Die Kunst den Mann fürs Leben zu finden

von | 11. Januar 2011

Tipps und Tricks, wie man den Mann fürs Leben finden kann, finden Sie in dem Buch "Die Kunst den Mann fürs Leben zu finden" von Ellen Fein und Sherrie Schneider.

Damit haben sich schon viele Single-Frauen beschäftigt und mehr oder weniger befriedigende Antworten gefunden. Was mache ich falsch? Bin ich zu hässlich? Zu anspruchsvoll? Sind die Männer zu anspruchsvoll? Fragen über Fragen, welche die amerikanische Psychologin Ellen Fein und die Journalistin Sherrie Schneider in ihrem Bestseller „Die Kunst, den Mann fürs Leben zu finden“ über Bord werfen. Sie gehen vielmehr davon aus, dass Männer Jäger sind und stolzes Wild begehren. Wie „frau“ zu einem stolzen Wild wird, haben sie in Form vieler Regeln dargestellt, von denen wir einige näher betrachten.

Dem Mann die Führung überlassen?

Schon die Oma predigte, sich als Frau rar machen, dem Mann die Führung überlassen, nicht zu schnell weich werden, sich mit dem Sex Zeit lassen und nach Mittwoch keine Einladungen mehr für Samstag annehmen. Klingt längst überholt in Zeiten der Emanzipation. Aber es ist auf Dauer nicht schön, nach einem anstrengenden Arbeitstag in die leere Wohnung zu kommen. Deswegen muss „frau“ ihr Glück irgendwie selbst in die Hand nehmen. Das ist emanzipiert!

Wichtig ist, so die Autorinnen, anders als andere Frauen zu sein: selbstsicher, sich nicht anbiedernd, nicht verzweifelt oder ängstlich wirkend, hübsch zurecht gemacht, etwas unnahbar und entspannt. Eine solche Frau spricht den Mann grundsätzlich nicht zuerst an, sondern präsentiert sich so, dass er sie anspricht. Auch darf sie ihn nicht zum Tanzen auffordern. Allerdings mögen es meiner Erfahrung nach die Männer durchaus, wenn eine Frau auf sie zugeht. Weiter sollen die Frauen Männer nicht anstarren und beim Kennenlernen und dem Rendezvous nicht zuviel reden, sondern geheimnisvoll wirken.

Regeln für das Rendezvouz

Das Rendezvous plant der Mann und der Treffpunkt soll in der Wohngegend der Frau sein. Die Frau lässt sich vor ihrer Wohnung abholen oder die beiden treffen sich im Restaurant. Als Gesprächsthemen sind zu persönliche Dinge wie berufliche und familiäre Schwierigkeiten, Heiratsabsichten, gesundheitliche oder psychische Probleme genauso wie Erziehungsfragen der Kinder tabu. Falls bereits Kinder da sind, sollen diese erst vorgestellt werden, wenn er das vorschlägt und sich die Partnerschaft verfestigt hat. Außerdem darf eine Frau sich nicht an der Rechnung beteiligen, dafür sich die Tür aufhalten und den Stuhl zurecht rücken lassen. Beim Nachhausebringen bittet sie ihn nicht mit hinein, aber ein flüchtiger Abschiedskuss ist erlaubt. Das nächste Treffen schlägt ebenfalls der Mann vor und zwar noch am selben Abend oder einige Tage danach. Klingt recht altertümlich, aber es geht noch weiter: Grundsätzlich ruft der Mann an und falls sie nicht da ist, ruft sie nicht sofort zurück, sondern lässt ihn ein paar Stunden zappeln. Zudem beendet die Frau die Telefongespräche und auch die Verabredungen, welche ein- bis zweimal wöchentlich stattfinden. Soll er sie vermissen, verreist sie für eine Woche alleine. Das erhöht die Spannung und somit sein Interesse, so die Grundthese des Buches.

Keine Zeit an den falschen Mann verschwenden

Um nicht unnötig Zeit mit den falschen Männern zu verschwenden, so Fein und Schneider, macht sie Schluss, wenn sie kein romantisches Geschenk zum Geburtstag oder Valentinstag bekommt. Oder wenn sich herausstellt, dass der Mann lediglich Sex, sie aber eine Partnerschaft will. Genauso wenig kommen verheiratete oder liierte Männer in Frage. Es lohnt sich nicht, einen Mann ändern zu wollen. Wenn er nicht (mehr) interessiert ist, wendet sie sich von ihm ab und stürzt sich in ein neues Abenteuer, um sich abzulenken. Frei nach dem Motto: Neues Spiel, neues Glück.

Gut aussehen für den Mann

Wenn es nach den Autorinnen geht, soll „frau“ sich die Nase operieren lassen, wenn ihr diese nicht gefällt und nie ihr Schminktäschchen beim Joggen vergessen. Sie soll lieber die neuesten Modezeitschriften lesen statt Sartre und schon Teenies sollen ihr Taschengeld in Maniküre und Make-up investieren. Das klingt wenig feministisch, dafür amerikanisch. In Deutschland wirkt eine Frau, die sich alle paar Meter den verlaufenen Lippenstift beim Joggen nachzieht, einfach nur lächerlich.

Es ist vielleicht interessant, einige Tipps auszuprobieren – Spaß macht es bestimmt und meine Freundin Anita sagt, es funktioniert sofern man die Ratschläge wohl dosiert anwendet!

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