Partnersuche: Die schwierige Suche nach Miss Perfect und Mr. Right

von | 17. Oktober 2010

Endlich den oder die Richtige/n zu treffen ist der ersehnte Wunsch einsamer Singles, doch die Partnersuche scheint in der modernen Gesellschaft zunehmend schwerer zu werden.

Suche nach Mr. RightTom ist 38 Jahre alt, sportlich, selbständiger Architekt, wohnt in einer stylish eingerichteten Eigentumswohnung und ist seit Jahren Single. Genauso wie die hübsche an Kunst und Kultur interessierte 35jährige Annette, Mitarbeiterin im Vertrieb einer großen Firma. Damit sie attraktiv für den Arbeitsmarkt- bzw. ihren Arbeitgeber ist, muss sie sich ständig weiterbilden. Tom und Annette sind treu, ehrlich und humorvoll und wünschen sich eine Partnerschaft. Auf den ersten Blick würden die zwei gut zusammenpassen. Doch sie haben Probleme, sich zu finden. Beide sind beruflich viel unterwegs und wissen nicht, wohin sie das nächste Projekt führt. Sie sind zeitlich stark beansprucht und haben unterschiedliche Vorstellungen über ihr Leben und eine Beziehung. Aber eines haben sie gemeinsam: sie wollen einmal eine Familie gründen. Deswegen steckt Druck hinter der Partnersuche, denn die „biologische Uhr“ tickt…

Gesellschaftliche Veränderungen erschweren die Partnersuche

Neben vielen individuellen Hindernissen gibt es neue gesellschaftliche Entwicklungen, die es den Singles schwer machen, zueinander zu finden und beisammen zu bleiben. Die moderne Gesellschaft hat sich verändert und diese Veränderungen stellen uns vor neue Herausforderungen – auch in der Liebe.

Auf Menschen zwischen 20 und 30 Jahren lastet ein hoher Druck: Gerade erst haben sie ihre Ausbildung angefangen und abgeschlossen, sollen sie auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt Fuß fassen und sogleich Karriere machen. Das erfordert die Bereitschaft, den Anforderungen der Globalisierung zu genügen und ein internationales Leben zu führen. Da die Mitglieder dieser Personengruppe im Familienalter sind, möchten sie einen Lebenspartner oder zumindest einen Lebensabschnittsgefährten finden und da es bald zu spät sein könnte, steht die Familienplanung an. Für die Familie möchten sie vielleicht eine Immobilie erwerben und aufgrund des unsicheren Sozialstaates sollen sie selbst für ihre Rente vorsorgen. Darüber hinaus müssen sie öfter ihre Lebensziele reflektieren und abschätzen, ob und falls ja, um welchen Preis diese realisierbar sind. Somit ist es nicht erstaunlich, dass sich überdurchschnittlich viele Singles in dieser Altersgruppe finden.

Es ist zudem komplizierter geworden, sich in den pluralisierenden Lebensstilen zurecht zu finden und sein Lebenskonzept mit dem eines Partners abzustimmen. Die Pluralisierung von Milieus und Lebensstilen führt zu einer Menge alternativer Lebensformen (traditionelle Ehe, zusammenwohnende Paare in nichtehelicher Lebensgemeinschaft, Paare ohne gemeinsamen Haushalt, Alleinerziehende, Singles usw.). Die Gründe für die steigende Pluralisierung sind vielfältig und spielen oftmals zusammen. Der gesellschaftliche Wandel der Werte ist die gängigste Erklärung neben gestiegenem Wohlstand, Frauenerwerbstätigkeit und Bildungsexpansion. Zwar haben sich die Werte verändert, dennoch werden Ehe und Familie nach wie vor sehr geschätzt.

Veränderte Anforderungen an Partner und Partnerschaften

Die Entstehung „neuer Frauen“ und „neuer Männer“ ist ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Problematik der Partnersuche. Das Rollenverständnis hat sich gewandelt und die Rollen sind nicht mehr klar verteilt. Auch die Bindungsvorstellungen sind nicht mehr automatisch dieselben wie früher. Die Liebe ist zur Grundlage von Partnerschaften geworden. Die Anforderungen an den Partner und die Partnerschaft sind höher und Paarbeziehungen können individueller gestaltet werden. Dazu müssen die Lebenskonzepte des Liebespaares aufeinander abgestimmt und gemeinsame Ziele vereinbart werden, was Toleranz, Verhandlungs- und Kompromissfähigkeit erfordert. Aufgrund des hohen Liebesideals steigt die Bereitschaft, unbefriedigende Partnerschaften eher zu beenden. So kommt es zu einer Aneinanderreihung von Partnerschaften im Laufe des Lebens. Negative Beziehungserfahrungen können sich wiederum negativ auf die Partnersuche auswirken. Das Scheitern von Liebesbeziehungen kann frustrierend sein, aber aus jedem Neuanfang ergeben sich auch neue Chancen.

All diese Phänomene führen zu Verunsicherung bei der Partnersuche und machen es den Singles schwerer, sich anzunähern. Auch Tom und Annette spüren die Auswirkungen des gesellschaftlichen Wechsels, die zu Missverständnissen in der Liebe beitragen können. Dennoch ist die Liebe es Wert, sich aufeinander hinzubewegen. Was wohl aus den beiden wird? In ihrer realen Welt braucht es Zeit und Glück, sich zu finden. Das Internet stellt eine gute Möglichkeit dar, um gezielt auf Partnersuche zu gehen und den Familienwunsch irgendwann zu verwirklichen…

Foto: © frank peters – Fotolia.com

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