Verlieben

von | 21. September 2014

Wir verlieben uns in Menschen, die wir attraktiv und sympathisch finden. Gemeinsamkeiten, eine gute Konversation und die Hormone tragen zur Verliebtheit bei.

verliebenWer sich verliebt, der entwickelt ein intensives Gefühl der Zuneigung zu einem andern Menschen, begleitet von körperlichen Symptomen. Das Gefühl der Verliebtheit stellt Nähe her und man sieht den anderen durch die rosarote Brille. Diese wird im Laufe der Zeit abgelegt und man betrachtet sein Objekt der Begierde realitätsnäher.

In wen verliebt man sich?

Wir verlieben uns in jemanden, den wir sympathisch und attraktiv finden. Außerdem verlieben wir uns in Menschen, die uns ähnlich sind oder die Eigenschaften haben, welche unseren Bezugspersonen ähneln. Einige Forscher betonen, dass die Qualität der Konversation wesentlich zum Verlieben beiträgt. Allerdings kann das Gefühl der Verliebtheit auch mit einer Fehlattribution verbunden werden wie uns das berühmte Brückenexperiment lehrte. In einer aufregenden Situation verlieben wir uns leichter (in den falschen Menschen?) als in einem entspannten Moment.

Verlieben: Die Hormone sind schuld!

Neurobiologen gehen davon aus, dass eine Vielzahl biochemischer Mechanismen daran beteiligt ist, wenn wir uns verlieben. Bei Verliebten können hormonelle Veränderungen festgestellt werden. Manche Forscher vergleichen den Zustand des Verliebtseins mit einem Drogenrausch. Weil bei Verliebten Dopamin ausgeschüttet wird, empfinden wir das Verliebtsein als Glückszustand und können uns eine monogame Beziehung vorstellen. Neurotrophin soll für die typische Euphorie am Anfang einer Liebesbeziehung verantwortlich sein. Dann sinken Hemmschwellen und die Unzurechnungsfähigkeit steigt. Serotoninmangel kann uns im Zustand des Verliebens dazu veranlassen, uns neurotisch zu verhalten, indem wir zwanghaft auf unser Objekt der Begierde fixiert sind. Das Bindungshormon Oxyocin entsteht schon beim Küssen und Kuscheln. Das Testosteron im Blut sinkt bei verliebten Männern und steigt bei verliebten Frauen. Somit passen sich Mann und Frau an, was zur Harmonie beiträgt. Allerdings pendelt sich der Testosteronspiegel im Laufe der Zeit wieder ein. Ob das für partnerschaftliche Disharmonien verantwortlich ist…?

So schön und aufregend die Phase der Verliebtheit auch ist: Sie ist anstrengend und sie vergeht wieder. Entweder lösen sich die Gefühle auf oder sie gehen in Liebe über.

Foto: © ViewApart – Fotolia.com

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