Cuffing Season – Singles verlieben sich in der kalten Jahreszeit schneller

von | 19. Februar 2026

In der kalten Jahreszeit wächst das Bedürfnis nach Nähe und Wärme. Viele Singles sind in der Cuffing Season besonders offen für eine neue Partnerschaft.

Draußen ist es eiskalt, man möchte sich am liebsten an jemanden kuscheln, der einen wärmt und Geborgenheit schenkt. Singles kennen das Gefühl gut, wenn die Sehnsucht nach körperlicher und emotionaler Wärme besonders groß ist. Deshalb entstehen viele Beziehungen im Winter.

Cuffing Season: Definition

Der englische Begriff „cuffing“ bedeutet eigentlich “festbinden” und meint einen Datingtrend, bei dem Singles gezielt nach einem Partner suchen, um in der kalten Jahreszeit nicht allein zu sein. Graue Wintermonate verstärken das Bedürfnis nach Geborgenheit und Zweisamkeit. Jetzt gehen auch Singles eine Partnerschaft ein, obwohl sie normalerweise gar nicht so stark an einer Bindung interessiert sind, um die Winterzeit zu überbrücken. Oftmals sind diese Paarbeziehungen von kurzer Dauer, denn wenn der Kuschelbedarf gedeckt ist und der Frühling kommt, enden viele „Cuffs“.

Singles in der Cuffing Season

Warum steigt der Wunsch nach einem Partner eigentlich, wenn die Temperaturen fallen? Womöglich liegt es daran, dass wir Menschen “Rudeltiere” sind und im Winter war es schon immer besonders sinnvoll, zusammenzurücken und sich zu wärmen. Dazu kommen die winterlichen Rituale wie Advent, Weihnachten und Silvester, die mit viel Liebe und Familiensinn aufgeladen sind. Der Wunsch nach einem Partner wird dadurch oftmals gesteigert. Vor allem, wenn Singles romantische Weihnachtsfilme anschauen, zu Familienfeiern eingeladen werden, alleine bei der Weihnachtsfeier auftauchen und abends einsam mit einer Wärmflasche im Bett liegen. Aber auch die Tatsache, dass die Tage so kurz sind und manch einer unter einem Winterblues leidet, könnte mitspielen. Schließlich sinkt unser Serotoninspiegel im Winter und durchs Verlieben steigt der Pegel wieder an.

Wie lange hält die Winterliebe?

Eine offene Kommunikation steht bei dieser Art der Beziehung an oberster Stelle. Möchte man sich nur die kalte Jahreszeit etwas versüßen, sollte der Partner das natürlich wissen. Dann setzt möglichst früh Grenzen und respektiert auch die des Partners. Sprecht darüber, was passiert, wenn der Winter vorbei ist und wie ihr mit einer Trennung umgeht. Wollt ihr trotzdem in Kontakt bleiben, Freunde sein, euch im nächsten Winter wieder miteinander einigeln?

Nicht selten aber dauern solche Partnerschaften über den Winter hinaus, vor allem wenn Vertrauen und gegenseitiger Respekt gegeben sind. Die Beziehung hat Potential, wenn ihr euer Verliebtsein offen auslebt, euch gegenseitig Freunden und Familie vorstellt und Pläne für die Zukunft schmiedet.

Wie ihr miteinander sprecht und worüber ihr redet, gibt ebenfalls Aufschluss über die Ernsthaftigkeit eures Winter-Flirts. Kannst du dich dem Partner gegenüber öffnen, ist er wirklich interessiert an deinen Gefühlen, Meinungen und Werten? Löst ihr Konflikte fair und auf Augenhöhe? Sprecht ihr auch über Ängste, Sorgen und eure großen und kleinen Geheimnisse?

Aber das Wichtigste ist das Gefühl, dass aus dem Verliebtsein tatsächlich Liebe wird, du dich aufgehoben, geborgen und wertgeschätzt fühlst. Dann hat euer Winterliebe gute Chancen darauf, die große Liebe zu werden.

Foto: depositphotos.com

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