Warum stellen Kinder so viele Fragen?

von | 18. Juni 2015

Wenn Kinder mit etwa 3 Jahren die Verbindung zwischen Ursache und Wirkung begreifen, fangen sie an, Fragen zu stellen. Antworten auf Warum-Fragen finden...

Kinderfragen„Der, die, das, wer, wie, was, wieso, weshalb, warum, wer nicht fragt, bleibt dumm! Tausend tolle Sachen, die gibt es überall zu seh’n, manchmal muss man fragen, um sie zu versteh’n!“ Das Lied der Sesamstraße beschreibt genau, was Kinder den ganzen Tag über beschäftigt: Es gibt tausend tolle Sachen um sie herum und manchmal müssen sie halt fragen um sie zu verstehen. Und Eltern tun gut daran, all die Fragen auch zu beantworten, denn „Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht.“ (Erich Kästner).

Kinderfragen sind wichtig für die Entwicklung

Kinder haben naturgegeben einfach noch Wissenslücken. Sie sind aber zum Glück neugierig und wissbegierig und wollen die Welt um sich herum begreifen. Kinder interessieren sich für die unterschiedlichsten Dinge, die um sie herum passieren. Zunächst ist die unmittelbare Umgebung am spannendsten und mit jedem Lebensjahr weiten sie ihre Interessensgebiete aus. Wenn Sie Ihr Kind über immer mehr Dinge und ständig neue Sachen ausfragt, ist das ein Zeichen für eine absolut positive Entwicklung.

Kinder stellen oft Warum-Fragen

Mit etwa drei Jahren fangen Kinder an, die Verbindung zwischen Ursache und Wirkung zu begreifen. Sobald sie diesen Prozess herstellen können, fangen die Warum-Fragen an. Und da es zwischen Himmel und Erde viele Ursache-Wirkung-Zusammenhänge gibt, können pro Tag schon sehr viele Warum-Fragen zusammenkommen. Was für die Großen selbstverständlich ist, hinterfragen Kinder sicherheitshalber mal. Kinder machen sich viele Gedanken und sie haben Phantasie. Deshalb können die Fragen auch recht kurios erscheinen. Oder wissen Sie auf Anhieb, warum das Wasser nass ist?

Kinderfragen beantworten

Ich weiß, ich weiß… es ist gar nicht so einfach, die vielen Kinderfragen den lieben langen Tag zu beantworten. Doch wir tun unseren Kindern etwas Gutes, wenn wir auf ihre Fragen eingehen. Zum einen wissen sie, wir hören zu und nehmen sie ernst. Wir beschäftigen uns mit ihnen und möchten ihnen helfen, die Welt ein bisschen besser zu verstehen. Außerdem fördern wir ihren Wortschatz, indem wir neue Wissensgebiete und somit neue Wörter bei der Erklärung mit ins Spiel bringen. Die Antworten sollten kindgerecht und ehrlich sein. Manchmal hilft es auch, dem Kind geschickte Gegenfragen zu stellen oder kleine Hilfestellungen zu geben und es so selbst auf die richtige Antwort kommen zu lassen. Dann ist es besonders stolz! Wenn gerade keine Zeit ist oder einem eh schon der Kopf von den vielen Fragen brummt, kann man das Kind bitten, sich die Frage gut zu merken und später damit nochmal zu kommen. Wer weiß, vielleicht hat das Kind die Antwort bis dahin schon selbst gefunden. Allerdings kann man nicht alles wissen und das sollte man dem Kind auch sagen. Aber statt die Frage einfach abzutun, kann man ja jemand anderen fragen oder eine passende Antwort im Internet suchen. Vielleicht möchten Sie auch gemeinsam in einem guten Buch nachschlagen. In „Die 1000 spannendsten Kinderfragen. Was Du wirklich wissen willst“ (Compact Verlag) erfahren Kinder warum die Kastanie Stacheln hat, ob Gummibärchen aus Gummi bestehen oder ob man mit großen Ohren besser hört. „Mein Kindergartenlexikon (DK Verlag) erklärt den Kleinen, was der Tintenfisch mit seinen vielen Armen macht, wozu unsere Zunge da ist und was Adoptieren ist. Ein großer Spaß, in den beiden Büchern zu schmökern und auch Eltern können noch viel lernen!

Foto: drubig-photo – Fotolia.com

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