habe gelernt, dass ich meine innere Energie nicht nur auf meinen Freund, sondern auf mein ganzes Umfeld verteilen soll… Das entlastet mein Freund sehr, da wir beide noch zur Schule gehen und viel zu tun haben außerhalb unserer Beziehung…

Antworten auf Lilly

Jörg

22. März 2017 um 04:20 Uhr

Ich leide seit gut 3 Jahren unter einer”Borderliner-Beziehung”und mittlerweile unter Stalking.Sie lässt trotz richterlicher Anordnung und in Gewahrsamnahme nicht von mir und meinem persönlichem Umfeld ab.Jeglicher kontakt birgt die erste halbe bis 1Std vollen Charm,Verständniss,völlige Liebenswürdigkeit(wow das ist meine Frau) aber dann kommt das völlige Gegenteil(kann mitunter auch schon mal am nächsten Tag oder std später kommen) dann ist man das völlige Arschloch, hat sie zurückgewiesen,nicht verstanden,Sie verlassen,irgend etwas “nicht gemacht”wird bespuckt und körperlich angegriffen und einem erklärt wie grundlos er doch das allerletzte gehasste auf dieser Welt ist.Ich bin mittlerweile so weit dass ihrer Drohungen sich umzubringen nicht mehr nachkomme und wenn Sie es wirklich(und nicht wie alles als Druckmittel einsetzt)wahr machen würde für alle Beteiligten als die beste Lösung sehen würde.Tut mir Leid dass ich so sprechen muss aber ich habe auch noch mein Leben und möchte dies nicht von”meinem Partner”abhängig machen müssen.Ich wünsche Euch allen das Ihr niemals in eine solche Situation kommt.
Ich wünsche Euch alles Gute;Gruss;Jörg

Antworten auf Jörg

    Jens

    10. April 2017 um 23:49 Uhr

    Hall Jörg,

    ich mußte lächeln über Deinen Kommentar … ich selbst habe jetzt Monate der absoluten Hölle hinter mir .. da fällt einem irgendwann nichts mehr ein … und man muß sich selbst schützen …
    die größte Liebe relativiert sich irgendwann … totaler Irrsinn der einem widerfahren kann … gibt es denn nicht eine Möglichkeit diesen Menschen … davon zu überzeugen, daß sie Hilfe benötigen … an dieser Stelle bin ich auch nicht weiter gekommen …ohne Einsicht …bleibt nur die Trennung … denke ich. Gruß Jens

    Antworten auf Jens

Hannes W.

3. Oktober 2016 um 16:08 Uhr

Hallo,
danke für diesen Artikel, ich habe mich vor einigen Jahren in eine Frau mit Borderline verliebt. Wir sind innerhalb von kürzester Zeit zusammengezogen und am Anfang lief alles prima. Ich dachte sie wird die Liebe meines Lebens. Zu der Zeit ging alles relativ schnell – ich lernte ihre Eltern kennen, sie meine usw. Ich bin als Mensch schon immer unternehmungslustig, fröhlich, sehr gepflegt und liebte mich mit vielen Menschen zu umgeben.

Heute ist es leider das Gegenteil. Lebe mittlerweile zurückgezogen, keine Spur von Lebensfreude, Freunde haben sich von mir distanziert. Bin leider in ein schwarzes Loch gefallen, wo ich leider total hilflos mit dieser Situation bin und trinke sogar. Der Job ist auch zur Nebensache geworden. Ich werde von ihr ständig angegriffen und hab angefangen mich im Internet über dieses Thema zu beschäftigen, mittlerweile bin ich sogar auf der Suche nach einer Therapie. Ich glaub, dass ich keine andere Wahl sehe als mich von ihr zu trennen…

Gruß

Antworten auf Hannes

    Eduard Seehofer

    8. Dezember 2016 um 10:46 Uhr

    Hallo Hannes, vorwegmal Trost und ein wünschenswertes Kopf hoch von meiner Seite auf diesem Weg.
    Bin zur Zeit selbiger bzw. mehrmaliger Konfrontation mit meiner geliebten Borderlinerin nahezu am Ende.
    Verbringe in strittigen Phasen sehr viel Zeit im Internet um Erfahrungen, Umgang und Beziehungsverbesserungen zu sammeln.
    Im Bezug dessen, können wir einander stützen und unser Selbstwertgefühl stärken.
    Gruss Eduard

    Antworten auf Eduard

Nine

18. Juli 2016 um 15:16 Uhr

Ach ja ihr müsst daß ja alle wissen. .. ich habe diese Erkrankung und es trifft jedenfalls 75% zu mir zu! Manchmal raste ich echt extrem aus mein freund tut mir leid …

Antworten auf Nine

    Monika

    8. November 2016 um 18:53 Uhr

    Ich bin 42. Hab zwei gescheiterte Ehen hinter mir. Und mehrere Beziehung die auch nicht funktioniert hatten. Mein Psychotherapeut sagte mir ich hätte Ansatz von Borderline Beziehung Störung. Ich hab oft das Gefühl das ich mir mit meinem Verhalten im Wege stehe. Ich möchte es so gerne verändern. Kann mir jemand Tipps geben? Oder so ähnliches erlebt?

