Zum Muttertag: Die ideale Mutter

von | 9. Mai 2012

Die meisten Mütter gehen in ihrer Mutterrolle auf, doch viele Mamas zweifeln auch, ob sie alles richtig machen und dem Bild der idealen Mutter gerecht werden.

Muttertag die ideale MutterWas eine ideale Mutter ist, fängt beim Namen schon an: „Mutti“ klingt zu sehr nach Sauerbraten am Sonntag, „Mami“ verniedlicht die komplexe Rolle einer Mutter vielleicht etwas und als „Mama“ möchten sich auch nicht alle bezeichnen lassen. Junge Mütter müssen ihre Rolle erst einmal finden, denn ihnen wird ein idealisiertes Mutterbild durch die Medien oder die Familie vermittelt. Und sie selbst stellen auch einige Ansprüche an sich.

Die ideale Mutter

Die ideale Mutter passt natürlich vier Wochen nach der Geburt wieder in ihre Knackpojeans, sieht blendend aus, da sie schließlich total glücklich ist. Sie kann sich auf die Unterstützung durch den Kindsvater verlassen, sie ist entspannt und ist ihrem Liebsten deshalb auch stets eine sexy Bettgefährtin. Den Haushalt macht sie mit links, denn schließlich geht sie ja auch noch arbeiten, um ihre Karriere nicht zu vernachlässigen. Nichtsdestoweniger erzieht sie ihre Kinder optimal, denn sie kennt sämtliche aktuelle Ratgeberliteratur und nimmt an vielen förderlichen Babykursen teil. In ihrer Freizeit trifft sie sich mit anderen Latte-Macchiato-Müttern in angesagten Cafés und die Babys sitzen hübsch zurechtgemacht in ihrem Hochstuhl daneben, quengeln nicht und benehmen sich überhaupt ordentlich – die ideale Mutter macht ja schließlich aufgrund des Literaturstudiums und ihres angeborenen Mutterinstinktes alles richtig in der Erziehung!

Die reale Mutter

Die reale Mutter zieht nach der Geburt ihre bequemen Schwangerschaftsklamotten wieder an, denn die Gebärmutter muss sich erst langsam zurückbilden. Die Strapazen der Schwangerschaft und der Geburt haben ihre Spuren hinterlassen. Sie denkt nicht mal an Sex, sondern ist froh, dass die Geburtsverletzungen gut abheilen. Den Kreißsaal haben sie als modernes Paar betreten. Dort findet übrigens nicht nur die Geburt, sondern auch eine Zeitreise in die 1950er Jahre statt. Irgendwie klappt das mit der gerechten Rollenaufteilung nicht. Er unterstützt seine Frau, aber das ist ja gerade das Problem! Wer unterstützt, administriert lediglich und die Hauptlast liegt auf dem anderen. Warum kann sie ihn nicht unterstützen?!? Klar macht sie den Haushalt mit links, denn rechts hält sie ja ihr Baby. Deshalb gibt es auch nur noch „Einhandessen“ – mit einer Hand wird gekocht und gelöffelt. Die reale Mutter hat oftmals Zweifel, ob sie alles richtig macht, schaut alle paar Minuten nach, ob das schlafende Baby noch atmet etc.

Und dennoch ist Mutter zu sein ein großes Geschenk der Natur und eine Mutter erlebt so innige Glücksmomente mit ihrem Kind, die sie noch nie gekannt hat. Wahrscheinlich spüren Sie viel Druck von außen – machen Sie sich deshalb innerlich möglichst wenig Druck. Sie müssen als Mutter nicht perfekt sein. Das wichtigste ist die bedingungslose, beschützende Liebe zu ihrem Kind.

In diesem Sinne wünschen wir allen Mamas, Muttis, Mamis und Müttern einen schönen, entspannten Muttertag!

Foto: gänseblümchen  / pixelio.de

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