    Antworten auf Monika

      match-patch

      17. November 2016 um 22:17 Uhr

      Liebe Nine,
      vertraue ruhig deinem Therapeuten, gemeinsam mit ihm kannst du versuchen, dieses Thema anzugehen und so den Weg für eine gelingende Partnerschaft ebenen. Selbsterkenntnis ist sehr wichtig, um (Beziehungs)-Muster durchbrechen zu können…
      Alles Gute
      Dein match-patch Team

match-patch.de

31. Mai 2015 um 18:22 Uhr

Natürlich nicht, wir freuen uns über jeden Kommentar.
Sogar über einen kritischen. 😛

Antworten auf match-patch.de

Frieda

30. Mai 2015 um 13:22 Uhr

“An einem Partner liegt Borderlinern grundsätzlich wenig obwohl er intensiv nach dem Traumpartner sucht.”

Es gibt Beziehungen zwischen “normalen” und Menschen mit einer Borderline-Störung die Jahrzehnte halten. Diese Ausssage ist völlig falsch.
Davon abgesehen, “normale” Menschen suchen nicht selten nach dem Traumpartner? Ich weiß wie diese Zeile zu verstehen ist, aber das ist eine total negative Pauschalisierung.

Ziemlich einseitiger Text, der Menschen mit einer solchen Störung als Monster darstellen lässt. Alleine die Bezeichnung “der Borderliner” charakterisiert den Betroffenen ja nur mit der Krankheit. Menschen mit einer Borderline-Störung haben viele andere Seiten, wie andere Menschen auch und genauso viele positive Eigenschaften. Natürlich ist eine solche Beziehung nicht einfach und oft sehr schwierig. Aber auch bei einer “normalen” Beziehung, gehören immer zwei Menschen dazu. Damit möchte ich dem gesunden Partner nicht in den Rücken fallen, denn dieser benötigt ebenfalls Unterstützung und gegebenenfalls therapeutische Hilfe. Es kommt auch immer darauf an, wie ausgeprägt die Störung ist, denn jede Ausprägung einer Borderline-Störung kann sehr unterschiedlich sein. Und befindet sich ein Mensch der an einer Borderline-Störung leidet bereits in therapeutischer Hilfe, spricht das doch auch für die Bereitschaft des erkrankten, zu Lernen, mit der Krankheit umgehen zu können. So etwas braucht einfach Zeit und viel Geduld. Wenn der gesunde Partner merkt, dass er das nicht schafft, sollte er entweder selbst therapeutische Hilfe annehmen, gebenenfalls eine Paartherapie oder man muss die Beziehung aufgeben.
An jeder Beziehung muss gearbeitet werden ob oder ohne Krankheit. Natürlich gestaltet sich die Beziehung zu einem erkrankten komplizierte. Das stelle ich überhaupt nicht in Frage.

Der Text hinterlässt den Eindruck, als sei eine solche Beziehung unmöglich, lässt die Betroffenen äußerst schlecht wegkommen, es wird nur einseitig über die Krankheit berichtet. Die Borderline-Störung steht hier stellvertretend für “den Borderliner” der von Wutanfällen geleitet wird, seine Partner nur verletzt und ein äußerst egoistisches, krankhaftes Leben führt, auf der suche nach dem glorifizierten Partner, der selbst üerhaupt nicht unter seiner Störung leidet, nicht einfühlsam sein kann, niemanden liebt und dabei über emotionale Leichen geht.

Vielen Dank für diesen einseitigen Text, der Menschen mit einer Borderline-Störung unter Generalverdacht stellt.

Antworten auf Frieda

    Jessy

    27. April 2017 um 14:33 Uhr

    genau das dachte ich auch beim lesen…bin selbst betroffen und mir liegt sehr viel an meinem partner…hier werden borderliner wieder als total liebensunwerte personen pauschalisiert, die garnicht in der lage sind, eine beziehung zu führen….
    der text ist abartig und stigmatisierend geschrieben und nicht objektiv, sondern bedient sämtliche vorurteile, die menschen an sich, über borderliner haben.
    der text signalisiert schon fast :”haltet euch bloß fern von borderlinern, denn ihr bedeutet einem borderliner nichts”

    ich bin mit deinem text dacore. sowas sollte man echt löschen

    Antworten auf Jessy

      Florian

      19. Oktober 2017 um 20:34 Uhr

      Hallo jessi ich würde gern mehr erfahren darüber meine Partnerin bzw wir wollen es noch mal versuchen und wollte mich einlesen was kann was auslösen usw wäre dir sehr dankbar
      Meine Partnerin leidet an borderline und wäre über jeden Tipp dankbar

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